{"id":397,"date":"2020-05-17T16:54:13","date_gmt":"2020-05-17T16:54:13","guid":{"rendered":"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/?page_id=397"},"modified":"2020-10-25T14:08:53","modified_gmt":"2020-10-25T14:08:53","slug":"unsere-schutzpatrone","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/?page_id=397","title":{"rendered":"Unsere Schutzpatrone"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Der Heilige Nikolaus von Myra<br>(6. Dezember)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkiche-Mayschoss_Hl_Nikolaus_2020-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-583\" width=\"388\" height=\"517\" srcset=\"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkiche-Mayschoss_Hl_Nikolaus_2020-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkiche-Mayschoss_Hl_Nikolaus_2020-225x300.jpg 225w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkiche-Mayschoss_Hl_Nikolaus_2020-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkiche-Mayschoss_Hl_Nikolaus_2020-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkiche-Mayschoss_Hl_Nikolaus_2020-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Heilige Nikolaus ist wahrscheinlich in der 1. H\u00e4lfte des 4. Jahrhunderts Bischof von Myra gewesen. Ein Kranz von Legenden \u00fcberdeckt seinen Lebensweg. Sein Kult ist seit dem 6. Jahrhundert in Myra und Byzanz nachweisbar. Im 9. Jh. wurde Nikolaus auch in Unteritalien und Rom verehrt. Bald drang sein Kult, gef\u00f6rdert durch die Kaiserin Theophanu, im 10. Jahrhundert auch nach Deutschland, Frankreich und England. Die \u00dcberf\u00fchrung seiner Gebeine 1087 von Myra nach Bari brachte eine Hochbl\u00fcte des Kultes in ganz Europa. Da die Legende ihn als Retter in Schwierigkeiten vieler Art schilderte, wird er als Helfer in allen N\u00f6ten gerufen. Ganz besonders gilt Nikolaus als Freudenbringer f\u00fcr die Kinder. In Lothringen wird er als Landespatron verehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wird dargestellt in bisch\u00f6flichem Ornat mit Anker oder Schiff, mit Bottich mit drei Knaben, mit Geldbeutel der M\u00fcnzen, die er drei M\u00e4dchen in eine H\u00fctte reich, mit drei Broten oder Goldst\u00fccken oder \u00c4pfeln.<\/p>\n\n\n\n<p>1668 wird erstmals in der Mayschosser Chronik Sankt Nikolaus als Pfarrpatron der Mayschosser Kirche erw\u00e4hnt.1730 konsekrierte der damalige Abt von Klosterrath, Nikolaus Heyendal, die Kirche zu Ehren des Hl. Nikolaus.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Der Heilige Rochus<\/strong><br><strong>(16. August)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkirche_Mayschoss_Hl_Rochus_2020-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-585\" width=\"417\" height=\"555\" srcset=\"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkirche_Mayschoss_Hl_Rochus_2020-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkirche_Mayschoss_Hl_Rochus_2020-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkirche_Mayschoss_Hl_Rochus_2020-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkirche_Mayschoss_Hl_Rochus_2020-1-1537x2048.jpg 1537w, https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Pfarrkirche_Mayschoss_Hl_Rochus_2020-1-scaled.jpg 1921w\" sizes=\"auto, (max-width: 417px) 100vw, 417px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Rochus, so erz\u00e4hlt die Legende, soll um 1295 als Sohn wohlhabender Eltern in Montpellier geboren sein. Nach deren Tod verteilte er sein Verm\u00f6gen an die Armen und zog als Pilger nach Rom. Unterwegs heilte er Pestkranke durch das Kreuzeszeichen, darunter einen Kardinal. Als er auf dem R\u00fcckweg selbst an der Pest erkrankte, zog er sich in einen Wald zur\u00fcck. Dort versorgte ihn ein Hund mit Brot und ein Engel salbte seine Wunden. Der reiche Besitzer des Hundes wurde von Rochus zu einem Leben in freiwilliger Armut bekehrt. Nach seiner Heimkehr wurde Rochus als vermeintlicher Spion festgenommen und in den Kerker geworfen. Dort starb er f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter unter wunderbaren Umst\u00e4nden: Licht strahlte aus seiner Zelle, und neben dem Toten fand man eine Schrifttafel, die ihn als F\u00fcrbitter in Pestn\u00f6ten empfahl. Erst jetzt erkannte sein Onkel, der Herr der Stadt, Rochus an einem kreuzf\u00f6rmigen Muttermal wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Im sp\u00e4ten 15. Jahrhundert wurde Venedig zum Zentrum der Rochusverehrung. Nachdem der venezianische Staatsmann Francesco Diedo 1478 eine Lebensbeschreibung des Heiligen verfasst hatte, kam es in rascher Folge zur Gr\u00fcndung einer Rochusbruderschaft, zur \u00dcberf\u00fchrung der Reliquien nach Venedig und zum Bau der Rochuskirche.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den deutschsprachigen Raum wurde das vorreformatorische N\u00fcrnberg zum Mittelpunkt des Rochuskultes. Ihren Weg von Venedig \u00fcber die Alpen hatte die Rochusverehrung durch die N\u00fcrnberger Patrizierfamilie Imhoff gefunden, die im Fondaco dei Tedeschi in Venedig eine Handelsniederlassung besa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Man erkennt den Hl. Rochus an seiner Pilgerkleidung mit Hut, Mantel, Stab und Muschel, vor allem aber an der Wunde, die er durch Anheben seines Gewandes pr\u00e4sentiert. Es handelt sich dabei um eine er\u00f6ffnete Pestbeule, also einen durch die Pest infizierten und angeschwollenen Leistenlymphknoten. Aus Gr\u00fcnden der Schicklichkeit pflegte man die Pestbeule des Heiligen allerdings nicht in der Leistenregion, sondern etwas weiter unten am Oberschenkel darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Hl. Nikolaus erf\u00e4hrt der Kon-Patron der Kirche, der Hl. Rochus, gro\u00dfe Verehrung in unserer Pfarrgemeinde. Diese stammt aus der Zeit des 17. Jahrhunderts, in der die Bev\u00f6lkerung von der Pest heimgesucht wurde. Der Legende nach soll der Hl. Rochus 4 Totengr\u00e4bern erschienen sein und versprochen haben, da\u00df der &#8222;Schwarze Tod&#8220; von nun an keinen mehr treffen w\u00fcrde. Kurz darauf setzte auch ein reges Pilgerwesen nach Mayscho\u00df ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Heilige Nikolaus von Myra(6. Dezember) Der Heilige Nikolaus ist wahrscheinlich in der 1. H\u00e4lfte des 4. Jahrhunderts Bischof von Myra gewesen. Ein Kranz von Legenden \u00fcberdeckt seinen Lebensweg. Sein Kult ist seit dem 6. Jahrhundert in Myra und Byzanz nachweisbar. Im 9. Jh. wurde Nikolaus auch in Unteritalien und Rom verehrt. Bald drang sein Kult, gef\u00f6rdert durch die Kaiserin Theophanu, im 10. Jahrhundert auch nach Deutschland, Frankreich und England. Die \u00dcberf\u00fchrung seiner Gebeine 1087 von Myra nach Bari brachte eine Hochbl\u00fcte des Kultes in ganz Europa. Da die Legende ihn als Retter in Schwierigkeiten vieler Art schilderte, wird er als Helfer in allen N\u00f6ten gerufen. 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