Ökomenisches Friedensgebet 2022

Ökomenisches Friedensgebet
von Missio + EMW Evangelische Mission Weltweit
von Sr. Mary Grace Sawe

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Danke unserem Empfangsdienst

Liebe Mitglieder des Empfangsdienstes,

gut zwei Jahre ist es her, als das Corona-Virus begann, unseren Tagesablauf, unser Verhalten und unser Leben zu bestimmen. Auch das Kirchenleben wurde durch diese Pandemie stark beeinträchtigt, vielerorts kam es sogar zum Erliegen. Nicht so bei uns! Durch Euch, unseren Empfangsdienst, war der so wichtige Messbetrieb sichergestellt. Ihr habt Listen erstellt, die Menschen in Empfang genommen, Sitzpläne erstellt, die Kirche für den Gottesdienst vorbereitet und anschließend desinfiziert usw. Viel Zeit wurde investiert, um alles den Vorschriften entsprechend herzurichten.

Ihr habt dafür gesorgt, dass wir uns in unserer Kirche stets sicher und gut aufgehoben fühlen. Euer großes Engagement und Euer Teamgeist sind spürbar und ist für uns ein schönes Gefühl, vor dem Gottesdienst so nett, so persönlich und so gut gelaunt empfangen zu werden. Besser kann ein Gottesdienst nicht beginnen.
Dafür sagen wir Euch: Vielen Dank!!

Euer Pfarrgemeinderat Mayschoß

Ostern 2022

Auferstanden

Christus ist auferstanden, er lebt
der schwere Stein ist weggerollt ins Licht
und Hoffnung atmet auf
die Angst ist auf der Flucht

lass frei sein, HERR
die Zuversicht in dieser dunklen Zeit
wo die Bedrohung wächst und wächst
ich weiß, ich habe nur geträumt
geträumt von dunklen Tagen
wenn selbst die Steine klagen

lass auferstehen, HERR
das Glück und auch den Mut
zu einem neuen Anfang

(Quelle: Stanislaus Klemm, Pfarrbriefservice.de)

Herzlichen Dank allen haupt- und ehrenamtlichen Helfer/-innen, den Pfarrern, den Küstern, den Chorsänger/-innen, Organisten, die von Aschermittwoch bis Ostern in der Fastenzeit, den Kar- und Ostertagen die Gottesdienste gestaltet haben und unsere Pfarrkirche liebevoll hergerichtet haben.

Euer Pfarrgemeinderat Mayschoß

Flutgebet des Gebetsapostolats im Bistum Trier

Gott,

die Flutkatastrophe hat viele Menschen in unserem Bistum getroffen:
An der Ahr, an der Kyll und an anderen Flüssen.
Zu viele sind in den reißenden Fluten umgekommen.
Leben wurde in kurzer Zeit ausgelöscht.
Selbst schützende Häuser haben nicht standgehalten.
Manche Betroffene stehen jetzt vor dem Nichts.
Viele haben einen großen Teil ihrer Einrichtung verloren.
Unwiederbringlich sind wertvolle und liebgewonnene Gegenstände vernichtet worden.
Dein Sohn Jesus ist an keiner Not vorbeigegangen.
Er hat sich den Armen und Aussätzigen, den Kranken und Sündern zugewendet. Er war denen nahe, die ausgestoßen und in Not waren.

Deshalb bitten wir Dich:

Zeige Deine Nähe allen von der Flutkatastrophe Betroffenen
in der tatkräftigen Hilfe und der Solidarität der Menschen.
Zeige dich in menschlicher Zuwendung, im tröstenden und heilenden Wort, in Gesten, die neuen Mut schenken, in konkreten Hilfen, die neue Perspektiven zum Leben geben.
Gib den Traumatisierten verstehende Menschen an die Seite.
Gib den Traurigen neuen Mut, ihre Zukunft und ihr Leben zu gestalten.
Den Hilfsbedürftigen und auch den tatkräftig Helfenden zeige dich als der Gott des Lebens.

Amen.

W. Henn, H. Gammel (www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/glauben-leben/gebetsapostolat)

Herzliche Einladung an alle, im gegenseitigen Gebet einander zu tragen.

