Fotoausstellung „Das Tal“ vom 10.07.2026 bis 02.08.2026

Ausstellungsdauer: 10. Juli bis 2. August 2026
Kirche St. Nikolaus & St. Rochus Mayschoß
Öffnungszeiten: täglich 9.00 bis 18.00 Uhr
Eröffnung: Freitag, 10. Juli 2026, 18.00 Uhr

Vor fünf Jahren lagen in der Pfarrkirche St. Nikolaus & St. Rochus Hilfsgüter statt Gesangbücher. Menschen suchten hier Orientierung, Unterstützung und Gemeinschaft, während draußen Schlamm, Trümmer und Zerstörung das Bild des Dorfes prägten. Heute kehren Fotografien jener Tage an genau diesen Ort zurück.

Unter dem Titel „Das Tal“ zeigen die Bildjournalisten Theodor Barth, David Klammer, Frank Schultze und Gordon Welters vom 10. Juli bis zum 2. August 2026 ihre fotografische Auseinandersetzung mit der Flutkatastrophe von 2021 und ihren Folgen. Die Ausstellung in der Pfarrkirche St. Nikolaus & St. Rochus in Mayschoß versammelt Arbeiten, die unmittelbar während und nach der Katastrophe entstanden sind und inzwischen zu wichtigen visuellen Zeugnissen der jüngeren deutschen Zeitgeschichte geworden sind.

Die vier Fotografen waren als Bildjournalisten im Ahrtal und in weiteren betroffenen Regionen unterwegs. Ihre Bilder dokumentieren nicht nur das Ausmaß der Zerstörung, sondern auch die Menschen dahinter: Bewohnerinnen und Bewohner, Helferinnen und Helfer, Augenblicke der Verzweiflung ebenso wie Momente von Solidarität und Hoffnung. Entstanden ist ein vielschichtiges Porträt einer Region, deren Geschichte bis heute von den Ereignissen des Sommers 2021 geprägt wird.

Der Ausstellungsort verleiht den Fotografien eine besondere Kraft. Mayschoß gehörte zu den am schwersten betroffenen Orten des Ahrtals und war nach der Flut mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Die Kirche wurde damals zu einem improvisierten Zentrum der Versorgung und Begegnung. Hier wurden Hilfsgüter gelagert und verteilt, hier trafen Menschen zusammen, um Hilfe zu organisieren und Informationen auszutauschen.Dass die Ausstellung nun an diesen Ort zurückkehrt, macht sie zu mehr als einer fotografischen Rückschau. Die Bilder begegnen einem Raum, der selbst Teil der Geschichte geworden ist. Dokumentation und Erinnerung treten miteinander in Dialog und eröffnen einen Blick auf die Frage, wie eine Gemeinschaft mit Verlust, Wandel und Wiederaufbau umgeht.

Fünf Jahre nach der Katastrophe versteht sich „Das Tal“ somit nicht nur als Rückblick, sondern auch als Einladung zum Gespräch über Erinnerung, Resilienz und die Bedeutung fotografischer Dokumentation. Die Ausstellung würdigt die Erfahrungen der Menschen im Ahrtal und bewahrt zugleich Bilder eines Ereignisses, das sich tief in das kollektive Gedächtnis Deutschlands eingeschrieben hat.

Fotografen: Theodor Barth, David Klammer und Gordon Welters werden von der Fotoagentur laif.de vertreten. Frank Schultze ist Mitglied der Fotografen- und Journalistenagentur Zeitenspiegel.de . Alle vier arbeiten für renommierte Magazine, wie Stern, Der Spiegel, GEO oder New York Times und haben für ihre Arbeiten internationale Preise erhalten, u.a. bei World Press Photo, Vonovia Award oder PR Bild des Jahres.

Gottesdienste im Juli 2026

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten

Heilige Messe
Sonntag, 21.06.2026, 11.00 Uhr

Kinderkirche
im Pfarrsaal
Sonntag, 28.06.2026, 10.30 Uhr

Heilige Messe
Freitag, 03.07.2026, 18.30 Uhr

„Versammelt in seinem Namen“
Wort-Gottesfeier
entfällt im Juli wegen Sommerpause

Offene Kirche zum Flutgedenken
Gedenken – Innehalten -Stilles Gebet – Musik
Dienstag, 14.07.2026
und Mittwoch, 15.07.2026
jeweils von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Impuls zum Flutgedenken
an der Alten Rentei (Waagstraße)
Dienstag, 14.07.2026, 17.30 Uhr

Heilige Messe
Sonntag, 19.07.2026, 11.00 Uhr

Den Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft
mit allen Gottesdiensten findet Ihr unter
Termine / Pfarrbrief

Muttersegen im Marienmonat Mai

Muttersegen

Zuspruch wünsche ich dir,
wenn du an dir zweifelst.

Energie wünsche ich dir,
wenn dir die Kraft
auszugehen droht.

Verzeihen wünsche ich dir,
wenn sich zwischen dir und deinem Kind ein Graben auftut.

