Heilige Messe am 26.09.2021

Herzliche Einladung zur Heiligen Messe


Sonntag, 26.09.2021, 9.30 Uhr
Pfarrkirche Mayschoß

bitte bringt entweder einen Zettel mit den Kontaktdaten mit
oder tragt Euch in die ausliegenden Teilnehmerlisten ein.

Fürbitte für die Flutopfer

Gott, wir tragen vor dich alle, die vom Hochwasser betroffen sind. Die Flut hat Lebensentwürfe zerstört. Der Schlamm hat Hoffnungen begraben. Leben sind in Frage gestellt. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen und Kinder. Sei du ihr Beistand und gib ihnen Halt.

Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.

Gott, wir tragen vor dich, die Helferinnen und Helfer der Einsatzkräfte und alle, die freiwillig anpacken und helfen. Sie holen Menschen aus eingeschlossenen Häusern. Sie versorgen Menschen mit Nahrung und Kleidung. Sie sichern Dämme und räumen auf. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen: Verleih ihnen Kraft und schenke ihnen Momente der Erholung.

Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Gott, wir tragen vor dich die Seelsorgerinnen und Seelsorger von der Notfallseelsorge und aus den Gemeinden, in den Krankenhäusern und bei der Polizei. Sie hören zu und fühlen mit. Sie erfahren von unfassbaren Schicksalen. Sie halten aus, was kaum auszuhalten ist. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen: Stärke sie und sei ihnen Schutz und Schild.

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Gott, wir tragen vor dich uns selbst mit dem, was uns hier und jetzt bewegt. Schau in unser Herz und höre auf das, was wir dir in der Stille vortragen.

Vater unser…

(Fürbitte aus der Evangelischen Kirche im Rheinland)

„Warum läßt Gott sowas zu?“

Predikt zu Hiob 1:1 + 13-22 von Dr. Stefan Ley

Katastrophen, die über Menschen hineinbrechen, wie die Flutkatastrophe im Ahrtal. Warum passiert so etwas? Warum läßt Gott sowas zu? Fragen, die viele von uns beschäftigen.
Stefan Ley, Pastoralreferent in der Kath. Pfarrei St. Anna in Herschbach/ Westerwald versuchte mit einer Gastpredikt am 25.07.2021 in der Ev. Pankratiuskirche in Rückeroth eine Antwort zu finden. Er war an dem Wochende als freiwilliger Helfer in Mayschoß und sah das ganze Ausmaß der Zerstörungen.

Als Bildnis für diese Katastrophe band er in seiner Predikt eine Flasche Mayschosser Schlammwein und ein durch das Hochwasser zerbrochenes Kreuz ein.

Zum hören der Predikt klickt bitte auf das Video:

Nothilfe Mayschoß

Es gibt ein Spendenkonto für die Gemeinde und Bewohner von Mayschoß, die von der schweren Flutkastastrophe betroffen sind. Die Gelder werden bei Zeiten von den verantwortlichen Köpfen in Mayschoß verteilt.

„Nothilfe Mayschoß“
IBAN: DE29 3916 2980 1017 1970 25
BIC: GENODED1WUR

Auf Wunsch kann die Bürgerstiftung Herzogenrath eine Spendenbescheinigung ausstellen. Kontakt: Martina.Mertens@Herzogenrath.de, Telefon: 0 24 06 / 83-150

Vielen Dank allen Spender/innen.

Danke

Es ist einfach unglaublich, welche Hilfe uns seit der Flutkatastrophe zu teil wurde.

Ob einheimische Kräfte wie Freiwillige Feuerwehr, medizinisches Personal, Bauunternehmer, Winzer, die mit ihren Traktoren rastlos unterwegs sind,
Kräfte von außerhalb des Ortes wie THW, Bundeswehr, DRK, Feuerwehren aus dem ganzen Land, Mediziner, Polizei
und die vielen vielen freiwilligen Helfer, die ihre Freizeit und Urlaub opfern und spontan sich auf den Weg machen, um einfach anzupacken.

Für diesen selbstlosen Einsatz möchten wir von ganzem Herzen

DANKE

sagen.

An dieser Stelle möchten wir auch gerne auf die Internetseite der Ortsgemeinde verweisen, die ständig aktualisiert wird. Dort findet Ihr alle Neuigkeiten und wichtige Mitteilungen rund um unseren Ort.
https://www.og-mayschoss.de/

Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut ihr alles im Namen des Herrn Jesus, und es dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Kol 3,17

„Wissenschaft und Religion“ – temptAhre Gottesdienst vom 05.06.2021

Schließen sich Wissenschaft und Religion tatsächlich aus? Wer argumentiert(e) wie in dem ewigen Streit? Diese und viele weitere Fragen stellte sich das temptAhre-Team in dem Gottesdienst, der am 5. Juni 2021 in der Pfarrkirche Mayschoß stattfand.

Zu Beginn wurden vier Zeitzeugen interviewt, die ihre Meinung und Rolle in der Debatte um die Frage nach der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Religion erläuterten. Angefangen mit Thomas von Aquin, der im Kloster aufwuchs und bei seinen Studien die Frage nach der Ursache allen Seins mit Gott beantwortete, kamen auch Galileo Galilei, Charles Darwin und Albert Einstein zu Wort. Trotz des Konflikts mit der Kirche, in den Galilei geriet, indem er das heliozentrische Weltbild untersuchte, fühlte er sich dem Glauben immer stark verbunden. Auch Darwin, der erste Evolutionsbiologe, war religiös. Albert Einstein bildete die Ausnahme, da er sich als Agnostiker bezeichnete und nur an das glaubte, was er verstehen konnte. Im Rahmen der Zeitreise wurde deutlich, dass viele Wissenschaftler*innen ihre Arbeit auch nach ihrem Glauben ausrichten und die Welt im Namen der Religion entschlüsseln wollten und auch heute noch wollen.

