Frohe Botschaft

Unter unserer Rubrik „Frohe Botschaft“ findet Ihr jede Woche die Lesungen und das Evangelium des aktuellen Sonntags zum nachlesen.
Auch zum nachlesen die aktuelle Angelus-Ansprache des letzten Sonntags von Papst Franziskus und die letzten Weihnachts- und Osterbotschaften von Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ und Bischof Stephan Ackermann.
Schaut mal rein!

Flutgebet des Gebetsapostolats im Bistum Trier

Gott,

die Flutkatastrophe hat viele Menschen in unserem Bistum getroffen:
An der Ahr, an der Kyll und an anderen Flüssen.
Zu viele sind in den reißenden Fluten umgekommen.
Leben wurde in kurzer Zeit ausgelöscht.
Selbst schützende Häuser haben nicht standgehalten.
Manche Betroffene stehen jetzt vor dem Nichts.
Viele haben einen großen Teil ihrer Einrichtung verloren.
Unwiederbringlich sind wertvolle und liebgewonnene Gegenstände vernichtet worden.
Dein Sohn Jesus ist an keiner Not vorbeigegangen.
Er hat sich den Armen und Aussätzigen, den Kranken und Sündern zugewendet. Er war denen nahe, die ausgestoßen und in Not waren.

Deshalb bitten wir Dich:

Zeige Deine Nähe allen von der Flutkatastrophe Betroffenen
in der tatkräftigen Hilfe und der Solidarität der Menschen.
Zeige dich in menschlicher Zuwendung, im tröstenden und heilenden Wort, in Gesten, die neuen Mut schenken, in konkreten Hilfen, die neue Perspektiven zum Leben geben.
Gib den Traumatisierten verstehende Menschen an die Seite.
Gib den Traurigen neuen Mut, ihre Zukunft und ihr Leben zu gestalten.
Den Hilfsbedürftigen und auch den tatkräftig Helfenden zeige dich als der Gott des Lebens.

Amen.

W. Henn, H. Gammel (www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/glauben-leben/gebetsapostolat)

Herzliche Einladung an alle, im gegenseitigen Gebet einander zu tragen.

Weihnachtskrippe 2021

Herzlichen Dank an die fleißigen Helfer, die dieses Jahr wieder die Weihnachtskrippe und den Weihnachtsbaum in unserer Pfarrkirche liebevoll gestaltet haben!

Weihnachtliches Konzert „Licht der Hoffnung“ in der Pfarrkirche

„Fest der Freude – Licht der Hoffnung“, unter diesem Motto standen zwei Konzerte, die kurz vor den Weihnachtstagen in Mayschoß stattfanden. Am 21.12.21 und 22.12.21 erklangen in der stimmungsvoll hergerichteten Pfarrkirche weihnachtliche Lieder unterschiedlicher Musikrichtungen. Trotz aller widrigen Umstände, die die Pandemie mit sich brachte, konnten zwei Konzerte unter Einhaltung der gültigen Coronaregelungen stattfinden. Die Konzerte brachten den Bewohnern und Besuchern von Mayschoß und Umgebung Freude und weihnachtliche Atmosphäre in einem für viele schwierigen Jahr, das besonders von der Flutkatastrophe geprägt wurde.

Eva Hilscher, Rainer Tonn

Klassische Weihnachtsklänge brachten Severin Schopen (Flöte) und Markus Prange (Orgel) mit „Wachet auf, ruft und die Stimme“ und Händels „Er weidet seine Herde“. Die Gruppe Pahaska, bestehend aus Eva Hilscher und Rainer Tonn (Gesang und Gitarre) sorgten für Countrymusic-Flair mit Songs wie „Home“ von Michael Bublé und „Have yourself a merry little Christmas“. Kräftige Trompetenklänge brachte Philipp Bertram mit „The Christmas Song“ und „White Christmas“. Er spielte auch zusammen mit Heinrich Schmitz (Gitarre und E-Bass) rockige Töne von Shakin Stevens „Merry Christmas Everyone“ und das Kölsche Lied „Vür’m Hus do bös d’r Wind“. Der Projektchor „Licht der Hoffnung“, der sich für dieses Konzert zusammenfand, brachte u. a. moderne kirchliche Lieder wie „Da berühren sich Himmel und Erde“ und das kraftvolle Lied „Fest der Freude – Fest der Liebe – Fest der Menschlichkeit“, das dem Konzert seinen Namen gab. Zwischen den musikalischen Beiträgen unterhielten Petra Bertram, Charly Laux, Hubertus Kunz und Sascha Neuert das Publikum mit heiteren aber auch ernsten weihnachtlichen Geschichten.

