4. Advent am 20.12.2020

„Gefunden- Gott sei Dank“

Nach dem Entzünden der 4.Kerze auf dem Adventskranz wurde es ruhig und besinnlich. Runter kommen war die Devise, noch einmal tief durchatmen. Und dann gemeinsam die letzten Schritte auf das Weihnachtsfest zugehen.

So wie sich die Hirten im Lukas Evangelium auf den Weg zur Krippe gemacht und Jesus gefunden haben, so haben wir uns aufgemacht und uns gemeinsam in den Andachten auf die Geburt Jesus Christus vorbereitet. Wir haben gemeinsam gebetet, wir haben gemeinsam Stille gehalten und haben bei den Lichteraktionen das Licht an unsere Nachbarn weitergegeben. Ein schönes Zeichen der Verbundenheit.

Der Gesang von Eva Hilscher ließ schon eine weihnachtliche, berührende Stimmung aufkommen, begleitet wurde Sie von Karlheinz Frings am Klavier. Ob deutsch oder englisch vorgetragene Lieder, man konnte die Freude auf das Fest in der Kirche förmlich spüren.

Vielen Dank an alle, die sich hier in dieses Format eingebracht haben. Aber auch vielen Dank an die Besucher, die sich mit uns aufgemacht haben, den Weg durch den Advent als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest zu gehen.

Dank aber auch an alle, die die Kirche schon so weihnachtlich hergerichtet haben. Die Krippenbauer haben wie immer tolle Arbeit geleistet!

Weihnachten kann kommen!

3. Advent am 13. Dezember 2020

Am 13. Dezember folgte die 3. Andacht „Advent – Zeit des Findens“ mit dem Titel „Finde uns“

Nach dem Entzünden der 3.Kerze auf dem Adventskranz durch unseren Messdiener Bastian Kläs wurden wir in den ersten Texten der Andacht vor die Frage gestellt:

Wie findet uns Gott oder wie lassen wir uns finden? Warten wir darauf, dass etwas passiert oder müssen wir selbst aktiv werden? Bildlich wurde uns vor Augen geführt, dass Gott als Schäfer sich auch um jedes entlaufende Schaf kümmert und dafür auch die Herde einmal allein lässt. Welch ein beruhigendes Gefühl! Und das Gott mit jedem einen Plan hat, wurde im Matthäus Evangelium deutlich. Jesus teilt Petrus eine herausragende Rolle zu, obwohl er weiß, dass dieser Petrus ihn auch verleugnen wird.

Bei der nächsten Frage: Wie kann ich Gott finden, wurde uns eine Antwort durch den Propheten Jeremias mitgeliefert. Man braucht ein offenes Herz. Haben wir das? Diese Frage konnten wir in die Stille mitnehmen.

Komme ich in den Himmel? Diese Frage stellte sich in einer Geschichte ein verstorbener Ire, der am Himmelstor stand. Seine ganzen Vorgänger hatten herausragendes geleistet und ihm wurde angst und bange. Als er dann schließlich vor Jesus stand, bekam er zu hören: Da steht nicht viel geschrieben, „aber etwas hast du auch getan.“ „Hier steht: Ich war traurig, enttäuscht und niedergeschlagen – und du bist gekommen und hast mir Witze erzählt. Du hast mich zum Lachen gebracht und mir Mut gegeben. Ab in den Himmel!“ Manchmal sind es halt auch die kleinen Dinge, mit denen man etwas erreichen kann. Für einen selbst manchmal nur ein kleiner Schritt, für den Gegenüber aber ein ganz großer.

Eine enge Verbundenheit war zu spüren, als das Kerzenlicht des Adventskranzes von Bastian Kläs zu den Gottesdienstbesuchern gebracht wurde und eine Kerze nach der anderen entzündet wurde. Die Andacht war ein Ruhepol in dieser unruhigen Zeit, in der so vieles unklar ist und Strukturen wegbrechen in einem für uns bisher unbekanntem Maße.

Vielen Dank an Heinz Schmitz an der Gitarre, der mit seinem meditativen Spiel die Andacht in einen Ruhepol in dieser Zeit verwandelt. Einfach zur Ruhe kommen und sich und sich berühren lassen. Danke auch an Karlheinz Frings, der Ihn am Klavier begleitete. Lektoren am 3. Advent waren Katharina Kluth, Ingeborg Näkel und Sascha Neuert, die zusammen mit Herbert Mies auch den Empfangsdienst stellten. Euch herzlichen Dank. Danke auch an unseren Messdiener Bastian Kläs!

Bis zum nächsten Mal. Wir freuen uns auf Euch am 4.Advent, wenn es dann heißt:
Gesucht – Gefunden

Musikalische Weihnachtsgrüße des Kirchenchores

Liebe Leute. Wir möchten Euch mit diesem Video in dieser außergewöhnlichen und schwierigen Coronazeit ein wenig Freude in Euer Herz bringen und Euch frohe und gesegnete Weihnachten wünschen. Bleibt oder werdet wieder gesund!

Der Kirchenchor Cäcilia Mayschoß

zum Video, klickt bitte auf das untere Pfeil-Symbol…

Hinweise zu den Gottesdiensten in der Coronazeit

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer an. Für alle Gottesdienste gilt das Schutzkonzept des Bistums Trier mit seinen Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz.
– Abstandspflicht zueinander von 1,50 Meter.
– Mund-Nase-Bedeckung ist verpflichtend während der gesamten Feier des Gottesdienstes.

Denken Sie jetzt in der kalten Jahreszeit daran, sich ausreichend warm zu kleiden, bringen Sie sich evtl. eine Decke mit. Der Heizungsbetrieb in unseren Kirchen ist aufgrund der aktuellen Situation nur beschränkt möglich, während des Gottesdienstes muss die Heizung ausgeschaltet bleiben.

Bitte bringen Sie zu den Gottesdiensten in den Kirchen ihr eigenes Gotteslob mit.

Kurzfristige Absagen sind möglich, wenn sich das Coronainfektionsgeschehen verändern sollte. Weitere aktuelle Hinweise entnehmen Sie bitte dem Pfarrbrief und auch der Internetseite des Bistums Trier.

2. Advent 2020 und Hochfest unseres Pfarrpatrons St. Nikolaus

Am Sonntag, dem 6. Dezember folgte die Andacht unter dem Titel „Willkommen im Fundbüro“

Den musikalischen Auftakt machte Philipp Bertram an der Trompete, der alle richtig wachrüttelte. Unter seinen Klängen wurde die zweite Kerze am Adventskranz angezündet.

Die beiden Lektoren Liesel und Charly Laux trugen Texte und Gebete vor, die um die Frage kreisten, was in dieser Zeit alles verloren geht. Es sind nicht nur materielle Dinge wie der vielzitierte Schlüsselbund. Oft sind es Beziehungen, die verloren, sprich in die Brüche gehen. Die Umgangsregeln und Verbote in der jetzigen Zeit, auch wenn Sie letztendlich unsere Gesundheit schützen sollen, tragen viel zur Vereinsamung bei. Oder auch gute Gewohnheiten, die man aufgegeben muß.

Schmerzlich vermisst werden auch Kino, Theater, Konzerte, eine ganze Kultur steht derzeit mit dem Rücken zur Wand. Was kann man tun? Bietet nicht die Adventszeit die Gelegenheit, noch einmal das eine oder andere Revue passieren zu lassen. Also in seinem eigenen „Fundbüro“ Verlorengegangenes zu suchen und vielleicht wieder zu finden. Oder Möglichkeiten zu suchen, eine Beziehung wieder zu beleben, auch wenn ein persönliches Treffen derzeit schwierig erscheint. In den Zeiten der Stille hatte jeder die Möglichkeit, einen Rundgang in seinem Fundbüro zu machen und das eine oder andere Verlorengegangene wieder hervorzukramen.

Einen herzlichen Dank an die Lektoren Liesel und Charly Laux, an Philipp Bertram an der Trompete und Karlheinz Frings am Klavier für die musikalische Gestaltung der Andacht.

Natürlich wurde an diesem Tag auch unseres Pfarrpatrons, dem Hl. Nikolaus, gedacht. So gab es für alle Besucher eine kleine Nikolaustüte mit Weckmann, einem kleinen Gebetsbild mit Bischof Nikolaus, gestaltet von Christel Holl und einem FairTrade-Nikolaus. So wurde der solidarische Gedanke aus den Anfangstexten der Andacht direkt in die Tat umgesetzt. Die Tüten wurden liebevoll zusammengestellt vom Liesel Laux und Petra Bertram.

Besonderer Dank gilt auch dem Empfangsdienst mit Ingeborg Näkel, Martina Gilles und Maria Cramer. Ohne Eure Bereitschaft, diesen Dienst zu versehen, wären hier keine Gottesdienste möglich.

Danke an Alle für Euer Kommen! Bis zum nächsten Mal. Wir freuen uns auf Euch!

Der Pfarrgemeinderat Mayschoß

1. Advent am 29.11.2020 – Los ging’s

Am 29.11.2020 erfolgte auch in der Pfarrei Mayschoß der Neustart seit dem Beginn der Corona-Pandemie im März diesen Jahres. Im Vorfeld waren viele Überlegungen notwendig, angefangen von der Einrichtung eines Empfangsdienstes, über die Reinigung der Kirche bis bin zur Gestaltung der Andachten, um den Gottesdienstbesuchern in Zukunft wieder Stunden der Andacht und der Ruhe schenken zu können.