Weihnachtskrippe 2021

Herzlichen Dank an die fleißigen Helfer, die dieses Jahr wieder die Weihnachtskrippe und den Weihnachtsbaum in unserer Pfarrkirche liebevoll gestaltet haben!

Weihnachtliches Konzert „Licht der Hoffnung“ in der Pfarrkirche

„Fest der Freude – Licht der Hoffnung“, unter diesem Motto standen zwei Konzerte, die kurz vor den Weihnachtstagen in Mayschoß stattfanden. Am 21.12.21 und 22.12.21 erklangen in der stimmungsvoll hergerichteten Pfarrkirche weihnachtliche Lieder unterschiedlicher Musikrichtungen. Trotz aller widrigen Umstände, die die Pandemie mit sich brachte, konnten zwei Konzerte unter Einhaltung der gültigen Coronaregelungen stattfinden. Die Konzerte brachten den Bewohnern und Besuchern von Mayschoß und Umgebung Freude und weihnachtliche Atmosphäre in einem für viele schwierigen Jahr, das besonders von der Flutkatastrophe geprägt wurde.

Eva Hilscher, Rainer Tonn

Klassische Weihnachtsklänge brachten Severin Schopen (Flöte) und Markus Prange (Orgel) mit „Wachet auf, ruft und die Stimme“ und Händels „Er weidet seine Herde“. Die Gruppe Pahaska, bestehend aus Eva Hilscher und Rainer Tonn (Gesang und Gitarre) sorgten für Countrymusic-Flair mit Songs wie „Home“ von Michael Bublé und „Have yourself a merry little Christmas“. Kräftige Trompetenklänge brachte Philipp Bertram mit „The Christmas Song“ und „White Christmas“. Er spielte auch zusammen mit Heinrich Schmitz (Gitarre und E-Bass) rockige Töne von Shakin Stevens „Merry Christmas Everyone“ und das Kölsche Lied „Vür’m Hus do bös d’r Wind“. Der Projektchor „Licht der Hoffnung“, der sich für dieses Konzert zusammenfand, brachte u. a. moderne kirchliche Lieder wie „Da berühren sich Himmel und Erde“ und das kraftvolle Lied „Fest der Freude – Fest der Liebe – Fest der Menschlichkeit“, das dem Konzert seinen Namen gab. Zwischen den musikalischen Beiträgen unterhielten Petra Bertram, Charly Laux, Hubertus Kunz und Sascha Neuert das Publikum mit heiteren aber auch ernsten weihnachtlichen Geschichten.

Philipp Bertram, Heinrich Schmitz, Karlheinz Frings

Zum Abschluss sang der Chor in kölscher Mundart bzw. „Meeschejer Platt“ Lieder für Mayschoß, die die Verbundenheit und Zusammenhalt im Ort beschreiben: „Dat es Heimat, dat es Meeschech – ruut un wiess“. Die Zusammengehörigkeit zeigte sich gerade in diesem Jahr in der Flutkatastrophe, nicht nur in Mayschoß, sondern in allen Orten des Ahrtals: „Heimat ist jo nit nur e Wort nur, Heimat ist do, wo du jlöcklich bes“.

Bastle Schmunzelsteine gegen die Einsamkeit…

… und das nicht nur für Kinder:


Du kennst doch bestimmt Leute, die sich einsam oder alleine fühlen oder? Nachbarn, Bekannte von deinen Eltern oder Freunde von dir? Wie cool wäre es, wenn du ihnen zeigst, dass du an sie denkst. Dass du für sie da bist. Bastle ihnen einen Schmunzelstein. Das geht mega einfach und ultra schnell. Du düst raus in die Natur, suchst dir einen hübschen, kleinen Kieselstein und malst auf die Vorderseite ein Bild oder ein Motiv, das deinen Mitmenschen tröstet. Und wenn du magst, kannst du auf die Rückseite sogar noch eine kleine Botschaft schreiben.

Die Anleitung dazu findest Du hier:

http://kirche-in-mayschoss.de/wp-content/uploads/2021/10/Schmunzelsteine.pdf

Weitere Aktionen und Lustiges findest du immer auf unserer Kinderseite.
Schau mal rein…