Philipp Bertram, Heinrich Schmitz, Karlheinz Frings

Zum Abschluss sang der Chor in kölscher Mundart bzw. „Meeschejer Platt“ Lieder für Mayschoß, die die Verbundenheit und Zusammenhalt im Ort beschreiben: „Dat es Heimat, dat es Meeschech – ruut un wiess“. Die Zusammengehörigkeit zeigte sich gerade in diesem Jahr in der Flutkatastrophe, nicht nur in Mayschoß, sondern in allen Orten des Ahrtals: „Heimat ist jo nit nur e Wort nur, Heimat ist do, wo du jlöcklich bes“.

Bastle Schmunzelsteine gegen die Einsamkeit…

… und das nicht nur für Kinder:


Du kennst doch bestimmt Leute, die sich einsam oder alleine fühlen oder? Nachbarn, Bekannte von deinen Eltern oder Freunde von dir? Wie cool wäre es, wenn du ihnen zeigst, dass du an sie denkst. Dass du für sie da bist. Bastle ihnen einen Schmunzelstein. Das geht mega einfach und ultra schnell. Du düst raus in die Natur, suchst dir einen hübschen, kleinen Kieselstein und malst auf die Vorderseite ein Bild oder ein Motiv, das deinen Mitmenschen tröstet. Und wenn du magst, kannst du auf die Rückseite sogar noch eine kleine Botschaft schreiben.

Die Anleitung dazu findest Du hier:

http://kirche-in-mayschoss.de/wp-content/uploads/2021/10/Schmunzelsteine.pdf

Weitere Aktionen und Lustiges findest du immer auf unserer Kinderseite.
Schau mal rein…

Fürbitte für die Flutopfer

Gott, wir tragen vor dich alle, die vom Hochwasser betroffen sind. Die Flut hat Lebensentwürfe zerstört. Der Schlamm hat Hoffnungen begraben. Leben sind in Frage gestellt. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen und Kinder. Sei du ihr Beistand und gib ihnen Halt.

Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.

Gott, wir tragen vor dich, die Helferinnen und Helfer der Einsatzkräfte und alle, die freiwillig anpacken und helfen. Sie holen Menschen aus eingeschlossenen Häusern. Sie versorgen Menschen mit Nahrung und Kleidung. Sie sichern Dämme und räumen auf. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen: Verleih ihnen Kraft und schenke ihnen Momente der Erholung.

Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Gott, wir tragen vor dich die Seelsorgerinnen und Seelsorger von der Notfallseelsorge und aus den Gemeinden, in den Krankenhäusern und bei der Polizei. Sie hören zu und fühlen mit. Sie erfahren von unfassbaren Schicksalen. Sie halten aus, was kaum auszuhalten ist. Gott, wir bitten dich für diese Männer und Frauen: Stärke sie und sei ihnen Schutz und Schild.

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Gott, wir tragen vor dich uns selbst mit dem, was uns hier und jetzt bewegt. Schau in unser Herz und höre auf das, was wir dir in der Stille vortragen.

Vater unser…

(Fürbitte aus der Evangelischen Kirche im Rheinland)

„Warum läßt Gott sowas zu?“

Predikt zu Hiob 1:1 + 13-22 von Dr. Stefan Ley

Katastrophen, die über Menschen hineinbrechen, wie die Flutkatastrophe im Ahrtal. Warum passiert so etwas? Warum läßt Gott sowas zu? Fragen, die viele von uns beschäftigen.
Stefan Ley, Pastoralreferent in der Kath. Pfarrei St. Anna in Herschbach/ Westerwald versuchte mit einer Gastpredikt am 25.07.2021 in der Ev. Pankratiuskirche in Rückeroth eine Antwort zu finden. Er war an dem Wochende als freiwilliger Helfer in Mayschoß und sah das ganze Ausmaß der Zerstörungen.

Als Bildnis für diese Katastrophe band er in seiner Predikt eine Flasche Mayschosser Schlammwein und ein durch das Hochwasser zerbrochenes Kreuz ein.

Zum hören der Predikt klickt bitte auf das Video: