1. Mayschosser Krippenweg vom 13.01.2024 – ein Rückblick

Anbetracht des 800. Jahrestages, wo durch Franz von Assisi der Legende nach 1223 erstmals eine Krippendarstellung aufgebaut wurde, machten sich im neuen Jahr – aber immer noch in der Weihnachtszeit – Frauen und Männer in Mayschoß auf den Weg.

„Krippchen kieke“ hat in Mayschoß schon eine Tradition, zumal in einigen Familien das weihnachtliche Geschehen jedes Jahr mit großem Aufwand in Szene gesetzt wird.

Startpunkt war am Beginn der Dorfstrasse, wo eine afrikanische Krippe auf die Teilnehmenden wartete. Auf wundersame Weise aus dem Schlamm der Ahrflut geborgen, war sie doch ein ungewohnter wie gleichermaßen leider vertrauter Auftakt. Bevor es bei der nächsten Station zu einer Krippe ging, die zeitliche wie auch künstlerische Bezüge zur jener in der Pfarrkirche aufzeigen konnte, öffnete sich spontan eine weitere Tür eines Mayschosser Hauses, um auch hier das Interesse und die Freude an dem persönlich wie aufwändig gestalteten Heilsgeschehen mit anderen zu teilen. Zum Schluss fand man sich in der Pfarrkirche von der Krippe ein, wo es interessante Informationen zu dieser Krippe wie auch zu deren Gestaltung in weiter zurückliegenden Jahren gab, Mit einer abschließenden geistlichen Betrachtung endete der gemeinsame abwechslungsreiche Weg.

Wir danken herzlich allen, die Ihre Türen geöffnet sowie Ihre Krippen uns näher gebracht haben und damit auch das eigene Weihnachtsgefühl jeder und jedes Mitgehenden bereicherten!

Gemeinsames Weihnachtslieder-Singen an der Mayschosser Kirchenkrippe vom 07.01.2024

Am Tag nach DreiKönig fanden sich Interessierte in der Mayschosser Pfarrkirche St. Rochus und St. Nikolaus ein, um gemeinsam an der Krippe Weihnachtslieder zu singen. So, wie man früher noch zu Hause im Familienkreis gesungen hatte, sollte nun dieses Angebot zum gemeinsamen Singen und Nachspüren der Weihnachtsbotschaft in den Strophen einladen. Und dass man in Mayschoß singen mag und kann, gilt immer noch.

In ruhiger Atmosphäre und leichtem Weihrauchduft stimmte man zusammen doch einige Weihnachtslieder an. Mal bekanntere, mal etwas unbekanntere, wie zum Beispiel das Drei-Königs-Lied, welches quasi die heimliche Hymne des Kölner Domes ist und jeweils am 6. Januar nicht fehlen darf („Es führt drei König Gottes Hand“). Zwecks Einstimmung wie auch – bei weniger gebräuchlichen Liedern – zur musikalischen Orientierung wurden die Lieder jeweils mit Flöte und Klavier angespielt wie auch beim Singen unterstützt.

Es hat auf jeden Fall viel Freude bereitet – und vielleicht kommt bei einer Wiederholung noch der oder Andere hinzu?

„Hört es klingen hoch vom Himmelszelt“ – Weihnachtliches Konzert vom 30.12.2023

„Hört es klingen hoch vom Himmelszelt,
hört den Jubel über’m weiten Feld,
ruft es froh hinaus in alle Welt:
Der Heiland ist geboren – Jesus“

Das war das Motto des diesjährigen weihnachtlichen Konzerts: Der Heiland – Jesus Christus – ist zu uns in die Welt gekommen, in eine Welt voller Krisen: damals in Bethlehem – und so auch heute. Gerade in dieser Zeit braucht es auch mal Ablenkung und Zuversicht. Und das boten an dem Abend Chöre und Solisten aus Mayschoß und und Umgebung in der fast voll besetzten Pfarrkirche.

Sascha Neuert führte routiniert und locker durch den Abend. Melanie & Andreas Keutgen, Leo Baltes und Heinrich Schmitz brachten Kölsche Lieder von den Bläck Fööss und Brings und das bekannte „The First Nowell“ da. Eva Hilscher und Rainer Tonn entführten in die USA mit Countymusik u.a. von Melissa Etheridge, Tracy Chapman und Brad Paisley. Der Männergesangverein aus St. Katharinen (bei Linz am Rhein) und der Kirchenchor Cäcilia Mayschoß, der sich mit weiteren Gastsänger/-innen (u. a. vom Frauenchor St. Katharinen) zu einem Kirchenchor-Projekt zusammenfand, unterhielt die Zuhörer mal besinnlich und mal schwungvoll mit Liedern aus ganz Europa, u.a. von Gustav Holst, Lorenz Maierhofer, Udo Jürgens, Freddy Quinn. Severin Schopen war „Der Mann am Klavier“ und sorgte für die musikalische Begleitung der Chöre. Petra Bertram brachte mit lustigen und nachdenklichen Texten Abwechslung in das Konzert.

„Frieden sei dieser Welt beschieden“. In Anbetracht der Kriege in der Ukraine, Palästina und Israel brachten die Chöre das bekannte Lied von Gotthilf Fischer zu Gehör. Zum Ende sangen alle Mitwirkende und das Publikum gemeinsam „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Die Chöre verabschiedeten die Zuhörer mit dem kölschen Lied von Henner Berzau „Kut joot heim“.

Die Messdiener sorgten im Anschluss an das Konzert mit Glühwein und Punsch für einen gemütlichen Ausklang. Ein schöner Abend, der alle vom Alttag ablenkte und viel weihnachtliche Stimmung auch nach den Festtagen brachte.

Weihnachten 2023

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die die Krippe und die Weihnachtsbäume dieses Jahr wieder aufgestellt haben.

Kaffeeklatsch für alle Generationen

Die Mayschosser Möhnen laden herzlich ein,
an jedem 3. Samstag im Monat,
im Pfarrsaal in Mayschoß,
ab 15.00 Uhr,
zum Kaffeeklatsch für alle Generationen.

Dazu gibt es einen Hol- und Bringedienst, bitte melden bei:
Kornelia Bäcker, Telefon 0151-25851618
oder
Klaudia Fuhrmann, Telefon 0177-8921029

Frohe Botschaft

Unter unserer Rubrik „Frohe Botschaft“ findet Ihr jede Woche die Lesungen und das Evangelium des aktuellen Sonntags zum nachlesen.
Auch zum nachlesen die aktuelle Angelus-Ansprache des letzten Sonntags von Papst Franziskus und die letzten Weihnachts- und Osterbotschaften von Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ und Bischof Stephan Ackermann.
Schaut mal rein!

Jodokus-Wallfahrt nach St. Jost in Langenfeld am 16.09.2023

Am Samstag, den 16.09.2023 war es wieder so weit: Die Mayschosser Jodokus-Pilger machten sich auf den Weg nach Langenfeld.

Bedingt durch die immer früher einsetzende Traubenlese ging es diesmal bereits zwei Wochen früher los. Neben der Pilgergruppe, die per PKW von Mayschoß bis zum Wanderparkplatz in der Eifel fuhren und von dort die ca. 10 km lange Wallfahrtsstrecke zurücklegten, hat sich dieses Jahr auch wieder – nach Corona und Flut – eine Pilgergruppe gebildet, die die komplette Strecke von Mayschoß nach Langefeld zu Fuß gelaufen ist.

Nach einer kleinen Andacht in der Kapelle in Acht und in der St. Jodokus-Kapelle war dann am Abend die festliche Wallfahrtsmesse im „Eifeler Dom“ in Langenfeld. Diese war wieder wie vor Coronazeiten bis auf den letzten Platz gefüllt. In der Messe wurde auch Karl-Hubert Bertram eine Pilgerurkunde anlässlich seiner 40. Wallfahrt überreicht. Eine beträchtliche Zeit! Die Pilgermesse endete traditionell mit einer großen Prozession aller Pilgerkreuze und Pilgerfahnen durch die Kirche.

Ein schöner Tag mit Gebet und Gesang und eine tolle Festmesse im Zeichen des Heiligen Jodokus!

Vielen Dank unserem Küster Rolf Weinand

Als der liebe Gott den Küster schuf, machte er am sechsten Tag Überstunden. Ein Engel sagt zu ihm: „Herr, Ihr bastelt aber lange an dieser Figur.“ Der liebe Gott sprach: „Hast Du die vielen besonderen Wünsche auf der Bestellung gesehen? Er soll pflegeleicht sein, viele bewegliche Teile haben, Nerven wie Drahtseile, mindestens sechs Paar Hände haben, und einen Rücken, auf dem sich alles abladen lässt.“

Ende Juni hat unser Rolf Weinand den Küsterdienst, den er seit 2018 in unserer Pfarrgemeinde ausgeübt hat, aus gesundheitlichen Gründen beendet. Wir möchten ihm für seinen außerordentlichen Einsatz und seinen verlässlichen Dienst für uns alle Danke sagen. Er hat dafür gesorgt, dass wir schöne und würdige Gottesdienste feiern konnten – die Vorbereitung der Liturgie, die Pflege der liturgischen Geräte und Gewänder, die Raumgestaltung im Kirchenjahr und vieles mehr. Er war eigentlich „Mädchen für alles“ – und das an allen Tagen des Jahres. Er hat mit ganzer Seele, mit vollem Herzen und mit ganzer Kraft die Aufgaben wahrgenommen. Er war manchmal auch der Meckerkasten für die Gemeinde. Er hat sich immer in den Dienst der Pfarrgemeinde gestellt. Durch die Pflege von Kerzen, Blumen und Gewändern hat er wesentlich zur Feier und zur Festlichkeit beigetragen. Er war eine enorme Unterstützung für die Geistlichen und die Gottesdiensthelfer.

Vielen Dank, lieber Rolf, dass Du für uns da warst. Wir wünschen Dir von Herzen viel Glück, Gottes Segen und vor allen Dingen Gesundheit

Das gesamte Kirchenteam
der Pfarrgemeinde St. Nikolaus St. Rochus Mayschoß

Ökumenische Gedenkfeier zum Flutgedenken vom 14. Juli 2023

Gott, Schöpfer der Welt, die Katastrophen unseres Lebens können wir nicht aus eigener Kraft bewältigen. Deshalb kommen wir mit unseren Bitten zu Dir:

Für alle, die voller Ungeduld sind und sich nach Normalität sehnen.

Für alle, die darunter leiden, dass der Abriss und / oder der Wiederaufbau ihres Hauses nicht vorangeht.

Für alle, die sich in ihrer jetzigen Unterkunft oder in ihrem wieder aufgebauten Haus nicht zu Hause fühlen.

Du sei bei uns in unsrer Mitte.

Für alle, die ihr Bestes geben und dennoch das Gefühl haben, dass es nie genug ist, und die Vorwürfen und Unverständnis ausgesetzt sind.

Für alle Helfenden, dass ihnen weitterhin die Kraft zum Unterstützen geschenkt wird.

Für alle, die durch ihr Unverständnis andere verletzen und für alle, die sich verletzt fühlen.

Du sei bei uns in unsrer Mitte.

Für alle, die mit den psychischen Folgen der Flut kämpfen und für alle, die erschöpft, müde, antriebslos sind.

Für alle Kinder und Jugendlichen, dass sie trotz der belastenden Umstände ihre Unbeschwertheit bewahren oder wiederfinden können.

Für alle, in denen Corona, Flut, Krieg massive Ängste auslösen.

Für alle, die neben der Flut und ihren Folgen noch weiteren Schicksalsschlägen ausgesetzt sind.

Für alle, die in der Flutnacht oder später an den Folgen der Flut verstorben sind.

Du sei bei uns in unsrer Mitte.

Gott des Lebens, wir bitten dich um Kraft, Zuversicht, Hoffnung und Geduld; wir bitten dich um Verständnis füreinander, um Frieden und Zusammenhalt. Denn nur miteinander und mit deiner Hilfe können wir die Katastrophen unseres Lebens bewältigen. Bleib an unserer Seite, darum bitten wir dich, durch Christus, unseren Herrn. Amen.