Startschuß war die Andacht zum 1. Advent unter dem Motto: Advent – Zeit des Findens. Traditionell begann die Andacht mit dem Entzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz durch die Messdiener. Besinnliche Texte, von den Lektoren mit Herz vorgetragen, und Zeiten der Stille ließen die Besucher anschließend zur Ruhe kommen, ließen aber auch Zeit und Raum, den eigenen Gedanken nachzugehen. Was suchen wir in unserem Leben? Angefangen bei der banalen Suche nach dem Schlüsselbund bis hin zu der Suche nach Antworten auf die ,,Großen Fragen “ in unserem Leben…

Welche können das sein? Ist noch alles stimmig? Warum passiert das mir? Habe ich morgen noch meine Arbeit? Dies ist mit Sicherheit nur eine kleine Auswahl von Fragen, die den einen mehr, den anderen weniger beschäftigen. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind auch die Fragen, die das Leben stellt. Manchmal findet man schnelle Antworten, manche Fragen bleiben ein Leben lang unbeantwortet. Ein weiter Bogen wurde hier gespannt. Die Andacht gab Zeit, ein wenig nachzuforschen und zu überlegen, wo noch Fragen offen sind.

Auch wenn die Abstände in der Kirche groß waren, entstand durch die Kerzenaktion, bei der die Messdiener mit dem Licht der Adventskerze die Kerzen der Gottesdienstbesucher entzündeten, ein schönes Gemeinschaftsgefühl. Die stimmungsvolle musikalische Begleitung unserer Andacht übernahmen Melanie Keutgen mit dem Gesangspart und Karlheinz Frings am Klavier. Vielen Dank dafür.

Ein herzliches Danke an das Lektoren Team Barbara Schmid, Katharina Kluth und Maria Cramer, die auch gleichzeitig beim Empfangsdienst unterstützten. Danke auch den beiden Messdienern Leonhard Hehle und Melina Keutgen, die uns tatkräftig bei der Gestaltung unterstützten.

Danke an Euch, liebe Gottesdienstbesucher, dass Ihr Euch auf diese ungewohnte Andacht, mit Maske und Abstand, der aber nur äußerlich war, eingelassen habt. Bis zum nächsten Mal. Wir freuen uns auf Euch!

Der Pfarrgemeinderat Mayschoß

Gottesdienstfeiern in unserer Pfarrkirche

In Anbetracht der zurückliegenden Situation in Mayschoß haben wir von der Feier einer Heiligen Messe im Oktober abgesehen. Da wir bestrebt sind, in Richtung Weihnachten wieder Gottesdienste zu feiern, würden wir uns über Unterstützung bei den Empfangsdiensten freuen.

Pro Gottesdienst werden vier Personen (bei Taufen und Hochzeiten zwei Personen) gebraucht. Der Dienst des Empfangsteams ist für jeden Gottesdienst unabdingbar und hat die Aufgaben:
– die Gottesdienstbesucher zu empfangen und Anwesenden anhand der Anmeldeliste aus dem Pfarrbüro zu erfassen;
– Desinfektionsmittel zu reichen oder darauf hinzuweisen;
– die Schutzmaßnahmen zu erklären;
– auf Mund-Nase-Bedeckung hinzuweisen;
– die Zahl der Gottesdienstteilnehmer zu überschauen und bei Erreichen der ermittelten möglichen Teilnehmerzahl auf die Begrenzung zu achten;
– mitzuhelfen, dass die Menschen in der Kirche die Plätze finden und einhalten;
– im Anschluss an den Gottesdienst Desinfektion der Bänke und Türgriffe.

Nehmen wir die Situation an. Im Moment und vermutlich noch für eine lange Zeit wird das Virus unseren Alltag bestimmen.

Bitte melden Sie sich beim Pfarrbüro Altenahr, Tel. 02643-1558 oder per Email unter pfarramtaltenahr@t-online.de oder aber auch bei den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates.

Erntedank in Mayschoß am 18. Oktober 2020

Auch und vielleicht gerade besonders in diesem Jahr wollen wir Danke sagen für die Gaben der Natur. Denken wir an die erfrorenen Weinberge im Mai oder auch an die bangen Blicke im Sommer in den Himmel auf der Suche nach Regenwolken. Von den Einschränkungen durch das Coronavirus ganz zu schweigen. Auch wenn die Weinberge vielerorts wieder schön anzusehen sind, sollten wir ein Danke nach „Oben“ nicht vergessen. Dazu war am Sonntag, dem 18. Oktober Gelegenheit in unserer Pfarrkirche. Der Erntedank-Altar wurde mit viel Liebe hergerichtet und die Kirche mit Blumen geschmückt. Für das persönliche Gebet lag ein Gebetsimpuls aus. Vielen Dank an die Helfer/innen, die diesen Tag liebvoll gestaltet haben!