
„Versammelt in seinem Namen“ am 08.11.2026
Hervorgehoben

in der Pfarreiengemeinschaft Altenahr

Getragen von Hoffnung
Auch in schweren Stunden von Leid, Krankheit und Tod

Der November hat ein schlechtes Image: Er gilt laut Umfragen als der unbeliebteste Monat. Viele Menschen empfinden ihn als grau, schwer und trostlos. Vielleicht auch deshalb, weil er uns wie kein anderer an unsere eigene Vergänglichkeit erinnert. In der Kirche wird der November als „Totenmonat“ bezeichnet. An Allerheiligen und Allerseelen gedenken wir unserer Verstorbenen. Mit diesen Festen möchte die Kirche zeigen: Sie ist eine Gemeinschaft der Lebenden und der Toten.
Die Sehnsucht nach Verbundenheit über den Tod hinaus bewegt wohl jeden, der einen geliebten Menschen verloren hat. …
zum weiterlesen, bitte hier anklicken:
Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten

Andacht zu Allerheiligen
in der Kirche
anschließend Gräbersegnung
Sonntag, 01.11.2026, 14.30 Uhr
Sankt-Martins-Gottesdienst
in der Kirche
anschließend Sankt-Martins-Umzug durch den Ort
Freitag, 06.11.2026, 17.30 Uhr
Heilige Messe entfällt
Freitag, 06.11.2026, 18.30 Uhr
„Versammelt in seinem Namen“
Gemeinsam beten. singen. in den Sonntag starten
unsere Wort-Gottesfeier
mit anschließendem Kirchencafé
mitgestaltet von Margret Klein (Klavier)
Sonntag, 08.11.2026, 10.00 Uhr
Heilige Messe
mit Vorstellung der Erstkommunionkinder 2027
Sonntag, 15.11.2026, 11.00 Uhr
Taizé-Gebet
mit dem Chor „Querbeat“
mit Gesängen aus Taizé, Zeiten der Stille und meditativen Texten
Freitag, 27.11.2026, 19.30 Uhr
Kinderkirche
im Pfarrsaal
Sonntag, 29.11.2026, 10.30 Uhr
Den Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft
mit allen Gottesdiensten findet Ihr unter
Termine / Pfarrbrief

Wenn ich noch einmal zu leben hätte…
würde ich mehr Fehler machen; ich würde versuchen, nicht so schrecklich perfekt zu sein
würde ich mich mehr entspannen und vieles nicht so ernst nehmen
wäre ich ausgelassener und verrückter; ich würde mir nicht so viele Sorgen machen um mein Ansehen
würde ich verreisen, mehr Berge besteigen, mehr Flüsse durchschwimmen und mehr Sonnenuntergänge beobachten
würde ich mehr Wein trinken
hätte ich mehr tatsächliche Schwierigkeiten als nur eingebildete
würde ich früher im Frühjahr und später im Herbst barfuß gehen
würde ich öfter an Blumen riechen, mehr Kinder umarmen und mehr Menschen sagen, dass ich sie liebe.
(Quelle: unbekannter Autor, in: Pfarrbriefservice.de)
Gebetsimpulse, Gute Worte für den Tag, Raum für persönliche Gedanken und Gebete – das findet Ihr in der Rubrik.
Das gute Wort
Schaut mal rein.

Fünf Jahre nach der Flutkatstrophe, die das Ahrtal in der Nacht auf dem 15. Juli 2021 verwüstete, kehrten für ein paar Wochen die Bilder an einem der Orte zurück, an denen die Ereignisse bis heute nachwirken. Unter dem Titel „Das Tal“ präsentierten die Bildjournalisten Theodor Barth, David Klammer, Frank Schultze und Gordon Welters ihre Fotografien in unserer Kirche St. Nikolaus & St. Rochus.

Die Ausstellung versammelte dokumentarische Arbeiten aus den Tagen und Wochen nach der Katastrophe und erzählte von Zerstörung, Verlust, Solidarität und dem langen Weg des Wiederaufbaus. Unsere Kirche wurde damals in Mayschoß zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die Bevölkerung. Her wurden Hilfsgüter gelagert und verteilt, hier trafen sich Helferinnen und Helfer, hier fanden Menschen Orientierung und Unterstützung in einer Zeit, die von Unsicherheit und Ausnahmezustand geprägt war. Nun kehrten die Bilder an genau diesen Ort zurück.

Die Ausstellung ludt dazu ein, Erinnerungen zu bewahren, Erfahrungen zu teilen und den Menschen zu begegnen, deren Leben sich in jener Nacht grundlegend verändert hat. Eine eindrucksvolle Ausstellung. Vielen Dank an die Bildjournalisten.