Freude wünsche ich dir,
am Lernen und sich entwickeln.

Loslassen können wünsche ich dir,
wenn es Zeit ist.

Liebe wünsche ich dir,
für dich und das Kind.

(Quelle: Agnes Arnold, @allerlei.agnes, in: Pfarrbriefservice.de)

Das gute Wort – … gesehen werden

Du musst Dich nicht nach vorne drängen,
nicht mit hängender Zunge denen nachlaufen, die sich „erfolgreich“ nennen.

Du musst nicht jederzeit sicher sein, alles richtig zu machen,
musst nicht am lautesten rufen, um endlich bemerkt zu werden.


Du darfst sein, wie Du bist, sagen was Du denkst und fühlst,
schweigen und zögern, wenn der Weg unklar ist.

Du darfst trauern, solange Du es brauchst, still werden, wenn Dir alles zu laut ist.

Dir ist zugesagt, dass Du gesehen wirst – wirklich gesehen, ganz und gar:
mit Deinem Mut und Deinem Unmut,
mit Deinen verborgenen Talenten, die vielleicht nur Du selbst kennst,
mit Deinen Hoffnungen und Erwartungen, die noch in Dir verborgen sind,
mit Deinen Nöten, um die niemand weiß,
mit Deinen Verletzungen, die andere nicht sehen wollen,
mit Deinem Willen, zu dem zu stehen, was Dir wirklich wichtig ist,
mit dem, was Du noch vorhast, mit Deinem Aushalten und Widerstehen.


Für einen Augenblick nur: Spür Dich gesehen, wahrgenommen –
mit Haut und Haar, mit Herz und Verstand.
Richte Dich auf als An-gesehene/r – denn darauf darfst Du vertrauen,
es ist Dir zugesagt und mir – jedem Menschen, seit jeher!


Steh auf und sei, wer Du bist und was Dich ausmacht!

(Quelle: Thomas van Vugt & Claudia Schäble, Adventus 2025, autorenteamBaEi@gmx.de, In: Pfarrbriefservice.de)

Gebetsimpulse, Gute Worte für den Tag, Raum für persönliche Gedanken und Gebete – das findet Ihr in der Rubrik.
Das gute Wort
Schaut mal rein.

Ostern 2026

Freude über Freude: Das Grab ist leer.
Freude über Freude: Der Herr ist auferstanden.
Halleluja! Jesus lebt! Er hat den Tod besiegt!

Alles schien zu Ende, dort auf Golgatha.
Doch heute ist sein Grab leer
und wir wissen was geschah.

Heute wolln wir feiern, wollen fröhlich sein.
Denn Jesus ist am Leben,
er läßt uns nie mehr allein.

Geht und sagt es weiter überall im Land:
„Der Herr ist auferstanden!“
Macht es überall bekannt.

(Quelle: Text: Roland Paul Lange, zum Osterlied „Freude über Freude“ von Klaus Heizmann)

Taizé-Gebet mit dem Chor „Querbeat“ vom 27.02.2026


„Im Dunkel unserer Nacht entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt!“. Am Freitag, dem 27.02.2026 lud der Chor „Querbeat“ zur Fastenmeditation in unsere Mayschosser Kirche ein. Die Kirche wurde mit Lichtern und Kerzen stimmungsvoll in Szene gesetzt. Die Besucher konnten zur Ruhe kommen mit meditativen Texten und Gesängen aus der französischen Gemeinde Taizé, wie „In manus tuas Pater“, „Adoramus Te Domine“, „Bleibet hier und wachet mit mir“ oder das „Vater unser“.

Der Chor „Querbeat“ (mit Sängerinnen und Sängern aus Rech, Rheinbach und Meckenheim) begeisterte mit Stimmenreinheit, Homogenität und Intensität. Ein schöner besinnlicher Abend zur Fastenzeit in Vorbereitung auf das Osterfest. Dem Chor ein herzliches Dankeschön für Euren Einsatz.

Gedanken. – Leere als Lehre

Wir sind voll, so voll sind wir,
und das Leben ist es auch.
Voller Eindruck und Nachdruck,
Vorsicht und Rückblick,
Pilates und Powerpoint.
Konsum und Kindeswohl.
Gaben werden Aufgaben, wer viel gibt,
von dem wird mehr zu erwarten sein,
und am meisten erwarten wird von uns selbst.
Je mehr du kannst und tust, umso größer
Sind Verwunderung und Enttäuschung,
wenn das Getane nicht genügt,
das kennt man von dir aber anders,
da geht doch noch was,
bis nichts mehr geht,
bis du zu Boden gehst.

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Frohe Botschaft

Unter unserer Rubrik
Frohe Botschaft
findet Ihr jede Woche die Lesungen und das Evangelium
des aktuellen Sonntags zum nachlesen.
Auch zum nachlesen die aktuelle Angelus-Ansprache des letzten Sonntags von Papst Leo und die letzten Weihnachts- und Osterbotschaften von Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ und Bischof Stephan Ackermann.
Schaut mal rein!