Es folgte eine Podiumsdiskussion, bei der über die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Religion gestritten wurde. Zuvor hatten sich auch die Besucher*innen des Gottesdienstes zu der Frage geäußert, was sie persönlich mit dem Streit verbinden und eine Wortwolke mit dem Live-Umfrage-Tool Mentimeter erschaffen. Begriffe wie „Konflikt“ und „unvereinbar“ tauchten jedoch ebenso auf wie „Kompromiss“ und „Hand in Hand“. Eine Sprecherin unterstrich, welche substanziell unterschiedlichen Weltbilder Wissenschaft und Religion zugrunde liegen: Während die Religion auf Glauben, Vertrauen, Irrationalität und Unsicherheit basiert, setzt die Wissenschaft auf Wissen, Rationalität und sichere Belege. Doch auch in der Wissenschaft stehe grundsätzlich alles Wissen zur Disposition und könne schon morgen von anderen Fakten oder im Rahmen einer neuen Theorie über den Haufen geworfen werden, hielt eine weitere Sprecherin dagegen. Es wurde angeführt, dass beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren könnten, da die Wissenschaft an sich keine Ethik kennt. Darüber hinaus könne, wie bereits Thomas von Aquin sagte, weder die Physik noch die Biologie eine Antwort auf die Frage nach der letzten Rationalität geben. Zuletzt argumentierte eine Sprecherin, dass die Gesetze der Naturwissenschaft, nach denen die Welt funktioniert, so rational sind, dass sie auch auf einen rationalen Schöpfergott zurückgehen müssen. Die Diskussion machte deutlich, dass Wissenschaft und Religion sich nicht ausschließen, sondern vielmehr ergänzen.

Ein Corona-konformes Ensemble der Jugendband „Breeze of Music“ begleitete den Gottesdienst und spielte zum Abschluss „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott mit der Botschaft, dass die Wissenschaft keine Menschen kennt, die mehr oder weniger wert sind, und dass Verständnis und Toleranz Werte sind, die wir auch im Glauben weitertragen sollten, vor allem, wenn es um Liebe, in welcher Form auch immer, geht.

Als Erinnerung an den Gottesdienst wurden Karten mit verschiedenen Botschaften und Motiven an die Gottesdienstbesucher*innen verteilt.

Der nächste Gottesdienst findet am 4. September 2021 statt und beschäftigt sich mit dem Thema Inklusion. Wie nehmen wir Menschen mit Behinderung wahr und wie begegnen wir ihnen? Mit diesen Fragen wird sich der kommende Gottesdienst auseinandersetzen. Herzliche Einladung dazu!

Gremienwahlen im Bistum Trier am 6./7. November 2021

Liebe Gemeindemitglieder,

da die Übergangsmandate in den pastoralen Gremien (hier in Mayschoß der Pfarrgemeinderat) am 31.12.2021 enden, finden am 6. und 7. November 2021 Wahlen zu den entsprechenden Räten im Bistum Trier statt.

Folgende Modelle sind vorgesehen:
Modell 1 „Pfarrgemeinderat“, als reines pastorales Gremium. Hier werden mindestens 6 Kanditaten benötigt.
Modell 2 „Kirchengemeinderat“, als Gremium, das die Aufgaben des Verwaltungsrats und des Pfarrgemeinderats wahrnimmt. Hierfür werden 4 Kandidaten benötigt.
Aus diesen Gremien werden dann Mitglieder in den Pfarreienrat (Rat der Pfarreiengemeinschaft Altenahr) delegiert, derzeit 2 Personen.

Als drittes Modell besteht die Möglichkeit einer
Direktwahl in den Pfarreienrat. Hier verzichtet die Pfarrei auf die Wahl eines eigenen Pfarrgemeinderates oder eines Kirchengemeinderates. Stattdessen werden ihre Vertreter/innen direkt in den Pfarreienrat gewählt.

Die Überlegungen haben im Pfarrgemeinderat bereits begonnen. Über Eure Meinungen und Vorschläge, aber auch Eure Fragen, würden wir uns freuen. Sprecht uns dazu bitte an.

Weitergehende Informationen werden wir demnächst hier auf unserer Webseite einstellen. Weitere Informationen zu den Gremienwahlen gibt es auch auf der Webseite des Bistums Trier unter
https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/wahlen-2021/

Euer Pfarrgemeinderat Mayschoß

Update vom 21.09.2021: Aufgrund der aktuellen Situation in den Flutgebieten an der Ahr werden die Rätewahlen, die für November geplant waren, auf Mai/ Juni 2022 verschoben.

Osterkerzenaktion 2021 der Messdiener für Misereor

Während der Fastenzeit boten die Messdiener selbst gestaltete Osterkerzen zum Kauf an und wollten damit den Kirchenbesuchern von Mayschoß eine Freude bereiten und gleichzeitig notleidenden Menschen in aller Welt helfen. Die Aktion wurde gut angenommen, schnell waren die 52 schön gestalteten Osterkerzen vergriffen. Und so konnte ein Betrag von € 235,- an Misereor überwiesen werden. Herzlichen Dank allen Käufern und natürlich den Messdienern fürs Basteln!