„Wenn Du durch tiefes Wasser oder reißende Ströme gehen musst – ich bin bei Dir.“ (Jesaja, 43,2A)
Hoffnungszeichen
einsam etwas verloren auch ein bisschen zerzaust steht sie da die Sonnenblume auf dem abgeernteten Feld
die Wurzel fest in der Erde hat sie dem Regen und den Stürmen der letzten Tage standgehalten das Gesicht immer wieder der Sonne zugewandt
für mich ist diese Sonnenblume ein Hoffnungszeichen für mein Leben eine Einladung mich immer wieder auf Gott hin auszurichten mich fest zu verwurzeln um so stand zu halten den Stürmen dieser Zeit
(Textquelle: Ulrike Groß, September 2024, www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)
Ausstellungsdauer: 10. Juli bis 2. August 2026 Kirche St. Nikolaus & St. Rochus Mayschoß Öffnungszeiten: täglich 9.00 bis 18.00 Uhr Eröffnung: Freitag, 10. Juli 2026, 18.00 Uhr
Vor fünf Jahren lagen in der Pfarrkirche St. Nikolaus & St. Rochus Hilfsgüter statt Gesangbücher. Menschen suchten hier Orientierung, Unterstützung und Gemeinschaft, während draußen Schlamm, Trümmer und Zerstörung das Bild des Dorfes prägten. Heute kehren Fotografien jener Tage an genau diesen Ort zurück.
Unter dem Titel „Das Tal“ zeigen die Bildjournalisten Theodor Barth, David Klammer, Frank Schultze und Gordon Welters vom 10. Juli bis zum 2. August 2026 ihre fotografische Auseinandersetzung mit der Flutkatastrophe von 2021 und ihren Folgen. Die Ausstellung in der Pfarrkirche St. Nikolaus & St. Rochus in Mayschoß versammelt Arbeiten, die unmittelbar während und nach der Katastrophe entstanden sind und inzwischen zu wichtigen visuellen Zeugnissen der jüngeren deutschen Zeitgeschichte geworden sind.
Die vier Fotografen waren als Bildjournalisten im Ahrtal und in weiteren betroffenen Regionen unterwegs. Ihre Bilder dokumentieren nicht nur das Ausmaß der Zerstörung, sondern auch die Menschen dahinter: Bewohnerinnen und Bewohner, Helferinnen und Helfer, Augenblicke der Verzweiflung ebenso wie Momente von Solidarität und Hoffnung. Entstanden ist ein vielschichtiges Porträt einer Region, deren Geschichte bis heute von den Ereignissen des Sommers 2021 geprägt wird.
Der Ausstellungsort verleiht den Fotografien eine besondere Kraft. Mayschoß gehörte zu den am schwersten betroffenen Orten des Ahrtals und war nach der Flut mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Die Kirche wurde damals zu einem improvisierten Zentrum der Versorgung und Begegnung. Hier wurden Hilfsgüter gelagert und verteilt, hier trafen Menschen zusammen, um Hilfe zu organisieren und Informationen auszutauschen.Dass die Ausstellung nun an diesen Ort zurückkehrt, macht sie zu mehr als einer fotografischen Rückschau. Die Bilder begegnen einem Raum, der selbst Teil der Geschichte geworden ist. Dokumentation und Erinnerung treten miteinander in Dialog und eröffnen einen Blick auf die Frage, wie eine Gemeinschaft mit Verlust, Wandel und Wiederaufbau umgeht.
Fünf Jahre nach der Katastrophe versteht sich „Das Tal“ somit nicht nur als Rückblick, sondern auch als Einladung zum Gespräch über Erinnerung, Resilienz und die Bedeutung fotografischer Dokumentation. Die Ausstellung würdigt die Erfahrungen der Menschen im Ahrtal und bewahrt zugleich Bilder eines Ereignisses, das sich tief in das kollektive Gedächtnis Deutschlands eingeschrieben hat.
Fotografen: Theodor Barth, David Klammer und Gordon Welters werden von der Fotoagentur laif.de vertreten. Frank Schultze ist Mitglied der Fotografen- und Journalistenagentur Zeitenspiegel.de . Alle vier arbeiten für renommierte Magazine, wie Stern, Der Spiegel, GEO oder New York Times und haben für ihre Arbeiten internationale Preise erhalten, u.a. bei World Press Photo, Vonovia Award oder PR Bild des Jahres.
Kinderkirche im Pfarrsaal Sonntag, 28.06.2026, 10.30 Uhr
Heilige Messe Freitag, 03.07.2026, 18.30 Uhr
„Versammelt in seinem Namen“ Wort-Gottesfeier entfällt im Juli wegen Sommerpause
Offene Kirche zum Flutgedenken Gedenken – Innehalten -Stilles Gebet – Musik Dienstag, 14.07.2026 und Mittwoch, 15.07.2026 jeweils von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Impuls zum Flutgedenken an der Alten Rentei (Waagstraße) Dienstag, 14.07.2026, 17.30 Uhr
Heilige Messe Sonntag, 19.07.2026, 11.00 Uhr
Den Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft mit allen Gottesdiensten findet Ihr unter Termine / Pfarrbrief
Am Sonntag, den 31.05.2026 gestaltete der Chor „Ars Vocalis“ im Pastoralen Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Konzert unter der Leitung von Kantor Thomas Schnorr. Unter dem Motto „Cantate Domino – Singet dem Herrn“ erklangen vorwiegend a capella Chorwerke.
Es wurden Werke aus allen Musikepochen dargeboten, von der Renaissance wie dem Meister Hans Leo Hassler bis zur Neuzeit wie dem zeitgenössischen litauischen Komponisten Vytautas Miskinis.
Neben den chorischen Darbietungen stand auch Musik für Flöte und Klavier auf dem Programm, wunderbar dargeboten von Claudia Bergmann, begleitet von Thomas Schnorr am Klavier.
Der Projektchor „Ars Vocalis“ wurde 2024 von Thomas Schnorr, Leitender Kantor im Pastoralen Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler, gegründet. Der Chor füllte eindrucksvoll unsere Mayschosser Kirche. Er überzeugte mit tollen Stimmen, Ausgewogenheit und Homogenität: Mal kraftvoll majestätisch, mal gefühlvoll. Ein wundervoller Chornachmittag in Mayschoß für Freunde der anspruchsvollen sakralen Chormusik.
„Im Dunkel unserer Nacht entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt!“. Am Freitag, dem 27.02.2026 lud der Chor „Querbeat“ zur Fastenmeditation in unsere Mayschosser Kirche ein. Die Kirche wurde mit Lichtern und Kerzen stimmungsvoll in Szene gesetzt. Die Besucher konnten zur Ruhe kommen mit meditativen Texten und Gesängen aus der französischen Gemeinde Taizé, wie „In manus tuas Pater“, „Adoramus Te Domine“, „Bleibet hier und wachet mit mir“ oder das „Vater unser“.
Der Chor „Querbeat“ (mit Sängerinnen und Sängern aus Rech, Rheinbach und Meckenheim) begeisterte mit Stimmenreinheit, Homogenität und Intensität. Ein schöner besinnlicher Abend zur Fastenzeit in Vorbereitung auf das Osterfest. Dem Chor ein herzliches Dankeschön für Euren Einsatz.
Die zurückliegende Advent- und Weihnachtszeit war in unserer Kirchengemeinde Mayschoß neben den Gottesdiensten geprägt von einigen Veranstaltungen der Ehrenamtlichen.
Los ging es bereits am 1. Dezember und später noch einmal am 22. Dezember mit „Jetzt schon an Weihnachten denken“. Texte und Musik auf dem Weg zur Menschwerdung Gottes. Darin trug Fabian Droste Texte vor, die zum Nachdenken anregten, was wir an Weihnachten feiern und was dieses Fest für uns bedeutet.
Weiter ging es am 6. Dezember mit der Heiligen Messe zu Ehren unseres Pfarrpatrons Hl. Nikolaus. Mitgestaltet wurde die Messe vom Kirchenchor Mayschoß. Im Anschluss ludt der Junggesellenverein „Maijeloch“ Mayschoß noch zum Zusammenbleiben bei wärmenden Glühwein und Kinderpunsch ein.
Der Gottesdienst „Versammelt in seinem Namen“ am 14. Dezember stand mit Texten, Gebeten und Liedern im Zeichen des Advents, der Vorbereitung auf Weihnachten. Musikalisch wurde der Gottesdienst mitgestaltet von Margret Klein am Klavier und Fabian Droste an der Blockflöte. Im Anschluss ludt das Kirchencafé noch zum Zusammenbleiben ein.
Das Blasorchester Altenahr brachte mit ihrem traditionellen Weihnachtskonzert am 19. Dezember weihnachtliche Vorfreude in die Pfarrkirche. Das Orchester bot seinem Publikum wieder traditionelles und modernes zur Weihnachtszeit: mal flott und fröhlich, mal ruhig und besinnlich. Sie setzten damit wieder ein Glanzlicht in Mitten der hektischen Vorweihnachtszeit.
Auch die Kinderkirche im Pfarrsaal am 21. Dezember stand mit dem Motto „Stern über Betlehem“ im Zeichen der Advents- und Weihnachtszeit. Vielen Dank den Organisatorinnen, die jeden Monat diesen Gottesdienst gestalten!
Wie jedes Jahr haben Männer und Frauen unserer Kirchengemeinde mit viel Fleiß und Liebe Weihnachtsbäume und die Krippe in unserer Pfarrkirche aufgestellt und geschmückt. Herzlichen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz jedes Jahr!
Am Neujahrstag 1. Januar machten sich zum zweiten mal Frauen und Männer auf den Mayschosser Krippenweg. „Krippchen kieke“ hat in Mayschoß Tradition, zumal in einigen Familien das weihnachtliche Geschehen jedes Jahr mit großem Aufwand in Szene gesetzt wird. Zum Schluss fand man sich in der Pfarrkirche vor der Krippe ein. Mit einer abschließenden geistlichen Betrachtung endete der gemeinsame abwechslungsreiche Weg.
Am 4. Januar, fanden sich Interessierte in der Pfarrkirche ein zu einem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen an der Kirchenkrippe. So, wie man früher noch zu Hause im Familienkreis gesungen hatte, luden Margret Klein und Fabian Droste zum gemeinsamen Singen und Nachspüren der Weihnachtsbotschaft ein. Der Gesang wurde mit Flöte und Klavier unterstützt.
Der Gottesdienst „Versammelt in seinem Namen“ am 11. Januar, musikalisch mitgestaltet vom Chor „Cantahre“, war der Auftakt der Sternsinger-Aktion in unserem Ort. Mädchen und Jungen unserer Gemeinde waren am diesem Tag wieder unermüdlich als Sternsinger unterwegs. Sie sammelten Spenden zur Unterstützung von Kindern weltweit. Herzlichen Dank Euch allen!
Wir danken allen ganz herzlich, die mit ihrem Einsatz die Advents- und Weihnachtszeit bereichert haben. Nicht zuletzt auch allen, die sich das ganze Jahr um das kirchliche Leben in unserer Gemeinde kümmern, wie z. B. der tägliche Schließdienst, die Küster, Lektoren, Kommunionhelfer, den „Blumenschmuck-Engeln“, den handwerklichen Männern.
Kirche kann nur lebendig bleiben durch engagierte Christinnen und Christen. Jeder ist herzlich eingeladen. Über neue Ideen und Aktionen im gesamten Jahr über würden wir uns sehr freuen.
Zum 01.01.2026 haben die in der Pfarreiengemeinschaft Altenahr befindlichen Pfarreien, darunter auch unsere Pfarrei „St. Nikolaus & St. Rochus Mayschoß“, zu einer neuen Pfarrei mit dem Namen „St. Andreas Ahreifel“ fusioniert. Mit dem Ablauf des 31.12.2025 ist das Dekret unseres Diözesanbischofs Stefan Ackermann über die Errichtung der Pfarrei und der Kirchengemeinde St. Andreas Ahreifel in Kraft getreten. Die neue Pfarrei tritt die Rechtsnachfolge der aufgehobenen Pfarreien der bisherigen Pfarreiengemeinschaft Altenahr an.
Die neue Pfarrei „St. Andreas Ahreifel“ besteht nun aus folgenden Pfarrbezirken: Maria Verkündigung Altenahr St. Nikolaus Berg (Vischel-Freisheim) St. Johannes Ap. Dernau St. Pankratius und St. Margarita Heckenbach St. Kunibert Hönningen St. Petrus Kesseling St. Martin Kirchsahr St. Notburgis Lind St. Nikolaus u. St. Rochus Mayschoß St. Luzia Rech
Die Namensgebung hält die Erinnerung an die in Folge der Flutkatastrophe zerstörte Kirche St. Andreas in Ahrbrück wach. Zugleich steht der erstberufene Apostel auch für einen neuen Anfang. Die Botschaft des Menschenfischers Andreas ist das verbindende Netz für die Christinnen und Christen in der neuen Pfarrei.
Das Siegel unserer neuen Pfarrei zeigt in der Mitte das Andreaskreuz, Symbol des Patrons der neuen Pfarrei. Die zehn umlaufenden Fische stehen für die zehn Pfarrbezirke der neuen Pfarrei St. Andreas Ahreifel. Das neue Siegel für die Pfarrei St. Andreas Ahreifel ist angelehnt an das bisherige Logo der Pfarreiengemeinschaft Altenahr. Ein neues Logo wird noch erstellt.
Hier gelangen Sie zum Dekret des Bischofs von Trier Stephan Ackermann für die Auflösung der Pfarrei St. Nikolaus & St. Rochus Mayschoß: