Das gute Wort

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Stoppt Marx „Kirchen-Murks“?
(Politsatire zum Rücktritt von Kardinal Reinhard Marx)

Was für ein Auftritt:
Kardinal Marx tritt zurück!
Wer und was tritt hervor?

Wird sein Rücktritt
zu einem neuen Eintritt?

Bekommt die Wahrheit
endlich den Vortritt?

Stoppt es den Trend
zum Kirchenaustritt?

Wird sein Rücktritt
zum Übertritt und Beitritt
in eine neue Kirchenwelt?

Wagen wir den ersten Schritt,
zu zweit, zu dritt…*

* Anspielung auf das Jesuswort: „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de, Juni 2021)

Leuchtturm

Wo treibe ich auf meiner Jolle
im Meer des Lebens?
Suche ich ein ruhiges Gewässer
oder eine gefährliche Strömung?
Bleibe ich in sicherer Nähe des Hafens
oder wage ich mich weit hinaus ins offene Meer?

Wohin treibe ich in meiner Jolle?
Wo ist der Leuchtturm, der Orientierung gibt?
Was sind warnende Blinklichter,
was lockende Irrlichter?
In welchen Hafen will ich fahren,
an welchen Orten vor Anker gehen?

Sei DU mir Licht und Leuchtturm,
damit meine Lebensfahrt gelingt.

(Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)

Alleinstellungsmerkmal

Woran erkennst du
die Christen?

Am Kreuzzeichen?
Weihwasser?
An frommen Sprüchen

Jesus verlangt:
„Liebet einander,
wie ich euch geliebt habe.“

Einander lieben?
Ich – dich?
Du – mich?

Wie lieben?
Wie dich selbst?
Wie uns Jesus geliebt hat?

Schwer!
Ziemlich hohe Anforderung,
sagst du.

Aber wer sagt denn,
dass Christsein
leicht ist?

(Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)

Auf dem Weg in meinem Lebenslabyrinth

Guter Gott,

viele Wege gehe ich in meinem Lebenslabyrinth. Sei bei mir. Begleite mich auf meinem eigenen, einzigartigen Weg. Schenke mir immer wieder Mut aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Stehe hinter mir an den Wegkreuzungen, in den Kurven und Wendungen meines Lebens. Gib mir Rückenwind und die nötige Ruhe, um Entscheidungen zu treffen. Nehme mir den Druck, dass es nur richtige und falsche Entscheidungen gibt. Schenke mir die Einsicht, dass das Labyrinth kein Irrgarten ist.

Manchmal läuft in meinem Leben alles rund. Es geht geradeaus. Lass mich diese Zeiten bewusst genießen und schätzen. Denn früh genug werden da wieder Steine sein. Hürden, die ich überwinden muss. Stehe mir bei in Krisen, halte mich, fange mich auf, wenn ich falle. Gib mir die Kraft niemals aufzugeben. Schenke mir Geduld und Beharrlichkeit die Mitte des Labyrinths zu erreichen. Ziele, die ich anstreben möchte, meine eigene Mitte, den Weg zu mir selbst. Hab mich im Blick, achte gut auf mich und beschütze mich.

(Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de)

Damit Himmel und Erde sich berühren
Gedanken zum Fest Christi Himmelfahrt

In einer alten Geschichte wird erzählt, dass ein Priester regelmäßig zu seinem Gottesdienst eine halbe Stunde zu spät kam. Ein junger Mann, der diese Verspätung nicht hinnehmen wollte, stellte den Priester zur Rede. Dieser sagte ihm, dass er immer eine Stunde vor dem Gottesdienst im Himmel sei und dass er sich dann immer so schwer trennen könne und deshalb immer eine halbe Stunde zu spät komme. Der Mann glaubte ihm nicht und beobachtete den Priester fortan heimlich. Er sah, wie er immer eine Stunde vor dem Gottesdienst auf seinem Weg zur Kirche eine alte kranke Frau besuchte. Durch die Fensterscheibe konnte er beobachten, wie der Priester in einem Ofen Feuer anzündete und etwas zum Essen kochte. Dann gab er der Frau zu essen, schüttelte ihr Kopfkissen auf, setzte sich zu ihr, redete und scherzte mit ihr. Dann verließ er schweren Herzens das Haus und eilte zum Gottesdienst, zu dem er natürlich wieder eine halbe Stunde zu spät kam. Die anderen Gemeindemitglieder befragten den jungen Mann, ob er tatsächlich  gesehen hätte, dass der Priester vorher „im Himmel“ gewesen sei. „Ja, das stimmt, räumte dieser ein und fügte noch hinzu: „Aber ich hätte niemals gedacht, dass der Himmel so schön sein könnte!“

„Die Liebe Gottes manifestiert sich vor allem in der Liebe zu uns selbst! In der Fähigkeit, sich selbst in seiner Eigenart lieben zu dürfen, und nicht nur in dem, was wir uns ständig an- und umhängen, um zu beweisen, dass wir wertvoll, klug, hübsch, erfolgreich sind. Nein! Wir sind ganz einfach wunderbar. Also lieben wir uns auch mal selbst. Gott kann nichts Besseres passieren“, so schrieb der Filmregisseur Christoph Schlingensief 2009 kurz vor seinem Tod in seinem Buch „So schön wie hier kann’s im Himmel gar nicht sein“. Es ist ein zutiefst erschütterndes, weil ehrliches Buch, das bewegende Protokoll einer Selbstbefragung im Angesicht des Todes. Es ist ein Buch gegen das Verstummen und nicht zuletzt eine Liebeserklärung an diese Welt.

Keine Gegensätze, sondern ein Ganzes

Seitdem wir mit dem Menschenpaar Adam und Eva aus dem Paradies, aus dem „Himmel“ vertrieben wurden, haben wir uns entweder ganz fest in unserer Erde verwurzelt oder träumen nur noch von dem, was wir verlassen mussten und sehnen uns nur noch nach dem Himmel, der hoffentlich bald zu erreichenden Endstation auf unserer großen und beschwerlichen Pilgerreise durch das „Jammertal“ unserer Erde. Zwischen diesen Gegensätzen hin und her gerissen, laufen wir allzu oft Gefahr, dabei entweder den Himmel oder die Erde zu vernachlässigen, unnötige und unheilvolle Gegensätze zwischen diesen Welten aufzubauen, statt immer wieder den Versuch aufs Neue zu wagen, beides als ein Ganzes zusammen sehen und schätzen zu lernen. Beides muss sich doch berühren.

(Stanislaus Klemm, In: Pfarrbriefservice.de)

Frühlingsgefühle

Frühling! Das ist dieses Gefühl von Aufbruch, Motivation, Neubeginn. Die Menschen, sie lechzen nach dem kalten, düsteren Winter nach Sonne, Wärme, Luftigkeit. Wollen raus in die Welt, ans Licht. Wollen frei sein, sind hungrig nach Leben.

Wie die Pflanzen, die die Erde wie einen dicken Wintermantel abschütteln. Krokusse, die ihre flieder-weiß-gescheckten Köpfchen in die Sonne strecken. Die Träubel der Hyazinthen, deren Blüten in rauschendem Purpur aufplatzen. Feuerrote Tulpen, die in den stahlblauen Himmel leuchten.

Doch in diesem Jahr ist da kein Frühlingsgefühl. Kein Gefühl von Ausbruch oder Freiheit. Stattdessen tiefster Winter. Es scheint, als wäre die Welt eingeeist. Als hätte der Winter verschlafen, vergessen zu gehen. Als schwappe seine Dunkelheit, seine Schwere hinüber in den Frühling. Wie eine schwarze, düstere Welle. Die den Menschen Hoffnungslosigkeit bringt, Resignation, Verzweiflung. Ihnen die Perspektive raubt. Weil da kein Ziel ist.

Aber die Menschen, sie sehnen sich nach Frühling. Sehnen sich nach Unbeschwertheit, Leichtigkeit. Es ist, wie der junge Musiker Fabian Wegerer in einem seiner Lieder singt: „Mein Kopf feiert Frühling“. Ja, das tut er. Das tut mein Herz. Das tut meine Seele. Vielleicht ist es das, was einen trägt in diesen Tagen, was einen durchhalten, hoffen lässt. Das Träumen, das Sinnieren, das Fantasieren vom Frühling. Wie singt Fabian Wegerer weiter: „Nach jeder noch so langen Eiszeit, feiert der Sommer sein Comeback.“

Er wird kommen, der Frühling, der Sommer nach dieser Pandemie. Und er wird größer und großartiger werden, als ihn die Menschen je erlebt haben. Da wird pure Lebensfreude sein, geladene Energie, unendliche Freiheit. Die Menschen werden das Leben neu schätzen. Sie werden genießen. Sie werden feiern.

Ronja Goj, Pfarrbriefservice.de

Wieder beLeben

Es gab ein Leben
vor Corona.
Weißt du noch?
Es gibt ein Leben
mit Corona.
Spürst du es?
Es gibt ein Leben
nach Corona.
Vertraust du darauf?

(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Seltsam

seltsame Zeiten:
seltsam –
manche Impfaktion.
seltsam –
manche Vorgaben.
seltsam –
manche Gedanken.
seltsam –
manche Nachrichten.
seltsam –
manche Einsichten.
seltsam –
manche Aussichten.
Seltsam,
dass so vieles seltsam ist.
Was macht seltsame Zeiten
so seltsam seltsam?
Machen seltsame Zeiten
seltsame Menschen?
oder:
Machen seltsame Menschen
seltsame Zeiten?

(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Ein Gebet
anlässlich der zentralen Gedenkfeier für die Corona-Toten am 18. April 2021


Der 18. April 2021 wird bundesweit zu einem Gedenktag für die nahezu 78.000 Toten in unserem Land, die bisher Opfer des Coronavirus geworden sind. Sterbende gingen einen einsamen Weg und die Angehörigen, die sich nicht verabschieden konnten, blieben in ihrer Trauer oft alleine. Trauerfeiern konnten nur sehr reduziert stattfinden, tröstende Umarmungen und Rituale in Gemeinschaft, die das Abschiednehmen erleichtern, waren oft nicht möglich. Für sie alle, aber auch für uns selbst beten wir und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen:

Guter Gott, seit einem Jahr hält uns und die ganze Welt ein heimtückisches Virus in Schach. Alles hat sich verändert und niemand weiß, ob, wie und wann wir aus dieser Krise herauskommen. Voll Vertrauen kommen wir mit unseren Anliegen zu dir.

Unzählige Menschen haben in dieser Pandemie einen lieben Menschen verloren und konnten ihn nicht auf seinem letzten Weg begleiten. Sei bei ihnen in ihrer tiefen Trauer und trockne ihre Tränen.

Schenke allen Kraft und den Geist der Nächstenliebe, die sich unermüdlich um die medizinische Betreuung der Kranken in Heimen, Krankenhäusern und Hospizen kümmern.

Viele wissen nicht, wie es mit ihrem Geschäft, Betrieb und Unternehmen weitergeht und leiden unter Existenzängsten. Lass ihnen die richtige Hilfe zuteilwerden.

Wir beten für alle, die in den ärmeren Ländern der Welt leben. Mögen auch sie menschliche Unterstützung und ausreichend Impfstoff zur Überwindung der Pandemie erhalten.

Erhalte uns den Geist der Geschwisterlichkeit, damit wir in diesen schweren Zeiten zuversichtlich bleiben und füreinander da sind.

Treuer Gott, jede Krise birgt auch eine Chance. Lass uns in dieser Pandemie erkennen, was wirklich wichtig für deine Schöpfung und für das Wohl aller Menschen ist und lass uns miteinander für eine gerechte und friedliche Welt eintreten. Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Bruder und Freund.

Amen

Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de

Impuls zu Ostern 2021

Impuls zum Karsamstag 2021

Impuls zum Karfreitag 2021

Impuls zum Gründonnerstag 2021

Gott sei vor mir
Segen

Gott sei vor mir,
um mir den Weg zu zeigen.

Gott sei neben mir,
um mich zu begleiten.

Gott sei hinter mir,
um mich zu beschützen.

Gott sei unter mir,
um mich aufzufangen.

Gott sei über mir,
um mich zu segnen.

Gott sei in mir,
um mich wachsen zu lassen.

(Quelle Volksgut, vermutlich aus Irland, In: Pfarrbriefservice.de)

Inspiration

Die größten Abenteuer
erlebst du,
wenn du dich
auf die Suche
nach dir selbst machst
und dabei entdeckst,
welche Gedanken und Gefühle
in dir stecken.

(Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)

Alles nur geträumt

„Ständig träume ich von der Zukunft,
ihren unbegrenzten Möglichkeiten,
dem Umbruch, der Veränderung.
Alle Tore stehen mir offen.
Nichts, was mir den Weg versperrt.
Trotzdem bleibe ich stehen,
stumm und blind.
Fühlt sich so die Freiheit an?“

(Quelle: Linus Hartmann, Pfarrbriefservice.de)

Menschen an der Bushaltestelle

An der Bushaltestelle stehen viele Menschen. Sie kommen von der Arbeit, vom Einkaufen, vom eingeschränkten Einkaufen in dieser unsäglichen Corona-Zeit. Manche unterhalten sich, manche starren vor sich hin, andere schauen auf ihr Smartphone. Es sind nicht so viele wie „normalerweise“. Ein älterer Mann mit Einkaufstüten nähert sich. Er hat ein Ziel: den Mülleimer. Die sind jetzt moderner und geschlossener. Er greift mit der Hand in die Öffnung und zieht mühsam eine leere Flasche heraus. Er schaut hin und prüft: Pfandflasche oder nicht? Pfandflasche! Er steckt sie in die Einkaufstüten. Seine Einkaufstüten: gefüllt mit Leergut offensichtlich. Man sieht viele Flaschen. Er schaut die Menschen an der Haltestelle nicht an. Mit gesenktem Blick geht er weiter. Wohin? Die Menschen an der Haltestelle – haben sie ihn gesehen, wahrgenommen, hingeschaut? Die Armut vor der Haustür sozusagen, direkt vor der Nase. Inzwischen fast alltäglich. Ein junges Mädchen schaut kurz hin und verzieht unter ihrer Maske das Gesicht, gut zu sehen. Dann schaut sie wieder auf ihr Smartphone. Abgehakt. Der Mann geht langsam von dannen, er ist ganz normal gekleidet.

(Quelle: Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)

Über Tote nur Gutes

Der kleine Robin geht mit seiner Mutter über den Friedhof, um das Familiengrab zu besuchen. Unterwegs lässt er sich von seiner Mutter die Inschriften auf den verschiedenen Grabsteinen vorlesen: „Hier ruht unser lieber …, mein guter …, unser herzensguter …“. Nach einer Weile fragt er: „Sag mal, Mama, wo werden eigentlich die bösen Menschen begraben?“

(Quelle: St. Benno-Verlag, Leipzig, in: Pfarrbriefservice)

Offene Frage

Die reiche Erbtante ist gestorben, und so hat sich Familie Lemmel zum Trauergespräch beim Pfarrer eingefunden.
„War Ihre Tante eigentlich geistig noch voll da, als sie gestorben ist?“, fragt der Pfarrer. „Das wissen wir noch nicht. Das Testament wird erst morgen eröffnet.“

(Quelle: Das neue Hausbuch des christlichen Humors. St. Benno-Verlag, Leipzig, In. Pfarbriefsevice)

Hab ein Auge auf mich

Hab ein Auge auf mich,
wenn ich die Gefahren
für Leib und Seele unterschätze.

Hab ein Auge auf mich,
wenn ich vor lauter Selbstverliebtheit
den Blick für das Wesentliche verliere.

Hab ein Auge auf mich,
wenn ich Gefahr laufe, mich vor lauter Umwegen
von meinem Weg zu Dir zu entfernen.

Hab ein Auge auf mich,
wenn die Neugier mich zu sehr vereinnahmt
und sich mein Blickfeld verzerrt.

Hab ein Auge auf mich,
wenn ich die Bedürftigkeit meines Nächsten
nur noch vage wahrnehme.

Gott, Du lässt uns alle Freiheiten und dafür danke ich Dir.
Nimm uns an die Hand, wenn wir Gefahr laufen,
Dein Geschenk der Freiheit zu missbrauchen.

(Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)

Fastenzeit – buchstabiert

estgefahrenes aufspüren
ufbruch wagen
ichtweisen überprüfen
ag für Tag bewusst leben
mpfindsamkeit wertschätzen
eubeginn wagen
usammengehörigkeit erleben
rneuerung als Ziel
I   nnehalten und Stille zulassen
iefe erleben

(Gaby Bessen, In: Pfarrbriefservice.de)

„Zeite“ Impfung

Stotternd und holprig
ist die Impf-Aktion angelaufen:

Es wird:
nachbestellt und nacherklärt,
nachgeplant und nachorganisiert.

Neben all dem wird deutlich:
Wir brauchen neben
der Impfung für unseren Körper
dringend eine zweite Impfung:
diesmal eine Seelenimpfung.

Doch, wo sind die Seelen-Impf-Zentren?
In der Arztpraxis, beim Psychologen,
im Supermarkt, auf dem Spazierweg,
im Internet, in der Kirche…?

(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Maskerade

Die Maske über Mund und Nase,
ein Blick aus ausdruckslosen Augen.
Sorgen vor dem Morgen
von der Scheitelspitze
bis zur Kniekehle.

Kürzere Tage,
in Dunkel gehüllt,
in Nebel getaucht,
von Stille durchdrungen.

Im Winter verfangen,
Tage, die uns in ihrer Weite
verstummen lassen.

Was wird werden?
Was wird bleiben?

(Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)

Be-Denken

Mehr denn je
braucht unsere Welt:

An – Denker
Aus – Denker
Um – Denker
Vor – Denker
Nach – Denker
Über – Denker
Ab und Zu – Denker

Auch Querdenker?

(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Menschen(s)turm

Menschen stürmen
das US-Kapitol.

Wer hat vorher
ihre Gedanken gestürmt?
Wer hat vorher
ihre Einstellungen
auf Hetze eingestellt?
Wer hat vorher
dafür gesorgt,
dass es so ein
Nachher gibt?

Wer wird dafür sorgen,
dass wir uns nicht mehr
um die USA sorgen müssen?

(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Bedenkenswert

Nehmen wir mal an,
ein Engel stünde in deiner Tür.
Er nimmt dir die Angst,
als er das Erschrecken in deinen Augen sieht.
Er erzählt dir,
dass Gott Großes mit dir vorhat.
Und dir geht sofort durch den Kopf:
‚Das geht doch gar nicht’.
Außerdem würde es alles,
was du bis jetzt gemacht und geplant hast,
auf den Kopf stellen.
Abgesehen davon,
was die Leute sagen würden.

Was würdest du tun?

(Quelle: Andrea Wilke, Pfarrbriefservice.de)

Wir befinden uns
im „Lockdown light“.
November dunkeltrüb.


Suchen wir
in diesen Tagen
im Lockdown light
die Lockdown Lights:

Suchen wir
die kleinen Lichter
voll leuchtender Zuversicht.

Betrachten wir
den Lockdown light
in einem anderen Licht:

Lockdown Light und light


(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)

Gedanken zum Erntedankfest am 18. Oktober 2020:
http://kirche-in-mayschoss.de/wp-content/uploads/2020/11/Erntedankfest_2020.pdf

Quis ut deus? Gebetsheft zur Michaelsprozession am 29. September 2020:
http://kirche-in-mayschoss.de/wp-content/uploads/2020/11/St_Michael-2020_Gebetsheft.pdf

Das Gebetsheft zum Rochustag am 16. August 2020:
http://kirche-in-mayschoss.de/wp-content/uploads/2020/11/Pfarrfest-2020_Gebetsheft.pdf