
Impuls zur Fastenzeit – 3. Fastenwoche
Hervorgehoben

Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus & St. Rochus Mayschoß
in der Pfarreiengemeinschaft Altenahr


„Diesmal mache ich es anders!“, hatte ich mir fest vorgenommen. Die Fastenzeit soll in diesem Jahr für mich eine Anders-Zeit werden! Ich will nicht hinein stolpern, sondern ganz bewusst starten. Ich quartiere mich eine Woche aus und organisiere, dass ich wirklich FREI-RAUM habe; ohne ToDo’s und Verpflichtungen.
Am Ende kam es ganz anders als geplant. Ich habe mich ausquartiert- aber das Leben ist mir nachgereist und hat mich vor ganz ungeahnte Herausforderungen gestellt. So wurde diese erste Fastenwoche tatsächlich eine Anders-Zeit, aber ganz konträr zu dem, was ich erwartet oder gewünscht hatte.
Dennoch war in dieser ersten Fastenwoche etwas von dem, wonach ich mich im Vorfeld sehnte:
Ein Weg zu
mehr Lebendigkeit
mehr Beweglichkeit (innerlich und äußerlich)
mehr Achtsamkeit
mehr Lebensfreude.
Loslassen –
ent-schlacken
ent-giften
Ballast abwerfen
– körperlich und seelisch.
FREI werden
von To-Do’s und Verpflichtungen
von Ängsten und Sorgen
für alles, was das Leben für mich bereit hält.
Lauschen
auf meinen Leib
auf meine Seele
und – endlich mal wieder – auf Dich, Gott!
Dafür bin ich dankbar.
Mal sehen, wie es weiter geht. Es sind ja noch ein paar Tage…
(Quelle: Sonja Knapp, www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)
Gebetsimpulse, Gute Worte für den Tag, Raum für persönliche Gedanken und Gebete – das findet Ihr in der Rubrik.
Das gute Wort
Schaut mal rein.

Wir sind voll, so voll sind wir,
und das Leben ist es auch.
Voller Eindruck und Nachdruck,
Vorsicht und Rückblick,
Pilates und Powerpoint.
Konsum und Kindeswohl.
Gaben werden Aufgaben, wer viel gibt,
von dem wird mehr zu erwarten sein,
und am meisten erwarten wird von uns selbst.
Je mehr du kannst und tust, umso größer
Sind Verwunderung und Enttäuschung,
wenn das Getane nicht genügt,
das kennt man von dir aber anders,
da geht doch noch was,
bis nichts mehr geht,
bis du zu Boden gehst.
zum weiterlesen, bitte hier anklicken:
Geh hinein in die Liebe, die euch umfängt
Sich einfühlen in Jesus

schau hinein
in das Innere meines Herzens, meiner Person, meines Wesens, bleib nicht stehen beim Äußeren
horche
hinter meine Worte, die Geist sind und Leben, horch auf die Wirklichkeit hinter den Vokabeln

frage
hinter meine Taten, die Zeichen sind und Offenbarung, frag nach dem Warum und Weshalb, hinter dem Wie
blicke
hinter meine Wunden, die Heil sind für euch, blick in die Verlassenheit, hinter dem Kreuz
lausche
hinter das Grab, das Auferstehung ist und Ewigkeit, lausche in meine Gegenwart hinter eurem Gebet

geh hinein
in das Geheimnis meines Herzens, das war und das ist, in die Tür zu der Liebe die euch umfängt
(Reinhard Körner OCD, Mit Gott auf Du und Du, Herder 2015, S. 94f., In: Pfarrbriefservice.de)