Die Pfarreiengemeinschaft Altenahr hatte bis zum 31.12.2025 ein Logo, welches Sie vom Pfarrbrief und von der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft kannten. Dem einen oder der anderen wird aufgefallen sein, dass es seit dem 01.01.2026 kein Logo mehr gibt.
In einer Sitzung des Pfarrgemeinderates soll nun im August 2026 über ein neues Logo beraten und gegebenenfalls ein Beschluss gefasst werden. Dafür gibt es in Anlehnung an das offizielle Siegel der Pfarrei einen Entwurf. Das Logo zeigt in der Mitte ein stilisiertes Andreaskreuz, Symbol des Patrons unserer Pfarrei.
Die Namensgebung für unsere Pfarrei steht für einen neuen Anfang, so wie auch der erstberufene Apostel Andreas für etwas Neues stand. Sie hält aber auch die Erinnerung an die infolge der Flutkatastrophe zerstörte Kirche St. Andreas in Ahrbrück wach. Die zehn umlaufenden Fische stehen für die zehn Pfarrbezirke der neuen Pfarrei. Die Botschaft des Menschenfischers Andreas ist das verbindende Element für die Christinnen und Christen in der neuen Pfarrei.
Wie Andreas wollen auch wir uns in den Dienst Jesu Christi stellen. Das neue Logo ist in der Farbauswahl und mit dem Symbol der Fische angelehnt an das bisherige Logo der Pfarreiengemeinschaft Altenahr. Die neue Anordnung soll aber zeigen, dass es keine einfache Fortführung der alten Strukturen geben kann, sondern in der Pfarrei mit ihren zehn Pfarrbezirken ein harmonisches Miteinander geben muss.
Alle Katholikinnen und Katholiken unserer Pfarrei können gerne ihre Meinung
zum neuen Logo bis zum Termin der Pfarreienratssitzung gegenüber den Vertretern im PGR zum Ausdruck bringen!
Pfarrgemeinderat St. Andreas Ahrweifel
„Wenn Du durch tiefes Wasser
oder reißende Ströme gehen musst –
ich bin bei Dir.“
(Jesaja, 43,2A)

Hoffnungszeichen
einsam
etwas verloren
auch ein bisschen zerzaust
steht sie da
die Sonnenblume
auf dem abgeernteten Feld

die Wurzel fest in der Erde
hat sie dem Regen und den Stürmen der letzten Tage standgehalten
das Gesicht
immer wieder
der Sonne zugewandt

für mich ist diese Sonnenblume
ein Hoffnungszeichen
für mein Leben
eine Einladung
mich immer wieder
auf Gott hin auszurichten
mich fest zu verwurzeln
um so
stand zu halten
den Stürmen dieser Zeit

(Textquelle: Ulrike Groß, September 2024,
www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)
Brot des Lebens
Brot auf dem Weg,
auf Straßen und Plätzen,
unterwegs zu dir und zu mir.
Brot, das Leben spendet,
das den Hunger stillt
nach Sinn und nach Wahrheit.
Brot, das uns eint,
wenn wir einander Brot werden,
indem wir Leben und Liebe teilen.
Brot, das uns nährt.
uns Trost und Ermutigung ist,
Wegzehrung für unser Leben.
Brot für die Welt.
Als Brot tragen wir IHN in die Welt,
IHN, der dort immer schon ist.
(Textquelle: Gisela Baltes, www.impulstexte.de, in: Pfarrbriefservice.de)




Vielen Dank allen Altarbauern
und fleißigen Helfern
während des Gottesdienstes und der Prozession
für Euren Einsatz!
Am Sonntag, den 31.05.2026 gestaltete der Chor „Ars Vocalis“ im Pastoralen Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Konzert unter der Leitung von Kantor Thomas Schnorr. Unter dem Motto „Cantate Domino – Singet dem Herrn“ erklangen vorwiegend a capella Chorwerke.

Es wurden Werke aus allen Musikepochen dargeboten, von der Renaissance wie dem Meister Hans Leo Hassler bis zur Neuzeit wie dem zeitgenössischen litauischen Komponisten Vytautas Miskinis.

Neben den chorischen Darbietungen stand auch Musik für Flöte und Klavier auf dem Programm, wunderbar dargeboten von Claudia Bergmann, begleitet von Thomas Schnorr am Klavier.

Der Projektchor „Ars Vocalis“ wurde 2024 von Thomas Schnorr, Leitender Kantor im Pastoralen Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler, gegründet. Der Chor füllte eindrucksvoll unsere Mayschosser Kirche. Er überzeugte mit tollen Stimmen, Ausgewogenheit und Homogenität: Mal kraftvoll majestätisch, mal gefühlvoll. Ein wundervoller Chornachmittag in Mayschoß für Freunde der anspruchsvollen sakralen Chormusik.

Muttersegen
Zuspruch wünsche ich dir,
wenn du an dir zweifelst.
Energie wünsche ich dir,
wenn dir die Kraft
auszugehen droht.
Verzeihen wünsche ich dir,
wenn sich zwischen dir und deinem Kind ein Graben auftut.
Freude wünsche ich dir,
am Lernen und sich entwickeln.
Loslassen können wünsche ich dir,
wenn es Zeit ist.
Liebe wünsche ich dir,
für dich und das Kind.
(Quelle: Agnes Arnold, @allerlei.agnes, in: Pfarrbriefservice.de)