14. Juli – Heimat es…

„Heimat es jo nit bloß e Woot nur,
Heimat es wo Du nit abseits stehs.
Heimat es die Sproch un sin die Kölsche Leeder,
Heimat es do, wo jlöcklich bes!“

(Quelle: Paveier)

Zuversicht ist ein toller Gedanke.
Lebe ihn möglichst ohne Schranke.
Ich wünsche dir das, was dich berührt.
Möge der Weg, der zu dir führt,
voller großer Zuversicht sein.
Gott lässt dich sicher nicht allein.
Glaube an das, was in dir steckt.
Deine Zuversicht hat das längst schon entdeckt.

(Quelle: Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

„Dein Leben ist nicht immer ein Traum,
doch hat es Kraft wie ein hoher Baum.
Dein Stamm sei stets fest auf der Erde,
damit Neues wächst und Schönes werde.
Gottes Segen gebe dir die Kraft,
du hast doch schon so viel geschafft.“

(Quelle: Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Ökomenisches Friedensgebet 2022

Ökomenisches Friedensgebet
von Missio + EMW Evangelische Mission Weltweit
von Sr. Mary Grace Sawe

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Flutgebet des Gebetsapostolats im Bistum Trier

Gott,

die Flutkatastrophe hat viele Menschen in unserem Bistum getroffen:
An der Ahr, an der Kyll und an anderen Flüssen.
Zu viele sind in den reißenden Fluten umgekommen.
Leben wurde in kurzer Zeit ausgelöscht.
Selbst schützende Häuser haben nicht standgehalten.
Manche Betroffene stehen jetzt vor dem Nichts.
Viele haben einen großen Teil ihrer Einrichtung verloren.
Unwiederbringlich sind wertvolle und liebgewonnene Gegenstände vernichtet worden.
Dein Sohn Jesus ist an keiner Not vorbeigegangen.
Er hat sich den Armen und Aussätzigen, den Kranken und Sündern zugewendet. Er war denen nahe, die ausgestoßen und in Not waren.

Deshalb bitten wir Dich:

Zeige Deine Nähe allen von der Flutkatastrophe Betroffenen
in der tatkräftigen Hilfe und der Solidarität der Menschen.
Zeige dich in menschlicher Zuwendung, im tröstenden und heilenden Wort, in Gesten, die neuen Mut schenken, in konkreten Hilfen, die neue Perspektiven zum Leben geben.
Gib den Traumatisierten verstehende Menschen an die Seite.
Gib den Traurigen neuen Mut, ihre Zukunft und ihr Leben zu gestalten.
Den Hilfsbedürftigen und auch den tatkräftig Helfenden zeige dich als der Gott des Lebens.

Amen.

W. Henn, H. Gammel (www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/glauben-leben/gebetsapostolat)

Herzliche Einladung an alle, im gegenseitigen Gebet einander zu tragen.

Fürbitte für die Flutopfer

Gott, wir tragen vor dich alle, die vom Hochwasser betroffen sind. Die Flut hat Lebensentwürfe zerstört. Der Schlamm hat Hoffnungen begraben. Leben sind in Frage gestellt. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen und Kinder. Sei du ihr Beistand und gib ihnen Halt.

Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.

Gott, wir tragen vor dich, die Helferinnen und Helfer der Einsatzkräfte und alle, die freiwillig anpacken und helfen. Sie holen Menschen aus eingeschlossenen Häusern. Sie versorgen Menschen mit Nahrung und Kleidung. Sie sichern Dämme und räumen auf. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen: Verleih ihnen Kraft und schenke ihnen Momente der Erholung.

Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Gott, wir tragen vor dich die Seelsorgerinnen und Seelsorger von der Notfallseelsorge und aus den Gemeinden, in den Krankenhäusern und bei der Polizei. Sie hören zu und fühlen mit. Sie erfahren von unfassbaren Schicksalen. Sie halten aus, was kaum auszuhalten ist. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen: Stärke sie und sei ihnen Schutz und Schild.

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Gott, wir tragen vor dich uns selbst mit dem, was uns hier und jetzt bewegt. Schau in unser Herz und höre auf das, was wir dir in der Stille vortragen.

Vater unser…

(Fürbitte aus der Evangelischen Kirche im Rheinland)

Gebet anlässlich der zentralen Gedenkfeier für die Corona-Toten am 18. April 2021

Quelle: Hans Pixabay, Pfarrbriefservice

Der 18. April 2021 wird bundesweit zu einem Gedenktag für die nahezu 78.000 Toten in unserem Land, die bisher Opfer des Coronavirus geworden sind. Sterbende gingen einen einsamen Weg und die Angehörigen, die sich nicht verabschieden konnten, blieben in ihrer Trauer oft alleine. Trauerfeiern konnten nur sehr reduziert stattfinden, tröstende Umarmungen und Rituale in Gemeinschaft, die das Abschiednehmen erleichtern, waren oft nicht möglich. Für sie alle, aber auch für uns selbst beten wir und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen.

Das Gebet findet Ihr in der Rubrik „Das gute Wort“ und unter folgendem Link: