{"id":270,"date":"2020-05-11T18:37:19","date_gmt":"2020-05-11T18:37:19","guid":{"rendered":"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/?page_id=270"},"modified":"2026-04-04T16:42:15","modified_gmt":"2026-04-04T16:42:15","slug":"das-gute-wort","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/?page_id=270","title":{"rendered":"Das gute Wort"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\">Haben Sie pers\u00f6nliche Gebetsimpulse, vielleicht auch mit einem Bild, Gedanken zu aktuellen Themen mit Bezug zu Gott? Per Text? Per Video? Hier ist eine Plattform dazu, auch um mit anderen Gedanken auszutauschen.<br><br>Senden Sie uns Ihren Text, Ihr Foto, Ihr Video an: <strong>kontakt@kirche-in-mayschoss.de<\/strong> zusammen mit folgender Erkl\u00e4rung: <a href=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Erklaerung.pdf\">http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Erklaerung.pdf<\/a><br><br><strong>Wichtig: Senden Sie uns aus urheberrechtsgr\u00fcnden keine fremden Texte, Fotos oder Videos, sondern ausschlie\u00dflich selbst erstelltes!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>F\u00fcr die Hilfsbed\u00fcrftigen<\/strong><br><br>Du Gott bist da,<br>bei all denen,<br>die leiden, weil sie schwer krank sind,<br>keinen Platz zum Schlafen haben,<br>\u00fcberfordert und abgehetzt sind,<br>hoffnungsleer nach unten blicken.<br>Du schickst jemanden,<br>die der Not die Nacht nimmt.<br>Dass da W\u00e4rme lebt, in unseren St\u00e4dten.<br><br><em>(04\/26, Sr. Marie-Pasquale, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lebenswege<\/strong><br><br>Wie Lianen verschlungen,<br>vom Geheimnis durchdrungen,<br>mit Stolpersteinen besetzt,<br>vorsichtig einen Fu\u00df<br>vor den anderen gesetzt.<br><br>Das Ziel im Blick,<br>nach vorn, nicht zur\u00fcck.<br>\u00dcber Felder und Wiesen,<br>durch Wald und Au,<br>die Ruhe genie\u00dfen,<br>ohne Radau.<br><br>Am Ende der Zeit<br>blick\u2019 ich zur\u00fcck,<br>auf ein Leben<br>durchdrungen von Gl\u00fcck.<br><br>Auf H\u00f6hen und Tiefen,<br>auf Hassen und Lieben,<br>auf Momente mit Schmerzen,<br>verletzten Herzen.<br><br>Auf dornige Rosen,<br>Vergissmeinnicht,<br>am Ende des Weges<br>wartet das Licht.<br><br><em>(04\/26, Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Fr\u00fchlingssegen<\/strong><br><br>Fr\u00fchlingssegen w\u00fcnsche ich dir!<br>Vogelgezwitscher, Hummelgebrumsel und Sonnengekitzel.<br>Ausatmen, Einatmen,<br>luftig leichter Wind, erdduftend, hyazinthenschwanger.<br>Die F\u00fclle der Sch\u00f6pfung genie\u00dfen,<br>staunen und dankbar sein, das w\u00fcnsche ich dir!<br><br><em>(04\/26, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">\u2026 <strong>begleitet sein<\/strong><br><br>Wegbegleiter brauchen wir, ein Gegen\u00fcber, dem wir vertrauen<br>Menschen, die mit uns weinen und lachen,<br>die uns aus- halten und uns halten, wenn der Boden zu wanken scheint,<br><br>Begleiter und Begleiterinnen, mit denen wir vertraute Rituale pflegen,<br>die uns manche Last leichter machen,<br>die uns Schutz sind, wenn wir \u00fcberfordert werden<br>und die sich uns ohne Maskerade zeigen, weil auch wir sie nicht brauchen\u2026<br><br>Menschen, die uns erlauben, ihnen nahezukommen,<br>die aufatmen, wenn wir sie in den Arm nehmen,<br>und \u2013 ob nah oder von ferne \u2013 die die rechten Worte finden<br>oder sich in gemeinsamer Stille mit uns verbinden und austauschen\u2026<br><br>Begleitet sein, trotz mancher Auseinandersetzung,<br>miteinander lernen, einander zu verzeihen<br>und immer wieder den Mut zu finden aufeinander zu z\u00e4hlen.<br>Einander Herzensw\u00e4rme spenden und Kraft tanken,<br>damit gemeinsam gelingt, was das Leben gl\u00fccken l\u00e4sst und erf\u00fcllt:<br>Nicht naiv, sondern selbstbewusst und vertraulich begleitet<br>an das Gute glauben, das Sch\u00f6ne entdecken, Sinnerf\u00fclltes ergr\u00fcnden<br>um sich hoffnungsvoll dem Leben in die Arme werfen\u2026<br><br><em>(03\/26, Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2025, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Just be happy<\/strong><br><strong>for a moment<\/strong><br><br>Alles viel gerade!<br>Zu viel auf der To Do Liste.<br>Da sehe ich den Schriftzug an der Wand:<br>Just be happy for a moment!<br>So sehr \u201ejust\u201c finde ich das gar nicht.<br>Gl\u00fccklich sein,<br>ist nicht immer leicht f\u00fcr mich.<br>Mache ich mir Druck \u00e0 la<br>\u201eJetzt sei doch gl\u00fccklich\u201c,<br>l\u00e4sst mich das eher grummeln.<br>Mich an frohe Momente erinnern, funktioniert meist<br>oder auch Dinge tun,<br>die mich meistens gl\u00fccklich machen.<br>Ich w\u00fcnsche dir<br>einen guten Durchatmer!<br><br><em>(03\/26, Sr. Marie Pasquale, Instagram: @sr.mariepasquale, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gut miteinander sein<\/strong><br><strong>Eine Bitte<\/strong><br><br>Gott,<br><br>wir merken,<br>wie oft wir Menschen anders behandeln,<br>als wir selbst behandelt werden m\u00f6chten.<br>Wir urteilen schnell,<br>sehen zuerst uns selbst<br>und vergessen dabei den anderen.<br>Schenke uns Einsicht,<br>dass wir unser eigenes Verhalten erkennen<br>und den Mut haben, es zu \u00e4ndern.<br>Schenke uns Weitsicht,<br>damit wir weiter schauen<br>als bis zu unserem Vorteil.<br>Bewahre uns vor egoistischem Handeln<br>und \u00f6ffne unsere Herzen f\u00fcr Respekt, Geduld und echte Liebe.<br>Lehre uns, so zu leben,<br>wie wir es uns selbst w\u00fcnschen w\u00fcrden.<br><br>Amen<br><br><em>(03\/26, Michelle Engel, \u201eFrengels\u201c, Instagram: diokirche_krefeld, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Unterbrechung<\/strong><br><br>schlie\u00dfe deine Augen<br>ganz vorsichtig<br><br>und<br>schau<br><br>trau dich<br>schau ganz genau hin<br><br>und dann<br><br>geh<br>mach es, und<br>geh, geh nur<br><br>vielleicht braucht es<br>ein Augenzwinkern<br><br>trau dich<br>und geh<br><br>schlie\u00dfe deine Augen und \u2026<br><br>geh!<br><br><em>(03\/26, Isolde L\u00f6b, Adventskalender 2025 Kath. Landvolkbewegung und Kath. Landjugendbewegung Bayerns, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Verbindung sp\u00fcren<\/strong><br><br>Dankbarkeit ist eine Haltung zum Leben. Philosophen wie Seneca oder Epiktet betonten, dass wahre Dankbarkeit nicht vom \u00e4u\u00dferen Besitz abh\u00e4ngt, sondern aus der inneren Einstellung erw\u00e4chst. Wer dankbar ist, erkennt die Geschenke des Lebens, auch, wenn sie unscheinbar oder fl\u00fcchtig erscheinen. Wer das Leben als Geschenk versteht, lebt bewusster, intensiver und mit gr\u00f6\u00dferer Demut. Dankbarkeit bedeutet somit auch, Verantwortung f\u00fcr das eigene Dasein zu \u00fcbernehmen und die Verbundenheit mit anderen Wesen zu erkennen. Sie ist kein passives Gef\u00fchl, sondern eine aktive Entscheidung, die das Denken und Handeln pr\u00e4gt \u2013 ein Ausdruck gelebter Weisheit.<br><br>Meister Eckhart, ein bedeutender christlicher Mystiker, betonte in seinen Schriften die Haltung der Demut und Dankbarkeit als Weg zur inneren Vereinigung mit Gott. F\u00fcr ihn ist Dankbarkeit nicht nur ein Gef\u00fchl, sondern ein tiefes Erkennen und Anerkennen der g\u00f6ttlichen Gegenwart in allem, was geschieht. Er sah Dankbarkeit als Ausdruck der Seele, die sich dem Ursprung allen Seins zuwendet \u2013 Gott \u2013 und darin wahre Freiheit und wahres Gl\u00fcck findet.<br><br><em>(03\/26, www.der-pilger.de, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Fastenzeit \u2013 Anders-Zeit<\/strong><br><br>\u201eDiesmal mache ich es anders!\u201c, hatte ich mir fest vorgenommen. Die Fastenzeit soll in diesem Jahr f\u00fcr mich eine Anders-Zeit werden! Ich will nicht hinein stolpern, sondern ganz bewusst starten. Ich quartiere mich eine Woche aus und organisiere, dass ich wirklich FREI-RAUM habe; ohne ToDo\u2019s und Verpflichtungen.<br>Am Ende kam es ganz anders als geplant. Ich habe mich ausquartiert- aber das Leben ist mir nachgereist und hat mich vor ganz ungeahnte Herausforderungen gestellt. So wurde diese erste Fastenwoche tats\u00e4chlich eine Anders-Zeit, aber ganz kontr\u00e4r zu dem, was ich erwartet oder gew\u00fcnscht hatte.<br><br>Dennoch war in dieser ersten Fastenwoche etwas von dem, wonach ich mich im Vorfeld sehnte:<br><br><strong>Ein Weg zu<\/strong><br>mehr Lebendigkeit<br>mehr Beweglichkeit (innerlich und \u00e4u\u00dferlich)<br>mehr Achtsamkeit<br>mehr Lebensfreude.<br><br><strong>Loslassen \u2013<\/strong><br>ent-schlacken<br>ent-giften<br>Ballast abwerfen<br>\u2013 k\u00f6rperlich und seelisch.<br><br><strong>FREI werden<\/strong><br>von To-Do\u2019s und Verpflichtungen<br>von \u00c4ngsten und Sorgen<br>f\u00fcr alles, was das Leben f\u00fcr mich bereit h\u00e4lt.<br><br><strong>Lauschen<\/strong><br>auf meinen Leib<br>auf meine Seele<br>und \u2013 endlich mal wieder \u2013 auf Dich, Gott!<br><br>Daf\u00fcr bin ich dankbar.<br>Mal sehen, wie es weiter geht. Es sind ja noch ein paar Tage\u2026<br><br><em>(03\/26, Sonja Knapp, www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sparsamkeit<\/strong><br><br>\u201eWor\u00fcber werden Sie am Sonntag predigen?\u201c, fragt der Pfarrer seinen Kaplan. \u201e\u00dcber die Sparsamkeit, wie wichtig es ist, jeden Cent ein paarmal umzudrehen, bevor man ihn ausgibt.\u201c Der Pfarrer kratzt sich am Kopf: \u201eDa muss ich wohl die Kollekte noch vor der Predigt machen.\u201c<br><br><em>(03\/26, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2019, St. Benno Verlag Leipzig, in Pfarrbriefservice)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zwischen den Zeiten<\/strong><br><br>Es gibt Zeiten, in denen wir weder hier noch dort sind.<br>Nicht mehr ganz im Alten, noch nicht im Neuen.<br><br>Etwas hat sich verabschiedet.<br>Etwas wartet, ohne sich schon zu zeigen.<br><br>In solchen Zeiten haben wir oft noch kein klares Bild von der Zukunft.<br>Nicht alles braucht sofort eine Antwort oder einen Plan.<br><br>Wenn du in Bewegung bist,<br>kann sich sortieren, was drinnen wirbelt.<br>Wenn das Ungewisse sein darf,<br>kann das Unterwegssein zur Freude werden.<br><br>Manche Fragen d\u00fcrfen mit dir gehen.<br>Und manche Antworten kommen erst,<br>wenn du aufgeh\u00f6rt hast, sie zu suchen.<br><br><em>(02\/26, aus \u201eMein Weg \u2013 meine Reise\u201c, Marco Fraleoni, www.pilgerverlag.de, www.helden-im-jetzt.de, in Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\" style=\"font-size:16px\"><strong>farbenfroh<\/strong><br><br>wunder tragen viele farben<br>die spektakul\u00e4rste ist blau<br>alle sollen erleben<br>was alles wirklich ist<br><br>es gibt sie aber auch anders<br>in hellgr\u00fcn oder eidottergelb<br>wie sch\u00f6n sind die schneewei\u00dfen<br>im winter und auf hochzeiten<br><br>dann sind da die tiefvioletten<br>wie brombeerh\u00e4nde oder advent<br>solche in wildem granitrot<br>im sonnenlicht horizontweit<br><br>die regenbogenfarbenen nat\u00fcrlich<br>im kaleidoskop immer neu<br>solche die leise gl\u00e4nzen<br>in gold oder nachthimmelschwarz<br><br>wunder tragen viele farben<br>tarnung und verlockung zugleich<br>hoffen sie stets und inst\u00e4ndig<br>entdeckt zu werden von uns<br><br><em>(02\/26, Martina Kreidler-Kos, Wunderlust &#8211; Der Frauenkalender 2025 von Petra Heilig, Susanne Herzog &amp; Andrea Langenbacher, (c) bei der Autorin, in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Beten ist f\u00fcr mich<\/strong><br><br>Beten ist mein Job.<br>Aber nicht nur.<br>Gott sei Dank.<br><br>Beten ist f\u00fcr mich,<br>mich morgens auszurichten.<br>Nicht nur auf das, was auf meinem Schreibtisch liegt.<br>Und abends Abstand vom Tag zu bekommen.<br>Loszulassen und &#8218;Danke&#8216; fl\u00fcstern.<br><br>Beten ist in Verbindung bleiben.<br>Mit Gott, den Menschen,<br>die mir am Herzen sind.<br>Fr\u00fcher und jetzt.<br>Und den Menschen,<br>die ein paar Bitten notwendig haben.<br><br>Beten ist f\u00fcr mich<br>endlich still zu sein.<br>\u00c4u\u00dferlich und innerlich<br>und gespannt sein, was passiert.<br><br>Manchmal ist es auch langweilig,<br>bin ich unruhig<br>und es passiert gar nix.<br><br>Manchmal f\u00fchle ich mich<br>aber auch so unglaublich nah,<br>gesehen, innerlich umarmt.<br><br>Beten ist Freiheit!<br><br><em>(06\/26, Wolfgang Metz, Instagram: @wolfgangmetz, in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Aufgeschnappt<\/strong><br><br>Annika, drei Jahre alt, war mit ihrer Mutter in der Maiandacht. Als sie wieder zu Hause sind, fragt die Kleine: \u201eMama, ist Ria eigentlich eine sehr alte Oma?\u201c Die Mutter versteht die Frage nicht: \u201eWas soll denn das f\u00fcr eine Oma sein?\u201c Darauf die Tochter: \u201eDu hast doch eben in der Kirche gesungen: \u201aOma Ria, hilf!\u2018\u201c<br><br><em>(02\/26, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243;, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wegweiser-Segen<\/strong><br><br>Wegweiser-Segen w\u00fcnsche ich dir!<br>F\u00fcr die Herausforderungen deines Lebens,<br>f\u00fcr die Weggabelungen,<br>f\u00fcr die Frage wer du bist<br>und wer du sein willst.<br>Ich w\u00fcnsche dir<br>den Mut eine Entscheidung zu treffen,<br>das R\u00fcckgrat daf\u00fcr einzustehen,<br>die Zuversicht, dass daraus etwas Wunderbares entsteht,<br>das Vertrauen, dass es so sein soll.<br><br><em>(02\/26, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Engel an deiner Seite<\/strong><br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der Offenheit,<br>wenn dein Herz sich zu verschlie\u00dfen droht.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der Weitsicht,<br>wenn deine Augen betriebsblind werden.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel des Verstehens,<br>wenn deine Ohren unter Misskl\u00e4ngen leiden<br>.<br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der Barmherzigkeit,<br>damit deine H\u00e4nde f\u00fcr andere gef\u00fcllt bleiben.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der Wahrheit,<br>der deine Gedanken und Worte in weise Bahnen lenkt.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der Dankbarkeit,<br>der deinen Blick weit \u00fcber den Tellerrand lenkt.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der W\u00e4rme,<br>der dich vor eisigen Erlebnissen bewahrt.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir einen Engel der Liebe,<br>der dich an die Quelle unseres Daseins f\u00fchrt.<br><br><em>(02\/26, Gaby Bessen, in Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Unglaube<\/strong><br><br>Ein Atheist angelt auf einem schottischen See. Pl\u00f6tzlich greift das Loch-Ness-Ungeheuer an. Ein Schlag mit dem Schwanz und der Angler fliegt zehn Meter in die Luft. Das Ungeheuer rei\u00dft das Maul auf, um ihn aufzufangen. \u201eGott, hilf mir!\u201c Alles erstarrt. Eine Stimme: \u201eIch dachte, du glaubst nicht an mich!\u201c \u2013 \u201eNimm\u2019s mir nicht \u00fcbel. Bis eben habe ich auch nicht an das Ungeheuer geglaubt!\u201c<br><br><em>(02\/26 aus: \u201eWer lacht, wird selig 2019&#8243;, St. Benno Verlag Leipzig, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Mich verlangsamen<\/strong><br><br>Mach schon!<br>Es eilt!<br>Weiter geht\u00b4s!<br>Schneller, schneller,<br>mehr und mehr.<br>Krankheit unserer Zeit?<br>Scheinbar kein Entrinnen.<br>Und dennoch:<br>Welch ein Geschenk,<br>Gespr\u00e4chspartner, die Zeit haben<br>zum H\u00f6ren und Verstehen,<br>statt schnell selbst zu reden<br>und weiter zu eilen.<br>Welch ein Gef\u00fchl,<br>durchzuatmen und kurz anzuhalten,<br>mitten im Alltag.<br>Welch eine Gnade,<br>mich zu sp\u00fcren,<br>die anderen, das Leben<br>und Gott.<br>Leben braucht Zeit.<br>Genie\u00dfen braucht Zeit.<br>Danken braucht Zeit.<br>Heute will ich mich verlangsamen.<br><br><em>(02\/26, Wolfgang Scharl, Adventskalender 2025 Kath. Landvolkbewegung u.Landjugendbewegung Bayerns, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ankommen bei dir selbst<\/strong><br><br>Ankommen ist vielleicht kein Ort.<br>Kein Ziel, das man erreicht.<br>Kein Ende, das etwas abschlie\u00dft.<br><br>Ankommen kann ein Moment sein.<br>Du stehst da, atmest, schaust und sp\u00fcrst.<br><br>Nach einer Weile sagt irgendetwas in dir leise:<br>Du bist hier. Du bist genug.<br><br>Und vielleicht beginnt genau hier etwas Neues.<br>In deinem Tempo. Auf deinem Weg.<br><br><em>(02\/26, aus Buch: \u201eMein Weg \u2013 meine Reise\u201c, Marco Fraleoni, www.pilgerverlag.de, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Staunen<\/strong><br><br>Und: wie auch immer dein Tag heute war:<br>Mach mal kurz Pause,<br>atme einfach durch<br>und vielleicht ist da sogar etwas,<br>wor\u00fcber du staunen kannst!<br><br><em>(02\/26, Sr. Marie Pasquale, Instagram: @sr.mariepasquale, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Hilf mir hoffen, Herr!<\/strong><br><br>Ich will glauben,<br>dass die Kriege enden und<br>dem Hass der Atem ausgeht.<br><br>Ich will der Liebe trauen,<br>auch wenn es schwer ist.<br><br>Ich will das Gute sehen,<br>das so oft unbemerkt bleibt.<br><br>Ich will festhalten<br>an deiner Verhei\u00dfung,<br>dass du alles neu machen wirst.<br><br>Ich setze meine Hoffnung auf dich,<br>damit ich Mensch bleiben kann,<br>dein Abbild werde.<br><br>Komm mir entgegen!<br><br><em>(02\/26, Christina Brunner, www.missio-hilft.de, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kleinigkeiten am Weg<\/strong><br><br>Pl\u00f6tzlich bleibe ich stehen.<br>Mitten auf dem Weg.<br>Vor mir l\u00e4uft eine Katze \u00fcber die Stra\u00dfe \u2013<br>wie die Welt wohl aus ihren Augen aussehen w\u00fcrde?<br>Oder die Stra\u00dfenlampe \u2013<br>was sie alles im Laufe der Nacht beleuchtet?<br>Wie viele Blicke wohl<br>das Stra\u00dfenschild zugeworfen bekommt?<br>Blicke voller unterschiedlicher Emotionen.<br>Der Bettler, der an der Ecke sitzt \u2013<br>was sieht er, was ich nicht bemerke?<br><br>Jetzt aber weiter.<br>Sonst verliere ich mich in den Kleinigkeiten,<br>die es \u00fcberall am Weg gibt<br><br><em>(01\/26, Johannes van Kruijsbergen, Adventskalender 2025 der Kath. Landvolkbewegung und Kath. Landjugendbewegung Bayerns, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein Test<\/strong><br><br>Ein Pfarrer testet zu Beginn des Gottesdienstes das Mikrofon. Er klopft mit dem Finger daran und sagt: \u201eIch glaube, mit dem Mikrofon stimmt was nicht!\u201c Mechanisch antwortet die Gemeinde: \u201eUnd mit deinem Geiste!\u201c<br><br><em>(01\/26, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2019&#8243;, St. Benno Verlag Leipzig, in: pfarrbriefservice.de) <br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wert-voll!<\/strong><br><br>Wir haben viele Werte,<br>die uns vermittelt wurden und werden,<br>gepredigt, anerzogen,<br>aber auch Werte,<br>die uns das Leben gelehrt hat.<br><br>Was habe ich verinnerlicht,<br>mit was habe ich mein Leben gef\u00fcllt?<br><br>Diese Werte k\u00f6nnen wir auch weitergeben,<br>ohne Kraftanstrengung und<br>manchmal auch ohne Worte.<br><br>Wertvoll sind mir:<br>Freiheit, Wahrheit, Liebe,<br>die eigene Zufriedenheit, Ruhe in mir,<br>ein friedliches Umfeld und<br>ein Miteinander in gegenseitiger Achtung,<br>Geben und Nehmen,<br>ein dankbarer Blick auf unsere wunderbare Sch\u00f6pfung<br>und<br>Gottes Liebe sp\u00fcren.<br><br><em>(01\/26, Barbara Kugelmann, Miteinander auf dem Weg, Nr. 47 &#8211; Altenseelsorge im Bistum Augsburg, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>versuchung<\/strong><br><br>in der w\u00fcste<br>meiner einsamkeit<br>meiner leere<br>meiner sehnsucht<br><br>versuch ich aus steinen brot zu machen<br>aus gleichg\u00fcltigkeit liebe<br>aus abneigung zuwendung<br>aus misstrauen verst\u00e4ndnis<br><br>um meinen hunger zu stillen<br><br>in der w\u00fcste meines lebens versuche ich<br>meinen hunger zu stillen<br>meine not zu lindern<br>mein gl\u00fcck zu erzwingen<br>versuch ich aus steinen brot zu machen<br><br>aus steinen<br>brot<br>f\u00fcr mich<br><br><em>(01\/26, Gisela Baltes, www.impulstexte.de, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ohne Grenzen<\/strong><br><br>Als Papst Leo XIII. am 2. M\u00e4rz 1900 seinen 90. Geburtstag feierte, gratulierte ihm ein Kardinal und f\u00fcgte hinzu: \u201eHeiligkeit, ich bete daf\u00fcr, dass Sie 100 Jahre alt werden.\u201c Der Papst antwortete: \u201eAber lieber Herr Kardinal, wir wollen der g\u00f6ttlichen Vorsehung keine Grenzen ziehen!\u201c<br><br>(01\/26, a<em>us: \u201eWer lacht, wird selig 2019, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., pfarrbriefservice.de<a href=\"http:\/\/www.pfarrbriefservice.de\/\">)<\/a><\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Falsche Richtung<\/strong><br><br>Manchmal sp\u00fcre ich<br>es passt nicht mehr<br>Doch weiter gehe ich<br>mit meinen alten Mustern<br>L\u00e4ngst nicht mehr Halt und St\u00fctze<br>sind sie mir<br>Zum Korsett wurden sie<br>das mir Leben nimmt und Weite<br><br><strong>Mut<\/strong><br>sehr viel Mut braucht es<br>die Richtung zu \u00e4ndern<br>zum Leben in F\u00fclle<br>Ich sei zu alt<br>sagen sie<br>das lohne sich doch jetzt nicht mehr<br>Was denken denn die anderen<br>sagen sie<br>albern sei das und peinlich<br><br><strong>Mut<\/strong><br>sehr viel Mut braucht es<br>die Richtung zu \u00e4ndern<br>Diesen Mut<br>heute g\u00f6nne ich ihn mir<br><br><em>(01\/26, Wolfgang Scharl, Adventskalender 2025 Kath. Landvolkbewegung u. Kath. Landjugendbewegung Bayern, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Nein sagen \u2013 zu sich selbst?!<\/strong><br><strong>Warum das guttut<\/strong><br><br>Warum es so wichtig ist, sich selbst Grenzen zu setzen \u2013 und wie ein <strong>Nein<\/strong> ein <strong>Ja<\/strong> zu dir sein kann.<br><br><strong>Nein zu kurzfristigen Impulsen, die dir langfristig nicht guttun.<\/strong><br>\u201eNein, ich bleibe jetzt nicht am Handy. Ich brauche Schlaf.\u201c<br>= Ja zu dir und einem kraftvolle(re)n neuen Tag<br><br><strong>Nein zur Selbst\u00fcberforderung, wenn du st\u00e4ndig tust, machst, funktionierst \u2013 und dich selbst aus den Augen verlierst.<\/strong><br>Nein zum inneren Antreiber<br>= Ja zu deiner k\u00f6rperlichen und seelischen Gesundheit<br><br><strong>Nein zu alten Mustern, durch die du dir selbst im Weg stehst.<\/strong><br>Nein zu Aufschieberitis, ungesunden Gewohnheiten, Selbstabwertung \u2026<br>= Ja zur eigenen Entwicklung<br><br><strong>Den Tag beginnen mit<\/strong><br>Lass mich Ja sagen zu dem, was Leben f\u00f6rdert.<br>Lass mich Nein sagen zu dem, was Leben mindert.<br><br><strong>Dir selbst liebevoll Grenzen zu setzen, braucht Klarheit:<\/strong><br>Was sind deine 5 wichtigsten Werte? Deine Ziele?<br>Was steht dir im Weg?<br><br>Wozu willst du in Zukunft \u00f6fter <strong>Nein<\/strong> sagen, damit dein <strong>Ja<\/strong> Raum bekommt?<br><em><br>(01(26, Melanie Wolfers, Podcast: GANZ SCH\u00d6N MUTIG, www.melaniewolters.de, in: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Domino-Segen<\/strong><br><br>Ein Stein unter vielen,<br>und doch ist es der eine,<br>der alles in Gang setzt.<br>Domino-Segen w\u00fcnsche ich dir.<br>Das Bewusstsein und das Vertrauen,<br>dass du etwas bewegen kannst.<br>Das Wissen,<br>dass dein Zutun wichtig ist,<br>und dass du sorgsam damit umgehen musst.<br>Du bist der Stein,<br>der alles in Gang setzt.<br>Segen f\u00fcr dich.<br><br><em>(01\/26, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gebet<\/strong><br><br><strong>Nicht weiter wissen<\/strong><br><br>Gott, manchmal wissen wir nicht weiter.<br>Es fehlt die Idee, die Richtung, der Mut.<br>Sei du da, wo wir leer sind.<br>Sei du Kraft, wo wir schwach sind.<br>Sei du Licht, wo wir den Weg nicht sehen.<br>Hilf uns, im Schweigen deine Stimme zu h\u00f6ren und darauf zu vertrauen, dass du in all unserer Schw\u00e4che Kraft bist und gibst.<br>Sprich du, wo unsere Worte verstummen.<br>Und schenke uns das Vertrauen, in der Leere den Raum deiner Gegenwart zu sehen.<br>Amen.<br><br>(01\/26, Miriam, Netzgemeinde dazwischen, In: Pfarrbriefservice.de)<br><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sparsamkeit<\/strong><br><br>\u201eWor\u00fcber werden Sie am Sonntag predigen?\u201c, fragt der Pfarrer seinen Kaplan. \u201e\u00dcber die Sparsamkeit, wie wichtig es ist, jeden Cent ein paarmal umzudrehen, bevor man ihn ausgibt.\u201c Der Pfarrer kratzt sich am Kopf: \u201eDa muss ich wohl die Kollekte noch vor der Predigt machen.\u201c<br><br>(01\/26, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2019, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., pfarrbriefservice.de)<br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Strickmuster<\/strong><br><br>so wie ich gestrickt bin<br>muss es nicht bleiben<br><br>die alten Muster<br>fallen lassen<br><br>auch die Masche<br>die keinen Lauf mehr hat<br><br>zwei rechts<br>zwei links<br>links liegen lassen<br><br>mich an neuen<br>Farben und Schnitten versuchen<br>nichts mit der hei\u00dfen Nadel stricken<br>geduldig<br>mutig<br>fehlerfreundlich<br><br>der Stoff<br>aus dem<br>die neuen M\u00f6glichkeiten sind<br><br>bringt mich<br>erstaunlich gut<br>zum Leuchten<br><br><em>(01\/26, Miriam Falkenberg, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Segen f\u00fcr dich<\/strong><br><br>in allem, das ist und wird<br>Wenn es zu viel ist,<br>nicht aufh\u00f6rt,<br>ein Strom aus Anstrengung.<br><br>Segen f\u00fcr dich<br>im Zweifel<br>f\u00fcr den Zweifel<br>und dein Selbst.<br><br>Segen f\u00fcr dich<br>f\u00fcr jetzt.<br><br><em>(01\/26, Farina Dierker, @das.bodenpersonal, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Begegnungen auf Augenh\u00f6he<\/strong><br><br>Begegnungen w\u00fcnsche ich dir,<br>auf Augenh\u00f6he, voller Respekt.<br>Begegnungen,<br>die dich wachsen lassen<br>Und Raum geben f\u00fcr Auseinandersetzung und Entwicklung.<br>Begegnungen,<br>die Spuren hinterlassen,<br>inspirieren und deinen Weg ver\u00e4ndern.<br>Begegnungen,<br>die dich Gott + im N\u00e4chsten sp\u00fcren lassen.<br><br><em>(01\/26, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wenn\u00b4s gerade sch\u00f6n ist \u2026<\/strong><br><br>Gott,<br>mein Herz singt.<br>Die Welt ist weit und freundlich.<br>Ich stehe im Licht.<br>Alles f\u00fchlt sich lebendig an,<br>einfach da,<br>einfach gut.<br>Ich danke dir.<br>F\u00fcr dieses Glitzern des Augenblicks.<br>F\u00fcr mein Lachen.<br>Und das der Anderen.<br>F\u00fcr den Atem voller Frieden.<br>Und dass kein b\u00f6ses Wort meine Zunge verl\u00e4sst.<br>Bleib bei mir in dieser Leichtigkeit,<br>damit sie Wurzeln schl\u00e4gt<br>und weiterleuchtet.<br>Amen<br><br><em>(01\/26, Josephine Teske, @seligkeitsdinge, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Aufgeschnappt<\/strong><br><br>Annika, drei Jahre alt, war mit ihrer Mutter in der Maiandacht. Als sie wieder zu Hause sind, fragt die Kleine: \u201eMama, ist Ria eigentlich eine sehr alte Oma?\u201c Die Mutter versteht die Frage nicht: \u201eWas soll denn das f\u00fcr eine Oma sein?\u201c Darauf die Tochter: \u201eDu hast doch eben in der Kirche gesungen: \u201aOma Ria, hilf!\u2018\u201c<br><em><br>(01\/26, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020, &#8220; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de, pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die Antwort sollte immer Liebe sein<\/strong><br><br>Gott,<br>die Antwort sollte immer Liebe sein.<br>Auf die Frage nach Hass.<br>Auf die Frage nach Krieg.<br>Auf die Frage nach Ungerechtigkeit.<br>Auf die Frage nach Angst.<br>Die Antwort ist einfach immer Liebe.<br>Du schenkst uns deine Liebe,<br>lass uns diese auch unter uns Menschen sp\u00fcren und verbreiten.<br>Mit der Liebe k\u00f6nnen wir so viel mehr erreichen als mit allem anderen.<br>Amen<br><br><em>(01\/26, Michelle Engel, \u201eFrengels\u201c, Instagram: diokirche_krefeld, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sch\u00f6nstes Weihnachtsgeschenk<\/strong><br><br>\u201eAch Omi, die Trommel von dir war wirklich mein sch\u00f6nstes Weihnachtsgeschenk.\u201c \u2013 \u201eTats\u00e4chlich?\u201c, freut sich Omi. \u201eJa, Mami gibt mir jeden Tag f\u00fcnf Euro, wenn ich nicht darauf spiele!\u201c<br><br><em>(12\/25 , aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em>)<\/em><strong>B\u00e4lle<\/strong><br><br>Tausend B\u00e4lle in der Luft.<br>Ich w\u00fcnsche dir<br>Ein \u201ed\u00fcrfen\u201c nicht \u201em\u00fcssen\u201c,<br>ein \u201eweniger\u201c statt \u201emehr\u201c,<br>ein \u201eweglassen\u201c statt \u201egeht schon noch\u201c.<br>Ich w\u00fcnsche dir den Mut<br>Einen Ball fallen zu lassen,<br>und das Vertrauen, dass er aufgefangen wird.<br>Ich w\u00fcnsche dir einen einzigen Ball,<br>den du achtsam<br>und in deinem Tempo bewegen kannst.<br><br><em>(12\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Das Sch\u00f6nste an Weihnachten<\/strong><br><br>Das Sch\u00f6nste an Weihnachten ist nicht der stattlich gewachsene und perfekt geschm\u00fcckte Baum, ist nicht der k\u00f6stliche Weihnachtsbraten, nicht der Christstollen, nicht die lang ersehnten Geschenke. Das Sch\u00f6nste an Weihnachten ist nicht, dass die Familie zusammenkommt, die Christmette und das gemeinsame Singen von \u201eStille Nacht, Heilige Nacht\u201c. Das Sch\u00f6nste an Weihnachten ist, dass es das alles nicht braucht und trotzdem Weihnachten ist. Heilige Nacht, Wunder-volle Nacht. Das kann nur Gott.<br><br><em>(12\/25, Andrea Wilke, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Dunkel und d\u00fcster<\/strong><br><br>Gott,<br>dunkel und d\u00fcster,<br>nass und ungem\u00fctlich<br>ist\u00b4s drau\u00dfen.<br>Und ehrlich gesagt:<br>Manchmal<br>auch in mir.<br>Da sehne ich mich<br>nach einem erleuchteten Fenster,<br>das zeigt:<br>Da ist noch jemand!<br>Wenn es d\u00fcster wird,<br>dann komm zu mir,<br>gib meinem Seelen-Fenster<br>ein bisschen Licht.<br>Mach es dir bei mir gem\u00fctlich,<br>gerade wenn es in mir<br>ungem\u00fctlich ist.<br>Zieh ein bei mir,<br>wenn ich verloren und einsam bin.<br><br><em>(12\/25, Sr. Marie Pasquale, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Goldene Hochzeit<\/strong><br><br>Ein Paar feiert goldene Hochzeit in der Kirche. Da erscheint ihnen ein Engel: \u201eIhr habt so gut zusammen gelebt. Ihr k\u00f6nnt euch was w\u00fcnschen.\u201c \u2013 \u201eIch m\u00f6chte gern ein neues Kleid.\u201c Der Engel nickt, und schon tr\u00e4gt die Frau ein herrliches Kleid. \u201eUnd du?\u201c, fragt er den Mann. \u201eIch m\u00f6chte gern, dass meine Frau 20 Jahre j\u00fcnger ist als ich.\u201c Der Engel nickt, und schon ist der Mann 95.<br><br><em>(12\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2019, \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Glut entfachen<\/strong><br><br>Im Dunkel des Winters<br>Licht sein f\u00fcr alle,<br>die das Helle in ihrem Leben nicht mehr sehen k\u00f6nnen.<br><br>Im Dunkel des Winters<br>neue Glut entfachen f\u00fcr alle,<br>die die K\u00e4lte in ihrem Leben nicht mehr ertragen k\u00f6nnen.<br><br>Im Dunkel des Winters<br>Flammen sch\u00fcren,<br>um die Gleichg\u00fcltigkeit zwischen Menschen<br>in Liebe umzuwandeln.<br><br>Mit Christus neu anfangen<br>um sich von seiner Begeisterung entz\u00fcnden zu lassen.<br><br><strong>Auch viele kleine Feuer k\u00f6nnen die Welt heller machen<\/strong><br><br><em>(12\/25, Martina Hack, www.spurensuche.info, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Im Garten der Stille<\/strong><br><br>Wenn die vielen Stimmen in mir<br>ihren Einklang suchen<br>Wenn all meine Fragen sich zusammen<br>auf einen Weg machen<br>zur Mitte hin<br>Wenn all mein Suchen wie die Arme einer Ranke<br>In weite Ferne<br>In das Blau des Himmels greift<br>Dann werden meine Ohren dem Ger\u00e4usch der Stille folgen<br>Dann wird mein Herz die Ruhe finden<br>die es braucht<br>um der Spur zu folgen<br>die nach Verlangen sucht<br>nach Hoffnung<br>und Erwartung<br><br><em>(12\/25, Stanislaus Klemm, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Licht<\/strong><br><br>Gott,<br>du bringst Licht hinein,<br>in alles Dunkle,<br>du bringst Farbe,<br>in alles schwarz-wei\u00df Denken,<br>du schlie\u00dft einen Bund<br>in alle eigene Unsicherheit.<br>Du bist da<br>und manchmal<br>erahne ich dich!<br><br><em>(12\/25, Sr. Marie Pasquale, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zucker f\u00fcr die Seele<\/strong><br><br>Zucker f\u00fcr die Seele w\u00fcnsche ich dir.<br>Augenblicke, die dich schweben lassen und das Leben ein bisschen leichter machen.<br>Menschen, die dich in den Arm nehmen und dir ins Ohr fl\u00fcstern,<br>wie lieb sie dich haben.<br>Melodien, die dein Herz ber\u00fchren<br>und deine F\u00fc\u00dfe zum Tanzen bringen.<br>Momente, die dir das Leben vers\u00fc\u00dfen und dich sp\u00fcren lassen,<br>dass es da jemanden gibt,<br>der es gut mit dir meint.<br>Seelenzuckerl-Segen f\u00fcr dich!<br><br><em>(11\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kuscheldeckensegen<\/strong><br><br>w\u00fcnsche ich dir.<br><br>Wollig, weiche W\u00e4rme soll dich umschlie\u00dfen, wenn die Tage k\u00fcrzer und die N\u00e4chte l\u00e4nger werden.<br><br>Eingeh\u00fcllt in Gottes+ Geborgenheit, sicher und beh\u00fctet.<br><br><em>(11\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Segen zum Sonnengesang<\/strong><br><br>Gott segne uns<br>mit dem Licht und dem Strahlen von Sonne, Mond und Sternen,<br>mit der Weite des Himmels und mit R\u00fcckenwind,<br>mit der Frische und Klarheit des Wassers,<br>mit der W\u00e4rme und St\u00e4rke des Feuers<br>mit der Kraft der Erde und der F\u00fclle ihrer Gaben<br>Gott segne uns<br>mit Liebe, Geduld, Hoffnung und Frieden<br>Gott segne uns und begleite uns<br>zu allen Zeiten unseres Lebens, bis in den Tod und dar\u00fcber hinaus,<br>der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.<br>Amen.<br><br><em>(11\/25, Regina Kr\u00e4mer, KLJB, Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Beschwerde<\/strong><br><br>Die Putzfrau im katholischen Altersheim beschwert sich: \u201eMutter Oberin, Sie haben \u00fcberhaupt kein Vertrauen zu mir.\u201c \u2013 \u201eDas ist nicht wahr\u201c, entgegnet diese. \u201eIch lasse ja sogar meinen Schl\u00fcsselbund mit dem Tresorschl\u00fcssel daran auf dem Schreibtisch liegen.\u201c \u2013 \u201eSchon wahr, aber kein einziger passt.\u201c<br><br><em>(11\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>T\u00fcren<\/strong><br><br>Gott,<br>du wei\u00dft, welche Wege ich gehen muss<br>und welche T\u00fcren ich schlie\u00dfen muss,<br>damit etwas Neues und f\u00fcr mich Gl\u00fccklicheres entstehen kann.<br>Auch, wenn ich es erst nicht sehen will und kann,<br>du ebnest mir den Weg.<br>Ich vertraue dir.<br>Danke!<br><br><em>(11\/25, Michelle Engel, \u201eFrengels\u201c, Instagram: diokirche_krefeld, in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Vergiss nicht<\/strong><br><br>Vergiss nicht,<br>dass du ein Gesch\u00f6pf<br>Gottes bist.<br>Wunderbar geschaffen,<br>mit deinen ganz eigenen<br>F\u00e4higkeiten und St\u00e4rken.<br><br>Vergiss nicht,<br>dass auch deine Schw\u00e4chen<br>dazu geh\u00f6ren.<br>Deine Ecken und Kanten,<br>die du an dir selbst nicht<br>leiden kannst,<br>derentwegen du dich klein<br>machst.<br><br>Vergiss es nicht,<br>du geliebtes Kind!<br><br><em>(11\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Dem Garten sei Dank<\/strong><br><strong>Von Gott ber\u00fchrt<\/strong><br><br>In der Schule meines Gartens<br>habe ich Geduld gelernt,<br>denn \u201eWachsen\u201c braucht Zeit!<br>In der Schule meines Gartens<br>lerne ich Dankbarkeit<br>f\u00fcr die vielen Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse,<br>die er mir beschert.<br>In der Schule meines Gartens<br>\u00fcbe ich mich in Sorglosigkeit,<br>dass Gott mir alles schenkt,<br>was ich zum Leben brauche.<br>In der Schule meines Gartens<br>lerne ich,<br>dass nichts selbstverst\u00e4ndlich ist.<br>In meinem Garten<br>finde ich die Sch\u00f6nheit von Gottes Sch\u00f6pfung.<br><strong>Ernte- Dank!<\/strong><br><br><em>(11\/25, Martina Hack, www.spurensuche.info, in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Antwort<\/strong><br><br>Der Onkel beantwortet den Brief seines Patenkindes Kai: \u201eAnbei sende ich dir die erbetenen 10 Euro und m\u00f6chte dich gleichzeitig auf einen Schreibfehler aufmerksam machen: 10 schreibt man nur mit einer Null!\u201c<br><br><em>(11\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020, www.vivat.de., Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Pausentaste<\/strong><br><br>Gott<br>Hilf mir auf Pause zu dr\u00fccken,<br>einfach mal zu atmen,<br>runterzukommen<br>und loszulassen.<br>Gib mir Ruhe und Gelassenheit<br>und Zeit, die irgendwie immer<br>zu knapp ist.<br>Danke, dass du da bist \u2013<br>egal wie lost ich mich gerade f\u00fchle.<br><br><em>(11\/25, Sophie Hugendubel, #seelenzuckerl, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>W\u00fcstenmomente<\/strong><br><br>Gott<br><br>du wei\u00dft,&nbsp;<br><br>ich brauche manchmal<br>Stille und Einsamkeit,&nbsp;<br><br>um mich selbst wieder zu finden<br>und nicht verloren zu gehen.&nbsp;<br><br>Schaffe mir bitte solche Pausen.<br><br>Amen&nbsp;<br><br><em>(11\/25, Elisabeth Nauderer, #seelenzuckerl, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Hoffnungszeichen<\/strong><br><br>einsam<br>etwas verloren<br>auch ein bisschen zerzaust<br>steht sie da<br>die<strong> Sonnenblume<\/strong><br>auf dem abgeernteten Feld<br>die Wurzel fest in der Erde<br>hat sie dem Regen und den St\u00fcrmen der letzten Tage standgehalten<br>das Gesicht<br>immer wieder<br>der Sonne zugewandt<br>f\u00fcr mich ist diese Sonnenblume<br>ein <strong>Hoffnungszeichen<\/strong><br>f\u00fcr mein Leben<br>eine Einladung<br>mich immer wieder<br>auf Gott hin auszurichten<br>mich fest zu verwurzeln<br>um so<br>stand zu halten<br>den St\u00fcrmen dieser Zeit<br><br><em>(11\/25, Ulrike Gro\u00df, www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Schubladen<\/strong><br><br>in allen Gr\u00f6\u00dfen und Formen \u2013<br>Menschen passen nicht hinein.<br>Hilf mir Gott+<br>sie herauszuholen<br>und in deinem liebevollen Licht anzuschauen.<br><br><em>(10\/25, Christina Petersen, @chrissisinging, in: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Titel gesucht<\/strong><br><br>Bei der Geschichte vom Sturm auf dem Meer zeigt der Pfarrer im Religionsunterricht ein Bild in die Runde. \u201eWelchen Titel k\u00f6nnte wohl dieses Bild haben?\u201c \u2013 \u201eHoffentlich Allianz versichert\u201c, antwortet Lukas.<em><br><br>(10\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020, &#8220; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>wertgesch\u00e4tzt<\/strong><br><br>\u2026 hinter die Dinge blicken\u2026 wert-sch\u00e4tzen\u2026<br>\u2026ein aufmunternder Blick, anerkennende Worte,<br>Dank f\u00fcr den selbstverst\u00e4ndlichen Einsatz, f\u00fcr aufmerksames Mitdenken<br>\u2026gesch\u00e4tzt werden!<br>nicht f\u00fcr das Offensichtliche, das Gro\u00dfartige, Herausragende<br>\u2026gesch\u00e4tzt werden!<br>f\u00fcr allt\u00e4gliche Pr\u00e4senz, selbstverst\u00e4ndlichen Respekt,<br>das gute Wort zur rechten Zeit, Ermutigung und aufrichtige Begleitung<br>\u2026gesch\u00e4tzt werden!<br>andere wert-sch\u00e4tzen und ent-decken wie wert-voll sie mir sind<br>\u2026gesch\u00e4tzt werden!<br>als unsere oft h\u00e4rtesten Kritiker auch uns selbst wertsch\u00e4tzen.<br>Wir bed\u00fcrfen unseres Miteinanders und unserer gegenseitigen Wertsch\u00e4tzung.<br>Als Wert-gesch\u00e4tzt Geborene k\u00f6nnen wir uns selbst und andere<br>tagt\u00e4glich daran erinnern.<br><br><em>(10\/25, Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, autorenteamBaEi@gmx.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lebensgru\u00df<\/strong><br><br>Tanzen will ich<br>Lieber heute, nicht erst morgen,<br>dass das Leben sch\u00f6n ist.<br>Tanzend manche dunklen Tage<br>\u00dcberwinden.<br>Gott ganz herzlich preisen,<br>f\u00fcr mein Leben, f\u00fcr die Sch\u00f6pfung.<br>Schicke meinen Lebensgru\u00df<br>Hinauf gen Himmel.<br>Und freue mich,<br>dass Gott mich liebt.<br><br><em>(10\/25, Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gebet zu Erntedank<\/strong><br><br>Gott, heute will ich einfach mal Danke sagen,<br>f\u00fcr das, was du uns jeden Tag schenkst,<br>f\u00fcr das, was uns so selbstverst\u00e4ndlich erscheint,<br>f\u00fcr die vollen Regale im Supermarkt,<br>f\u00fcr die unz\u00e4hligen Marken und Sorten, aus denen wir w\u00e4hlen k\u00f6nnen,<br>f\u00fcr den \u00dcberfluss in unseren Vorratsschr\u00e4nken,<br>denn es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich.<br>Und so will ich auch Danke sagen,<br>f\u00fcr die vielen Menschen, die sich Tag f\u00fcr Tag darum bem\u00fchen,<br>uns diese F\u00fclle zu bieten,<br>f\u00fcr die Erfindungen, die wir nutzen, um Jahr f\u00fcr Jahr gute Ernte zu bekommen,<br>f\u00fcr die nat\u00fcrlichen Gegebenheiten, die unsere Ernte erst erm\u00f6glicht.<br>Gott, heute will ich einfach mal Danke sagen. Amen.<br><br>(10\/25, <em>Regina Kr\u00e4mer, KLJB, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>bewegt<\/strong><br><br>Bewegt von allem, was auf mich einstr\u00f6mt,<br>wenn die Welt heranr\u00fcckt, die Nachrichten aus nah und fern mich erreichen \u2026<br>Bewegt von Fragen, Forderungen, Anspr\u00fcchen,<br>wenn ich Entscheidungen f\u00e4lle, die mich und andere betreffen \u2026<br>Bewegt von meinen Hoffnungen, Erwartungen und Entt\u00e4uschungen<br>wenn andere mir mit einem L\u00e4cheln begegnen oder sich abwenden \u2026<br>Bewegt \u2013 best\u00e4ndig neu, \u00fcberraschend, unerwartet.<br>Bewegt von den Anspr\u00fcchen des Alltags, den Gesten und Augen-Blicken.<br><br>Die bewegenden Momente des Lebens bewusst wahrnehmen und erleben,<br>in der Natur, in meinen Beziehungen und im nie endenden Wandel.<br>Den Herausforderungen, die uns bewegen, voll Zuversicht begegnen,<br>damit sie mich immer mehr zu dem Menschen machen,<br>der ich wahrlich bin, der ich werden und sein m\u00f6chte.<br><br>(10\/25, <em>Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>hoffnungs-voll<\/strong><br><br>Gott, als Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung<br>hast Du uns in Deine Nachfolge gerufen.<br><br>Hilf uns, immer wieder gute Perspektiven suchen,<br>um in Zeiten von Kriegen und globalen Krisen<br>einen Gegenakzent zu setzen.<br><br>Lass uns achtsam ausschauen,<br>wo sich trotz und in allem Krisenhaften<br>Hoffnungsanker finden.<br><br>Schenke uns einen klaren Blick,<br>um in allem Zerbrochenen<br>Licht-Spuren zu erkennen.<br><br>Damit die Hoffnung gro\u00df wird,<br>um sich greift und sich ausbreitet.<br><br>Amen.<br><br>(10\/25 Sonja Knapp, <em>www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Bunt<\/strong><br><br>Ist es nicht wundervoll,<br>wie sich die Sch\u00f6pfung entfaltet und \u00fcberflie\u00dft?<br>Was es zu entdecken und zu bestaunen gibt?<br><br>Dass es nicht nur rot und blau gibt, sondern alle Schattierungen dazwischen.<br>Nicht nur Meer und Land, sondern Watt, Strand, Klippen und D\u00fcnen.<br>Nicht nur Maus und Elefant, sondern gr\u00fcne Krokodile, rosa Flamingos, gem\u00e4chliche Koalas, schlaue F\u00fcchse und kleine Zaunk\u00f6nige.<br>Nicht nur m\u00e4nnlich und weiblich, hetero und homo,<br>sondern so viel M\u00f6glichkeiten zu sein und zu lieben.<br><br>Ist es nicht wunder-voll?<br>Ich kann nur immer wieder staunen,<br>l\u00e4cheln und \u201eDanke\u201c fl\u00fcstern.<br><br><em>(10\/25, Wolfgang Metz, Instagramaccount: wolfgangmetz, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>LIebe<\/strong><br><br>Mit Liebe gemacht.<br>Jeden Tag d\u00fcrfen wir unser Leben gestalten,<br>in der Gewissheit, dass du es mit Liebe in Form bringst.<br>Gott,<br>bring auch mich heute in Form \u2013<br>mit deiner Lieb@karlheinzfrings<br><br>(10\/25, <em>Carolin Auer, seelenzuckerl, in: Pfarrbriefservice.d<\/em>e)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Freundselig<\/strong><br><br>es ist korrekt eingetragen<br>im Duden<br><br>das Wort \u201efeindselig\u201c<br><br>richtig ist es aber nicht<br>freundselig<br>will es hei\u00dfen<br><br>gl\u00fccklich zu preisen<br>wer freundlich ist<br><br>denn die Freundschaft<br>mit Mensch, Pflanze und Tier<br>sieht sich selbst im anderen<br>in Schwester und Bruder<br><br>sie ist die Frucht der Liebe<br><br>wer in Mitgesch\u00f6pfen Feinde sieht<br>wird niemals selig<br>und macht niemanden selig<br><br>die Zukunft geh\u00f6rt den<br>Freundseligen\u00b9<br><br><em>(10\/25, Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de<br>\u00b9 siehe auch: Jesus Christus, Menschensohn, Menschenfreund)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Vor dem Essen<\/strong><br><br>Fragt der Pfarrer seinen Ministranten: \u201eBetet ihr zu Hause vor dem Essen?\u201c \u2013 \u201eNee, warum? Unsere Mutter kocht ausgezeichnet!\u201c<br><br><em>(10\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: pfarrbriefservice.de) <br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kastaniensegen<\/strong><br><br>w\u00fcnsche ich dir!<br>Menschen, die sich nicht von deinen rauen Seiten abschrecken lassen.<br>Geduldig wartend, bis sich die Schale \u00f6ffnet und den Blick freigibt,<br>auf den Schatz in dir.<br><br>Den Kern, der dich ausmacht und dich wachsen l\u00e4sst.<br><br><em>(09\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>bei mir sein<\/strong><br><br>Manchmal, in den stillen Momenten, wenn es auch ruhig in mir wird,<br>begegne ich mir sich selbst.<br>Ich kann bei mir sein, sp\u00fcren, wahrnehmen, was mein Leben ausmacht.<br>In diesen Augenblicken m\u00f6chte ich Balance finden,<br>bei mir sein mit meinen Schw\u00e4chen und St\u00e4rken,<br>mit meiner Ungeduld und ungel\u00f6sten Fragen, die mich umtreiben.<br>Dann das Bewusstsein f\u00fcr mich selbst<br>und meine Einmaligkeit nicht verlieren.<br>Bei mir sein mit allem, was zu mir geh\u00f6rt,<br>im Raum meiner inneren Ruhe<br>und begleitet von Menschen , die mit mir sind,<br>im Herzen die Botschaft, dass ich geliebt bin,<br>so wie ich bin und so wie ich zu werden versuche.<br><br><em>(09\/25, Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, In: Pfarrbriefservice.de<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>erf\u00fcllt<\/strong><br><br>Die Worte eines Mit-Menschen, der Blick in Kinderaugen,<br>eine Umarmung, ein Kuss, ein Liebesgedicht\u2026<br>Solche Momente, Begegnungen, Menschen und Erlebnisse sind es,<br>in denen wir Erf\u00fcllung finden.<br>Unverhofft!<br>Nicht machbar, nicht geplant, nicht herstellbar &#8211; freigiebig geschenkt,<br>wenn tiefe Gef\u00fchle im Leben angesto\u00dfen werden.<br><br>In erf\u00fcllten Momenten sind wir dem nahe,<br>was unser Leben gelingen l\u00e4sst und reich macht,<br>jenseits aller Anspr\u00fcche, Anforderungen und Zumutungen.<br><br>Sinn-erf\u00fcllt k\u00f6nnen wir in unsicheren, schweren Zeiten sp\u00fcren,<br>dass wir Geachtete, Gewollte und Gesegnete sind,<br>Getragene von vorauseilender Liebe ohne Bedingungen\u2026<br><br><em>(09\/25, Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Schwarze Tasten<\/strong><br><br>Kai und Tom bestaunen nach dem Gottesdienst das Wunderwerk der neuen Kirchenorgel. \u201eZu was sind denn die schwarzen Tasten da?\u201c, m\u00f6chte Kai gerne wissen. \u201eIst doch klar\u201c, gibt Tom zu verstehen, \u201edie sind f\u00fcr die Begr\u00e4bnislieder!\u201c<br><br>(09\/25, a<em>us: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Hei\u00df hergehen<\/strong><br><br>Guter Gott,<br>ich danke Dir f\u00fcr Schatten in der Hitze.<br>K\u00fchle Gedanken, wenn es im Leben<br>und in zwischenmenschlichen Beziehungen hei\u00df her geht.<br>Sei bei uns.<br>Amen.<br><br>(09\/25, <em>Elisabeth Engelhart, <\/em><em>seelenzuckerl, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Im Garten der Stille<\/strong><br><br>Wenn die vielen Stimmen in mir<br>ihren Einklang suchen<br>Wenn all meine Fragen sich zusammen<br>auf einen Weg machen<br>zur Mitte hin<br>Wenn all mein Suchen wie die Arme einer Ranke<br>In weite Ferne<br>In das Blau des Himmels greift<br>Dann werden meine Ohren dem Ger\u00e4usch der Stille folgen<br>Dann wird mein Herz die Ruhe finden<br>die es braucht<br>um der Spur zu folgen<br>die nach Verlangen sucht<br>nach Hoffnung<br>und Erwartung<br><br><em>(09\/25, Stanislaus Klemm, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Geh hinein in die Liebe, die euch umf\u00e4ngt<\/strong><br>Sich einf\u00fchlen in Jesus<br><br>schau hinein<br>in das Innere meines Herzens<br>meiner Person<br>meines Wesens<br>bleib nicht stehen<br>beim \u00c4u\u00dferen<br><br>horche<br>hinter meine Worte<br>die Geist sind und Leben<br>horch auf die Wirklichkeit<br>hinter den Vokabeln<br><br>frage<br>hinter meine Taten<br>die Zeichen sind und Offenbarung<br>frag nach dem Warum und Weshalb<br>hinter dem Wie<br><br>blicke<br>hinter meine Wunden<br>die Heil sind f\u00fcr euch<br>blick in die Verlassenheit<br>hinter dem Kreuz<br><br>lausche<br>hinter das Grab<br>das Auferstehung ist und Ewigkeit<br>lausche in meine Gegenwart<br>hinter eurem Gebet<br><br>geh hinein<br>in das Geheimnis meines Herzens<br>das war und das ist<br>in die T\u00fcr<br>zu der Liebe<br>die euch umf\u00e4ngt<br><br><em>(09\/25, Reinhard K\u00f6rner OCD, Mit Gott auf Du und Du, Herder 2015, S. 94f., In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zusammenh\u00e4nge<\/strong><br><br>Eine theologische Doktorarbeit liegt zur Bewertung vor. Der Gutachter schreibt dazu: \u201eDas wenige Zusammenh\u00e4ngende dieses Werkes haben wir dem Buchbinder zu verdanken!\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Leuchtturm sein<\/strong><br><br>Ich warte auf Dich!<br>Tag und Nacht schaue ich in die Ferne, ob Du kommst.<br><br>Bestimmt liegt eine aufregende Zeit hinter dir.<br>St\u00fcrmische und windstille Momente.<br>Risse im Segel und Gewitterwolken.<br>Sonnenaufg\u00e4nge und Begegnung mit tollen Menschen.<br>Volle Fahrt und Pausen in fremden H\u00e4fen.<br><br>Mein Licht begleitet dich jetzt sicher in den Hafen.<br>Vielleicht ist es ein Heimkommen<br>oder du bist ganz neu hier und machst nur Pause.<br>Du darfst jetzt ausruhen und neue Kraft sammeln.<br>Vielleicht muss auch etwas ausgebessert werden.<br>Egal. Hier findest du Schutz.<br>Denn ich wache \u00fcber dich und zeige dir den Weg.<br><br><em>(08\/25, Johannes van Kruijsbergen, Adventskalender \u201eLicht bringen&#8220; 2024, @KLB Bayern und KLJB Bayern, Pfarrbriefservice.de<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>M\u00f6ge sie immer da sein und dich begleiten, diese pilgernde Hoffnung<\/strong><br><br>M\u00f6ge sie immer da sein und dich begleiten, diese pilgernde Hoffnung.<br>Manchmal geht sie verloren.<br>Manchmal bekommt sie Risse.<br>Manchmal verschenkt man sie, weil ein anderer Mensch sie dringender braucht.<br>Manchmal, da vergisst man sie ganz.<br>Manchmal findet man sie dann \u00fcberraschend in den Tiefen der Tasche wieder.<br>Manchmal ist sie Mutmacher*in, um weiter zu machen.<br>Manchmal wirkt sie furchtbar naiv.<br>Manchmal werden wir mit ihr beschenkt.<br>Manchmal f\u00e4rbt sie auf uns ab und hilft uns zu Pilger*innen der Hoffnung zu werden.<br>Nimm sie mit, diese pilgernde Hoffnung.<br>Trage sie bei und in der.<br>Sei Pilger*in der Hoffnung.<br>F\u00fcr dich, f\u00fcr andere, f\u00fcr diese \u2013 unsere \u2013 Welt<br><em><br>(08\/25, Miriam, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Aufbl\u00fchsegen<\/strong><br><br>Aufbl\u00fchsegen w\u00fcnsche ich dir!<br>Versteckt in dir,<br>gibt es eine Kraft, die du dir nie zugetraut h\u00e4ttest.<br>Die dich wachsen l\u00e4sst,<br>die dich zum Strahlen bringt,<br>die deine Sch\u00f6nheit leuchten l\u00e4sst und deine Talente ans Tageslicht bringt.<br>Vertrau dieser Kraft!<br>Sie ist der g\u00f6ttliche Funke in dir!<br><br><em>(08\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ohren<\/strong><br><br>\u201eMama, warum stehen deine Ohren so ab?\u201c \u2013 \u201eDas hat der liebe Gott so gewollt, mein Sohn.\u201c \u2013 \u201eHmmm, Mama, bei dem lassen wir aber nichts mehr machen!\u201c<br><br><em>(08\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Den Fremden, die Unbekannte annehmen<\/strong><br><br>In einer oft so<br>abweisenden Welt<br>den Fremden, die Unbekannte<br>aufnehmen<br>annehmen<br>gastfreundlich, ja freundschaftlich<br>willkommen hei\u00dfen<br>dazu hilf du mir Gott<br><br><em>(08\/25, Elisabeth Nauderer, @elisabethnauderer, #seelenzuckerl, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Verstanden<\/strong><br><br>Ist das wirklich m\u00f6glich \u2013 sich verstehen, sich verstanden wissen?<br>Ein Traum? Keine Urteile \u00fcber mich oder unausgesprochene Erwartungen?<br>Es gibt solche Momente im Leben:<br>Wenn im vertrauten Gespr\u00e4ch zwischen den Zeilen aufblitzt,<br>dass ich gemeint bin \u2013 so wie ich bin.<br>Wenn Verbundenheit sp\u00fcrbar wird und meine Verletzlichkeit und Schw\u00e4che im zugewandten Blick auf mich wie aufgehoben sind \u2026<br>Wenn meine Vorsicht und Sorge mich nicht mehr hindern, mich zu \u00f6ffnen \u2026<br>Wenn ich im Gespr\u00e4ch, in einer Umarmung, im Augen-Blick, im stillen Gehen in der Natur oder im Gebet gewahr werde,<br>wie sich ein tiefes Verstanden-werden in mir ausbreitet,<br>erfahre ich, dass ich wertvoll bin,<br>augenblicklich beheimatet in unserer Welt.<br><br><em>(08\/25, Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, autorenteamBaEi@gmx.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Stille ist Potentialf\u00fclle<\/strong><br><br>Stell dir vor,<br>es muss erstmal leise werden,<br>die Stille den L\u00e4rm \u00fcberwachsen,<br>das freilegen, was unter all dem Lauten verborgen liegt.<br><br>Stell dir vor,<br>du k\u00f6nntest darunter finden,<br>was schon immer als M\u00f6glichkeit da war<br>von Gott als Potential in die Tiefe gelegt.<br><br>Stell dir vor,<br>du musst nicht laut sein,<br>sondern einfach nur sein<br>in der Stille.<br><br>Stell dir vor diese Stille ist genug,<br>genug, um zu werden.<br><br><em>(07\/25, Farina, Netzgemeinde dazwischen, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lagerfeuersegen<\/strong><br><br>w\u00fcnsche ich dir.<br><br>Den Sommer ausklingen lassen, zusammensitzen,<br>den Moment genie\u00dfen.<br><br>Das Feuer beobachten,<br>Einvernehmlichkeit im Schweigen.<br><br>Ganz bei sich sein,<br>Ganz bei dir sein.<br>Dankbarkeit im Herzen.<br><br><em>(07\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Barmherzigkeitssegen<\/strong><br><br>Barmherzigkeitssegen w\u00fcnsche ich dir.<br>Wenn es kalt ums Herz wird,<br>weil dir die Welt und ihre Konflikte Angst machen,<br>dann w\u00fcnsche ich dir jemanden,<br>der das Eis zum Schmelzen bringt.<br>Jemanden, der mutig f\u00fcr Barmherzigkeit eintritt.<br>Jemanden, der f\u00fcr Minderheiten laut wird.<br>Jemanden, der f\u00fcr eine gerechtere Welt k\u00e4mpft.<br>Jemanden, der dir Hoffnung schenkt,<br>dass das Gute sich durchsetzen wird.<br><br><em>(07\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>nach-denklich<\/strong><br><br>Gen\u00fcge ich, gen\u00fcgt mir, was ich zum Leben habe?<br>Was brauche ich, was ist mir wichtig, was erhoffe ich?<br>Zu viele Fragen, W\u00fcnsche, Vor-stellungen und Erwartungen?<br>Wie im Labyrinth: Der Mitte manchmal nah \u2013 dann wieder fern\u2026<br>Abgelenkt von mir selbst, von so viel Bed\u00fcrfnissen,<br>neu nach-denklich werden<br>und dem nach-denken, was mich wirklich h\u00e4lt,<br>was mir l\u00e4ngst schon geschenkt ist,<br>was mich im Leben h\u00e4lt,<br>wer zu mir steht und mich zu st\u00fctzen vermag.<br>Sich nicht verlieren, weniger wollen Und bereit sein,<br>f\u00fcr Begegnungen mit dem Unverf\u00fcgbaren.<br><br>(07\/25, Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, autorenteamBaEi@gmx.de, Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ber\u00fchrend<\/strong><br><br>ber\u00fchrend<br>im wahrsten Sinne des Wortes<br>ber\u00fchrend<br><br>ber\u00fchrend<br>das Wasser<br>das mir<br>zur Erinnerung<br>an meine eigene Taufe<br>und die damit verbundene W\u00fcrde<br>am letzten Sonntag<br>bei der Wortgottesfeier<br>\u00fcber die H\u00e4nde gegossen wurde<br><br>so ber\u00fchrend<br>diese schlichte Geste<br><br>die Ber\u00fchrung<br>zu sp\u00fcren<br>an meinen H\u00e4nden<br>zu sp\u00fcren<br>in meinem Herzen<br><br>ber\u00fchrend<br>auch die Worte<br>die mir dabei zugesagt wurden<br>du bist geliebt<br>du bist getauft<br>du bist gesegnet<br><br>so ber\u00fchrend<br>diese schlichten Worte<br><br>Worte<br>mir zugesprochen<br>mir ins Herz gesprochen<br><br>diese Weise<br>der Tauferinnerung<br>eine besondere Erfahrung<br><br>ermutigend<br>n\u00e4hrend<br>st\u00e4rkend<br>nachwirkend<br><br>ber\u00fchrend<br>im wahrsten Sinne des Wortes<br>ber\u00fchrend<br><br><em>(07\/25, Ulrike Gro\u00df, www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ungelegene Einladung<\/strong><br><br>Tag f\u00fcr Tag kommt<br>die Einladung von Gott:<br>Hast du heute Zeit f\u00fcr mich?<br><br>Tag f\u00fcr Tag meine verlegene Antwort:<br>Tut mir leid. Aber es passt gerade nicht.<br>Ich habe heute schon soviel anderes vor.<br><br>Immerhin nehme ich mir jeden Sonntag<br>Zeit f\u00fcr einen Besuch.<br>Das muss reichen.<br><br>So lege ich die Einladung<br>zur Seite<br>und denke nicht mehr daran.<br><br>Doch Gott l\u00e4sst nicht locker.<br>Heute kam eine neue Einladung:<br>Wie w\u00e4re es heute mit einer Stippvisite?<br><br><em>(07\/25, Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sch\u00f6pfung in sieben Tagen<\/strong><br><br>\u201ePapa, wie konnte Gott die Welt in nur sieben Tagen erschaffen?\u201c \u2013 \u201eDer war nicht auf Handwerker und Beamte angewiesen!\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Feingef\u00fchl<\/strong><br><br>Ich w\u00fcnsche dir ein offenes Herz mit Feingef\u00fchl, um Mitgef\u00fchl<br>f\u00fcr andere zu entwickeln<br>und ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Vielfalt und Einzigartigkeit jedes Menschen zu haben.<br><br>M\u00f6gest du jene F\u00e4den entdecken,<br>die alle miteinander verbinden,<br>und die Sch\u00f6nheit in der Buntheit und Besonderheit erkennen.<br><br><em>(07\/25, aus: T. Fiung\/M. Maslowska: Was ich dir zur Taufe w\u00fcnsche, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2024, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wohin geht mein Glaube?<\/strong><br><br>Wenn ich ganz allein und voller Sorgen bin.<br>Wohin geht mein Glaube?<br>Wenn ich traurig bin und leide.<br>Wohin geht mein Glaube?<br>Wenn ich hoffnungslos und voller \u00c4ngste bin.<br>Sag mir, Herr, wohin geht mein Glaube?<br>Kommt er zur\u00fcck?<br><br><em>(07\/25, Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Tr\u00e4ume<\/strong><br><br>Ich w\u00fcnsche dir Tr\u00e4ume und Ziele,<br>die dich antreiben und dir Richtung geben,<br>um deine Schaffenskraft und Begabung zu entfalten.<br>M\u00f6gest du den Glauben an das Gute bewahren<br>und in der Erf\u00fcllung deiner Tr\u00e4ume<br>Freude und Zufriedenheit finden.<br><br>(07\/25, <em>aus: T. Fiung\/M. Maslowska: Was ich dir zur Taufe w\u00fcnsche, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2024, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Mehr Schlaf<\/strong><br><br>Ein Pfarrer sagt zu seinem Mitbruder: \u201eLieber Mitbruder, Ihre Predigt dauerte eine ganze Stunde!\u201c \u2013 \u201eNa, ich hab sie auch bis tief in die Nacht vorbereitet.\u201c \u2013 \u201eDas spricht f\u00fcr eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Opferbereitschaft: Sie verzichten auf den Schlaf, damit Sie ihn anderen bescheren k\u00f6nnen.\u201c<br><br>(06\/25, a<em>us: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: Pfarrbriefservice.de) <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><br><strong>An manchen Tagen<\/strong><br><br>An manchen Tagen<br>f\u00fchl\u2018 ich mich stark f\u00fcr zwei.<br>Dann will ich gern f\u00fcr dich<br>zum Engel werden.<br><br>Dann lass mich<br>deine Sorgen mit dir tragen.<br>Ich will dich st\u00e4rken,<br>und dir Hoffnung geben.<br><br>An anderen Tagen<br>f\u00fchl\u2019 ich mich schwach und ohne Mut.<br>Dann \u2012 bitte \u2012 werde du f\u00fcr mich<br>zum Engel.<br><br>Dann h\u00f6re du mir zu<br>und trage mit mir meine Sorgen.<br>Dann nimm mich in den Arm<br>und gib mir Kraft und Mut.<br><br><em>(06\/25, Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>christusf\u00f6rmig leben<\/strong><br><br>christusf\u00f6rmig leben<br><br>mit seinen Augen sehen<br>mit seinem Mund reden<br>mit seinen H\u00e4nden ber\u00fchren<br><br>mit ihm sterben<br>und auferstehen<br><br>christusf\u00f6rmig leben<br><br>wie ein Fisch<br>in seinem Element<br>stromlinienf\u00f6rmig<br>gegen den Strom<br>umkehrend zum Ursprung<br><br>wo die Wahrheit sprudelt<br>wo die Klarheit leuchtet<br>wo die Liebe wohnt<br><br>christusf\u00f6rmig leben<br><br><em>(06\/25, Miriam Falkenberg, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">Es war nicht schwer<br>meinen Traum<br>\u00fcber den Zaun zu werfen.<br>Nur das Nachklettern ist m\u00fchsam.<br><br><em>(06\/25, Meinolf Steinhofer, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>ZWISCHENDURCH<\/strong><br><br>den Atem h\u00f6ren<br>und den Spatz,<br><br>die Steine sp\u00fcren<br>und das Gras,<br><br>das Wachsen sehen<br>und den Stamm,<br><br>die Beeren schmecken<br>und das Salz,<br><br>die Blumen riechen<br>und den Wind,<br><br>die Stille f\u00fchlen<br>und die Zeit.<br><br>Weil es nichts gibt<br>Zu verpassen,<br>au\u00dfer hier und jetzt<br>zu sein.<br><br><em>(06\/25, Tobias Petzoldt, Buch \u201ePr\u00fcft alles und behaltet das Gute\u201c, S. 63, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>R\u00fcckblick-Segen<\/strong><br><br>Wenn der Blick zur\u00fcck schmerzhaft war,<br>die Erinnerungen tr\u00e4nenreich,<br>die Gedanken ersch\u00f6pfend,<br>wenn du nicht wei\u00dft, wo dir der Kopf steht,<br>die Zuversicht fehlt,<br>die Sehnsucht gro\u00df ist,<br>sei umarmt mit Segen, der dich w\u00e4rmt,<br><br><em>(06\/25, Monika, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Bei der Taufe<\/strong><br><br>\u201eWie hei\u00dft der T\u00e4ufling?\u201c, fragt der Pfarrer. \u201eHans Christoph Markus Balduin Karl Georg M\u00fcller\u201c, verk\u00fcndet der stolze Vater. Der Pfarrer wendet sich an den K\u00fcster und raunt ihm zu: \u201eMehr Wasser, bitte!\u201c<br><br><em>(06\/25,aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de, pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Innerer Frieden in st\u00fcrmischen Zeiten<\/strong><br><br>Die Nachrichtenlage in der Welt ist zurzeit besonders bedr\u00fcckend: Kriege, Krisen, Populismus, Klimakrise \u2013 die Schlagzeilen scheinen uns t\u00e4glich in ein Meer aus Sorgen und Unsicherheit zu ziehen. Wenn wir nicht innerlich stark sind, kann uns das l\u00e4hmen. Deshalb habe ich etwas ver\u00e4ndert: Ich reduziere meinen Nachrichtenkonsum und die Zeit, die ich in den Sozialen Medien verbringe. Klingt vielleicht radikal, doch den gewonnenen Freiraum nutze ich, um still zu werden \u2013 zu beten und zu meditieren.<br><br>Der Apostel Paulus schrieb: \u201eBetet ohne Unterlass!\u201c (1 Thess 5,17). Gebet und Stille m\u00f6gen das Weltgeschehen nicht unmittelbar ver\u00e4ndern \u2013 aber sie k\u00f6nnen Frieden schaffen, und sei es zun\u00e4chst in meinem eigenen Herzen. Dieser innere Frieden hat die Kraft, sich wie Wellen auf mein unmittelbares \u2013 und m\u00f6glicherweise auch weiteres \u2013 Umfeld auszubreiten.<br><br>Manchmal beginnt der Wandel in der Welt mit dem Frieden, den wir in uns selbst finden. Daran glaube ich fest.<br><br><em>(06\/25, Christian Schmitt, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lebensrhythmus<\/strong><br><br>Die Lichter am Himmel. Sonne, Mond und Sterne. Taktgeber<br>der Zeit: f\u00fcr Arbeit und Ruhe in Tag und Nacht, f\u00fcr S\u00e4en und<br>Ernten im Rhythmus der Jahreszeiten, f\u00fcr Ebbe und Flut, f\u00fcr<br>Fasten- und Festzeiten, selbst f\u00fcr den Lebensrhythmus unseres K\u00f6rpers.<br><br>Die Lichter am Himmel. Von denen wollen wir Menschen<br>unabh\u00e4ngig sein. Taktgeber der Zeit sind Uhr und Kalender.<br>Winter zum Sommer. 24\/7 \u2013 alles m\u00f6glich, alles da.<br>Wer bestimmt heute meine Zeit?<br><br><em>(05\/25, Regina Kr\u00e4mer, in Adventskalender \u201eLicht bringen&#8220; 2024, @KLB Bayern und KLJB Bayern, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein Christ und ein Atheist<\/strong><br><br>Ein Christ und ein Atheist treffen sich. Fragt der Christ: \u201eWas bedeutet dir Jesus?\u201c Darauf der Atheist: \u201eAch, der ist f\u00fcr mich gestorben.\u201c \u2013 \u201eKomisch\u201c, meint der Christ, \u201ef\u00fcr mich auch!\u201c<br><br><em>(05\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: Pfarrbriefservice) <\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lichtgestalten?<\/strong><br><br>Sie sind mir verd\u00e4chtig, die Menschen,<br>die die einfache L\u00f6sung versprechen.<br>Sie sind mir verd\u00e4chtig, die alles im Griff haben.<br>Sie sind mir verd\u00e4chtig, die auf alles eine Antwort haben<br>und wenig hinh\u00f6ren.<br><br>Echte Lichtgestalten\u2026<br>bringen ein kleines L\u00e4cheln in die Traurigkeit.<br>bringen einen Hoffnungsstrahl in die verzweifelte<br>Situation.<br>z\u00fcnden ein Lichtlein an, wo alles Dunkel scheint.<br><br>Du bist ein Lichtmensch \u2013 eine echte Lichtgestalt!<br><br>(05\/25, Dieter Haschner, in Adventskalender \u201eLicht bringen&#8220; 2024, @KLB Bayern und KLJB Bayern, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Heilig, heilend und die Welt heller machend bist auch du \u2026<\/strong><br><br>Weil auch du Frieden stiftest und Menschen verbindest.<br>Weil auch durch dich und deine Art zu leben und zu lieben etwas von Gott sp\u00fcrbar wird.<br>Weil auch du andere zum Lachen bringst.<br>Weil auch du andere unterst\u00fctzt und f\u00fcr andere da bist.<br>Weil auch du aufmunternde Worte f\u00fcr andere findest.<br>Weil auch du dich einsetzt, f\u00fcr Menschen, f\u00fcr Gerechtigkeit und die Sch\u00f6pfung.<br>Weil auch du hinschaust, wo andere in Not sind, statt wegzuschauen.<br><br>Heilig, heilend und die Welt heller machend bist auch du.<br>Nicht nur die Anderen.<br>Vielleicht nicht 24\/7. Wer ist das schon.<br>Aber immer wieder da-zwischen.<br>In deinem Alltag.<br>Da wo und mit wem du bist.<br><br>M\u00f6gest du dir das bewahren.<br>Die F\u00e4higkeit das Heilige, Heilende und hell machende in Dir, in deinem N\u00e4chsten und in Gott zu sehen. Es immer wieder zu suchen und zu finden.<br><br><em>(05\/25, Miriam, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Neugierig<\/strong><br><br>Scheinbar wie festgebunden stecken wir in Alltagen \u2013<br>gelebt, geformt, getrieben von Erwartungen<br>als werde \u00fcber uns im \u00dcberma\u00df bestimmt.<br><br>Gewollt und geboren als Freie,<br>als Kinder, die sich Tag um Tag vertr\u00e4umt ins Leben werfen,<br>als dem Leben und Menschen Vertrauende,<br>als Erwartungsvolle und Liebende.<br><br>Jetzt im Ringen um Sinn, Bei-Stand und N\u00e4he<br>an die Neugierde und das Staunen der jungen Jahre ankn\u00fcpfen,<br>erwartungsvoll verwoben mit den Hoffnungszeichen,<br>die wir wieder-entdecken, wenn wir n\u00e4hren,<br>was uns Herzhaut und Lebenstraum ist<br>und erfahren: Ich gehe nicht allein \u2026<br><br><em>(05\/25, \u00a9 Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Mein Seelenzuckerl<\/strong><br><br>Ich muss mich oft daran erinnern,<br>meine freie Zeit wirklich zu nutzen \u2013<br>mich mit Freunden zu treffen,<br>auch, wenn ich vielleicht noch etwas zu erledigen h\u00e4tte \u2013<br>ich wei\u00df, es lohnt sich.<br>Mein Seelenzuckerl:<br>mir bewusst Zeit nehmen f\u00fcr die Menschen und Dinge,<br>die mir gut tun.<br><br><em>(05\/25, Elisabeth Nauderer, #seelenzuckerl, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Das erste Auto<\/strong><br><br>\u201eDas erste Auto, das es auf der Welt gab, muss ein Ford gewesen sein\u201c, erkl\u00e4rt Detlev dem staunenden Pfarrer. \u201eIch habe in der Bibel eine Stelle gefunden, wo es von den ersten Menschen hei\u00dft: \u201aSie s\u00fcndigten in einem fort \u2026\u2018\u201c<br><br><em>(05\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. , pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein Wunder<\/strong><br><br>Im Religionsunterricht geht es heute um das Thema Wunder. Der Lehrer hat als Einstieg die Geschichte von der Hochzeit in Kana vorgelesen und fragt nun: \u201eWie nennt man eine solche Handlung, bei der Wasser zu Wein wird?\u201c Kilian, der Sohn eines Winzers, antwortet: \u201eEine Weinhandlung.\u201c<br><br>(05\/25, a<em>us: \u201eWer lacht, wird selig 2020, \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Licht EntZ\u00fcnden<\/strong><br><br>Gott,<br>wenn die Tage sich auch in Dunkelheit h\u00fcllen,<br>lass uns Licht f\u00fcreinander sein.<br>Schenk mir ein offenes Herz.<br>W\u00e4rme teilend,<br>und H\u00e4nde haltend.<br>Lass mich Hoffnungsbringer:in sein,<br>und den Funken bewahren,<br>der neues Licht entz\u00fcndet.<br>Amen<br><br>(05\/25, <em>Farina,<\/em> <em>Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>leidenschaftlich sein<\/strong><br><br>Sich nicht mitten im Alltag<br>in Hast und Betriebsamkeit verlieren.<br>Sich immer neu leidenschaftlich ber\u00fchren lassen,<br>aufstehen f\u00fcr sich selbst und andere,<br>meinen Traum von Leben auf-leben lassen:<br>vorsichtig, leise, behutsam, unsichtbar f\u00fcr die Vielen.<br>Mit jenen sein,<br>mit denen ich HerzanHerz innig bin<br>und uns endlich HandinHand in die Augen blicken,<br>darin die Welt sich spiegelt<br>in all ihrer Sch\u00f6nheit.<br><br>(05\/25, <em>Thomas van Vugt &amp; Claudia Sch\u00e4ble, Adventus 2024, autorenteamBaEi@gmx.de, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Achterbahnsegen<\/strong><br><br>w\u00fcnsche ich dir!<br><br>Wenn es dich nach unten zieht,<br>du die Orientierung verlierst<br>und deine Welt Kopf steht.<br><br>Dann w\u00fcnsche ich dir Halt,<br>und die Zuversicht, dass es wieder aufw\u00e4rts geht.<br><br><em>(04\/25, Agnes Arnold, @allerlei.agnes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Pilgernde Hoffnung<\/strong><br><br>Das Jahr 2025 ist in der R\u00f6misch-Katholischen Kirche ein \u201eHeiliges Jahr\u201c. Es steht unter dem Leitwort \u201ePilger der Hoffnung.\u201c Pilger und Pilgerinnen der Hoffnung sein \u2026 vielleicht klingt das nach ein bisschen zu viel Anspruch an einem Montagmorgen?! Vielleicht musst du ja nicht gleich Pilger oder Pilgerin der Hoffnung sein. Aber vielleicht kann dich die pilgernde Hoffnung diese Woche begleiten?<br><br>Mach dir einen Zettel und steck ihn ein. (Hosen-, Jacken-, Rucksacktasche \u2026 ganz egal)<br>Nimm diesen Zettel mit in und durch diese Woche. Und schau doch mal, wann du nach der Hoffnung greifst.<br>Wann du vielleicht an diesen Zettel in deiner Tasche denkst. Wo sie (aus den Tiefen der Tasche) auftaucht.<br>Vielleicht redest du sogar mit jemandem dar\u00fcber oder steckst einer anderen Person den Zettel zu \u2026?<br>Vielleicht verlierst du ihn auch oder vergisst den Zettel?<br>All das passiert manchmal mit der Hoffnung \u2026<br><br>Mach dich auf den Weg. In die Woche. Begleitet von der pilgernden Hoffnung<br><br><em>(04\/25, Miriam, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Eine gute und eine schlechte Nachricht<\/strong><br><br>Ein Prediger wandte sich sonntagmorgens zu seiner Gemeinde: \u201eIch habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, wir haben genug Geld, um unser neues Missionsprojekt zu finanzieren. Die schlechte ist, es ist noch da drau\u00dfen in euren Taschen.\u201c<br><br><em>(04\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein Tagessegen<\/strong><br><br>Deine Augen sind gesegnet bei allem, was sie in den Blick nehmen.<br>Deine F\u00fc\u00dfe sind gesegnet bei allen Schritten, die sie wagen.<br>Deine Ohren sind gesegnet f\u00fcr alle T\u00f6ne und Untert\u00f6ne, bei denen sie genau hinh\u00f6ren.<br>Deine Fingerspitzen sind gesegnet bei den sanften und zupackenden Bewegungen.<br>Dein Herz ist gesegnet bei allem, was es bewegt und erw\u00e4gt.<br>Du bist gesegnet, so wie du bist und das ist gut so.<br><br><em>(03\/25, Walter, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gottes Allgegenwart<\/strong><br><br>Du bist so schwer zu finden Gott<br>im verwahrlosten Kriminellen,<br>in den Ausgesto\u00dfenen und Gescheiterten,<br>in den Tyrannen von Familien und V\u00f6lkern.<br>Alle sind unsere Br\u00fcder und Schwestern,<br>sind deine Kinder.<br>Du wohnst bei ihnen<br>wie bei den Liebenden<br>oder Betenden<br>oder Barmherzigen.<br>Du bist zu finden in Freud und Leid,<br>im Krieg und Frieden,<br>in all den Ereignissen und Entwicklungen<br>unserer Welt, unserer Herzen.<br>Einfacher war es,<br>dich zu kennen als allm\u00e4chtigen Vater,<br>den wir anriefen in Kindertagen,<br>das Elend der Welt zu beseitigen.<br>Jetzt sind wir selbst gefordert,<br>unsere H\u00e4nde m\u00fcssen aus deiner Kraft<br>die Welt gestalten, Gutes entfalten.<br><br><em>(03\/25, Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Angenommen<\/strong><br><br>Du bist gut<br><br>genau so, wie du bist \u2013<br>in deinem Schmerz und deiner Freude,<br>in deinem Chaos und deiner St\u00e4rke.<br><br>Segen f\u00fcr Gottes Leuchten in dir,<br>gerade in Momenten der Dunkelheit.<br><br>Segen f\u00fcr deine Selbstannahme,<br>auch in Schatten-Momenten.<br><br>Segen f\u00fcr Herzens-Ruhe<br>inmitten aller Ungewissheit,<br><br>Segen f\u00fcr einen Glauben, der dir Kraft schenkt,<br>dich selbst zu umarmen,<br>vollkommen, geliebt und angenommen.<br><br>Segen f\u00fcr offene Ohren,<br>die dir begegnen und die du anderen schenkst.<br><br>Sei getragen<br>von der Gemeinschaft um dich,<br>in Lachen und Tr\u00e4nen.<br><br>Hoffnungsleuchten f\u00fcr dich,<br>dass Gutes auf dich wartet,<br>dass Freude und Licht zur\u00fcckkehren,<br>Schritt f\u00fcr Schritt.<br><br>Gottes Segen f\u00fcr dich,<br>liebend, begleitend, tragend.<br><br><em>(03\/25, Farina, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lichtblick<\/strong> &#8211; <strong>Aus der Zeitlosigkeit in den Augenblick<\/strong><br><br>Auf einmal kommt er \u2013 der entscheidende Moment: Ein Wort oder ein Gedanke der die Perspektive unerwartet \u00e4ndert. Oder das ersehnte Wochenende, die Sonne nach dem Regen, Momente der K\u00fchlung nach warmen Tagen.<br><br>Gott,<br><br>danke f\u00fcr Momente der Zeitlosigkeit<br>danke f\u00fcr die vielen kleinen Lichtblicke, auf die ich mich freuen kann.<br>Danke, dass du mit mir auf dem Weg bist.<br>Segne mich und alle Menschen, denen ich heute noch begegnen werde!<br><br>Amen<br><br>(03\/25, <em>Ida,<\/em> <em>Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Hilfsk\u00fcster<\/strong><br><br>Rudi ist Hilfsk\u00fcster in St. Florian. W\u00e4hrend einer Andacht kommt die Vorsitzende des Frauenbundes in die Sakristei und bittet, doch Licht anzuschalten; es sei so dunkel, dass man nicht lesen und mitsingen k\u00f6nne. Doch der sparsame Rudi bleibt hart: \u201eJesus hat gesagt: Selig, die nicht sehen und doch glauben!\u201c<br><br>(03\/25, <em>aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., Pfarrbriefservice)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ungelegene Einladung<\/strong><br><br>Tag f\u00fcr Tag kommt<br>die Einladung von Gott:<br><em>Hast du heute Zeit f\u00fcr mich?<\/em><br><br>Tag f\u00fcr Tag meine verlegene Antwort:<br>Tut mir leid. Aber es passt gerade nicht.<br>Ich habe heute schon soviel anderes vor.<br><br>Immerhin nehme ich mir jeden Sonntag<br>Zeit f\u00fcr einen Besuch.<br>Das muss reichen.<br><br>So lege ich die Einladung<br>zur Seite<br>und denke nicht mehr daran.<br><br>Doch Gott l\u00e4sst nicht locker.<br>Heute kam eine neue Einladung:<br><em>Wie w\u00e4re es heute mit einer Stippvisite?<\/em><br><br>(03\/25, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Feingef\u00fchl<\/strong><br><br>Ich w\u00fcnsche dir ein offenes Herz mit Feingef\u00fchl, um Mitgef\u00fchl<br>f\u00fcr andere zu entwickeln<br>und ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Vielfalt und Einzigartigkeit jedes Menschen zu haben.<br><br>M\u00f6gest du jene F\u00e4den entdecken,<br>die alle miteinander verbinden,<br>und die Sch\u00f6nheit in der Buntheit und Besonderheit erkennen.<br><br><em>(02\/25, aus: Toni Fiung\/Monika Maslowska: Was ich dir zur Taufe w\u00fcnsche, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2024, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>An manchen Tagen<\/strong><br><br>An manchen Tagen<br>f\u00fchl\u2018 ich mich stark f\u00fcr zwei.<br>Dann will ich gern f\u00fcr dich<br>zum Engel werden.<br><br>Dann lass mich<br>deine Sorgen mit dir tragen.<br>Ich will dich st\u00e4rken,<br>und dir Hoffnung geben.<br><br>An anderen Tagen<br>f\u00fchl\u2019 ich mich schwach und ohne Mut.<br>Dann \u2012 bitte \u2012 werde du f\u00fcr mich<br>zum Engel.<br><br>Dann h\u00f6re du mir zu<br>und trage mit mir meine Sorgen.<br>Dann nimm mich in den Arm<br>und gib mir Kraft und Mut.<br><br><em>(02\/25, Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kleine Testreihe<\/strong><br><br>Einfach mal<br>nicht aufregen,<br>wenn etwas schief geht.<br>Kann ich das?<br><br>Einfach mal<br>den Mund halten,<br>auch wenn ich im Recht bin.<br>Kann ich das?<br><br>Einfach mal<br>keine Leistung bringen,<br>ohne Termine sein.<br>Kann ich das?<br><br>Einfach mal<br>meine Sorgen vergessen,<br>allen \u00c4rger loslassen.<br>Kann ich das?<br><br>Einfach mal<br>in der Sonne sitzen<br>und nichts tun.<br>Kann ich das?<br><br>Einfach mal<br>das Leben genie\u00dfen.<br>Kann ich das<br>nicht mal ausprobieren?<br><br><em>(02\/25, Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wohin geht mein Glaube?<\/strong><br><br>Wenn ich ganz allein und voller Sorgen bin.<br>Wohin geht mein Glaube?<br>Wenn ich traurig bin und leide.<br>Wohin geht mein Glaube?<br>Wenn ich hoffnungslos und voller \u00c4ngste bin.<br>Sag mir, Herr, wohin geht mein Glaube?<br>Kommt er zur\u00fcck?<br><br>(02\/25, <em>Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein strahlendes L\u00e4cheln<\/strong><br><br>Ich w\u00fcnsche Dir ein strahlendes L\u00e4cheln<br>f\u00fcr alle und von allen, die Dir begegnen.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir ein strahlendes L\u00e4cheln,<br>das mit guter Laune ansteckt,<br>das den Tag heller und freundlicher macht,<br>das verschlossene T\u00fcren \u00f6ffnet,<br>das Kontakte kn\u00fcpft und Freundschaften anst\u00f6\u00dft,<br>das den Griesgram aus seiner Reserve lockt,<br>das Kr\u00e4nkungen vergessen l\u00e4sst,<br>das Br\u00fccken schl\u00e4gt und Streit beendet.<br><br>Ich w\u00fcnsche dir und mir ein strahlendes L\u00e4cheln,<br>das uns durch den Tag begleitet.<br><br>(02\/25, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>christusf\u00f6rmig leben<\/strong><br><br>christusf\u00f6rmig leben<br>mit seinen Augen sehen<br>mit seinem Mund reden<br>mit seinen H\u00e4nden ber\u00fchren<br><br>mit ihm sterben<br>und auferstehen<br><br>christusf\u00f6rmig leben<br>wie ein Fisch<br>in seinem Element<br>stromlinienf\u00f6rmig<br>gegen den Strom<br>umkehrend zum Ursprung<br><br>wo die Wahrheit sprudelt<br>wo die Klarheit leuchtet<br>wo die Liebe wohnt<br><br>christusf\u00f6rmig leben<br><br>(02\/25, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wie in der H\u00f6lle<\/strong><br><br>Ein amerikanischer Tourist schaut hinab in den Krater eines Vulkans und bemerkt: \u201eDas sieht ja aus wie in der H\u00f6lle!\u201c Sagt der Reiseleiter erstaunt: \u201eIhr Amerikaner seid wirklich schon \u00fcberall gewesen \u2026\u201c<br><br>(02\/25, <em>aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243;, St. Benno Verlag Leipz<\/em>g, in Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Aushalten<\/strong><br><br>Aushalten die Ruhe und Stille,<br>das Nichtstun, das blo\u00dfe Sein.<br>Nicht zudecken mit Reden und Tun,<br>nicht fliehen in Gesch\u00e4ftigkeit,<br>nachsp\u00fcren, was in mir ist,<br>was mich treibt und lockt,<br>mich tr\u00e4gt und h\u00e4lt,<br>qu\u00e4lt und \u00e4ngstigt,<br>was mich bindet an die Welt<br>und an mich selbst,<br>an dieses wankelm\u00fctige Ich.<br><br>Wo sind die Quellen und Wurzeln,<br>wo ist das Ziel des Treibens?<br>Welcher Ballast muss fort,<br>welche Aufgabe ist wichtig,<br>welche Kette muss gesprengt werden,<br>welche Bindung ist wertvoll?<br><br>Bei meinem Namen hast du mich gerufen, Gott,<br>hast mich zum Leben bestimmt<br>und bist Weggef\u00e4hrte geworden.<br>Lass mich die Zeit der Stille nutzen,<br>um mit dir zu reden,<br>dir meine Fragen und Klagen zu bringen,<br>um auf dich zu h\u00f6ren,<br>auf deine wegweisenden Gedanken,<br>um dich zu sp\u00fcren,<br>deine Liebe und dein Vertrauen.<br><br>(02\/25, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>HALTE : PUNKT<\/strong><br><br>Inne halten<br>Einen Punkt machen<br>Fest halten<br>Halt geben<br>Wendepunkt<br>HALTESTELLE: Mitte<br>LEBEN : PUNKT<br>mit dem<br>LEBENS-HALTE-PUNKT<br>GOTT<br><br>(02\/25, <em>Barbara Voll, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Leben mit mehr Humor &#8230; was kann ich tun?<\/strong><br><br><strong>Sammeln Sie<\/strong> Momente, in denen Sie denken, \u201edas ist lustig\u201c. Erz\u00e4hlen Sie davon und schm\u00fccken Sie Ihre Erlebnisse aus. Rufen Sie sich lustige Begebenheiten und Begegnungen aus der Vergangenheit in Erinnerung. Das ist alles andere als eine oberfl\u00e4chliche Besch\u00e4ftigung. Wer humorvoll auf das, was in seinem Leben schwer ist, reagieren kann, f\u00fchlt sich getragen in dem Vertrauen, dass Leid und Ungl\u00fcck nicht das letzte Wort haben. Anders gesagt: Er f\u00fchlt sich von Gott getragen.<br><br><strong>Entscheiden Sie<\/strong> sich f\u00fcr die Kom\u00f6die, f\u00fcrs Kabarett, f\u00fcr den Spaziergang mit Freunden, die gern lachen. Es m\u00fcssen nicht immer ein Krimi und der Ernst des Lebens sein.<br><br><strong>Lachen Sie<\/strong>, und wenn es nichts zu lachen gibt, l\u00e4cheln Sie. Einfach so. Schon nach wenigen Sekunden bekommt man einen anderen Fokus. Einen \u00e4hnlichen Effekt hat es, wenn man den Blick f\u00fcr eine Minute senkrecht zur Decke hebt. Sofort \u00f6ffnen sich Augen und Mund, der Kiefer entspannt sich, man f\u00fchlt sich leichter. Schaut man dagegen zu Boden, zieht es nicht nur das Gesicht nach unten. <strong>Also Kopf hoch!<\/strong><br><br>(02\/25, <em>Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Meine Quellen<\/strong><br><br>Sind es die Blumen in ihrer Sch\u00f6nheit,<br>diese vielf\u00e4ltigen vom Himmel gefallenen Sterne?<br>Sind es die Kl\u00e4nge und T\u00f6ne,<br>deren zauberhaften Melodien das Herz bet\u00f6ren?<br>Sind es liebende Menschen,<br>an die tiefes Vertrauen mich bindet?<br>Oder die Aufgaben in Beruf und Familie,<br>die zu erf\u00fcllen Kraft und Halt gibt?<br>Wichtig ganz sicher sind Zeiten des R\u00fcckzugs,<br>Tage der Stille und des Alleinseins,<br>unverzichtbar das Gebet und dein Geschenk Brot und Wein.<br>Vielleicht ist es von jedem ein bisschen,<br>grad so viel, wie ich dabei Gott sp\u00fcre.<br>Aber du bist so leicht zu \u00fcbersehen mein Gott,<br>du versteckst dich und rufst mich zugleich.<br>Still erst muss werden meine Seele,<br>damit sie offen ist f\u00fcr dich,<br>damit du mich hineinf\u00fchrst in die Weite und Lebendigkeit.<br><br><em>(02\/25, Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Boten der Hoffnung<\/strong><br><br>Lasst uns<br>Hoffnungszeichen<br>der Liebe und Freundlichkeit<br>aussenden.<br><br>Lasst uns<br>mit wohlmeinendem Blick,<br>die Sorgen der anderen<br>sehen und verstehen.<br><br>Lasst uns<br>G\u00fcte und W\u00e4rme,<br>Liebe und F\u00fcrsorge<br>miteinander teilen.<br>Lasst uns<br>einander Mut machen,<br>Kummer und Schmerz<br>zu \u00fcberwinden.<br><br>Lasst uns f\u00fcreinander<br>als Freundinnen und Freunde<br>Boten der Hoffnung,<br>und Zuversicht sein.<br><br>(02\/25, Gisela Baltes, www.impulstexte.de In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Bl\u00f6de Medizin<\/strong><br><br>Der Pfarrer ist krank. Er sitzt in der gef\u00fcllten Badewanne und schimpft: \u201eEine bl\u00f6de Sache mit dieser Medizin \u2013 dreimal t\u00e4glich 15 Tropfen im warmen Wasser einnehmen!\u201c<br><br><em>(01\/25, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Du Gott der kleinen Dinge<\/strong><br><br>Du Gott der kleinen Dinge,<br>du \u00f6ffnest mir die Augen<br>und l\u00e4sst mich t\u00e4glich tausend Wunder sehen.<br>Hast auch dem kleinsten Ding und Lebewesen<br>seine ihm eigene Gestalt gegeben.<br>Ich sehe staunend Bl\u00fcten, Bl\u00e4tter, Steine,<br>Ameisen, K\u00e4fer und Libellen.<br><br>Du Gott der kleinen Dinge,<br>du \u00f6ffnest mir die Ohren<br>und l\u00e4sst mich ungez\u00e4hlte Stimmen h\u00f6ren.<br>Hast jedem Vogel<br>einen eigenen Gesang gegeben.<br>Ich h\u00f6re Grillen zirpen, Bl\u00e4tter rauschen.<br>Dort pl\u00e4tschert eine Quelle.<br><br>Du Gott der kleinen Dinge,<br>du \u00f6ffnest mir die Sinne<br>und l\u00e4sst mich immer wieder<br>neue D\u00fcfte sp\u00fcren.<br>Hast jeder Blume<br>ihren ganz besondren Duft gegeben.<br>Die frischgem\u00e4hte Wiese<br>erkenn\u2019 ich am Geruch,<br>an einem anderen<br>den kurz zuvor gef\u00e4llten Baum.<br>Der Tannenwald riecht anders als das Meer.<br><br>Du Gott der kleinen Dinge,<br>Dank sei dir daf\u00fcr.<br><br>(01\/25, <em>Gisela Baltes,www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>im Schatten der Angst<\/strong><br><br>im Schatten der Angst<br>der Hoffnung trauen<br><br>im Nicht-mehr<br>und Noch-nicht<br>zwischen gestern und morgen<br>das Heute bejahen<br><br>machtlos zulassen<br>dass ich nicht leisten muss<br>was ich nicht leisten kann<br><br>aufh\u00f6ren mir zu beweisen<br>dass ich es doch k\u00f6nnte<br><br>Grenzen sp\u00fcren<br>und ihnen erlauben zu sein<br><br>ahnen<br>dass die Zerrissenheit<br>mich \u00f6ffnet f\u00fcr Neues<br><br>der Angst vor Schw\u00e4che und Versagen<br>offen ins Auge sehen<br><br>die verhei\u00dfungsvolle Zukunft<br>nicht mit Bef\u00fcrchtungen erschlagen<br><br>Schritt f\u00fcr Schritt suchen<br>und suchen und weitergehen<br><br>mich von Gottes Zumutung<br>wandeln lassen<br><br>wachsam sein<br>f\u00fcr sein allt\u00e4gliches<br>Ich-bin-da-f\u00fcr-dich<br><br>im Schatten der Angst<br>der Hoffnung trauen<br>und mich Tag f\u00fcr Tag<br>entscheiden f\u00fcrs Leben<br><br>(01\/25, Almut Haneberg, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Hoffnung sch\u00f6pfen, Hoffnung schenken<\/strong><br><br>Wie geht das?<br><br>Der erste, schwerste Schritt: <strong>Sich dem Unausweichlichen stellen<\/strong><br><br>Hoffnung ist klarsichtig, kein vages \u201ewird schon\u201c. Es ist eine Haltung, das Leben \u201ejetzt\u201c mit all seinen Widrigkeiten und Unw\u00e4gbarkeiten anzunehmen: Tu, was du kannst. Sei offen gegen\u00fcber dem, was kommt, und bleibe dennoch hoffend.<br><br>Der zweite Schritt: <strong>Zweifeln und bangen<\/strong><br><br>Wer im Gespr\u00e4ch mit einem vertrauten Menschen, in einer Therapie, im Gebet zum Ausdruck bringen kann, wovor ihm bang ist, kann herausfinden, woran ihm in tiefster Seele liegt und wie sich das vielleicht doch noch verwirklichen l\u00e4sst. Aus dem Bangen erw\u00e4chst auch Mitgef\u00fchl \u2013 f\u00fcr uns selbst, f\u00fcr Menschen in hoffnungslosen Situationen, f\u00fcr eine bedrohte Sch\u00f6pfung.<br><br>Der dritte Schritt: <strong>Vertrauen und Geborgenheit<\/strong><br><br>Hoffnung ist verortet in dem Gef\u00fchl, verstanden, angenommen und geborgen zu sein, im Glauben, in der Spiritualit\u00e4t und in der Liebe. Wenn feststeht, dass man selbst oder ein geliebter Mensch nicht wieder gesund wird, sich der Kinderwunsch nicht erf\u00fcllt, braucht es eine Hand, die uns h\u00e4lt und mit uns darauf vertraut, dass wir mit dieser Situation umgehen k\u00f6nnen.<br><br>Der vierte Schritt: <strong>T\u00e4tig werden<\/strong><br><br>Um wieder Hoffnung zu sch\u00f6pfen, muss man einen Beitrag leisten, etwas geben. Jede kleine Anstrengung z\u00e4hlt und sei es \u201enur\u201c ein L\u00e4cheln oder ein liebevoller H\u00e4ndedruck.<br><br>(01\/25, <em>Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>aufgeben?<\/strong><br><br>Keine Kraft mehr<br>Atemlos<br>Geknickt<br>Der Hoffnung beraubt<br>Ohne Lebenskraft<br>Zu fr\u00fch<br>Aufgegeben<br>Ist es Wankelmut<br>Feigheit vielleicht<br>Die uns \u00fcberf\u00e4llt<br>Wenn wir zu fr\u00fch<br>Die Schulter zucken<br>Die Hoffnung sinken lassen<br>Leider! Schade! Leider!<br>W\u00fcrde ja gerne<br>Kann man nichts machen!<br>Zu sp\u00e4t<br>H\u00e4tte noch<br>K\u00f6nnte noch \u2026<br><br>Schon vergessen?<br>Der Dir das Leben gab<br>Und einen Sinn<br>Der an deiner Seite bleibt<br>Der dich atmen l\u00e4sst<br>Und hoffen<br>Der Dich liebt<br>Dein Leben lang<br>Er ist die Kraft und Zuversicht<br>Nach der du suchst<br>Dein Leben lang<br>Er sorgt daf\u00fcr<br>dass der glimmende Docht<br>Nicht verl\u00f6schen<br>Und das geknickte Rohr<br>Nicht brechen kann<br><br>(01\/25, <em>Stanislaus Klemm, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Frei werden<\/strong><br><br>Freigeben,<br>was ich umklammere<br>L\u00f6sen,<br>was mich bindet<br>Abwerfen,<br>was mich belastet<br>\u00dcberschreiten,<br>was mich beschr\u00e4nkt<br>Verabschieden,<br>was vergangen ist<br>Leicht werden,<br>frei werden.<br><br>(01\/25, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Soulfood<\/strong><br><br>Bleib im Staunen \u00fcber die Farben und Formen der Natur.<br>Bleib im Staunen und Danken f\u00fcr alles, was dir geschenkt wird.<br>Bleib im Staunen \u00fcber die Menschen und Beziehungen, die dich weitertragen auf deinem Weg.<br>Und halte inne beim Teilen von dem, was dir geschenkt wird mit anderen.<br><br><em>(01\/25, Walter Lang, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die Schale der Liebe<\/strong><br><br>Sei klug und verhalte dich wie eine Schale,<br>nicht wie ein Kanal.<br>Der Kanal empf\u00e4ngt und gibt direkt weiter,<br>w\u00e4hrend die Schale wartet, bis sie gef\u00fcllt ist.<br><br>So kann sie aus ihrem \u00dcberfluss verschenken,<br>ohne sich selbst dabei zu schaden.<br>Auch du solltest nur aus der F\u00fclle geben \u2013<br>versuche nicht gro\u00dfz\u00fcgiger zu sein als Gott.<br><br>Die Schale tut es der Quelle gleich:<br>Sie verstr\u00f6mt nicht mehr, als sie empfangen hat.<br>Lass dich also erst selbst auff\u00fcllen, bevor du gibst.<br>Wahre, weise Liebe flie\u00dft \u00fcber, sie leert sich nicht aus.<br><br>Ich m\u00f6chte nicht durch dich reich werden,<br>wenn du selbst dabei leer wirst.<br>Denn wenn du schlecht mit dir umgehst,<br>wie kannst du anderen Gutes tun?<br><br>Hilf mir, wenn du kannst, aus deiner F\u00fclle.<br>Wenn nicht, dann sorge gut f\u00fcr dich.<br><br><em>(01\/25, Frei nach einem Brief von Bernhard de Clairvaux an seinen Sch\u00fcler, Papst Eugen III.)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Nur eine Krippe<\/strong><br><br>Nur eine Krippe in dieser Welt!<br>Birgt sie doch alles<br>Was uns tr\u00e4gt und h\u00e4lt<br>Zeugnis des Glaubens<br>In dieser Welt.<br><br>Nur eine Krippe in dieser Welt!<br>In ihr liegt der Heiland<br>Der Christenheit Held<br>Zu uns gesandt<br>In diese Welt.<br><br>Nur eine Krippe in dieser Welt!<br>Frohe Botschaft<br>Die unser Leben erhellt<br>Schenkt sie uns Hoffnung<br>In dieser Welt.<br><br>Nur eine Krippe in dieser Welt!<br>Verhei\u00dft uns die Rettung<br>So sind wir bestellt<br>Die Sch\u00f6pfung zu achten<br>In dieser Welt.<br><br>Nur eine Krippe in dieser Welt!<br>Der Stern der uns leitet<br>Erstrahlt am Himmelszelt<br>Bis wir daheim sind<br>In SEINER Welt.<br><br><em>(01\/25, Barbara Mendes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Weihnacht \u2013<\/strong><br><br>alle Jahre wieder<br>dr\u00fcckt uns die Adventszeit nieder:<br><br>Fried&#8216; auf Erden? Lichtidyll?<br>Was wird werden? In der Still&#8216;<br>kommen Zweifel: Hat vergessen<br>wohl der HERR der Welt die Seinen?<br><br>Mensch! Kind Gottes! Wie vermessen!<br>Willst Du richten IHN, den EINEN?<br><br>Des H\u00d6CHSTEN Hand reicht Jesus Christ.<br>Ergreifen sie Ihr selber m\u00fcsst.<br><br><em>(12\/24, Wolfgang B\u00f6nig, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Uhr ohne Zeiger<\/strong><br><br>diese Uhr ohne Zeiger<br>spricht mich an<br>sie l\u00e4dt mich ein<br>innezuhalten<br>einfach still dazustehen<br>zu verweilen<br>durchzuatmen<br>ganz bei mir zu sein<br>zeitvergessen<br>bleibe ich<br>ganz im Hier und Jetzt<br>ganz im Schauen<br>ganz im Lauschen<br>staunend nehme ich wahr<br>diese Uhr ohne Zeiger<br>sie spricht mir ins Herz<br>\u201eDen Gl\u00fccklichen schl\u00e4gt keine Stunde!\u201c<br>ja, es macht mich gl\u00fccklich<br>so im Moment zu verweilen<br><br>tiefe Dankbarkeit<br>breitet sich in mir aus<br>dankbar<br>klingt es in mir<br>\u201eMeine Zeit steht in DEINEN H\u00e4nden!<br>DANKE!<br><br>(11\/24, <em>Ulrike Gro\u00df,, www.spurensuche.info, i<\/em><em>n: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gott, ich bin m\u00fcde<\/strong><br><br>Es ist so viel los. In der Welt, im Gro\u00dfen und im Kleinen. Bilder und Worte ber\u00fchren mich. Sie folgen mir bis in die N\u00e4chte hinein. Die Bilder und Worte mir unbekannter Menschen l\u00f6sen etwas in mir aus. Bei vielen von ihnen habe ich vermutlich nicht einmal eine ansatzweise Ahnung, welche Sorgen und \u00c4ngste sie mit sich herumtragen. Und ich bete f\u00fcr sie\u2026<br><br>Gott,<br>ich will endlich mal wieder schlafen,<br>zur Ruhe kommen<br>ohne Gedankenschleifen und Sorgen,<br>die mich wachhalten.<br><br>Gott,<br>ich will so gern die Augen schlie\u00dfen<br>und vertrauen,<br>dass ich sicher bin.<br><br>Gott,<br>ich bin m\u00fcde<br>immer wachsam zu sein<br>und getrieben.<br><br>(11\/24, <em>Farina, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN,CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gottes Schutz<\/strong><br><br>Schutz vor Krankheiten und Tod,<br>vor Tr\u00fcbsal und Not,<br>vor Hass und Streit<br>schenkt dieser Gott uns nicht,<br>dieser unser Vater,<br>unsere Mutter,<br>so wie auch wir unseren Kindern<br>nicht alles abnehmen k\u00f6nnen,<br>sie nicht bewahren k\u00f6nnen.<br>Aber Gott geht mit uns<br>durch die inneren und \u00e4u\u00dferen<br>N\u00f6te des Lebens.<br><br><em>(11\/24, Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ruhiges Herz und klarer Blick<\/strong><br><br>&#8211; den Satz liest man \u00fcberall hier an der K\u00fcste.<br>Klar, wer raus f\u00e4hrt aufs Meer, braucht Besonnenheit und den Blick auf den Horizont.<br>Ich fahr nicht raus, ich schau nur \u00fcbers Meer \u2013 und ich sp\u00fcre es:<br>Der Blick weitet sich und mit ihm das Herz.<br>Die Weite schenkt mir innere Ruhe, die Ruhe sch\u00e4rft den Blick.<br>Ein Seefahrer bin ich nicht, aber um das ruhige Herz und den klaren Blick, Gott bitte ich Dich, wenn ich auf dem Meer des Alltags unterwegs bin.<br><br><em>(11\/24, Christoph Joppich, seelenzuckerl,&nbsp;In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Lebensl\u00e4nglich<\/strong><br><br>lebensl\u00e4nglich<br>bin ich lebensanh\u00e4nglich<br><br>lebensl\u00e4nglich<br>h\u00e4ngt das Leben an mir<br><br>lebensl\u00e4nglich<br>bleibt doch sehr verg\u00e4nglich<br><br>doch zum Gl\u00fcck<br>leb\u2018 ich in dir<br><br>lebensl\u00e4nglich<br>hei\u00dft dann stets anf\u00e4nglich<br><br>lebensl\u00e4nglich<br>hei\u00dft f\u00fcr alle Zeit<br><br>lebensl\u00e4nglich<br>bleib ich sehr empf\u00e4nglich<br><br>f\u00fcr das Geschenk<br>der Ewigkeit<br><br><em>(11\/24, Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Segen zwischen Himmel und Erde<\/strong><br><br>Gott segne Dich\u2026<br><br>Mit Kraft, f\u00fcr all das, was so zwischen Himmel und Erde geschieht.<br><br>Mit Mut, um den Himmel in dir auch mit anderen zu teilen.<br><br>Mit Nachsicht, f\u00fcr die Tage, an denen du f\u00fcr mehr Himmel auf Erden sorgen wolltest, aber dann das Leben da-zwischen kam.<br><br>Mit Staunen, f\u00fcr all die kleinen himmlischen Momente im Alltag.<br><br>Mit Trost, f\u00fcr die Momente, in denen sich die Erde und das Leben gar nicht himmlisch anf\u00fchlen.<br><br>Mit Neugier und Offenheit f\u00fcr neue Menschen, Ideen und Erfahrungen.<br><br>Mit Glauben, um an der Vision vom \u201eHimmel auf Erden\u201c festzuhalten \u2013 m\u00f6ge dieser Glaube dich tragen und dir Zuversicht schenken.<br><br>Sei gesegnet.<br><br><em>(11\/24, Miriam, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Du bist gut genug<\/strong> &#8211; <strong>Sich selbst annehmen<\/strong><br><strong>Eine spirituelle Ermutigung<\/strong><br><br>Stell dir vor, du bist ein Baum. Du w\u00e4chst in deinem Tempo, folgst den Jahreszeiten. Du strebst nicht danach, der h\u00f6chste oder gr\u00fcnste zu sein. Du bist einfach da. Du gibst Schatten, Fr\u00fcchte, und bist zufrieden mit deinem Platz.&nbsp;<br><br>Warum kannst nicht auch du so sein?&nbsp;<br><br>Die Jagd danach, optimaler sch\u00f6n, reich, gl\u00e4ubig oder liebevoll zu sein, verfrachtet sich in ein Hamsterrad: Du rennst und rennst, aber kommst nie an. Statt dich selbst zu akzeptieren, vergleichst du dich st\u00e4ndig mit anderen. Social Media verst\u00e4rkt dieses Gef\u00fchl. Dort siehst du nur perfekte Bilder, perfekte Leben. Doch das ist nur ein Ausschnitt, nicht die ganze Wahrheit.<br><br>Doch dein optimales Sein liegt nicht in deiner Leistung. Er liegt in dem Geschenk, als Gottes Ebenbild zu leben. Du bist schon perfekt von Anfang an. Es ist gut, sich weiterzuentwickeln, aber nicht um jeden Preis. Manchmal musst du einfach innehalten, tief durchatmen und erkennen, dass du genug bist. Optimal.<br><br><em>(11\/24, Bruder Paulus, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ganz oder gar nicht?<\/strong> &#8211; <strong>Ein Impuls<\/strong><br><br>Vielleicht muss es so nicht sein. Vielleicht ist auch ein bisschen mehr oder weniger okay. Vielleicht braucht es nicht das Optimum oder die maximale Anstrengung. Vielleicht muss ich nicht alles geben, vielleicht muss ich nicht in der Resignation verharren, vielleicht ist es kein Wettbewerb, vielleicht darf ich mir unsicher sein. Und vielleicht reicht auch ein Genug.<br><br><em>(11\/24, Eva Baillie, Kalender \u201eSch\u00f6pfungszeit 2024\u201c, edition chrismon, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wegen des Glaubens<\/strong><br><br>Warum sind Sie eigentlich hier?\u201c, fragte der Gef\u00e4ngnispfarrer den H\u00e4ftling. \u2013 \u201eWegen meines Glaubens!\u201c \u2013 \u201eNein, das ist nicht m\u00f6glich!\u201c \u2013 \u201eDoch, das ist wahr! Ich habe geglaubt, dass die Alarmanlage kaputt ist.\u201c<br><br><em>(11\/24, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243;, St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de<a href=\"http:\/\/www.pfarrbriefservice.de\/\">, <\/a>pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kathedrale der Natur<\/strong><br><br>Die Vielfalt der Natur l\u00e4sst mich staunen.<br><br>Die Vielfalt der Natur zeigt mir klare Wege zu mir.<br><br>Die Vielfalt der Natur l\u00e4sst mich erahnen wie vielf\u00e4ltig<br>unser Zusammenleben als Menschen sein kann.<br><br>Die Vielfalt der Natur ist ein Zeichen f\u00fcr die Vielfalt<br>unter uns Menschen.<br><br>Diese Vielfalt gilt es zu bewahren mit ganzem Einsatz<br>in allen Bereichen.<br><br>Gott begleite deine Wege mit seiner \/ ihrer Vielfalt<br><br><em>(11\/24, Walter, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein Tagessegen<\/strong><br><br>Deine Augen sind gesegnet bei allem, was sie in den Blick nehmen.<br>Deine F\u00fc\u00dfe sind gesegnet bei allen Schritten, die sie wagen.<br>Deine Ohren sind gesegnet f\u00fcr alle T\u00f6ne und Untert\u00f6ne, bei denen sie genau hinh\u00f6ren.<br>Deine Fingerspitzen sind gesegnet bei den sanften und zupackenden Bewegungen.<br>Dein Herz ist gesegnet bei allem, was es bewegt und erw\u00e4gt.<br>Du bist gesegnet, so wie du bist und das ist gut so.<br><br><em>(11\/24, Walter, Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, CC BY-NC-ND 4.0, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kunstexperte<\/strong><br><br>Der Abt, ein Kunstexperte, liegt im Sterben. Seine Mitbr\u00fcder haben sich um sein Bett versammelt. Sie segnen ihn und halten dem Sterbenden ein Kruzifix hin. Darauf der Abt mit letzter Kraft: \u201eSp\u00e4tgotik, schlechte Arbeit.\u201c<br><br>(11\/24, aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Erntedank<\/strong><br><br>Danken:<br>F\u00fcr die Fr\u00fcchte der Erde,<br>von denen wir leben.<br><br>Es ist genug f\u00fcr alle da.<br><br>Denken:<br>Wir haben viel mehr,<br>als zum Leben notwendig ist.<br><br>Es ist genug f\u00fcr alle da.<br><br>Tun:<br>Teilen mit denen,<br>die hungern m\u00fcssen.<br><br>Es ist genug f\u00fcr alle da.<br><br>Danken:<br>F\u00fcr den Wohlstand,<br>in dem wir leben.<br><br>Es ist genug f\u00fcr alle da.<br><br>Denken:<br>Unser Reichtum an Gaben<br>bedeutet Verantwortung.<br><br>Es ist genug f\u00fcr alle da.<br><br>Tun:<br>Teilen mit denen,<br>die in bitterer Armut leben.<br><br>Es ist genug f\u00fcr alle da.<br><br>(10\/24, <em>Gisela Baltes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gottes Segen<\/strong><br><br>Ihr sollt ein Segen sein,<br>sollt h\u00f6ren, was zwischen den Worten gesagt wird,<br>die Not, die Traurigkeiten und K\u00fcmmernisse,<br><br>sollt sehen, was verborgen ist den Augen,<br>was nur das Herz erkennen kann,<br><br>sollt f\u00fchlen, wie hart das Los der Elenden dieser Welt,<br>der Kranken, der Behinderten,<br><br>sollt reden, was den anderen ermutigt,<br>was ihm zeigt, dass er angenommen wird,<br><br>sollt handeln, wenn der andere gel\u00e4hmt ist<br>oder seinen Weg verloren hat,<br><br>sollt unterscheiden, wo Liebe Schweigen verlangt<br>oder Mut das Reden fordert.<br><br>Segen sein: Gott sp\u00fcrbar werden lassen durch den Menschen.<br><br>(09\/24, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Beten bringt\u2019s<\/strong><br><br>Seit ich bete, kann ich besser bei mir sein.<br><br>Ich kann auch besser bei den Menschen sein, wenn sie mir etwas von sich erz\u00e4hlen. Ich kann bei den Menschen sein, ohne gleich wieder um meine Sorgen und Bed\u00fcrfnisse zu kreisen.<br><br>Seit ich bete, vergesse ich immer \u00f6fter zu planen. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Dadurch sind meine Tage entspannter, weil ich mir nicht so viele Gedanken mache um das, was kommt. Ich sorge mich weniger. Das ist nichts, was ich gezielt angehe und ver\u00e4ndere. Es geschieht.<br><br>Seit ich bete, habe ich in schwierigen Situationen Gott, an den ich mich unvermittelt wenden kann. Schon oft durfte ich erfahren, dass er hilft.<br><br>Seit ich bete, lebe ich mehr im Augenblick.<br><br>Seit ich bete, kann ich mehr genie\u00dfen.<br><br>(09\/24, <em>Lina Rowski, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>MEIN CREDO<\/strong><br><br>Ich glaube,<br>dass die Urkraft des Lebens eine grenzenlose und sich st\u00e4ndig erneuernde, sprudelnde Liebe ist, die voller Licht ist. <br>Aus dieser Kraft ist alles entstanden, die sichtbare Welt und das, was wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen k\u00f6nnen.<br>Unsere Begriffe und unser Vorstellungsverm\u00f6gen f\u00fcr diese Kraft greifen zu kurz.<br>Und doch nennen wir sie Gott.<br>Gott umspannt s\u00e4mtliche Pole und vereint m\u00e4nnliche und weibliche Seiten.<br>Er schuf, erh\u00e4lt und umspannt den Kosmos, Sie ist Sch\u00f6pferin aller Dinge und allen Lebens.<br><br>Ich glaube,<br>dass Gott Sehnsucht nach einem Gegen\u00fcber hatte,<br>nach jemanden, der mit Ihr in Beziehung lebt,<br>jemanden, der Seine Lebenskraft vielf\u00e4ltig ausdr\u00fcckt.<br>So sind wir ein Teil der Sch\u00f6pfung und damit ein Teil von Ihr.<br><br>Ich glaube,<br>wir sind dazu geboren,<br>um zu staunen, zu wachsen, zu lieben und selbst sch\u00f6pferisch zu sein.<br>Um Teil zu haben an dieser \u00fcberw\u00e4ltigenden Lebendigkeit der Sch\u00f6pfung.<br>Um mit Gott und miteinander in Gemeinschaft zu leben.<br>Das ist das Paradies, das uns Gott schenken will.<br>Doch wir Menschen haben uns von Anfang an in diesem Paradies schuldig gemacht.<br>Der N\u00e4chste war nicht mehr der Bruder, sondern der Konkurrent und Feind, der aus dem Weg geschafft werden musste.<br>Wir beuten die Sch\u00f6pfung r\u00fccksichtslos aus und werden unserer Verantwortung in Freiheit nicht gerecht.<br>Wir sind immer wieder getrieben von Macht, Gier und Hochmut und nicht von Gottes Geist.<br>So haben wir uns getrennt vom Ursprung, von Gott, der Quelle des Lebens.<br><br>Ich glaube,<br>dass Jesus Christus von Anbeginn der Zeiten bei Gott wohnte.<br>Ich glaube, dass Jesus Mensch geworden ist, damit wir mit allen Sinnen begreifen k\u00f6nnen, wie Gott ist und was er f\u00fcr uns sein will: Gott-mit-uns.<br>So will uns Jesus in die heilsame Beziehung zu Gott zur\u00fcckholen, zu Ihm, den er voller Vertrauen Abba, \u201ePapa\u201c genannt hat.<br><br>Ich glaube,<br>dass Jesus von einer jungen Frau namens Maria geboren wurde.<br>Sie hat sich ganz und gar f\u00fcr Gottes Wirken ge\u00f6ffnet.<br>Jesus hat die Botschaft vom nahenden Reich Gottes verk\u00fcndet.<br>In ihm ist das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit und der Liebe bereits angebrochen.<br>Er hatte keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste, er ist zu allen Menschen gegangen, zu Reichen und Armen, Gesunden und Kranken. Er war angetrieben und erf\u00fcllt von der Kraft und Vollmacht Gottes. Er hat viele Menschen an Leib und Seele geheilt.<br>Er hat seine Botschaft mutig und kompromisslos gepredigt und gelebt, was ihn das Leben gekostet hat.<br>Er starb verachtet und fast nackt am Kreuz.<br>Er stieg hinab in das Reich des Todes.<br>Von dort hat Gott ihn nach drei Tagen heraus geliebt zu neuem Leben.<br>So ist er auferstanden und hat sich seinen J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern gezeigt.<br>Sie haben gesehen und erfahren, dass er da ist.<br>Durch seine Auferstehung leben wir als erl\u00f6ste Kinder Gottes.<br><br>Ich glaube,<br>dass auch uns Gott am Ende unserer Tage in das ewige Leben mit Ihm hineinruft.<br>Ich glaube,<br>dass uns Jesus nach seiner Himmelfahrt den Geist Gottes, die Ruach, die lebendige und uns st\u00e4ndig erneuernde Trost- und Trotzkraft geschickt hat.<br>Dieser Geist weht, wo er will.<br>Ruach ist es, die unsere Gedanken und unser Tun lenkt, wenn wir in der Liebe Gottes bleiben. Sie ist es, die uns aufstehen l\u00e4sst f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit.<br>Denn unser Leben soll eine Antwort auf Gottes Suche nach uns und Ihrer Liebe sein.<br>Es sollte uns jeder ansehen und erleben, dass wir erl\u00f6ste Kinder Gottes sind.<br><br>Ich glaube,<br>dass wir aber auch in unserem Scheitern und Schuldigwerden bei Gott aufgehoben und angesehen sind.<br><br>Ich glaube, dass uns durch Jesu Tod und Auferstehung nichts trennen kann von der Liebe Gottes. Denn Gott ist ein leidenschaftlicher Liebhaber und gibt uns nie auf.<br><br>Ich glaube,<br>dass die Kirche, das wandelnde Gottesvolk, trotz aller Schuld von Gott getragen und gef\u00fchrt ist. Dass wir die Kirche in diesem irdischen Leben brauchen, um Gottes Wort zu verk\u00fcndigen und danach zu handeln.<br>Daf\u00fcr sind wir Weg- und Glaubensgemeinschaft.<br><br>Ich glaube, dass uns die Zeugen Gottes der Bibel und der Gegenwart, die Gemeinschaft der Heiligen, wie eine Wolke umgeben und uns dabei helfen, am Glauben festzuhalten.<br><br>Ich glaube, dass wir aufgerufen sind, an der Kirche immer weiter zu bauen und uns f\u00fcr ihre stetige Erneuerung zu \u00f6ffnen. Dazu geh\u00f6rt, dass wir die Vielfalt der christlichen Kirchen sowie anderer Religionen als verschiedene Wege zu Gott anerkennen und die Gemeinschaft mit ihnen suchen.<br><br>Ich glaube an die Heilige Schrift,<br>die das Fundament meines Glaubens ist.<br>Sie ist eine vielgestaltige Bibliothek aus Glaubenserfahrungen und Glaubenszeugnissen, angefangen vom erw\u00e4hlten Volk Israel bis zu der Frohen Botschaft von Jesus Christus.<br><br>Ich glaube, dass die Bibel im Hier und Jetzt eine Himmelsleiter f\u00fcr alle Suchenden und Glaubenden ist. Denn Gott schreibt sich auch heute in unsere Geschichte ein.<br>Wir sind das f\u00fcnfte Evangelium.<br>Wir sind aufgerufen, eine Sprache zu finden, die die alten Worte und die fr\u00fcheren Zeiten in unsere Lebenswelt und -wirklichkeit deutet und \u00fcbersetzt.<br><br>Ich glaube,<br>dass mein Leben von Gott stets gesehen, begleitet und gesegnet ist.<br><br>Ich glaube,<br>dass Gott alles zum Guten wenden kann.<br><br>Ich glaube, dass er am j\u00fcngsten Tag die Dinge zurechtbringt.<br><br>Amen.<br><br>(09\/24, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Leichtigkeit des Seins<\/strong><br><br>Manchmal suche ich nach der Leichtigkeit des Seins,<br>um die Schwere in mir mit Luftballons in den Himmel zu schicken,<br>zu Dir, mein Gott.<br>Und Du nimmst die Luftballons und l\u00e4sst sie spielend<br>wieder fallen in mein Herz,<br>damit es leicht werde<br>und das Sein mich nicht mehr erdr\u00fcckt,<br>nur noch ein wenig dr\u00fcckt.<br>Und ich tanzend, fast federleicht<br>\u00fcber die Steine meines Lebens-Weges fliege.<br>Leicht sein. Leichtigkeit des Seins.<br><br>(08\/24, <em>Theresia Bongarth, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Salz der Erde<\/strong><br><br>\u201eIhr seid das Salz der Erde\u201c,<br>hast du gesagt und willst nicht,<br>dass wir uns der Welt verweigern,<br>uns \u00e4ngstlich f\u00fcr das Jenseits aufspeichern.<br><br>Hier in der Welt brauchst du uns.<br>Mittendrin sollen wir unsere Wirkung entfalten,<br>allem, was uns begegnet,<br>aufgeschlossen und freim\u00fctig zuwenden,<br>jederzeit bereit sein,<br>die Welt zu durchdringen,<br>mit deiner Botschaft zu w\u00fcrzen,<br>bis man Deine Liebe herausschmeckt.<br><br>Salz sollen wir sein,<br>nicht gef\u00e4llige S\u00fc\u00dfe,<br>nicht fade und anbiedernd,<br>sondern kraftvoll und klar,<br>herzhaft und anregend.<br><br>Lass uns Hoffnungszeichen setzen.<br>Schenke uns den wohlmeinenden Blick,<br>der das richtige Ma\u00df erkennt,<br>damit wir niemandem das Leben versalzen.<br><br>\u201eIhr seid das Salz der Erde\u201c,<br>hast du gesagt.<br>Und damit meinst du uns alle.<br><br>Und obwohl ich das oft vergesse \u2013<br>auch mich<br><br>(08\/24, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gutes tun<\/strong><br><br>Fragt der Pfarrer die Erstkommunionkinder: \u201eWie kann man anderen etwas Gutes tun?\u201c Daraufhin antwortet ihm ein Kind: \u201eIch helfe meiner Oma beim Aufr\u00e4umen meiner Spielsachen, denn alleine w\u00e4re das zu viel f\u00fcr sie.\u201c<br><br>(08\/24, <em>Aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020 <\/em><em>&#8220; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig<\/em>,, pfarrbriefservice.de<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">Gott,<br>ja, es gibt Tage, da wirft mich nichts um.<br>Mutig, entschlossen gehe ich durch das Leben.<br>Ich sp\u00fcre das Netz der Beziehungen,<br>das mich tr\u00e4gt.<br><br>Und dann kann es sein, dass ich mich<br>von einem Moment auf den anderen<br>verletzt, allein, verachtet und klein f\u00fchle.<br>Wie vorgef\u00fchrt. Falsch verstanden.<br>Ungerecht behandelt.<br>Im freien Fall nach unten.<br>Fang mich auf.<br><br>Gib mir Aussicht auf Leben.<br>Du \u2013 \u201eIch bin da.&#8220;<br><br>(08\/24, <em>Johannes Simon, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">Komm, heiliger Geist,<br>wir brauchen dich,<br>um unsere Probleme zu l\u00f6sen,<br>uns zu erl\u00f6sen vom Leid der Welt.<br><br>Wie k\u00f6nnen wir Nahrung gerecht verteilen,<br>Wasser ausreichend allen zur Verf\u00fcgung stellen,<br>Energie gewinnen ohne Gefahren?<br><br>Wie k\u00f6nnen wir Krankheiten verhindern und lindern,<br>behindertes Leben lebenswerter machen,<br>unvermeidbares Sterben w\u00fcrdevoll gestalten?<br><br>Wie k\u00f6nnen wir Vers\u00f6hnung zwischen V\u00f6lkern,<br>zwischen Religionen und Weltanschauungen erreichen,<br>Vers\u00f6hnung auch zwischen Mann und Frau,<br>Eltern und Kindern?<br><br>Wir brauchen dich, heiliger Geist,<br>dass unsere Liebe nicht zu Gleichg\u00fcltigkeit und Hass wird,<br>unsere Hoffnung zu Mutlosigkeit und Resignation,<br>sondern dass unser Glaube an deine Kraft<br>uns tr\u00e4gt durch alle Schwierigkeiten.<br><br>(08\/24,. <em>Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kostbare W\u00e4hrung<\/strong><br><br>Gott, ich stehe vor dir<br>mit meinem Fragen und Suchen,<br>wem ich vertrauen kann.<br>Vertrauen ist so eine<br>kostbare W\u00e4hrung geworden.<br>Und so lebensnotwendig.<br><br>Lass mich Vertrauen wagen.<br>Vertrauen w\u00e4chst in Begegnungen,<br>Gedanken und Gespr\u00e4chen.<br><br>Schieb mich an, schieb andere an,<br>damit wir aufeinander zugehen<br>oder beieinander bleiben \u2013<br>im Vertrauen auf die Worte:<br>Du \u2013 Ich bin da.<br><br>(08\/24, <em>Johannes Simon, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Verbindung halten \u2013 sonst nichts!?<\/strong><br><br>Wen suchst du?<br>&#8211;   Wen ich suche?<br>&#8211;   Ich wei\u00df es nicht!<br><br>Was suchst du?<br>&#8211;   Was ich suche?<br>&#8211;   Mehr als ich habe!<br><br>Wo suchst du?<br>&#8211;   Wo ich suche?<br>&#8211;   \u00dcberall und nirgends.<br><br>Ob ich wohl wirklich suche?<br>&#8211;   Warum suchst du?<br>&#8211;   Warum ich suche?<br><br>Weil ich die Sehnsucht in mir sp\u00fcre,<br>&#8211;   dass es mehr geben kann,<br>&#8211;   als das, was ich kenne, habe \u2026haben m\u00f6chte.<br><br>Warum fragst du?<br>Du wei\u00dft es doch l\u00e4ngst und f\u00fchrst mich dorthin:<br>hinaus ins Weite,<br>wo meine Sehnsucht den Sinn sucht<br>und Freiheit und Weite findet.<br><br>Dort darf ich sein,<br>wer ich bin \u2013 und was ich will!<br><br>Was brauchst du mehr?<br><br>(08\/24, <em>Barbara Voll, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Jakobsbrunnen<\/strong><br><br>Wage den Blick in den Brunnen,<br>den Blick in die Tiefe des Wassers,<br>den Blick zu den Abgr\u00fcnden deiner Seele.<br>Dort kannst du Gott begegnen,<br>wenn du losl\u00e4sst, was dich festh\u00e4lt.<br>Du kannst dich erkennen und lieben,<br>weil ER dich erkennt und liebt<br>und n\u00e4hrt mit seinem lebendigen Wasser.<br><br>(08\/24, <em>Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">Im Fach Kirchengeschichte wird die Frage gestellt, warum der heilige Bonifatius so gern immer wieder nach Fulda gekommen sei. Fast vorwurfsvoll antwortet Monika: \u201eWeil doch seine Gebeine dort liegen!\u201c<br><br>(08\/24, <em>Aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In:  Pfarrbriefservice.de) <\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die Leiden des Hiob<\/strong><br><br>Die Leiden des Hiob waren durchgenommen worden und sollten in der Wiederholungsstunde nochmals aufgez\u00e4hlt werden. Georg hat sich alle gut gemerkt: \u201eEr verlor sein Vieh und seine Kinder und musste dann mit seiner Frau leben!\u201c<br><br>(08\/24, <em>Aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020<\/em><em>&#8220; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., <\/em><em>In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>DU-DA-ZWISCHEN<\/strong><br><br>ICH WEISS NICHT sagt mein Kopf.<br>ICH GLAUBE EHER NICHT sagt mein Bauch.<br>ICH VERTRAUE DIR sagt mein Herz.<br><br>(06\/24, <em>J\u00f6rg Nottebaum, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Beten<\/strong><br><br>Bitten<br>Klagen<br>Lobpreisen<br>Schweigen<br>Ausruhen<br>Singen<br>Lieben<br>Staunen<br>Erz\u00e4hlen<br>Arbeiten<br>Ersehnen<br><br>Kurzum:<br>Leben mit Ihm<br><br>(06\/24, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gebet um Mut und Zuversicht in herausfordernden Zeiten<\/strong><br><br>Gott,<br>was f\u00fcr eine Welt,<br>in der ich unterwegs bin?<br>Schlagzeilen holen mich ein<br>und treiben mich um.<br>Unbekanntes weckt \u00c4ngste.<br>Gewohntes bricht weg.<br>Ich verliere manchmal die Fassung.<br>Ich sp\u00fcre in mir viel Sehnsucht<br>nach Heimat und Vertrauen.<br>Sprich in einem guten Wort zu mir,<br>das mir jemand schenkt,<br>ein offenes Herz.<br>St\u00e4rke meinen Mut und meine Zuversicht<br>in diesen herausfordernden Zeiten.<br>Lass mich, lass uns Menschen sein,<br>die mit einem weiten Blick und<br>Achtung voreinander das Leben<br>und Zusammenleben gestalten.<br>Du &#8211; \u201eIch bin da.\u201c<br><br>(06\/24, <em>Johannes Simon, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Dankbarkeit<\/strong><br><br>So oft vergessen wir<br>Zu danken.<br>F\u00fcr das Leben<br>Die Familie<br>Die Freunde<br>Die Freuden<br>Das Sch\u00f6ne<br>Das Gute.<br><br>Denn auch das gibt es!<br>Jeden Tag!<br><br>(06\/24, <em>Theresia Bongarth, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wo bist du, mein Gott?<\/strong><br><br>Wo bist du, mein Gott,<br>wenn Kriege mich immer wieder neu die Sinnfrage stellen lassen?<br><br>Wo bist du, mein Gott,<br>wenn wir Gelder gleichzeitig in Waffen und Hilfslieferungen investieren?<br><br>Da bist du, mein Gott,<br>bei den Menschen, die alles verlieren und nach dir rufen.<br><br>(06\/24, <em>J\u00f6rg Nottebaum, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zukunft hat der Mensch des Friedens<\/strong><br><strong>Das Leitwort des Katholikentages in Leichter Sprache<\/strong><br><br>Jeder Katholikentag hat ein Leit\u00b7wort.<br>Ein Leit\u00b7wort ist so etwas wie eine \u00dcberschrift.<br>Das kann ein einziges Wort sein.<br>Oder ein ganzer Satz.<br><br>Das Leitwort von diesem Katholikentag hei\u00dft:<br><br><strong>Zukunft hat der Mensch des Friedens.<\/strong><br><br>In Leichter Sprache bedeutet das:<br>Es gibt Menschen, die Frieden wollen.<br>Das sind Menschen des Friedens.<br>Menschen des Friedens tun was Gott gef\u00e4llt.<br>Darum wird es ihnen gut gehen.<br>Und sie werden immer leben.<br><br><strong>Zukunft hat der Mensch des Friedens<\/strong><br><br>Das Leit\u00b7wort ist ein Satz aus den Psalmen.<br>Die Psalmen sind Texte in der Bibel.<br>Es gibt 150 Psalmen.<br>Das Leit\u00b7wort ist aus Psalm 37.<br><br><strong>Zukunft hat der Mensch des Friedens.<\/strong><br><br>Menschen des Friedens sind wichtig.<br>Besonders in unserer Zeit.<br>In unserer Zeit ist der Frieden oft weit weg.<br>Denn es gibt so viel Leid in der Welt.<br>Zum Beispiel:<br>Menschen des Friedens wollen keine Hungersnot.<br>Menschen des Friedens wollen keinen Krieg.<br>Und sie wollen keinen Klima\u00b7wandel.<br>Menschen des Friedens sagen: Stopp!<br>Sie tun etwas gegen das Leiden.<br>Deshalb sind sie Vorbilder f\u00fcr uns.<br><br><strong>Auch wir sollen Menschen des Friedens sein.<\/strong><br><br>Diesen Text hat Dr. Katrin Gro\u00dfmann geschrieben.<br>Dr. Katrin Gro\u00dfmann arbeitet beim ZdK.<br>Dort leitet sie die Abteilung \u201eTheologie und Glaube\u201c.<br><em>(06\/24, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gebet &#8211; Frieden<\/strong><br><br>\u201eFrieden hinterlasse ich euch,<br>meinen Frieden gebe ich euch.\u201c<br>Wo ist er zu finden?<br>Wann werden V\u00f6lker aufh\u00f6ren,<br>einander zu bek\u00e4mpfen?<br>Wie lange muss ich auf Ihn warten in mir?<br><br>GOTT, nicht einmal Dein Sohn hat es geschafft,<br>dauerhaften Frieden auf dieser Welt zu stiften.<br>Vielleicht ein kleiner Trost?<br>NEIN!<br><br>DU, GOTT,<br>bindest mich ein in Deine Heilsgeschichte,<br>fragst mich t\u00e4glich und mutest es mir zu:<br>DEINER LIEBE ZU TRAUEN.<br>Friede darf werden: im Stehen zu mir selbst,<br>im Anerkennen und Zustimmen dessen,<br>WAS IST.<br><br>(05724, <em>Sr. Maria Illich, Quelle: Leben jetzt., In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Weil wir\u2019s k\u00f6nnen<\/strong><br>Reflexionen \u00fcber pers\u00f6nliche Verantwortung und Umweltschutz<br><br>Wir fliegen \u2013 weil wir&#8217;s k\u00f6nnen.<br>Wir fahren Auto \u2013 weil wir&#8217;s k\u00f6nnen.<br>Wir essen Fleisch \u2013 weil wir&#8217;s k\u00f6nnen.<br>Wir kaufen \u2013 weil wir&#8217;s k\u00f6nnen.<br>Die Erde schwitzt \u2013 doch unsere Freiheit ist uns heilig.<br><br>Wir drehen das Wasser auf \u2013 weil wir\u2019s k\u00f6nnen.<br>Wir verbrauchen Energie \u2013 weil wir\u2019s k\u00f6nnen.<br>Wir lassen neue Stra\u00dfen bauen \u2013 weil wir\u2019s k\u00f6nnen.<br>Das Klima leidet<br>\u2013 und \u201eSchuld\u201c sind immer die anderen.<br><br>Denn gerne lenke ICH<br>die Verantwortung<br>f\u00fcr MEIN eigenes Handeln<br>auf andere.<br>\u201eSollen doch die Gro\u00dfen da oben erstmal machen!\u201c<br>\u201eSollen doch die Nachbarn mit dem dicken SUV erstmal anfangen!\u201c<br><br>Dabei kann ICH \u2013 gleich hier und sofort \u2013<br>Bewahren: statt nur zu nehmen.<br>Teilen: anstatt zu verschwenden.<br>H\u00f6ren: auf die Stimme der Natur.<br>\u00c4ndern: wenn ich nur will.<br><br>(05\/24, <em>Christian Schmitt, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>O gl\u00fcckliche Schuld<\/strong><br><br>Gibt es sie wirklich, diese gl\u00fcckliche Schuld,<br>die wir im Exsultet der Osternacht besingen?<br>Ist Schuld nicht immer Folge eines Versagens,<br>ist verletzend, zerst\u00f6rend?<br><br>Oder kann Schuld auch gl\u00fccklich genannt werden,<br>weil ich durch das Schuldigwerden erkenne,<br>dass ich fehlerhaft bin, Grenzen habe, Unrecht tue?<br><br>Das soll mich bescheiden machen,<br>tolerant gegen\u00fcber den Fehlern anderer,<br>verst\u00e4ndnisvoll und nachgiebig.<br><br>Gl\u00fccklich kann ich die Schuld nennen,<br>weil ich mit meiner Schuld nicht alleine bleibe,<br>weil da Einer ist, der mich trotzdem liebt,<br>mich umarmt und einen Neuanfang erlaubt.<br><br>(05\/24, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>u n f a s s b a r<\/strong><br><br><strong>unfassbar<\/strong> <br>-guter Gott- <br>ist all das, <br>was Du erschaffen hast, <br>und es w\u00e4chst mein Glaube, <br>dass Du mich ein zweites Mal erschaffen kannst, <br>wenn ich am Ende bin. <br>Aus den Bruchst\u00fccken meiner Fehler <br>erschaffst Du ein Mosaik der Hoffnung. <br>Aus den Schatten <br>formst Du ein Licht.<br><br><strong>unfassbar<\/strong> <br>-guter Gott- <br>ist all das, <br>was Du in Deinen H\u00e4nden h\u00e4ltst, <br>und es w\u00e4chst mein Glaube, <br>dass der Misserfolg ein Ende hat, <br>wenn morgen Deine Sonne scheint. <br>Aus meinem Scheitern <br>l\u00e4sst Du wieder Anfang werden. <br>Aus meiner Schw\u00e4che <br>Kraft und Mut.<br><br><strong>unfassbar<\/strong> <br>-guter Gott- <br>ist all das, <br>was Du uns schenkst, <br>und es w\u00e4chst mein Glaube, <br>dass alles Wanken <br>in mir ein Gleichgewicht entdeckt. <br>Aus Abend wird ein Morgen werden, <br>aus Dunkelheit ein Licht. <br>Aus der Angst die Zuversicht.<br><br><strong>unfassbar<\/strong> <br>-guter Gott- <br>ist all das, <br>was Du mich finden l\u00e4sst, <br>wenn ich nach Dir suche, <br>und es w\u00e4chst mein Glaube, <br>dass Deine Arme mich umgreifen, <br>wenn es nicht mehr weiter geht. <br>Aus der Sehnsucht <br>kann die Ankunft werden. <br>Aus erlebter Not <br>geschenktes Gl\u00fcck.<br><br>(04\/24, <em>Stanislaus Klemm, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Fehlerfreundlichkeit<\/strong><br><br>Fehler<br>sind nicht dasselbe<br>wie Schuld.<br><br>Fehler<br>brauchen<br>sehr viel Geduld.<br><br>Fehler<br>machen ganz sicherlich<br>die anderen Leute<br>genauso wie ich.<br>Jeder schie\u00dft mal ein Eigentor.<br><br>Darum nehme ich mir ab heute vor:<br>\u00fcber fremde Fehler<br>viel mehr zu lachen<br>und bei meinen<br>mir weniger Sorgen zu machen.<br><br>Und so lerne ich dann<br>vielleicht mit der Zeit<br>Fehlerfreundlichkeit.<br><br>(04\/24, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Webfehler<\/strong><br><br>Gott,<br>Du Sch\u00f6pfer und K\u00fcnstler<br>unserer wunderbaren Welt.<br>Bis in die Haarspitzen hast Du<br>jeden Menschen einzigartig geschaffen \u2013<br>und niemals perfekt.<br>Nicht, dass Du das nicht k\u00f6nntest!<br>Nein, aber mit unseren Fehlern<br>sind wir auf dich verwiesen.<br>Unsere Angst<br>findet in Dir Gelassenheit,<br>unser Drehen um uns selbst<br>findet in dir ein liebendes Du,<br>unsere Sehnsucht<br>findet in dir seine Antwort.<br>Du Sch\u00f6pfer und K\u00fcnstler<br>unserer wunderbaren Welt.<br>Bis in die Haarspitzen<br>sind wir wunderbar geschaffen.<br>Danke.<br><br>Amen.<br><br>(04\/24, <em>Regina Hagmann, www.spurensuche.de In: Pfarrbriefservice.de<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Nobody is perfect<\/strong><br><br>Ich m\u00f6chte sein wie ein L\u00f6wenzahn,<br>der dort, wo es ihn hin weht,<br>seine tiefgr\u00fcndige Wurzel einrammt<br>und w\u00e4chst und gedeiht.<br><br>Ich m\u00f6chte sein wie ein L\u00f6wenzahn,<br>der Austrocknung und Sturm widersteht<br>und immer wieder bereitwillig<br>neue leuchtende Bl\u00fcten hervor bringt.<br><br>Ich m\u00f6chte sein wie ein L\u00f6wenzahn,<br>auch wenn er sich dann<br>in die zarte \u201ePusteblume\u201c verwandelt,<br>die schon ein leiser Windhauch verwirrt.<br><br>Ich m\u00f6chte sein wie ein L\u00f6wenzahn,<br>der sich wandelt und doch derselbe bleibt,<br>auch wenn das bedeutet, dass ich wie er<br>am Ende nur noch ein einsamer St\u00e4ngel bin.<br><br>Ja, ich wei\u00df,<br>sein milchiger Saft ist etwas giftig.<br>Aber wer sagt denn,<br>dass ich perfekt sein muss!<br><br>(04\/24,. <em>Gisela Baltes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Blitzschlag<\/strong><br><br>Wie vom Blitz getroffen.<br>Im Leben.<br>Mittendrin.<br>Kann passieren.<br>Alles anders.<br>Von einer Sekunde auf die andere.<br>Schmerzlich.<br>Verlassen.<br>Allein.<br>Einen neuen Weg finden.<br>Realit\u00e4t f\u00fcr so viele Menschen.<br>Immer wieder.<br>Heute.<br>Tag f\u00fcr Tag.<br>M\u00f6ge Gott an ihrer Seite sein.<br>Ihnen die Angst nehmen.<br>Zuversicht schenken.<br><br>(04\/24, <em>Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kunstexperte<\/strong><br><br>Der Abt, ein Kunstexperte, liegt im Sterben. Seine Mitbr\u00fcder haben sich um sein Bett versammelt. Sie segnen ihn und halten dem Sterbenden ein Kruzifix hin. Darauf der Abt mit letzter Kraft: \u201eSp\u00e4tgotik, schlechte Arbeit.\u201c<br><br>(04\/24, <em>Aus: \u201eWer lacht, wird selig 2020&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., Pfarrbriefservice<\/em>)<br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Verwundet f\u00fcr immer verbindet<\/strong><br><br>Leidenstage gibt es viele \u2013<br>nicht nur an Karfreitag.<br>Sie stehen nicht im Kalender.<br>Sie geschehen<br>am 4. Oktober, 17. Dezember, 30. Januar,<br>9. April, 14. Mai oder 25. Juli \u2026.<br><br>\u2026. eigentlich t\u00e4glich<br>dort wo Menschen Abschied nehmen m\u00fcssen<br>von gewohnten Lebensstilen und vertrauten Menschen<br>im Stich gelassen \u2013<br>der Einsamkeit ausgesetzt \u2013<br>sich wachr\u00fctteln lassen \u2013<br>und doch nur Leere sp\u00fcren \u2013<br>zweifeln und mit dem Verstand ringen:<br>\u201eMein Gott, mein Gott \u2013 warum hast du mich verlassen?\u201c<br><br>Die Last tragen \u2013<br>den Fragen und der Ungewissheit ausgeliefert \u2013<br>aushalten \u2013<br>\u201eVater, dein Wille geschehe! Nicht wie ich, sondern wie du es willst!\u201c<br><br>Diese Leidenstage dauern mindestens 3 Tage,<br>h\u00e4ufig 5 Monate oder gar 4 Jahre \u2013<br>meistens ein ganzes Leben lang<br>bis zum Durchbruch<br>das Paradies erhoffen<br>von den Fesseln gel\u00f6st<br>einen neuen Anfang wagen:<br>Wege gehen,<br>Augen \u00f6ffnen,<br>Herzen ber\u00fchren<br><br>weil ER bleibt<br>f\u00fcr immer verbunden<br>mit uns Menschen.<br><br>(03\/24, <em>Barbara Voll, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gedanken zur Fastenzeit &#8211; &#8222;Schlag auf Schlag \u2026<\/strong>&#8222;<br><br>Gedanken zur elften Kreuzweg-Station: <br>Jesus wird ans Kreuz genagelt<br><br>Was haben wir eigentlich getan? Einen Gerechten ans Kreuz genagelt! Die grausamen Hammerschl\u00e4ge hallen noch bis zum heutigen Tag. Wir haben mit N\u00e4geln seine H\u00e4nde grausam zerst\u00f6rt, die noch vor kurzem gesegnet, getr\u00f6stet und geheilt haben. Wir haben seine F\u00fc\u00dfe zerst\u00f6rt, die unsere ganze Hoffnung getragen und immer unterwegs waren zu uns. Drei schreckliche N\u00e4gel haben ihm Schmerzen ohne Ende bereitet und seine Freiheit in Ohnmacht verwandelt.<br><br>Der erste Nagel ist der Nagel der schlimmen \u00c4rgernisse. Wie konnten wir vergessen, dass sein Herz immer in ganz besonderer Weise gerade f\u00fcr die Kleinsten, Unscheinbaren, Arglosen und Verletzbaren geschlagen hat! Offensichtlich vergessen haben wir seine Worte: \u201eWenn aber jemand f\u00fcr einen dieser Kleinen, die an mich glauben, ein \u00c4rgernis wird, f\u00fcr den w\u00e4re es besser, dass ein M\u00fchlstein an seinen Hals geh\u00e4ngt und er in die Tiefe des Meeres versenkt w\u00fcrde.\u201c (Matth 18,6). Dieser Nagel sitzt tief im Fleisch der Kirche, denn in ihrer Gemeinschaft wurden so viele dieser Kleinen missbraucht, verletzt, betrogen, vergessen und zerst\u00f6rt. Es sind die Kinder, denen er seine H\u00e4nde aufgelegt, die er geherzt und gesegnet hat.<br><br>Der zweite Nagel hei\u00dft Lieblosigkeit. Er, der sich stets mit uns Menschen solidarisch erkl\u00e4rt hat, er muss miterleben, dass wir ihn in seinen Br\u00fcdern und Schwestern einfach \u00fcbersehen und vernachl\u00e4ssigen. Wir sind blind und sehen ihn nicht, wenn er hungrig ist und durstig und nackt und fremd und krank und gefangen. Was muss das schmerzhaft sein f\u00fcr ihn!<br><br>Der dritte Nagel ist der immerw\u00e4hrende und unn\u00f6tige Streit, den wir immer wieder im Laufe unserer Geschichte in die Einheit seiner Kirche geh\u00e4mmert haben und immer noch h\u00e4mmern. Obwohl er eine biblische Weisung uns ans Herz legt: \u201eSeid alle einm\u00fctig und duldet keine Spaltungen unter euch!\u201c (1 Kor 1,10). Aber das Gegenteil ist eingetreten. Es kam und kommt immer wieder zu so vielen Abspaltungen. Schlag auf Schlag: Und all dies am Leib seiner Kirche. Jesus erbarme Dich unser! Wir denken an dein Wort: \u201eVater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!\u201c (Lk 23,34).<br><br>(03\/24, <em>Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gedanken zur Fastenzeit &#8211; <\/strong>\u201e<strong>Einer trage des anderen Last \u2026\u201c<\/strong><br><br>Gedanken zur f\u00fcnften Kreuzweg-Station: <br>Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen<br><br>Dieser Simon von Cyrene, offensichtlich aus Afrika, ein Mann mit Migrationshintergrund, wird wohl nicht begeistert gewesen sein, als man ihn zwang, Jesus dabei zu helfen, sein Kreuz zu tragen. \u201eWas hat dieser Jesus getan? Aber das geht mich ja eigentlich nichts an\u201c, denkt er wohl. Was bleibt ihm anderes \u00fcbrig, als mitanzupacken? Obwohl er und Jesus einander fremd sind, kommen sie sich doch immer n\u00e4her, Schritt f\u00fcr Schritt. Seine erste Verwunderung verwandelt sich in echtes Mitgef\u00fchl. Aus Fremden werden langsam Br\u00fcder, im Tragen und im Ertragen. Unter dem schweren Kreuzesbalken w\u00e4chst eine Freundschaft. Obwohl Simon seine ganze Kraft aufwenden muss, um diesem Jesus zu helfen, sp\u00fcrt er dennoch, wie immer wieder eine ganz neue Kraft in ihm aufsteigt. Seine Unterst\u00fctzung st\u00fctzt auch ihn. Seine Hilfe hilft auch ihm. Aus geteiltem Leid wird zusehends halbes Leid. \u201eEiner trage des anderen Last, so erf\u00fcllt sich das Gesetz Christi\u201c (Gal, 6,2).<br><br>Sind wir uns eigentlich bewusst, welche Lasten andere Menschen f\u00fcr uns tragen? Sind wir uns bewusst, welche Lasten wir selber f\u00fcr andere tragen, bewusst oder unbewusst, willig oder unwillig? Eine neue Welt k\u00f6nnte uns hier bewusst werden, die Welt der Solidarit\u00e4t. Wir leben nicht alleine, sondern in Gemeinschaft, in Beziehungen. So wollte es Gott von Anfang an, als er den Menschen geschaffen hat. Seinem ersten Gesch\u00f6pf schenkte er eine St\u00fctze, eine Mittr\u00e4gerin zur Seite. Jeder ist dem anderen so etwas wie ein Tragbalken, eine Hilfe, zum Stehen und Gehen. Es geht hier um eine Balance zwischen der Pflicht einerseits, dass n\u00e4mlich jeder von uns zun\u00e4chst seine eigene Last zu tragen hat, und andererseits m\u00fcssen wir dem anderen beim Tragen seiner Lasten helfen, wenn sie ihm zu schwer werden. Gleichgewicht eines erf\u00fcllenden Lebens, das Gesetz Christi<br><br>(03\/23, <em>Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gedanken zur Fastenzeit &#8211; Schl\u00fcsselsituationen unseres Lebens<\/strong><br>Gedanken zum Kreuzweg Jesu<br><br>Als \u201eKreuzweg\u201c bezeichnen wir den durch die Altstadt Jerusalems verlaufenden, an den historischen Leidensgang Jesu Christi erinnernden Weg, die sogenannte \u201eVia dolorosa\u201c,die \u201eschmerzensreiche Stra\u00dfe\u201c. Kreuzweg nennen wir auch alle meist in vierzehn Stationen an das Leiden Christi erinnernde Bilderzyklen und Skulpturengruppen. Seit dem 18. Jahrhundert kann man in fast allen r\u00f6misch-katholischen Kirchen solche Kreuzwege finden. Sie zeigen den Weg Jesu von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis hin zur Kreuzigung und Grablegung.<br><br>Wenn wir diesen Kreuzweg in einer besinnlichen Betrachtung und im Gebet mit Jesus \u201emitgehen\u201c, so k\u00f6nnen wir darauf vertrauen, dass auch umgekehrt Jesus selbst mit uns geht und unseren Alltag begleitet. Dabei kann es zu einem inneren Austausch kommen \u00fcber zentrale Lebensthemen. Jede einzelne dieser vierzehn Stationen will an eine ganz bestimmte menschliche Grunderfahrung erinnern, die wir mit der Erfahrung des Leidensweges Jesu in Beziehung setzen k\u00f6nnen, wie etwa Verurteilung, Leiden, Verantwortung, Anstrengung, Scheitern, Begegnung, Schutzlosigkeit, Tod, Verzweiflung und Trauer.<br><br>Die einzelnen Stationen eines Kreuzweges lassen uns diese existentiellen Schl\u00fcsselsituationen unseres Lebens nachempfinden, miterleben, reflektieren und vielleicht neu gestalten. Wir d\u00fcrfen uns dabei von dem leidenden Christus verstanden, aufgefangen und begleitet wissen, der seinen Leidensweg unbeirrbar bis zu Ende gegangen ist, der durch sein und unser Leiden hindurch ging, um uns so zu befreien und uns damit eine neue Lebensperspektive zu schenken.<br><br>(03\/24, <em>Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gedanken zur Fastenzeit &#8211; Ist Jesus f\u00fcr mich gestorben?<\/strong><br><br>Immer wieder h\u00f6re ich es im Gottesdienst:<br>Jesus sei f\u00fcr meine S\u00fcnden gestorben,<br>die Menschheit sei b\u00f6se und sei verloren,<br>Jesus habe sich geopfert, um Gott zu vers\u00f6hnen.<br><br>Der Gott, an den ich glaube,<br>ist ein barmherziger, ein verzeihender Gott,<br>seit den Urzeiten Abrahams<br>braucht er keine Menschenopfer zur Vers\u00f6hnung.<br><br>Jesus wurde gekreuzigt,<br>weil er bei den Zeitgenossen aneckte,<br>weil er einen Weg aufzeigte,<br>der zum Heil aller Menschen f\u00fchrt.<br>Er ging den Weg bis zum bitteren Ende.<br><br>Wir aber sollen ihm folgen,<br>und k\u00f6nnen so erl\u00f6st werden,<br>wir und die ganze Welt.<br><br>(02\/24, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gedanken zur Fastenzeit \u2013 Sieben Wochen mit<\/strong><br><br>Sieben Wochen MIT<br>Sieben Wochen MIT FASTEN<br>Sieben Wochen MIT DENKEN<br>Sieben Wochen MIT TUN<br>Sieben Wochen MIT GEF\u00dcHL<br>Sieben Wochen MIT LEIDEN<br>Sieben Wochen MIT MENSCH SEIN<br>Sieben Wochen MIT GOTT VERTRAUEN<br>Sieben Wochen MIT<br><br>(02\/23, <em>J\u00f6rg Nottebaum, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Danke<\/strong><br><br>Einfach mal danken<br>Einen Tag lang<br>Danken dem Nachbarn<br>Den Freunden, der Familie<br>Danke sagen<br>Dem Postboten, der Verk\u00e4uferin<br>Dem Stra\u00dfenw\u00e4rter, der Taxifahrerin<br>Einfach allen, die wir heute sehen!<br>Danke, dass es dich gibt, Mensch!<br><br>(02\/24, <em>Theresia Bongarth, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gebet f\u00fcr den Frieden<\/strong><br><br>Gott,<br>Teile unserer Welt versinken im Chaos.<br>vor Gewalt, Terrorakten und Kriegen<br>in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika<br>und an vielen anderen Orten dieser Erde<br>stehen wir oft sprachlos da.<br><br>Wir bitten dich:<br>Sende deinen Geist und<br>er\u00f6ffne Wege zum Frieden<br>damit Kinder, Jugendliche und<br>Menschen aller Altersgruppen<br>Frieden und Freiheit,<br>Sicherheit und Zukunft<br>miteinander und f\u00fcreinander gestalten.<br>Amen.<br><br>(02\/24, <em>BDKJ-Friedensgebet, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Banknachbarinnen<\/strong><br><br>Eine alte Frau neigt sich zu ihrer Banknachbarin: \u201eWor\u00fcber predigt der Pfarrer? Ich bin n\u00e4mlich taub.\u201c \u2013 \u201eAch, fragen Sie nicht, aber danken Sie Gott, dass Sie nicht h\u00f6ren k\u00f6nnen.\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ihr \u201eSchweigende Mehrheit\u201c<\/strong><br><br>Endlich, endlich, endlich:<br><br>Ihr demonstriert auf den Stra\u00dfen,<br>bevor der Friedensweg<br>in die rechte Sackgasse f\u00fchrt.<br><br>Ihr tragt Schilder gegen die,<br>die Schlimmes im Schilde f\u00fchren.<br><br>Ihr haltet jetzt Reden<br>und nicht mehr die Klappe.<br><br>Ihr haltet Reden gegen Parolen,<br>die nicht der Rede wert sind.<br><br>Ihr riecht den Braten,<br>bevor die braune So\u00dfe<br>unsere Demokratie befleckt.<br><br>Ihr zeigt euch farbenfroh<br>gegen gef\u00e4hrliches Brauntr\u00fcb.<br><br>Ihr \u201ebewegt\u201c die Stra\u00dfen,<br>redet Klartext statt Phrasen.<br><br>Ihr steht auf dem Podest,<br>\u00e4u\u00dfert friedlich euren Protest.<br><br>Ihr ruft den \u201eUnge-Rechten\u201c zu:<br><br>\u201eIhr k\u00f6nnt jetzt gehen,<br>denn so geht\u2019s \u00fcberhaupt nicht!\u201c<br><br>Schweigende Mehrheit<br>\u2013 nicht mehr.<br><br>(02\/24, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zweiter Advent &#8211; Wohldosiert<\/strong><br><br>Kein Stern, auch nicht der von Bethlehem, leuchtet so sehr, dass du den ganzen Weg, den du zu gehen hast, klar und deutlich vor dir siehst. Vielmehr ist es doch so, als ob er sagen will: \u201eVertrau mir. Ich gebe dir gerade mal so viel Licht, dass es f\u00fcr deine n\u00e4chsten Schritte reicht.\u201c<br><br>Mehr braucht es doch oft wirklich nicht, oder?<br><br>(12\/23, <em>Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Erster Advent &#8211; Mitten unter uns<\/strong><br><br>Viele m\u00f6gen sie, manche meiden sie. Zu viel Trubel, zu viel Kommerz, zu viel Weihnachtsgedudel. Die sie m\u00f6gen, kommen in Scharen, Jahr f\u00fcr Jahr, angezogen vom Zauber der Weihnachtsm\u00e4rkte.<br><br>Gebrannte Mandeln knabbern, einen Gl\u00fchwein mit Freunden trinken, noch ein Geschenk finden f\u00fcr Tante Inge und ein Selfie machen mit Zipfelm\u00fctze.<br><br>Mal kurz aus dem Alltag ausbrechen, Gemeinschaft suchen, miteinander kl\u00f6nen und dabei kalte F\u00fc\u00dfe kriegen. Jingle bells in der Endlosschleife mitsummen, dem Budenzauber erliegen und sich vom Licht der k\u00fcnstlichen Sterne bet\u00f6ren lassen.<br><br>Und m\u00f6glicherweise \u2013 ausgeschlossen ist es nicht \u2013 in all dem Gewusel und Gewimmel, dem Get\u00f6se und Gebimmel, dem offensichtlich so gar nicht Besinnlichen unerwartet Gott antreffen.<br><br>(12\/23, <em>Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wo bist du, mein Gott?<\/strong><br><br>Wo bist du, mein Gott,<br>wenn Kriege mich immer wieder neu die Sinnfrage stellen lassen?<br><br>Wo bist du, mein Gott,<br>wenn wir Gelder gleichzeitig in Waffen und Hilfslieferungen investieren?<br><br>Da bist du, mein Gott,<br>bei den Menschen, die alles verlieren und nach dir rufen.<br><br>(12\/23, <em>J\u00f6rg Nottebaum, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Aus den Fugen<\/strong><br><br>alter Mauern<br>erw\u00e4chst, gedeiht, ger\u00e4t<br>oft \u00fcberraschend<br><strong>Neues<\/strong><br><br>Leben in vielen Formen<br><br>was davon ist nichtig?<br>was ist richtig<br>wichtig?<br><br>denn Neues<br>Starkes, Lebensm\u00e4chtiges<br>ger\u00e4t oft<br><br>\u2026 aus den Fugen<br><br>(12\/23, <em>Klaus J\u00e4kel, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">Bei mir sein \u2013 vor Dir,<br>einen Ort haben in dieser Welt<br>und einen Ort haben, den ich aufsuche.<br>Mir Raum nehmen<br>und ortlos sein<br>oder ziellos<br>oder teilnahmslos.<br><br>Auf zu vielen Hochzeiten tanzen<br>oder gar nicht mehr tanzen \u2013<br>es ist viel, Gott, es ist alles immer viel.<br><br>Und dann diese eine Stimme:<br>\u201aEuch will ich erquicken, Euch M\u00fchselig-Beladene.\u2018<br>Abgemacht!<br>Hier bin ich.<br>Ich gehe los,<br>und Du lenkst meine Schritte.<br><br>Hab von Herzen Dank!<br>(11\/23, <em>Sonntagsgebet, @ekd.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Endstress?<\/strong><br><br>In Zeiten voller Aufgeregtheit nur, wo<br>Worte Flammen gleichen, im Netz, weltweit,<br>l\u00e4uft der Verstand erstaunlich oft nurmehr<br>leer, und f\u00fcr Diskurs bleibt ehrlich keine Zeit.<br><br>Auf Wisch-Bildschirmen, in kleinen Apparaten,<br>wuchert Affektiertheit wie ein wilder Wald.<br>Die Fronten h\u00e4rter, die Meinung nur gebubbled<br>f\u00fcr Hass und Streit \u2013 bis es wirklich knallt.<br><br>Wir reden nicht, wir pr\u00fcgeln nur noch blind,<br>selbst die Affen sch\u00e4men sich f\u00fcr uns&#8217;re Art.<br>Der Mensch, scheinbar so klug, ist wieder Kind,<br>vergisst, was ihn zu H\u00f6herem bestimmt.<br><br>Doch hoff&#8216; ich fest, dass bald ein neuer Wind<br>die tote Asche wegbl\u00e4st, unter der hienieden<br>wir zu ersticken drohen: In Dialog und Achtung<br>k\u00f6nnte der Friedens-Schl\u00fcssel liegen.<br><br>(11\/23, <em>Christian Schmitt, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Neues wagen \u2013 \u00fcben!<\/strong><br>Ideen und Anregungen<br><br>Ein Neuanfang l\u00e4sst sich \u00fcben, zumindest die innere Bereitschaft dazu. Jeden Tag ein bisschen mehr. Im Alltag. Bei Gewohnheiten. Bei vertrautem Denken und Handeln.<br><br>Einige Ideen:<br>&#8211; W\u00e4hlen Sie f\u00fcr den Weg zum B\u00e4cker, zur Kirche, zur Arbeit usw. immer wieder einmal eine andere Route.<br>&#8211; Laden Sie am Wochenende Menschen ein, die Sie nicht so gut kennen, aber schon immer einmal kennenlernen wollten.<br>&#8211; Suchen Sie in den Sozialen Medien, in B\u00fcchern oder Filmen nach Menschen und Themen, die Ihre eigene Welt und Sichtweise erweitern.<br>&#8211; Holen Sie Gott mit ins Boot. Trauen Sie sich, ihm von Ihren Neuanf\u00e4ngen zu erz\u00e4hlen, und bitten Sie ihn um seine Begleitung.<br>&#8211; Wenn Sie heute \u00fcber etwas schimpfen, denken Sie anschlie\u00dfend daran, wof\u00fcr Sie trotz allem dankbar sein k\u00f6nnen.<br>&#8211; Nehmen Sie sich jeden Tag f\u00fcnf Minuten Zeit. Fragen Sie sich: Wie geht es mir gerade? Schnaufen Sie tief durch und machen Sie sich bewusst, dass durch Sie die Welt ein St\u00fcckchen reicher ist.<br>&#8211; Immer essen vor dem Bildschirm? Dr\u00fccken Sie heute die Aus-Taste. Achten Sie stattdessen darauf, was und wie Sie essen. Vielleicht sitzt jemand mit Ihnen am Tisch und freut sich \u00fcber Unterhaltung.<br>&#8211; Wenn jeden Abend Couch und Bildschirm locken, widerstehen Sie wenigstens einmal in der Woche. Machen Sie: nichts und schauen Sie, was passiert.<br>&#8211; Selbst gekocht schmeckt am besten. Probieren Sie ein neues Rezept. Oder eine neue Zutat, mit der Sie noch nie gekocht haben.<br><br>(11\/23, <em>Elfriede Klauer, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ist Frieden m\u00f6glich?<\/strong><br><br>Jeden Tag, immer wieder dieselben Nachrichten:<br>Raketenangriffe auf Zivilbev\u00f6lkerung<br>Verletzte nach Angriffen<br>Geiseln verschleppt<br>Zahlreiche Fl\u00fcchtlinge<br>Waffenlieferungen zugesagt<br><br>In Europa gibt es Krieg.<br>Krieg im Land Jesu.<br>Kriegerische Auseinandersetzungen<br>in fast allen Teilen der Welt.<br>Angst ist zu sp\u00fcren, heftig oder auch nur versteckt.<br>Tausende sind auf der Flucht.<br>Friede, ein sehr hohes Gut,<br>ist br\u00fcchig, sehr br\u00fcchig.<br><br>Doch Friede ist mehr<br>als nur die Abwesenheit von Krieg.<br>Friede ist eine \u201eaktive Tugend,<br>die den Einsatz<br>und die Mitarbeit jedes einzelnen Menschen<br>und der gesamten Gesellschaft als Ganzer erfordert.\u201c<br>(Papst Franziskus, 2017)<br><br>Friede beginnt im eigenen Herzen,<br>in meinem allt\u00e4glichen Leben.<br>Wie ich auf das unakzeptable Verhalten meines Mitmenschen reagiere,<br>ist meine Entscheidung.<br>Ob in meinem Herzen Krieg oder Friede ist,<br>bestimme ich selbst.<br><br>Das L\u00e4cheln \u00fcber den Fehler eines anderen \u2013<br>das Signal eines friedfertigen Herzens.<br>Ein Schritt zur Vergebung und Vers\u00f6hnung \u2013<br>ein Weg in Richtung Frieden.<br>Die ehrliche Freude \u00fcber den Erfolg anderer \u2013<br>ein Beitrag zu einer friedvollen Atmosph\u00e4re.<br>Die ausgestreckte Hand nach einem Streit \u2013<br>ein neuer Anfang zum Frieden.<br>Das Ja zu den Anderen in ihrer Andersartigkeit \u2013<br>schafft die Kultur eines friedvollen Miteinanders.<br><br>Jesus, komm in unsere Mitte,<br>tritt ein in unser Leben,<br>schenke uns neu deine Zusage:<br>\u201eFriede sei mit euch!\u201c<br><br>(11\/23, <em>Sr. Annetraud Bolkart, in: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Verwundungen<\/strong><br><br>Fehler, Versagen, Schuld.<br>Leid erleiden. Leid zuf\u00fcgen.<br><br>Harsche Worte, herbe Kritik,<br>Gleichg\u00fcltigkeit, Lieblosigkeit:<br>Wunden, die mir geschlagen wurden.<br><br>Harsche Worte, herbe Kritik,<br>Gleichg\u00fcltigkeit, Lieblosigkeit:<br>Wunden, die ich anderen schlug.<br><br>Leid erleiden.<br>Leid zuf\u00fcgen.<br>Einander verletzen.<br>Einander verzeihen.<br><br>Wunden,<br>die wir uns schlagen,<br>schmerzliche Lebendigkeit,<br>an der wir miteinander wachsen.<br><br>(11\/23, <em>Gisela Baltes, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kirche im Umbruch<\/strong><br><br>\u201eJetzt reicht&#8217;s!\u201c, sagen die einen<br>und treten aus der Kirche aus,<br>weil sie sich \u00fcber Skandale und Missst\u00e4nde \u00e4rgern<br>oder die Kirchensteuer nicht l\u00e4nger zahlen wollen.<br><br>Andere melden sich trotzdem nicht ab,<br>weil sie Wert auf eine christliche Beerdigung legen,<br>auf Feiern wie Taufe, Kommunion und Trauung<br>und stimmungsvolle Weihnachtsmessen.<br><br>Von denen, die noch Mitglieder der Kirche sind,<br>hat ein Teil sich bereits innerlich abgekehrt.<br>Andere kommen regelm\u00e4\u00dfig zum Gottesdienst,<br>die einen aus Gewohnheit,<br>anderen ist es ein Bed\u00fcrfnis.<br><br>Viele von ihnen nehmen sich l\u00e4ngst das Recht,<br>in kritischen Punkten nicht den Lehren der Kirche,<br>sondern ihrem eigenen Gewissen zu folgen.<br><br>Das Fortbestehen der Kirche<br>wird nicht zuletzt von denen abh\u00e4ngen,<br>die sich von Krisen nicht abschrecken lassen,<br>die nicht auf destruktive Kritik von au\u00dfen setzen,<br>sondern auf aktive Mitgestaltung von innen.<br><br>Unsere Kirche braucht glaubw\u00fcrdige Zeugen,<br>die durch ihr engagiertes Christsein<br>\u201eSauerteig\u201c f\u00fcr die Gemeinden sind,<br>die Verantwortung \u00fcbernehmen<br>und sich in allen Fragen beharrlich zu Wort melden.<br>Solange, bis sie geh\u00f6rt werden.<br><br>(11\/23, <em>Gisela Baltes, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sonntagspflicht<\/strong><br><br>heute nicht streben<br>sondern aufleben<br>heute nichts stemmen<br>sondern mich bewegen lassen<br>heute nichts wollen<br>sondern einfach sein<br><br>(10\/23, <em>Irene Keil, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Main-Stream<\/strong><br><br>\u00dcberall<br>Main und Stream<br>Main-Stream<br>Wo sind die<br>die nicht mit dem Strom<br>schwimmen?<br>Ausgegrenzt, weg gemobbt?<br>Allein<br>Fassungslos allein?<br>Schmei\u00df bitte<br>Hirn vom Himmel<br>Gott!<br>Dein Sohn war n\u00e4mlich ganz<br>und gar nicht Main-Stream<br>Das hat der Main-Stream heute<br>trefflich herzlos<br>einfach mal verdr\u00e4ngt.<br><br>(10\/23, <em>Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Im \u201eKorb des Lebens\u201c<\/strong><br>Mutworte zu Erntedank<br><br>Ich gehe gerne auf den Bauernmarkt. Dort f\u00fcllt sich mein Einkaufskorb mit k\u00f6stlichen Fr\u00fcchten der Erde. Bin ich einmal zu sp\u00e4t dran, kann mein Lieblingsobst bereits verkauft sein. Andere Menschen sind eben fr\u00fcher aufgestanden als ich. Auch dass es zu dieser Jahreszeit keine Erdbeeren mehr gibt, ist kein Grund, entt\u00e4uscht zu sein. Denn jetzt darf ich mich an saftigen \u00c4pfeln, Birnen und Weintrauben erfreuen. Wenn ich saure Fr\u00fcchte gew\u00e4hlt habe, die mir vielleicht nicht so gut schmecken, kann ich mich beim n\u00e4chsten Mal neu entscheiden. So wie beim \u201eKorb des Lebens\u201c, der uns im Laufe unserer Erdenzeit immer wieder gereicht wird.<br><br>Ob in diesem \u201eKorb\u201c auch das drinnen ist, was ich mir im Moment w\u00fcnsche, ist ungewiss. Ebenso, ob ich als Erste oder wom\u00f6glich Letzte an die Reihe komme. Ich kann irrt\u00fcmlich oder schuldhaft eine falsche Wahl treffen \u2013 \u201esauer\u201c statt \u201es\u00fc\u00df\u201c. Doch irgendwann wird mir aus dem \u201eLebenskorb\u201c eine neue M\u00f6glichkeit geschenkt werden.<br><br>Sind wir entt\u00e4uscht, weil andere vermeintlich Besseres erhalten haben? Oder sind wir dankbar f\u00fcr das Gute, das es \u2013 trotz allem \u2013 im \u201eKorb des Lebens\u201c f\u00fcr uns gibt? Sehen wir das freundliche L\u00e4cheln, die bunten Bl\u00e4tter, die achtsame Geste? H\u00f6ren wir das Vogelgezwitscher, den freundlichen Gru\u00df, die sch\u00f6ne Musik? Nichts ist selbstverst\u00e4ndlich \u2013 alles ist Geschenk. Und ich bin frei zu entscheiden, welcher Mensch ich im n\u00e4chsten Augenblick sein m\u00f6chte. Hoffentlich ein dankbarer. Denn es ist die Dankbarkeit, die das Leben erst reich macht (Dietrich Bonhoeffer).<br><br>(10\/23, <em>Christa Carina Kokol, Mutworte, Sonntagsblatt f\u00fcr die Steiermark, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Meine liebe Angst<\/strong><br><br>Meine liebe Angst,<br>bitte sei so gut und nimm auf dem Beifahrersitz Platz.<br><br>Wenn du mir so auf dem Schoss sitzt<br>k\u00f6nntest du mir ins Steuer greifen.<br><br>Das ist gef\u00e4hrlich.<br>Lenken will immer noch ich.<br><br>Und gib mir nicht so entmutigende Fahrtipps.<br><br>Ach, am besten,<br>du setzt dich gleich nach hinten.<br>Schnall dich an und sei still.<br>Nur, wenn es mich wirklich sch\u00fctzt,<br>darfst du reden.<br><br>Ich nehme dich schon mit,<br>keine Angst,<br>meine liebe Angst.<br><br>(09\/23, <em>Miriam Falkenberg, Epubli 2021. www.gedichte-falkenberg.de, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gebet f\u00fcr den Frieden<\/strong><br><br>Gott,<br>Teile unserer Welt versinken im Chaos.<br>vor Gewalt, Terrorakten und Kriegen<br>in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika<br>und an vielen anderen Orten dieser Erde<br>stehen wir oft sprachlos da.<br><br>Wir bitten dich:<br>Sende deinen Geist und<br>er\u00f6ffne Wege zum Frieden<br>damit Kinder, Jugendliche und<br>Menschen aller Altersgruppen<br>Frieden und Freiheit,<br>Sicherheit und Zukunft<br>miteinander und f\u00fcreinander gestalten.<br><br>Amen.<br><br>(09\/23, <em>BDKJ-Friedensgebet, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sag mir, Friede<\/strong><br><br>Sag mir, Friede,<br>was willst du wissen?<br>Sag mir, Friede,<br>wo willst du mich k\u00fcssen?<br><br>Sag mir, Friede,<br>was soll ich lassen?<br>Sag mir, Friede,<br>was soll ich fassen?<br><br>Sag mir, Friede,<br>wann soll ich tr\u00e4umen?<br>Sag mir, Friede,<br>wo soll ich aufb\u00e4umen?<br><br>Sag mir, Friede,<br>was soll ich essen?<br>Sag mir, Friede,<br>was kann ich vergessen?<br><br>Sag mir, Friede,<br>wann du zufrieden bist<br>und endlich das Wort<br>\u201eKrieg\u201c vergisst.<br><br>(09\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein DU f\u00fcr mein LEBEN<\/strong><br><br>Du<br>achtest auf mich<br>und arbeitest mit mir.<br>Du<br>neigst dich mir zu<br>und nutzt deine Chance.<br>Du<br>kennst meine F\u00e4higkeiten,<br>meine Gedanken und W\u00fcnsche<br>\u2013 und kommst an dein Ziel.<br>Einsame Stunden,<br>endloses Suchen<br>aufgehoben<br>in deiner unendlichen Liebe<br>gewachsen<br>in gegenseitigem Vertrauengehalten<br>und doch ungebunden.<br><br>(09\/23, <em>Barbara Voll, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Achte auf \u2026<\/strong><br><br>Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.<br>Achte auf deine Worte, denn sie werden Taten.<br>Achte auf deine Taten, denn sie werden Gewohnheiten.<br>Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.<br>Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.<br><br>(09\/23, <em>Katholische Jugend Ober\u00f6sterreich. Frieden auf dem Fu\u00dfballplatz \u2013 Eine Jugendandacht., \u201eMach dich auf! Gro\u00dfe und kleine Wege zum Frieden.\u201c, Werkbrief f\u00fcr die Landjugend, S. 132, \u00a9 Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns, M\u00fcnchen November 2017, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Traum(an)f\u00e4nger<\/strong><br><br>(zum 60. Jahrestag der Rede von Martin Luther King: \u201eI have a Dream\u201c)<br><br>Hast du heute schon getr\u00e4umt?<br>So ber\u00fchrend und weltver\u00e4ndernd<br>wie damals im August 1963 der<br>amerikanische B\u00fcrgerrechtler<br>Martin Luther King?<br><br>In seiner Rede<br>sprach er von seinem Lebenstraum,<br>in dem Schwarze und Wei\u00dfe<br>miteinander gerecht und frei leben.<br><br>Er tr\u00e4umte vom Ende<br>der Rassentrennung<br>und vom Beginn einer Nation,<br>in der die Menschen<br>nicht wegen ihrer Hautfarbe,<br>sondern nach ihrem Wesen<br>und Charakter beurteilt werden.<br><br>King leitete die ersten gro\u00dfen<br>und gewaltfreien Protestaktionen.<br><br>Hast du heute schon getr\u00e4umt?<br>Wovon tr\u00e4umen deine Tr\u00e4ume?<br>Wo und wie wachen sie auf?<br>Wie k\u00f6nnen sie ber\u00fchrend<br>und weltver\u00e4ndernd sein?<br><br>Lass deine Tr\u00e4ume<br>nicht von deinen inneren und<br>\u00e4u\u00dferen Kritikern einfangen,<br>sondern fange an,<br>sie \u00fcberall tr\u00e4umen zu lassen:<br>Gewaltfrei. Gerecht. Gew\u00fcrdigt.<br><br>(08\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Urlaubsmacher<\/strong><br><br>Du machst Urlaub?<br>Wie \u201emachst\u201c du das?<br><br>Warum nicht mal<br>den Urlaub<br>machen lassen?<br><br>Doch was machst du,<br>wenn der Urlaub macht,<br>was er will?<br><br>Wie, es macht dir nichts aus,<br>auch dann nicht,<br>wenn der Urlaub nichts macht?<br><br>Denn du willst im Urlaub<br>sowieso mal nichts machen \u2026<br><br>(08\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>ROTER TEPPICH LEBEN<\/strong><br><br>Woher kommst du?<br>Wohin f\u00fchrst du?<br>Du warst<br>Du bist<br>Du wirst sein<br><br>LIEBE<br><br>Geschenkt<br>Empfangen<br>Angenommen<br>Weitergegeben<br><br>F\u00fcr immer<br>Im Herzen<br>Vereint<br><br>(08\/23, <em>Barbara Voll, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>tr\u00e4um weiter<\/strong><br><br>tr\u00e4um weiter<br>von der neuen Erde<br>und dem neuen Himmel<br>und mal ihn dir genau aus<br>deinen Traum<br><br>damit die Erde<br>nicht stecken bleibt<br>im Alptraum<br>menschlicher Ausbeutung<br>und Herrschaft<br><br>tr\u00e4um weiter<br>damit dir<br>die Kraft zum Handeln<br>damit dein Licht<br>nicht ausgeht<br><br>tr\u00e4um weiter<br>als g\u00e4be es ein Morgen<br><br>tu so<br>als k\u00e4me es in erster Linie<br>auf <em><strong>dich<\/strong><\/em> an<br><br>hoffend<br>dass wir viele sind<br><br>vertrauend<br>dass der Sch\u00f6pfer<br>Wort h\u00e4lt<br><br>dass er sich weiter<br>einschreibt in unsere Geschichte<br><br>die verhei\u00dfene Geschichte<br>des Heils<br><br>(07\/23, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>F\u00fcr alle<\/strong><br><br>Die Kirche hat sie<br>nicht mehr alle im Blick.<br><br>Die Kirche hat sie<br>nicht mehr alle im Ohr.<br><br>Die Kirche hat sie<br>nicht mehr alle im Sinn,<br>auch nicht mehr im Herzen.<br><br>Dabei wollte Jesus<br>doch f\u00fcr alle da sein.<br><br>Treten wir endlich so auf,<br>dass wir f\u00fcr alle da sind.<br><br>(07\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Politik<\/strong><br><br>Wie ein Spiel mit dem Feuer.<br>Nur wer verantwortlich<br>damit umgeht,<br>erfreut sich lediglich<br>am Leuchten eines Kerzenlichts<br>und nicht am Fl\u00e4chenbrand.<br><br>(07\/23, <em>Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die Geister unterscheiden<\/strong><br>oder: Aufgeben ist keine Option<br><br><em>Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben,<\/em><br><em>sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit<\/em><br><em>(2 Tim 1,7)<\/em><br><br>Der Geist der Verzagtheit<br>m\u00f6chte mir manchmal einreden:<br>Das hat doch alles keinen Sinn.<br><br>Der Geist der Besonnenheit<br>dagegen sagt mir:<br>Lass dich nicht ins Bockshorn jagen!<br><br>Der Geist der Liebe<br>erinnert mich:<br>Hab Vertrauen, ICH BIN DA!<br><br>Der Geist der Kraft<br>zeigt mir Wege:<br>Verb\u00fcnde dich mit anderen und bleib dran!<br><br>(07\/23, <em>Irene Keil, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>LOSLASSEN<\/strong><br>was mich einengt<br><br>SUCHEN<br>was mir Halt gibt<br><br>FINDEN<br>was in mir lebt und liebt<br><br>(07\/23, <em>Barbara Voll, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Bereit zur Vers\u00f6hnung<\/strong><br><br>Ich baue einen Kreis<br>aus Steinen,<br><br>Steinen,<br>die ich warf<br>und die mich trafen,<br><br>Steinen,<br>mit denen ich mich abgrenzte<br>und die mich ausgrenzten,<br><br>Steinen,<br>\u00fcber die ich stolperte,<br>die ich dir in den Weg legte,<br><br>Steinen,<br>die zu Bruch gingen,<br>und als Schutt liegenblieben.<br><br>Ich setze Moos und Gras<br>zwischen die Steine,<br>lebendiges Gr\u00fcn.<br><br>Und Kerzen.<br>Zeichen der Vers\u00f6hnung.<br><br>(07\/23, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Mein Lebensboot<\/strong><br><br>Wenn das Lebensboot schwankt<br>wohl zum falschen Moment<br>die Segel eingezogen<br><br>Immerhin den Anker geworfen<br>Im Hafen der Liebe Gottes<br>sich zur\u00fcckziehen d\u00fcrfen<br><br>stehen und warten<br>auf den neuen Morgen<br>auf den neuen Tag<br>auf das Neue (im) Leben<br><br>Freude und Zuversicht<br>Vertrauen und Hoffnung<br>Neugier und Lebenslust<br>sind im Gep\u00e4ck<br>\u2026 und noch mehr Liebe &#8230;<br><br>Lass die Leine los<br>Wirf sie Gott entgegen<br>ER wird dich f\u00fchren<br>in die Weite des Lebensmeeres<br><br>Sturm und Sonne<br>Hitze und K\u00e4lte<br>werden dir nicht schaden<br><br>Du bist getragen<br>besch\u00fctzt und beschirmt<br>von seiner Liebe<br><br>Angetrieben von seinem<br>lebendigen Geist. Amen<br><br>(06\/23, <em>Barbara Voll, In: Pfarrbriefservice.de<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Nie ohneeinander<\/strong><br><br>Franziskus von Assisi \u2013 der Heilige aus dem 13. Jahrhundert bewegt bis heute Tausende von M\u00e4nnern und Frauen weltweit. Seine Botschaft ist zeitlos: Es geht nur im MIT-einander.<br><br>Das h\u00f6rt sich einfach an. Ist es aber nicht. Des Menschen h\u00f6chster Traum ist: unabh\u00e4ngig sein; niemanden mehr ben\u00f6tigen; oben sein. Und sei es um den Preis h\u00f6chster Einsamkeit.<br><br>Franziskus, der Kaufmannssohn, hatte \u2013 damals schon! \u2013 begriffen: Wer glaubt, alles zu haben oder zu wissen, der fragt nicht mehr. Der braucht nichts mehr. Der glaubt, sich alles leisten zu k\u00f6nnen. Bis hin zu bodenlosem Egoismus.<br><br>Dem setzt Franziskus von Assisi das freiwillige Betteln entgegen. \u201eK\u00f6nntest du mal bitte \u2026 ?\u201c \u201eW\u00e4re es m\u00f6glich, mir \u2026 ?\u201c Das Revolution\u00e4re daran: So spricht Gott! Nicht: Gott-Allm\u00e4chtig! Nicht: Gott-Einsam! Sondern: Gott-MIT! Gott-Nicht-ohne-Dich!<br><br>Franziskanisch hei\u00dft: Nie ohneeinander. Ich brauche dich. Mensch. Ob arm. Ob reich. Und dich, Sch\u00f6pfung. Wir sind ein MIT-einander. Darum bin ich achtsam. Teile gern. Stecke zur\u00fcck. Diene.<br><br>(06\/23, <em>Bruder Paulus Terwitte, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Muntere Gedanken<\/strong><br><br>Wo sind sie hin?<br>Die munteren Gedanken.<br>In einem launigen Sommerkleid?<br>Verwaschen, verf\u00e4rbt, zerrissen.<br>Vielleicht sollte ich ein neues<br>Sommerkleid kaufen.<br>Und ein besseres Waschmittel<br>F\u00fcr muntere Gedanken.<br>In diesen<br>So unmunteren Zeiten.<br><br>(05\/23, <em>Theresia Bongarth, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Einsame Wege<\/strong><br><br>Einsam<br>ist mancher Weg,<br>bis ein Mensch<br>den Mut hat,<br>ihn zu gehen.<br><br>(05\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>In jedem Menschen<\/strong><br><br>in jedem Menschen<br>Gott suchen und finden<br><br>manchmal<br>gut verborgen<br>hinter einer Fassade<br>aus Aggression<br>dahinter ein Geb\u00e4ude aus Angst<br>hinter einem Ausdruck von Hass<br>dahinter eine Sehnsucht nach Liebe<br><br>Gott<br>ist ein Schatz<br>der gefunden werden will<br><br>sagt Rumi<br>der Universalmystiker<br><br>wo dein Schatz ist<br>ist auch dein Herz<br><br>sagt Jesus<br><br>und geht auf jeden Menschen zu<br>und schaut direkt<br>in ihn hinein<br><br>(05\/23, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die Sch\u00f6pfung richtet sich auf<\/strong><br><br>die Sch\u00f6pfung<br>richtet sich auf<br>und nach der Sonne aus<br><br>auf Zweigen<br>schwebende<br>in jedem Moment<br>entstehende<br>sich auseinanderfaltende<br>Wunderwerke<br><br>fein und zart<br><br>in Herzen<br>gekeimte<br>in jedem Moment<br>aufbl\u00fchende<br>angstbefreite<br>Wandlungen<br><br>mutig und stark<br><br>die Sch\u00f6pfung<br>richtet sich auf<br><br>jetzt sind wir uns gr\u00fcn<br>die Hoffnung und ich<br><br>(05\/23, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wortsch\u00e4tze horten<\/strong><br><br>Wie leichtfertig doch manche b\u00f6sen Worte<br>unseren Mund verlassen.<br><br>Verletzende, kr\u00e4nkende Worte.<br>lieblose, ver\u00e4chtliche Worte.<br>Niederschmetternde, zerst\u00f6rende Worte.<br>Worte wie Keulenschl\u00e4ge.<br>Worte wie Peitschenhiebe.<br>Worte wie Giftpfeile.<br><br>Du kannst sie nicht zur\u00fcckholen.<br>Das Unheil, das sie anrichteten,<br>kannst du nicht r\u00fcckg\u00e4ngig machen.<br><br>Besser,<br>sich beizeiten einen Vorrat anzulegen<br>an guten n\u00e4hrenden Worten.<br><br>Worte sammeln,<br>auf die man sich verlassen kann.<br>Worte, die halten, was sie versprechen.<br>Wohltuende, freundliche Worte.<br>Aufbauende, ermutigende Worte.<br>Aufrichtige, herzliche Worte.<br><br>Gute und b\u00f6se Worte sind Samenk\u00f6rner.<br>Sei gewiss: Die Saat geht auf!<br><br>(05\/23, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Im Religionsunterricht<\/strong><br><br>Im Religionsunterricht geht es heute um das Thema Wunder. Der Lehrer hat als Einstieg die Geschichte von der Hochzeit in Kana vorgelesen und fragt nun: \u201eWie nennt man eine solche Handlung, bei der Wasser zu Wein wird?\u201c Kilian, der Sohn eines Winzers, antwortet: \u201eEine Weinhandlung.\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Versprochen \u2013 einander<\/strong><br><br>Versprochen nicht einander<br>Gegenspieler zu sein,<br>Mit-Menschen<br><br>Versprochen nicht einander<br>Neider zu sein,<br>Lieb-Haber<br><br>Versprochen nicht einander<br>Argw\u00f6hner zu sein,<br>Be-Herzte<br><br>Versprochen nicht einander<br>Entfremder zu sein<br>Nah-Bare<br><br>Versprochen einander nicht<br>Bedr\u00fccker zu sein<br>Mut-Macher<br><br>Versprochen einander nicht<br>Verlogene zu sein,<br>Frei-M\u00fctige<br><br>Versprochen einander nicht<br>Verschlossene zu sein,<br>Zu-G\u00e4ngliche<br><br>Einander Versprochene<br><br>(05\/23, T<em>homas van Vugt, Claudia Sch\u00e4ble, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ein Dankgebet<\/strong><br><br>Danke Gott,<br>f\u00fcr das Leben,<br>das in so vielen Farben und T\u00f6nen<br>mich staunen l\u00e4sst und neugierig macht,<br>immer noch und immer wieder.<br><br>Danke Gott,<br>f\u00fcr die Liebe,<br>die mich vom ersten Atemzug an umh\u00fcllt<br>und die ich in so verschiedener Weise<br>und unverdient geschenkt bekomme.<br><br>Danke Gott,<br>f\u00fcr die Erfahrungen Deiner N\u00e4he,<br>f\u00fcr die Sehnsucht nach Mehr in meinem Herzen,<br>f\u00fcr alles Suchen und Finden und Fragen<br>und f\u00fcr Deinen Geist, der mich bewegt.<br><br>Danke Gott,<br>f\u00fcr alle Menschen,<br>mit denen ich leben und wachsen darf,<br>f\u00fcr die, die mich gro\u00df sehen,<br>und f\u00fcr die, die mir eine Herausforderung sind.<br><br>Danke Gott,<br>f\u00fcr meine Gaben und Aufgaben,<br>mit denen ich in der Welt gestalten kann,<br>durch die ich meinem Inneren Ausdruck geben darf,<br>und auch f\u00fcr meine Grenzen,<br>die mir den Raum meines Lebens zeigen.<br><br>Danke Gott,<br>auch f\u00fcr alle dunklen Stunden,<br>f\u00fcr meine Fragen, meine Sorgen und \u00c4ngste,<br>weil sie mich nicht satt sein lassen,<br>sondern dem\u00fctig und suchend.<br><br>Danke Gott,<br>f\u00fcr das Leben, das Du selber bist!<br><br>Amen.<br><br>(05\/23, <em>Regina Hagmann, www.spurensuche.info, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Danke<\/strong><br><br>Einmal \u2026<br>den Fokus nicht auf die Werbung richten,<br>die immer neue W\u00fcnsche wecken will.<br><br>Einmal \u2026<br>nicht mit den Kritikern \u201ein ein Horn blasen\u201c,<br>die auf unsere Politiker und<br>unser demokratisches Land schimpfen!<br><br>Einmal \u2026<br>\u00fcber die Vielfalt unserer<br>Lebensmittel staunen<br>und einen neuen bewussten<br>Umgang mit ihnen lernen.<br><br>Einmal \u2026<br>zufrieden sein mit dem,<br>was wir haben.<br><br>Einmal \u2026<br>unsere Demokratie<br>und unser Recht auf<br>freie Meinungs\u00e4u\u00dferung<br>zu sch\u00e4tzen wissen!<br>Einmal \u2026<br>von Herzen unserem Sch\u00f6pfer \u201eDanke\u201c sagen,<br>der uns jeden Tag neu beschenkt,<br>nicht nur einmal!!!<br><br><em>(05\/23, Martina Hack, www.spurensuche.info, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kleinigkeiten<\/strong><br><br>Es sind die kleinen Gesten<br>und die kleinen Sachen,<br>die uns oft tr\u00f6sten<br>oder traurig machen.<br><br>Es sind die kleinen Freuden,<br>die uns W\u00e4rme schenken.<br><br>Es sind die kleinen Leiden,<br>die uns bitter kr\u00e4nken.<br><br>Es sind nur kleine Zeichen,<br>die wir t\u00e4glich geben.<br>Doch stellen sie die Weichen<br>f\u00fcr\u2019s Miteinander-Leben.<br><br>(04\/23, <em>Gisela Baltes, impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sechs Gedanken f\u00fcr ein dankbares Lebensgef\u00fchl<\/strong><br><br><strong>1. Im Kleinen das Gro\u00dfe sehen<\/strong><br>Letztlich sind es Kleinigkeiten, die das Leben, wenn nicht sch\u00f6n, so doch ertr\u00e4glich machen. Wir m\u00fcssen sie nur sehen. Eine gewisse Demut, die Albert Schweitzer als F\u00e4higkeit beschrieb, \u201eauch zu den kleinsten Dingen des Lebens empor zu sehen\u201c, ist da hilfreich. Zur Demut geh\u00f6rt auch, entgegenzunehmen, was man empf\u00e4ngt, und das Beste daraus zu machen.<br><br><strong>2. \u201eWende dein Angesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich\u201c<\/strong><br>Lebenskrisen, Krankheit, Tod brauchen Trost, Verst\u00e4ndnis, Zeit. Erst dann k\u00f6nnen wir erkennen, was gut ist und war und was wir einer schmerzlichen Erfahrung vielleicht verdanken.<br><br><strong>3. Um Hilfe bitten<\/strong><br>Das f\u00e4llt nicht immer leicht. Viel zu oft denken wir, wir m\u00fcssten allein zurecht kommen. Doch ohne Bitte kein Dank. Es ist ganz erstaunlich, wie viele T\u00fcren und Herzen ein \u201eBitte\u201c \u00f6ffnet und wie viel Dankbarkeit dann hineinstr\u00f6mt.<br><br><strong>4. Den anderen sehen<\/strong><br>Wir wissen meist recht gut, was wir f\u00fcr andere tun, aber wissen wir auch, was Menschen f\u00fcr uns tun und getan haben, damit unser Leben gelingen konnte? K\u00f6nnen wir das zum Ausdruck bringen und nicht nur zu besonderen Anl\u00e4ssen?<br><br><strong>5. \u00d6fter danken statt entschuldigen<\/strong><br>Ein \u201eDanke f\u00fcr deine Geduld\u201c bringt mehr Wertsch\u00e4tzung zum Ausdruck als ein rasch dahin gesagtes \u201eEntschuldige die Versp\u00e4tung\u201c und kann Wunder bewirken.<br><br><strong>6. \u201eDanket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich\u201c<\/strong><br>Schon ein kurzes Dankgebet vor dem Essen oder Einschlafen vergewissert uns, dass wir nicht allein f\u00fcr uns sorgen m\u00fcssen. Gott ist auch noch da!<br><br>(04\/23, <em>Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, April 2022, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Schon bestellt<\/strong><br><br>Die Trauung geht zu Ende. Der Pfarrer segnet das Ehepaar und spricht: \u201eNun gehet hin, seid fruchtbar und mehret euch.\u201c Die Braut err\u00f6tet etwas und sagt leise: \u201eVielen Dank, Herr Pfarrer, aber das Mittagessen ist doch schon bestellt.\u201c<br><br>(04\/23, a<em>us: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de., in Pfarrbriefservice) <\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Danke, Schatz &#8230;<\/strong><br><br>Eigentlich ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Mein Mann r\u00e4umt die Sp\u00fclmaschine aus. Nichts Besonderes. Einer muss es ja tun. Und ich mache das oft genug. Dennoch kommt mir heute ein \u201eDankesch\u00f6n\u201c \u00fcber die Lippen. Ich wei\u00df nicht, wieso. Aber es hat mich heute richtig gefreut, dass diese allt\u00e4gliche Aufgabe nicht wieder an mir h\u00e4ngen blieb. Dass er gesehen hat, was nottut, und angepackt hat. \u201eDanke, Schatz, f\u00fcrs Sp\u00fclmaschine-ausr\u00e4umen!\u201c<br><br>Erwidert hat er nichts. Aber ich habe gemerkt, wie ihn das gefreut hat. Nichts ist selbstverst\u00e4ndlich. Ich werde in Zukunft h\u00e4ufiger auf Gelegenheiten achten, ihm Danke zu sagen.<br><br>(03\/23, <em>Lina Rowski, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich bin durstig<\/strong><br><br>danach Fragen zu stellen<br>und du w\u00fcrgst sie nicht ab<br>Dir ist heilsame Unruhe wichtiger<br>als tr\u00fcgerische Ruhe<br>Ich bin durstig danach die Wahrheit zu h\u00f6ren<br>und du bel\u00fcgst mich nicht<br>Du langweilst mich nicht<br>mit Wiederk\u00e4uen abgegriffener Argumente<br>Du gehst den Dingen auf den Grund<br>Deine Worte haben Tiefgang<br>Du hast den Mut mich zu entt\u00e4uschen<br>und die Dinge so zu sehen<br>wie sie sind<br><br>Danke daf\u00fcr<br>\u201eDas hast du mir getan!\u201c<br><br>(03\/23, <em>Stanislaus Klemm (zu Mt 25,31-46), In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich bin fremd<\/strong><br><br>und du gibst mir Geborgenheit<br>Deine Stimme ist wie ein Mantel<br>den du mir \u00fcber<br>meine Hoffnung legst<br>Du verstehst mich und<br>dr\u00fcckst mich nicht weg<br>Du erhebst keine Vorw\u00fcrfe<br>h\u00e4ltst mir keine Predigt<br>machst mir keine Schuldgef\u00fchle<br>Du sprichst die Dinge aus<br>die stumm in meiner Seele liegen<br>Du schl\u00fcpfst in meine Welt<br>ohne dich darin zu verlieren<br><br>Danke daf\u00fcr<br>\u201eDas hast du mir getan!\u201c<br><br>(03\/23, <em>Stanislaus Klemm (zu Mt 25,31-46), In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich bin gefangen<\/strong><br><br>in meinem Hass<br>und du besuchst mich<br>Zwischen dem Leben und mir<br>errichte ich Todesstreifen<br>In dieser Trostlosigkeit<br>besuchst du mich<br>h\u00f6rst mir geduldig zu<br>Und siehst hinter<br>meiner Ablehnung<br>intensiven Wunsch nach N\u00e4he<br>Ich bin gefangen in meiner Sucht<br>und du bel\u00fcgst mich nicht<br>h\u00e4ltst mir den Spiegel hin<br>damit ich mich<br>wieder finden kann<br><br>Danke daf\u00fcr<br>\u201eDas hast du mir getan!\u201c<br><br>(03\/23, <em>Stanislaus Klemm (zu Mt 25,31-46), In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich bin krank<\/strong><br><br>vor Angst<br>Und du machst mir Mut<br>dar\u00fcber zu sprechen<br>Ich bin krank vor Hemmung<br>und du glaubst daran<br>dass ich mich \u00e4ndern kann<br>Du siehst mich nicht nur<br>von meiner kranken Seite<br>Siehst mich vollst\u00e4ndig<br>und machst mir Mut<br>dem gehemmten Teil<br>meiner Person<br>in kleinen Schritten<br>Freiheit zu gestatten<br><br>Danke daf\u00fcr<br>\u201eDas hast du mir getan!\u201c<br><br>(03\/23, <em>Stanislaus Klemm (zu Mt 25,31-46), In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich bin hungrig<\/strong><br><br>nach deinem Wort<br>Du teilst deine Worte mit mir<br>und wir werden beide satt<br>Du hinterl\u00e4sst mir nicht einen Berg an leeren Worth\u00fclsen<br>Deine Worte sind nicht wie Brot<br>das zu hart ist und verschimmelt<br>Deine Worte haben das Verfallsdatum noch<br>nicht \u00fcberschritten<br>Sie haben noch Kraft und W\u00fcrze<br>Haben ihren Geschmack noch nicht durch st\u00e4ndiges Aufw\u00e4rmen verloren<br><br>Danke daf\u00fcr<br>\u201eDas hast du mir getan!\u201c<br><br>(03\/23, <em>Stanislaus Klemm (zu Mt 25,31-46), In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich will, dass du lebst<\/strong><br><br>Niemand h\u00f6rt, was ich sage.<br>So bin ich verstummt.<br>Niemand fragt, was ich denke.<br>So bin ich erstarrt.<br>Niemand sp\u00fcrt, was ich f\u00fchle.<br>So bin ich erkaltet.<br><br>L\u00e4ngst f\u00fchle ich mich wie tot.<br>Seit Tagen. Seit Wochen. Seit Jahren.<br><br>Da spricht einer mit Macht:<br>\u201eKomm! Steh auf!\u201c<br><br>Zu sp\u00e4t! Ich kann nicht!<br>Warum bist du nicht fr\u00fcher gekommen?<br>Warum hast du mir nicht geholfen?<br>Warum warst du nicht hier?<br><br>\u201eKomm, steh auf!\u201c sagt er.<br>\u201eIch will, dass du lebst.<br>Vertrau mir! Vertrau dir!\u201c<br><br>Kraft w\u00e4chst mir zu.<br>Ich kann, wenn du hilfst, Herr!<br>Ich vertrau, dass du hilfst, Herr!<br><br>Da bricht auf, was erstarrt war.<br>Was kalt ist, wird warm.<br>Was tot war, beginnt wieder zu leben.<br><br>(03\/23, <em>Gisela Baltes (zu Joh 11,17-44), www.impulstexte.de, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Vom Licht, das aus jedem Menschen leuchtet<\/strong><br><br>Ich denke schlecht von mir.<br><br>Leider zu oft. Auch wenn mancher meint, es fehle vielen Menschen an Selbstkritik: Ich jedenfalls bin mir selbst der kritischste Kritiker. Und andere, die scheinbar \u00fcber jede Kritik erhaben sind, sind es sich selbst auch, nur m\u00f6chten sie dabei nicht erwischt werden.<br><br>Dass meine Person leuchtet, wie nur sie leuchten kann. Und dabei erhellt. Und st\u00f6rt. Und Aufmerksamkeit erregt. Das ist eine Tatsache und ich brauche daran nicht viel zu drehen. Wenn andere sich daran st\u00f6ren, m\u00f6gen sie \u00fcber sich nachdenken, warum es sie st\u00f6rt, dass andere so leuchten, wie sie es doch auch tun.<br><br>Wir brauchen eine Freude am Licht, das aus jedem Menschen leuchtet. Das wird der Angst am besten begegnen, die dunklen Zeitgenossen das Mundwerk f\u00fchrt, wenn sie sp\u00f6ttisch oder ungerecht oder oberfl\u00e4chlich jene missachten, die ohne viel Zutun einfach gut sind. Da sind. Liebevoll sind. Verzeihend. Offen. Kritisch. Konstruktiv.<br><br>Ich denke gut von diesen Lichtern in meinem Leben. Das ist der beste Weg, auch gut von mir zu denken.<br><br>(03\/23, <em>Bruder Paulus Terwitte, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gottes Gedanke<\/strong><br><br>ER denkt an uns<br>mitten im Alltag,<br>pl\u00f6tzlich,<br>w\u00e4hrend wir<br>mit anderen Dingen<br>besch\u00e4ftigt sind.<br>Kleine Zeichen \u2026<br>\u2026 ein Grund inne zu halten,<br>achtsam zu werden<br>f\u00fcr SEINE Gedanken,<br>f\u00fcr SEINE Zeichen der Liebe an uns,<br>die ER uns schickt,<br>jeden Tag!<br><br>(03\/23, <em>Martina Hack, www.spurensuche.de, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zu alt?<\/strong><br><br>Im Priesterseminar bittet ein alter Herr um Aufnahme. Der Regens erkl\u00e4rt ihm: \u201eDa h\u00e4tten Sie vor mindestens 25 Jahren kommen m\u00fcssen. Jetzt sind Sie leider zu alt, um noch Priester zu werden.\u201c Antwortet der alte Herr: \u201eJa schon, aber ab und an werden ja auch ein paar Kardin\u00e4le ben\u00f6tigt.\u201c<br><br><em>(02\/23, aus: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. <\/em>pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Was WAR*?<\/strong><br><br>Was WAR<br>vor einem Jahr,<br>als der Krieg<br>in der Ukraine begann?<br><br>Es war nicht fassbar,<br>was auf die Welt<br>alles zukommt.<br><br>Es war nicht vorstellbar,<br>wie sehr dieser Krieg<br>die Welt ver\u00e4ndert.<br><br>Es war nicht messbar,<br>welche Not, welches Leid<br>\u00fcber die Welt zieht.<br><br>Nicht messbar,<br>aber furchtbar.<br><br>Und wann kommt endlich<br>der erl\u00f6sende Satz:<br>\u201eDas war er, der Krieg\u201c?<br><br>Nicht ausdenkbar?<br><br>(02\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>ge\u00e4ndert<\/strong><br><br>Nichts gewinnen wir,<br>wenn wir den Lauf der Zeit anhalten wollen.<br>Dauerhaftes Gl\u00fcck vergessen wir zu sch\u00e4tzen.<br><br>Leben hei\u00dft Entwicklung und gewinnt durch Ver\u00e4nderung.<br>Es f\u00e4llt uns so schwer, Vertrautes loszulassen,<br>aber in volle H\u00e4nde, in volle Herzen<br>kann Gott nichts Neues legen.<br><br>Neue Erfahrungen und Haltungen<br>verlangen die Aufgabe alter \u00dcberzeugungen.<br>Neues, ewiges Leben kann nur entstehen,<br>wenn der Tod irdisches Leben ausl\u00f6scht.<br><br>Jesu Auferstehung war erst m\u00f6glich<br>nach seinem qualvollen Tod \u2013<br>das gilt auch f\u00fcr uns.<br><br>(02\/23, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Haben oder Sein<\/strong><br>Wer sich auf Gott verl\u00e4sst, kann vieles loslassen<br><br>Erich Fromm hat in den siebziger Jahren mit seinem Buch \u201eHaben oder Sein&#8220; viel Aufsehen erregt. Er sch\u00f6pft aus der j\u00fcdischen Tradition: Wer sich auf Gott verl\u00e4sst, der kann vieles loslassen. Hier werden wohl alle Religionen noch neu wieder hin sehen lernen m\u00fcssen: Sie sind nicht um ihrer selbst willen gestiftet, sondern sind Helfer, die den Menschen freimachen sollen, empathisch mit der Gesellschaft, mit den Mitmenschen und der Natur umzugehen.<br><br>Damit ist unweigerlich auch eine Opferbereitschaft verbunden. Wer sich hingibt, der empf\u00e4ngt. Wer alles weiter f\u00fcr sich besitzen will, der wird bald von seinem Besitz besessen sein.<br><br>Die Freiheitslehre des Evangeliums klingt durch alle Generationen, seit dem einer sie ausgesprochen hat. Mit vielen Verzerrungen, keine Frage.<br><br>Aber die Verzerrungen sind f\u00fcr mich noch lange kein Grund, dem Klang nicht nachzulauschen. Und das Meinige zu tun, das zum Klingen zu bringen, das alle Menschen untereinander verbindet: den Ur-Gesang der Sch\u00f6pfung, den Klang der Engel, die F\u00e4higkeit, das Mehr in den Dingen zu entdecken, dem Sein den Vorrang zu geben und alle Lust aufs Haben-wollen und Behalten-wollen hintanzustellen.<br><br>(02\/23, <em>Br. Paulus Terwitte, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Asche aufs Haupt<\/strong><br><br>Jetzt mal Asche aufs Haupt<br>und Klartext reden:<br>Der leeren Worte sind genug.<br><br>Jetzt mal Asche aufs Haupt<br>und Ruhe finden:<br>Der lauten Tage sind genug.<br><br>Jetzt mal Asche aufs Haupt<br>und Friede sein:<br>Der Kriege weltweit sind genug.<br><br>Jetzt mal Asche aufs Haupt<br>und Ver\u00e4nderung wagen:<br>Der alten Z\u00f6pfe sind genug.<br><br>Jetzt mal Asche aufs Haupt<br>und Segen leben:<br>Der g\u00f6ttlichen Kr\u00e4fte sind genug.<br><br>Jetzt mal Asche aufs Haupt<br>und Hand aufs Herz:<br>Umkehren geht.<br><br>(02\/23, <em>J\u00f6rg Nottebaum, Misereor, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>W\u00fcsten<\/strong><br><br>Es gibt W\u00fcsten, in die man freiwillig geht,<br>als Erlebnisreise gebucht,<br>wohl organisiert und gut beh\u00fctet.<br><br>Es gibt W\u00fcsten als Einkehrtage im Kloster,<br>ohne Handy und Buch, sich selbst ausgeliefert,<br>getragen vom Gebet der M\u00f6nche.<br><br>Es gibt W\u00fcsten, in die man im ganz normalen<br>Alltag hineinger\u00e4t,<br>&#8211; in die W\u00fcste von Klimawandel und Kriegen,<br>&#8211; in die W\u00fcste von nicht abzutragenden Aufgaben,<br>&#8211; in die W\u00fcste von innerer Einsamkeit und \u00c4ngsten.<br><br>Wer reicht mir dann den Stecken und Stab,<br>wer den Schluck Wasser,<br>wer das Manna des Himmels zum \u00dcberleben?<br><br>W\u00fcsten sind Zeiten,<br>in denen man seine ganze Ohnmacht f\u00fchlt<br>und sich damit auss\u00f6hnen muss.<br><br>Ecce homo<br><br>(02\/23, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Soziale Gerechtigkeit<\/strong><br><br><strong>ist sie<\/strong><br><br>nur ein Fragwort, ein Klagwort<br>oder gar ein <strong>Schlag<\/strong>wort<br>in Krisen<br>Demos und<br>Protesten<br><strong>?<\/strong><br><strong>viel mehr<\/strong><br><br>ist sie da \u2014 lindert Leid \u2014 mindert Neid<br>und wandelt die soziale <strong>W<\/strong>ut um in <strong>M<\/strong>ut<br>dank unserem Wissen und Gewissen<br>im Gebet und in Geboten heilt<br>und hilft sie <strong>jedem<\/strong> in seinem<br>Geben und Nehmen gleich<br>so ist sie \u2014 wirkt und<br><strong>macht<\/strong><br>\u2014<br><strong>Arm und Reich<\/strong><br><strong>win-win-gleich<\/strong><br>\u2014<br>zu guter Letzt<br>auch schon<br><br><strong>jetzt<\/strong><br><br>(02\/23, <em>Klaus J\u00e4kel, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Licht<\/strong><br>(Gedanken zu Maria Lichtmess)<br><br>Licht am Ende des Tunnels,<br>Licht in der Finsternis,<br>Licht in der Tiefe der Seele.<br>Die Dunkelheit weicht,<br>ein neuer Weg wird gefunden,<br>ein Hoffnungsschimmer taucht auf.<br><br>Lichtmess \u2013 Darstellung Jesu im Tempel<br>Sein Kommen in unsere Welt,<br>sein Aufwachsen im j\u00fcdischen Glauben,<br>sein Aufzeigen von Gottes Wille<br>\u00fcber alle gesetzestreuen Gebote hinweg<br>hin zur Verk\u00fcndigung von Gottes Liebe und Barmherzigkeit.<br>Ein Licht ging auf f\u00fcr uns alle.<br><br>(01\/23, <em>Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Der N\u00e4chst-Beste<\/strong><br><br>\u201eWer ist mein N\u00e4chster,<br>mein bester N\u00e4chst-Bester?\u201c<br><br>Fragt der Pharis\u00e4er Jesus.<br>Dein N\u00e4chster ist der N\u00e4chstbeste.<br><br>Schau mir in meine Augen \u2013<br>und schau nicht auf deine Vorurteile.<br><br>Schau mir in mein Herz \u2013<br>und schau nicht auf deine Fake News.<br><br>Schau mir in mein Leben \u2013<br>und schau nicht auf deine Zweifel.<br><br>Schau dir das alles in Ruhe an \u2013<br>und w\u00e4hle sorgsam und sorgf\u00e4ltig aus,<br>was zu mehr sozialer Gerechtigkeit f\u00fchrt.<br><br>(01\/23, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Kirchenglocken<\/strong><br><br>sie<br>schwingen<br>und klingen, singen<br>und bringen Gottes Lob zu Ge-<br>h\u00f6r<br><br>Werk<br>der Erde und der<br>menschlichen Arbeit<br>seit Jahrhunderten laden sie ein<br>orten und verorten Heiliges und lassen die Stunden<br>schlagen<br><br>im<br>Tages-,<br>Jahres- und<br>Lebenslauf<br>sind sie f\u00fcr uns<br>und in aller Welt<br>W\u00e4chter und Wachhalter<br>der<br><br>Osterbotschaft<br><br>(01\/23, <em>Klaus J\u00e4kel, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Un &#8211; Gen\u00fcgend<\/strong><br><br>Ungen\u00fcgend<br>\u2013 in der Schule<br>Ungen\u00fcgend<br>\u2013 bei der Arbeit<br>Ungen\u00fcgend<br>\u2013 unsere Beziehung<br>Ungen\u00fcgend<br>\u2013 mein Lebensgef\u00fchl<br><br>GOTTES LIEBE ALLEIN GEN\u00dcGT<br><br>ER neigt sich mir zu<br>\u2013 es gen\u00fcgt ihm,<br>wenn ich mich bem\u00fche<br>\u2013 es gen\u00fcgt ihm,<br>wenn ich das gebe, was ich kann.<br><br>Ich werde gen\u00fcgsam,<br>ich bin beschenkt.<br><br>Ich neige mich meiner Umgebung zu,<br>ich gebe und sp\u00fcre Zuneigung.<br><br>Ich darf erleben,<br>dass IHM auch meine Ecken und Kanten<br>kostbar sind,<br>weil ich sie ihm ehrlich hinhalte.<br><br>ICH BIN WERTVOLL, WEIL GOTTES LIEBE ALLEIN GEN\u00dcGT.<br><br>(01\/23, <em>Schwester M. Jutta Gehrlein, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Arche Noah<\/strong><br><br>Paul ist heute Morgen besonders gut gelaunt. Als er in den Bus einsteigen will, fragt er fr\u00f6hlich den Fahrer: \u201eNa, ist Ihre Arche Noah schon voll?\u201c Der Fahrer antwortet: \u201eNein, steigen Sie ein \u2013 ein Esel fehlt noch!\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Das glaub ich dir gern<\/strong><br><br>das glaub ich dir gern<br>mein Gott<br>dass du Mensch geworden bist<br>Mitgesch\u00f6pf<br>Bruder<br>Gef\u00e4hrte<br>Liebhaber<br>der sich f\u00fcr uns krummgelegt hat<br>durch Kreuz und Tod gegangen<br>der sich hingebende Menschensohn<br><br>das glaub ich dir gern<br>mein Gott<br>dass du uns Leben versprichst ohne Ende<br>und dieses uns in Jesus gezeigt hast<br>dem auferweckten Gottessohn<br><br>das glaub ich dir gern<br>mein Gott<br>dass du dich jeden Tag<br>weiter und weiter<br>hinein gibst in unsere Geschichte und Zeit<br>dass du immer noch dabei bist<br>uns \u2013 deine Sch\u00f6pfung \u2013<br>an dich zu ziehen<br>zu verwandeln<br><br>das glaub ich dir gern<br>das glaube ich gern<br>das glaube ich<br><br>wenn ich nicht gerade zweifle<br><br>(01\/23, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich kann w\u00e4hlen<\/strong><br><br>Ich kann <br>davon tr\u00e4umen,<br>eine edle Rose zu sein,<br>oder<br>so kunterbunt, wie ich bin,<br>bl\u00fchn, was das Zeug h\u00e4lt.<br><br>Ich kann<br>pausenlos jammern:<br>Ach h\u00e4tte, w\u00e4re, k\u00f6nnte ich doch!<br>oder<br>mal ausprobieren,<br>was ich hab, was ich bin, was ich kann.<br>Ich kann<br>bei jeder Entt\u00e4uschung<br>in tiefe Schwermut verfallen<br>oder<br>das Sch\u00f6ne genie\u00dfen,<br>das mir t\u00e4glich begegnet.<br>Ich kann<br>auf Nummer sicher gehen<br>und alles beim Alten lassen<br>oder<br>die Richtung \u00e4ndern<br>und neue Wege erkunden.<br>Ich kann<br>mich vor Entscheidungen dr\u00fccken<br>oder<br>endlich die Verantwortung<br>f\u00fcr mein Leben \u00fcbernehmen.<br><br>(01\/23, <em>Gisela Baltes,www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Niemand mehr blind&#8230;<\/strong><br><br>f\u00fcr die vielen Wunder des Lebens<br>niemand mehr verstrickt<br>in Abh\u00e4ngigkeiten<br>und Unrechtsstrukturen<br>niemand mehr gefangen<br>in Hass, Neid und Gewalt;<br>niemand mehr unterdr\u00fcckt<br>und erniedrigt<br>Anfeindungen ausgesetzt<br>abgeschrieben und ausgegrenzt \u2013<br><br>Gottes Traum vom Menschen<br>Seine Vision einer neuen Welt<br>kann Wirklichkeit werden<br>wenn wir uns ergreifen und<br>bewegen lassen von Seiner Vision<br>unser CHRIST-SEIN leben und<br>uns einbringen mit unseren<br>Gaben und F\u00e4higkeiten<br><br>(01\/23, <em>Hannelore Bares, www.spurensuche.info, in: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die eigene Marke<\/strong><br><br>Gott,<br><br>manchmal denke ich, ich w\u00e4re austauschbar im Tauschhandel der Welt.<br>Du stellst diese Berechnungslogik auf den Kopf und aufs Herz:<br><br>Lass mich aufatmen und erfahren, dass ich keinen Preis habe, sondern einen unersetzbaren Wert.<br><br>Hilf mir, mich nicht in Konkurrrenzdenken einzumauern oder mich mit Marketing-Tricks \u00fcber andere zu stellen.<br><br>Lass mich f\u00fcr heute erfahren:<br>Ich bin nicht beliebig, sondern geliebt.<br><br>(01\/23, <em>Netzgemeinde DA-ZWISCHEN, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Nach Weihnachten<\/strong><br><br>Die Krippe wird abgebaut.<br>Die Engel, die Hirten, die K\u00f6nige<br>werden in ihre Schachteln gelegt.<br>Obenauf Maria und Josef.<br>Zum Schluss das Kind.<br><br>Wegger\u00e4umt. Weggeschlossen.<br>Bis zum n\u00e4chsten Jahr.<br>War es das schon? Was bleibt?<br>Was bleibt uns<br>vom Knaben im lockigen Haar?<br><br>In den Mittelpunkt r\u00fcckt wieder<br>der Wanderprediger,<br>der umherzieht, um den Menschen<br>die Frohe Botschaft vom Reiche Gottes<br>in Wort und Tat zu verk\u00fcnden.<br><br>Dort, wo die Krippe stand,<br>wird schlie\u00dflich das Kreuz aufgerichtet,<br>sp\u00e4ter die Osterkerze.<br>So schlie\u00dft sich der Kreis<br>von der Geburt bis zur Auferstehung.<br><br>Jahr f\u00fcr Jahr<br>vergegenw\u00e4rtigende Erinnerung,<br>erinnernde Gegenwart<br>der f\u00fcr alle Zeit geltenden<br>Heilszusage unseres Gottes.<br><br>(01\/23, <em>Gisela Baltes, www.impulstexte.de, i<\/em><em>n: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gut und B\u00f6se<\/strong><br><br>Zwei alte Pfarrer unterhalten sich. \u201eNach nun so vielen Jahren Seelsorge\u201c, sagt der eine, \u201ekann ich feststellen, dass meine Pfarrkinder sehr wohl zwischen Gut und B\u00f6se unterscheiden k\u00f6nnen.\u201c \u2013 \u201eSchon\u201c, f\u00fcgt der Zweite mit einem Seufzer hinzu, \u201eaber nur bei anderen.\u201c<br><br>(23\/01, <em>aus: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de.<\/em>, in: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>wachsen<\/strong><br><br>hineinwachsen in die Freiheit<br>von W\u00fcnschen und Abh\u00e4ngigkeiten,<br>die fesseln, ohne zu erf\u00fcllen<br><br>hineinwachsen in mich<br>meine verborgenen \u00c4ngste und W\u00fcnsche<br>authentisch werden f\u00fcr mich und andere<br><br>hineinwachsen in den Mitmenschen<br>sp\u00fcren, was er braucht<br>Barmherzigkeit ein\u00fcben<br><br>hineinwachsen in Gott<br>ihn suchen und doch nicht finden<br>aber auf seiner Spur bleiben in Jesu Nachfolge<br><br>(12\/22, Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Telegramm<\/strong><br><br>Gott hat ein Telegramm geschickt.<br>Zwei Worte: Ich komme.<br>Kein Wort davon, wann genau.<br>Himmel Herrgott, man muss sich doch vorbereiten.<br><br>Typisch Gott!<br><br>(12\/22, <em>Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Erdw\u00e4rme<\/strong><br><br>Irgendwo auf dieser Erde wird in diesen Tagen der 8.000.000.000. Mensch geboren.<br><br>Irgendwann auf dieser Erde wird der 8.000.000.000. Mensch sterben.<br><br>Irgendwie sollte es uns doch gelingen, dass zwischendrin alle Milliarden Menschen auf dieser Erde in Liebe und Frieden leben.<br><br>Mensch, lass uns beginnen \u2026<br><br>(12\/22, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Besuch vor Weihnachten<\/strong><br><br>Es ist schon sp\u00e4t am Abend, als ich nach Hause komme. L\u00e4ngst sind die Stra\u00dfenlaternen eingeschaltet und die aufgeh\u00e4ngten Herrnhuter Sterne leuchten um die Wette. Ich schlie\u00dfe die Haust\u00fcr, lasse die Tasche fallen und gehe erst einmal ins Wohnzimmer. Einfach nur mal kurz durchschnaufen.<br><br>Beim Einschalten des Lichts erschrecke ich. Da ist jemand. \u201eKeine Angst\u201c, h\u00f6re ich und die Stimme kommt mir bekannt vor. Es ist Gott. Und, ihm sei Dank, kein Einbrecher. \u201eWas machst Du hier? Und wieso sitzt Du im Dunkeln?\u201c, frage ich, worauf er antwortet, dass seine Gegenwart im Dunkeln ja nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches ist.<br><br>Eigentlich wolle er mich nur mal besuchen, einfach so. \u201eNaja, das ist sch\u00f6n\u201c, stammle ich etwas verlegen, \u201ewolltest Du nicht erst n\u00e4chste Woche kommen?\u201c Mir f\u00e4llt n\u00e4mlich ein, was ich alles bis dahin noch gemacht haben wollte, aber wohl nicht schaffen werde. Das ist mir peinlich. Denn f\u00fcr Gott sollte alles perfekt sein. Ihn scheint das nicht zu st\u00f6ren. \u201eH\u00e4ttest Du einen Tee f\u00fcr mich?\u201c Ja klar, sage ich, froh, dass ich ihm etwas Gutes tun kann. Und w\u00e4hrend das Wasser im Teekessel kocht, erz\u00e4hle ich ihm von meinem Tag. Gott hat Zeit. Er bleibt \u00fcber Nacht. Perfekt.<br><br>(12\/22, <em>Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Retter oder Erl\u00f6ser?<\/strong><br><br>Brauchst du eher einen Retter oder einen Erl\u00f6ser? Diese Frage stand neulich in meinem Adventskalender. Puh! So eine Frage, am fr\u00fchen Morgen.<br><br>Wer mich am Schopf packt und aus dem Wasser zieht, rettet mich. Wer mir das Schwimmen beibringt, erl\u00f6st mich.<br>Wer mich besucht, wenn ich Tr\u00fcbsal blase, rettet mich. Wer mich singen lehrt, erl\u00f6st mich.<br>Wer mich vor dem Untergang bewahrt, rettet mich. Wer mir hilft, an das Unm\u00f6gliche zu glauben, erl\u00f6st mich.<br><br>Ich brauche den Retter, aber mehr noch den Erl\u00f6ser. Obwohl das anstrengender f\u00fcr mich ist.<br><br>(12\/22, <em>Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gut und B\u00f6se<\/strong><br><br>Zwei alte Pfarrer unterhalten sich. \u201eNach nun so vielen Jahren Seelsorge\u201c, sagt der eine, \u201ekann ich feststellen, dass meine Pfarrkinder sehr wohl zwischen Gut und B\u00f6se unterscheiden k\u00f6nnen.\u201c \u2013 \u201eSchon\u201c, f\u00fcgt der Zweite mit einem Seufzer hinzu, \u201eaber nur bei anderen.\u201c<br><br>(12\/22, a<em>us: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In:<\/em> pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>W\u00e4rmestube<\/strong><br><br>Jeden Wintermorgen kreuze ich den Weg frierender Wartender vor der W\u00e4rmestube.  Es ist eine stetig wachsende Gesellschaft der Abgeh\u00e4ngten und Abh\u00e4ngigen von W\u00e4rmestuben und Tafeln, von der Restw\u00e4rme unserer Gesellschaft. <br><br>Hier ist der Ort, an dem die K\u00e4lte abgesch\u00fcttelt werden kann, eiskalte H\u00e4nde und Zehen auftauen, wo sich Herzenst\u00fcren langsam quietschend \u00f6ffnen. Die Augen tr\u00e4nen vor der T\u00fcr und gl\u00e4nzen dahinter. M\u00fcde, steife Glieder strecken sich einen Moment lang in so etwas wie Behaglichkeit aus. <br><br>Heute trete auch ich ein, denn ich hab da mal &#8217;ne Frage: \u201eGibt es hier auch W\u00e4rme- und Energiequellen f\u00fcr <strong>alle<\/strong>? So f\u00fcr die ganze Gesellschaft?\u201c Die schlittert n\u00e4mlich von einer zur n\u00e4chsten Krise: der neue kalte Krieg, Pandemie und Klima, um nur die Offensichtlichen zu nennen. Krisen, die Fragen aufwerfen, Geldb\u00f6rsen leeren, die bei manchen Menschen die Herzen mit Angst und die K\u00f6pfe mit Panik f\u00fcllen. Krisen als Ausl\u00f6ser, den Verstand zu verwirren den Respekt zu vergessen und den Ton verrohen zu lassen. <br><br>Wir sind am Ende angelangt mit W\u00e4rme und mit unseren Energien. Die W\u00e4rmestubenmitarbeiterin schaut mich treuherzig an: \u201eIch kann Ihnen gerne einen Kaffee machen. Hier r\u00fccken alle zusammen, da wird es Ihnen im Nu warm. <br><br>Da gehen Sie dann mit einer W\u00e4rme hinaus, da denken Sie, die reicht f\u00fcr die ganze Welt.\u201c Ich quetsche mich zwischen die auftauenden, dampfenden Leiber und mache sie weit auf, meine innere W\u00e4rmestube.<br><br>(12\/22, <em>Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zum 2. Advent<\/strong><br><br>\u201eIst ja niedlich\u201c, dachte sich belustigt die Dunkelheit, als sie die brennende Kerze auf dem Adventskranz sah. \u201eWas f\u00fcr ein kleines Licht!\u201c Obwohl, das musste sie zugeben, so richtig stockdunkel war es nun nicht mehr. Aber noch lange kein Grund, sich zu f\u00fcrchten. Was konnte so ein kleines, winziges, von jedem Windhauch bedrohtes Lichtlein schon ausrichten? Doch auf einmal, sie wusste auch nicht wieso, wurde ihr etwas mulmig. Kleiner Schw\u00e4cheanfall, beschwichtigte sie sich selbst, der geht vor\u00fcber. Na, wenn sie sich da nicht mal geirrt hat, murmelte die Kerze und blickte in die (Adventskranz)Runde. Da strahlte noch ein Licht: Jetzt sind wir schon zwei.<br><br>(12\/22, <em>Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Schritte zum Frieden<\/strong><br><br>Schweigen<br>Zuh\u00f6ren<br>Nachdenken<br><br>Schw\u00e4che zulassen<br>Bitten lernen<br>Hilfe annehmen<br><br>Zuh\u00f6ren<br>Mitdenken<br>Sich \u00f6ffnen<br><br>Liebe empfangen<br>Vertrauen wagen<br>Liebe geben<br><br>Zuh\u00f6ren<br>Umdenken<br>Mitf\u00fchlen<br><br>Verst\u00e4ndnis \u00fcben<br>R\u00fccksicht nehmen<br>ertragen<br><br>Zuh\u00f6ren<br>Weiterdenken<br>Verhandeln<br><br>Konflikte l\u00f6sen<br>H\u00e4nde reichen<br>Frieden stiften<br><br>(11\/22, Gisela Baltes, In: Pfarrbriefservice.de)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Siehst du mich?<\/strong><br><br>Und sie sagen dir:<br>Niemals aufgeben.<br><br>Dann wurdest du wieder als Letzter gew\u00e4hlt,<br>warst du nicht dabei, hast du keinem gefehlt.<br>Dann standest du da und bliebst dabei allein<br>und niemand stand zu dir, wollte bei dir sein.<br><br>Und sie sagen dir:<br>Kopf hoch.<br><br>Du hast dich angepasst, um dazuzugeh\u00f6ren,<br>um dabei sein zu k\u00f6nnen.<br>Um nicht zu st\u00f6ren,<br>hast du dich vergessen, vertagt, was du bist,<br>man singt dessen Lied, dessen Brot man frisst.<br><br>Und sie sagen dir:<br>Bleib stabil.<br><br>Du hast dich beworben, nie hat es gelangt,<br>hast alles gegeben und die Firma dankt.<br>Zu ihrer Entlastung schicken sie dich zur\u00fcck,<br>w\u00fcnschen viel Gutes und w\u00fcnschen dir Gl\u00fcck.<br><br>Und sie sagen dir:<br>Halt die Ohren steif.<br><br>Du hast dich angepriesen wie saures Bier,<br>bunt ist das Leben nur auf dem Papier.<br>Unerf\u00fcllte Tr\u00e4ume, blass projiziert,<br>lange gewartet und nichts ist passiert.<br><br>Und sie sagen dir,<br>du schaffst das, das wird schon,<br>lass dich nicht h\u00e4ngen, \u00e4rgern, unterkriegen<br>und dass das Leben weiter geht:<br><br>Wer wei\u00df, wof\u00fcr\u00b4s gut ist und h\u00f6r auf zu fragen,<br>der liebe Gott selber hat dich getragen.<br><br>Und du fragst:<br>Siehst du mich?<br><br>(11\/22, <em>Tobias Petzoldt, aus: \u201eDu bist ein Gott, der mich sieht\u201c, ISBN 978-3-96038-309-3 edition chrismon, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Langeweile<\/strong><br><br>Die kleine Fiona langweilt sich furchtbar im Gottesdienst. Unruhig rutscht sie w\u00e4hrend der Predigt in der Bank hin und her. Schlie\u00dflich h\u00e4lt sie es nicht mehr aus und fragt laut vernehmlich ihren Vater: \u201ePapa, wenn wir dem Pfarrer jetzt schon unseren Groschen geben, d\u00fcrfen wir dann fr\u00fcher gehen?\u201c<br><br><em>(10\/22, Aus: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: <a href=\"http:\/\/www.pfarrbriefservice.de\/\">Pfarrbriefservice.de<\/a><\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Vermeldungen<\/strong><br><br>Als der Pfarrer am Ende des Gottesdienstes die Vermeldungen f\u00fcr die kommende Woche bekannt gibt, findet sich darunter auch folgender Hinweis: \u201eDie Jugendgruppe f\u00fchrt am Dienstag um 19 Uhr Shakespeares ,Hamlet\u2018 auf. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen, dieser Trag\u00f6die beizuwohnen.\u201c<br><br><em>(10\/22, Aus: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: <a href=\"http:\/\/www.pfarrbriefservice.de\/\">Pfarrbriefservice.de<\/a>)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Im Vielerlei der Sorgen<\/strong><br><br>Im Vielerlei der Sorgen, die bedr\u00fccken,<br>der \u00c4ngste, wie alles werden wird,<br>der Aufgaben, die kein Ende nehmen,<br>der Informationen, die belasten,<br>der Verpflichtungen, die m\u00fcrbe machen,<br>der N\u00f6te, die beklemmen,<br>der Hilflosigkeiten, die l\u00e4hmen,<br>will ich meinen Blick wachhalten<br>f\u00fcr den Stern,<br>der jetzt schon verk\u00fcndet:<br>Immanuel \u2013 Gott ist mit uns.<br><br><em>(10\/22, Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Un-ruhige Zeiten<\/strong><br><br>Wenn zu viel Last auf unseren Schultern liegt<br>und sie uns in die Knie zwingt,<br>wenn der Kopf, voll von Gedanken, platzen m\u00f6chte,<br>wenn Sehnsucht nach Stille \u00fcberm\u00e4\u00dfig wird,<br>wenn Kr\u00e4fte schwinden, aber noch so viel geplant ist,<br>wenn H\u00e4nde unaufhaltsam von allen Seiten nach uns greifen,<br>wenn der Alltag uns die Luft zum Atmen nimmt,<br>dann wird es Zeit f\u00fcr einen gesunden Egoismus,<br>um Un-Ruhe in Ruhe umzuwandeln.<br><br><em>(10\/22, Gaby Bessen, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Wertsch\u00e4tzung<\/strong><br><br>Und immer die Frage, was du wert bist,<br>wem du etwas wert bist,<br>wie viel dein Wert ist,<br>was du verdienst und was du verlangen kannst<br>nach \u00fcblichen Prinzipien bei deinem Marktwert.<br>Was aber ist dir der Markt wert, der alles regelt<br>und bewertet im eigenen Wertesystem<br>nach Wertentwicklung oder Werteverfall<br>marktgerecht dem Markt gerecht<br>und nach Angebot und Nachfrage<br>aufwertet, abwertet und entwertet,<br>einsch\u00e4tzt, hochsch\u00e4tzt und geringsch\u00e4tzt,<br>in wertvoll oder wertfrei, werthaltig oder wertlos,<br>alles hat schlie\u00dflich seinen Preis<br>und keiner hat etwas zu verschenken,<br>schon gar nicht sich selbst,<br>man ist ja nicht Jesus,<br>man wei\u00df ja, wie so etwas endet,<br>ein Kreuz ist das.<br><br>Und wenn dein Wert nicht passt,<br>wenn die Marktlage ung\u00fcnstig ist<br>und du nicht bestehen kannst im \u00dcberangebot<br>gut vermarkteter Zeitgeiststandards,<br>weil du unpassend bist, dick, dumm<br>oder das falsche Alter, Zeugnis, Geschlecht hast,<br>dann hast du Pech gehabt, leider,<br>und bist wertlos deinen Wert los<br>und bleibst zur\u00fcck als angestaubter Ladenh\u00fcter<br>am Arbeits-, Wohnungs- oder Heiratsmarkt,<br>wirst billig verramscht oder kannst schauen,<br>was noch \u00fcbrig bleibt<br>und wo du bleibst<br>nach Mechanismen menschlicher M\u00e4rkte.<br><br>Um Gottes Willen<br>aber ist den M\u00e4rkten ein Grenze gesetzt,<br>sind Werte gesetzt, die keine B\u00f6rsenwerte sind.<br>Denn da ist ein Gott, der mich sieht.<br>Der mich gemacht hat nach seinem Bild,<br>der mich erdacht hat im Mutterleib,<br>der mich gemacht hat so wunderbar,<br>einmalig und individuell begabt,<br>beschrieben nach biblischem Befund.<br>Was Gott sieht,<br>kann auch ein Mensch schauen mit seinen Augen<br>und kann sehen den Wert,<br>fernab ferner oder naher M\u00e4rkte,<br>gleich g\u00fcltig, auf was gerade Wert gelegt wird,<br>denn dein Wert ist gelegt \u2013 Gott sein Dank.<br><br>(10\/22, <em>Tobias Petzoldt, aus: \u201eDu bist ein Gott, der mich sieht\u201c, ISBN 978-3-96038-309-3, edition chrismon, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Bestraft<\/strong><br><br>Im Kindergottesdienst wiederholt der Kaplan in der Predigt mit den Kindern die eben in der Lesung geh\u00f6rte Sch\u00f6pfungsgeschichte. Er fragt: \u201eWelche S\u00fcnde hat Adam begangen?\u201c Svenja antwortet: \u201eEr hat von dem verbotenen Apfel gegessen.\u201c \u2013 \u201eRichtig\u201c, lobt der Kaplan. \u201eUnd womit wurde er dann bestraft?\u201c Svenja wei\u00df es: \u201eEr musste Eva heiraten.\u201c<br><br><em>(10\/22, Aus: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de. In: <a href=\"http:\/\/www.pfarrbriefservice.de\/\">Pfarrbriefservice.de<\/a><\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ich h\u00f6r nix!<\/strong><br><br>Sie sind selten geworden.<br>Diese besonderen Momente.<br>Und ich habe es lange gar nicht bemerkt.<br>Bis es pl\u00f6tzlich geschah:<br>Nichts.<br>Wow!<br>Nichts. Einfach nichts.<br>Stille.<br>Keine unheimliche Totenstille.<br>Wunder-volle Stille.<br>Da bist du ja! (sagten Gott und ich fast gleichzeitig)<br>Endlich.<br><br>(10\/22, <em>Heike Bulle, <\/em><a href=\"http:\/\/www.spurensuche.info\/\"><em><u>www.spurensuche.info<\/u><\/em><\/a><em>, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Rot und gr\u00fcn<\/strong><br><br>Emily darf mit Mutti zu einer kurzen Andacht mit in die Kirche. Eine Messe h\u00e4lt sie noch nicht durch. Interessiert schaut sich Erna um: die bunten Fenster, gro\u00dfe Kerzen und das ewige Licht. Doch bald wird es ihr langweilig und sie fragt die Mutti: \u201eDauert es noch lange, bis die Ampel auf Gr\u00fcn schaltet?\u201c<br><br><em>(09\/22, Aus: \u201eWer lacht wird selig 2021&#8243; \u00a9 St. Benno Verlag Leipzig, www.vivat.de, in Pfarrbriefservice.de)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Go(o)dbye,<\/strong> <strong>Queen Elisabeth II<\/strong><br><br>Sie war wahrlich<br>kein K\u00f6nigsm\u00e4rchen.<br>Sie war Weltgeschichte.<br><br>Sie war keine Heilige.<br>Sie war eine Frau<br>mit pr\u00e4gender Geschichte.<br><br>Sie war nicht immer am\u00fcsiert,<br>was um sie herum geschah.<br>So mancher Zacken<br>ihrer Krone hat gewackelt.<br><br>Sie war die Ruhe selbst<br>in Krisen und Trag\u00f6dien.<br>Was sie erlebt hat,<br>war viel mehr,<br>als in ein Leben passt.<br><br>Sie war ganz einfach da,<br>als k\u00f6niglicher Beistand<br>in unserer pers\u00f6nlichen<br>Lebensgeschichte.<br><br>\u201eGod save the Queen.\u201c<br>Gott segne uns alle,<br>die wir k\u00f6nigliche<br>Kinder Gottes sind.<br><br><em>(09\/22, Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Michael Gorbatschow<\/strong><br><strong>Ein Mann \u2013 Zwei Worte<\/strong><br><br>Mein Russisch ist sparsam,<br>besteht aus zwei Worten:<br><br>Glasnost (Offenheit)<br>und Perestroika (Umbau)<br><br>Michail Gorbatschow<br>hat sie nicht erfunden,<br>aber er hat ihnen<br>Hoffnung eingehaucht.<br><br>Jetzt ist er verstorben,<br>doch wollen wir hoffen,<br>dass diese beiden<br>russischen Worte<br>in den russischen<br>Herzen weiterleben.<br><br>Als Worte und Werte.<br><br>(09\/22, <em>Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>St\u00fcrme des Lebens<\/strong><br><br>Der Baum, einst gro\u00df und stark, schenkte Menschen Schatten,<br>einen Platz zum Entspannen und um Kraft zu tanken.<br>F\u00fcr manche war er ein Orientierungspunkt, der ihnen den richtigen Weg zeigte.<br>Die V\u00f6gel f\u00fchlten sich in seinen starken \u00c4sten sicher und geborgen.<br>Nun liegt er da, von den St\u00fcrmen des Lebens zerbrochen,<br>dunkle Wolken ziehen \u00fcber ihm auf<br>und nichts erinnert noch an die einstige Sch\u00f6nheit.<br><br>Manche Menschen, einst freundlich, hilfsbereit und f\u00fcr andere jederzeit da.<br>Auch sie k\u00f6nnen den St\u00fcrmen des Lebens nicht mehr standhalten,<br>in ihren Seelen ziehen dunkle Wolken auf und sie zerbrechen daran.<br><br>JESUS DU BAUM DES LEBENS,<br>sei Du f\u00fcr diese Menschen<br>Halt, Kraft, Geborgenheit und Orientierung.<br>Zeige ihnen den rechten Weg und schenke ihnen Deine Liebe.<br>Amen<br><br>(08\/22, <em>Sabrina B\u00f6ck, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Die andere Seite<\/strong><br><br>Der Krieg macht keine Pause<br>und kennt keinen Urlaub.<br><br>W\u00e4hrend wir uns erholen k\u00f6nnen, <br>m\u00fcssen die Menschen<br>in den bombardierten Gebieten<br>t\u00e4glich um ihr Leben bangen und<br>unter den schrecklichen Folgen<br>leiden, ihre Toten betrauern<br>und begraben \u2013 f\u00fcr sie alle<br>bitten wir um Kraft und Trost.<br><br>Der Krieg lebt von der L\u00fcge<br>und t\u00f6tet zuerst die Wahrheit.<br><br>W\u00e4hrend wir durch Berichte<br>informiert werden, die von der<br>Pressefreiheit bestimmt sind,<br>werden die Menschen in Russland<br>get\u00e4uscht und belogen.<br>Wir beten f\u00fcr Journalisten, die sich redlich m\u00fchen, aber auch<br>f\u00fcr all jene, die L\u00fcgen verbreiten.<br><br>Der Krieg zerst\u00f6rt jeden Tag<br>neu das Leben vieler Menschen.<br><br>W\u00e4hrend wir in gro\u00dfer Sicherheit<br>und Freiheit leben k\u00f6nnen,<br>m\u00fcssen die Menschen in der Ukraine<br>das Gegenteil erleiden.<br>F\u00fcr sie alle beten wir um viel Kraft,<br>um Geduld und starke Hoffnung,<br>um baldigen Frieden und Ruhe.<br><br>Maria, du K\u00f6nigin des Friedens,<br>bitte f\u00fcr uns!<br><br>(08\/22, <em>Paul Weismantel, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Abendgebet<\/strong><br><br>Abends, wenn ich schlafen geh,<br>lass mich, mein Gott, einen Blick zur\u00fcckwerfen<br>auf den sich neigenden Tag:<br>Wof\u00fcr kann ich Dir Dank sagen?<br>Wo habe ich etwas falsch gemacht?<br>Habe ich etwas Gutes nicht getan<br>aus Bequemlichkeit oder Nachl\u00e4ssigkeit?<br><br>Was war mir heute besonders wichtig?<br>Warst auch Du mir wichtig?<br><br>Konnte ich heute der sein, der ich im Innersten bin?<br>Oder habe ich mir und anderen etwas vorgespielt?<br><br>Und wenn mir manches heute noch nicht recht gelang,<br>r\u00fccke Du es wieder zurecht<br>und schicke mir jetzt einen gesunden Schlaf,<br>eine ungest\u00f6rte Nacht,<br>damit ich morgen mit frischen Kr\u00e4ften<br>weitergehen kann auf dem Weg zu Dir,<br>der Du auf mich in meiner tiefsten Seele wartest.<br><br>(08\/22, <em>Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Morgengebet<\/strong><br><br>Guten Morgen, mein Gott, mein Vater, mein Freund.<br>Die Nacht ist vorbei,<br>dankbar bin ich f\u00fcr die Stunden der Ruhe,<br>f\u00fcr das Sch\u00f6pfen neuer Kr\u00e4fte.<br><br>Mit Freude will ich an die Aufgaben dieses Tages gehen,<br>dankbar, dass Aufgaben auf mich warten,<br>vielleicht gro\u00dfe im Beruf oder zu Hause,<br>vielleicht kleine wie ein L\u00e4cheln zum Nachbarn.<br><br>Schenke mir die Weisheit,<br>die wichtigen von den unwichtigen Aufgaben zu unterscheiden,<br>schenke mir die Einsicht, dass ich nicht alles machen kann,<br>und lass mich dem\u00fctig sein,<br>weil ich vieles nicht so schaffe, wie es sein sollte.<br>Ich will mich vers\u00f6hnen mit meinen Grenzen<br>und kann dann auch geduldig mit den Grenzen anderer sein.<br><br>Immer wieder will ich mir einige Minuten Zeit nehmen,<br>um dir von meinem Tag zu erz\u00e4hlen.<br>Und wenn ich in Zeitnot komme,<br>dann sieh es mir nach,<br>bis ich wieder mich bei Dir ausruhen kann.<br><br>So segne du diesen Tag! Amen<br><br>(08\/22, <em>Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Warum nicht eine Frau als Priesterin?<\/strong><br><br>Gewagt gefragt \u2013 aus Kindermund<br><br>Im Kommunionunterricht erf\u00e4hrt Peter, dass in der heiligen Messe stets nur ein <strong>Mann<\/strong> als <strong>Priester<\/strong> die von Christus eingesetzten Wandlungsworte \u00fcber das Brot der Hostie sprechen darf, wodurch Gott selbst als \u201eLeib Christi\u201c in Erinnerung an sein Abendmahl in besonderer Weise stets neu zur Welt kommt.<br><br>\u201eWarum nicht eine <strong>Frau<\/strong> als <strong>Priesterin<\/strong>?\u201c, stutzt Peter. \u2013 \u201eWieso?\u201c, fragt die Unterrichtende.<br><br>\u201e\u2026 ei, weil doch den <strong>eigentlichen<\/strong> Leib Christi, ich meine, den von <strong>Jesus<\/strong> \u2013 eine <strong>Frau<\/strong> zur Welt gebracht hat \u2013 Mutter Maria an Weihnachten\u201c.<br><br>\u201eAch so\u201c, meint die Verlegene, \u201eja, eigentlich hast du recht \u2013 vielleicht sp\u00e4ter \u2026\u201c<br><br>\u201e\u2026 h\u00f6chste Zeit \u2026\u201c, schweigt Peter.<br><br>(08\/22, <em>Klaus J\u00e4kel, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Ist das Liebe?<\/strong><br><br>Die Frage, damals an Petrus gerichtet,<br>geht heute an mich:<br><br>\u201e<strong>Liebst du mich?\u201c<\/strong><br><br>Da muss ich nicht lange nachdenken:<br>\u201eNat\u00fcrlich liebe ich dich!\u201c<br><br>\u201e<strong>Bist du sicher?\u201c<\/strong><br><br>\u201eAber ja. Ich finde wirklich gut,<br>was du gesagt und getan hast.\u201c<br><br>\u201e<strong>Ist das Liebe?\u201c<\/strong><br><br>\u201eImmerhin komme ich fast jede Woche<br>zu dir in die Kirche zum Gottesdienst.\u201c<br><br>\u201e<strong>Ist das Liebe?\u201c<\/strong><br><br>\u201eIch denke auch manchmal an dich<br>und bete zu dir.\u201c<br><br>\u201e<strong>Ist das Liebe?\u201c<\/strong><br><br>\u201eEtwa nicht? Aber wie soll ich dir<br>meine Liebe denn sonst zeigen?\u201c<br><br>\u201e<strong>Durch dein Leben!\u201c<\/strong><br><br>(07\/22, <em>Gisela Baltes, <\/em><em>In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Du bist unser Bezugsrahmen<\/strong><br><br>Du bist unser Bezugsrahmen<br>aus dem wir nie zu fallen verm\u00f6gen<br><br>wir k\u00f6nnen tausendfach<br>an Dir vorbei denken<br>vorbei eilen<br>vorbei handeln<br>vorbei glauben<br><br>wir bewegen uns dennoch<br>in all unseren Bez\u00fcgen<br>und Beziehungen<br>in Dir<br><br>w\u00fcrden wir uns nach Dir ausrichten<br>was w\u00e4re das f\u00fcr ein Gl\u00fcck<br>wie sesshaft w\u00fcrde der Frieden werden<br>wie heiter w\u00fcrden wir die Tage durchschreiten<br><br>(07\/22, <em>Miriam Falkenberg<\/em>, <em>aus: dies., Kaum zu glauben. Gedichte an Gott und die Welt. Epubli 2021. www.gedichte-falkenberg.de, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gemeinsamer Spaziergang<\/strong><br><br>Gestern habe ich Gott eingeladen,<br>mit mir spazieren zu gehen.<br><br>Schon bald waren wir gemeinsam auf dem Weg,<br>den ich t\u00e4glich gehe.<br>Zuerst wusste ich nicht so recht,<br>was ich mit ihm reden sollte.<br>Aber dann fand ich die richtigen Worte<br>und \u00f6ffnete ihm mein Herz.<br><br>Die ganze Zeit h\u00f6rte er mir zu,<br>ohne mich zu unterbrechen.<br>Danach gingen wir eine Weile<br>schweigend nebeneinander her.<br>Sp\u00e4ter brach Gott das Schweigen<br>und sprach zu meinem Herzen.<br><br>Lange h\u00f6rte ich ihm zu.<br>Er hatte mir soviel zu sagen.<br>Ab jetzt wollen wir wieder \u00f6fter<br>ein St\u00fcck miteinander gehen.<br><br>(07\/22, <em>Gisela Baltes, <\/em><em>Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Spuren hinterlassen<\/strong><br><br>Wenn du gehst<br>F\u00fcr immer gehst<br>Hinterlasse eine Spur<br>Einen Abdruck deiner Hoffnung<br>Ein Profil<br>Der guten Tat<br>Dass die Erinnerung daran<br>Stets Hilfe sei<br>In dunkler Zeit<br>Dass jeder lesen kann<br>Wie gut es war<br>Dass es dich gab<br>Dass jeder sp\u00fcren kann<br>Wie gut es tut<br>Deinem Schritt zu folgen<br><br>Sei kein Profilj\u00e4ger<br>Aber auch<br>Kein Leisetreter<br><br>Dein Leben sei klar<br>Nicht verschwommen<br>Sondern wahr<br>Zeig allen<br>Die nach Spuren suchen<br>Dass es<br>Dein Leben<br>war<br><br>(07\/22, <em>Stanislaus Klemm, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>MEIN WUNSCH<\/strong><br><br>Manchmal w\u00fcnsch ich mir:<br>die Klugheit im Denken und Handeln<br>die Friedfertigkeit im Reden und Tun<br>die Ehrlichkeit in Reue und Umkehr<br>durchdringe die Finsternis in Kirche und Welt.<br><br>Ein frommer Wunsch \u2013 vielleicht.<br>Und doch:<br>Licht durchdringt alle Dunkelheit \u2013 ganz sicher.<br><br>(07\/22, <em>Christoph Joppich, Seelenzuckerl, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Du h\u00f6rst mir zu \u2026<\/strong><br><br>Du h\u00f6rst mir zu<br>Und schaust nicht \u00e4ngstlich auf die Uhr<br>Du schenkst mir Zeit<br>Und \u00f6ffnest meinen Worten<br>Endlich eine T\u00fcr<br>Die l\u00e4ngst verschlossen war<br>Meine Gedanken<br>Meine \u00c4ngste<br>Perlen nicht ab<br>An deiner Ungeduld<br>Sie sammeln sich<br>In deinem Ohr<br>Verwandeln sich<br>In Morgentau<br>In Hoffnung<br>Trost und S\u00e4ttigung<br><br>(07\/22, <em>Stanislaus Klemm, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Glaube<\/strong><br><br>der mir in die Hand f\u00e4llt<br>die ihn locker festh\u00e4lt<br>meinem Herzen vorstellt<br>und zum Weitergeben bereith\u00e4lt<br>der lebt wie jeder<br><br>Glaube<br>\u2013 ohne Zweifel<br>vom Zweifel<br><br>(07\/22, <em>Klaus J\u00e4kel, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>\u00d6komenisches Friedensgebet 2022<\/strong><br><br>von Missio + EMW Evangelische Mission Weltweit<br>von Sr. Mary Grace Sawe<br><br><br><strong>Gebet auf deutsch<br><br><em>\u00bb Das Gebet \u00ab<\/em><\/strong><br><br>G\u00fctiger Gott, wir sehnen uns danach,<br>miteinander in Frieden zu leben.<br><br>Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit<br>\u00fcberhandnehmen,<br>wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,<br>wenn Vers\u00f6hnung nicht m\u00f6glich erscheint,<br>bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.<br><br>Wenn Unterschiede in Sprache,<br>Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,<br>dass wir deine Gesch\u00f6pfe sind und<br>dass du uns die Sch\u00f6pfung als gemeinsame<br>Heimat anvertraut hast,<br>bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.<br><br>Wenn Menschen gegen Menschen<br>ausgespielt werden,<br>wenn Macht ausgenutzt wird,<br>um andere auszubeuten,<br>wenn Tatsachen verdreht werden,<br>um andere zu t\u00e4uschen, bist du es,<br>der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.<br><br>Lehre uns, gerecht und f\u00fcrsorglich<br>miteinander umzugehen und der<br>Korruption zu widerstehen.<br><br>Schenke uns mutige Frauen und M\u00e4nner,<br>die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt<br>an Leib und Seele hinterlassen.<br><br>Lass uns die richtigen Worte, Gesten und<br>Mittel finden, um den Frieden zu f\u00f6rdern.<br><br>In welcher Sprache wir dich auch als<br>\u201eF\u00fcrst des Friedens\u201c bekennen,<br>lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein<br>gegen Gewalt und gegen Unrecht.<br><br>Amen.<br><br><br><strong>Gebet auf ukrainisch<br><br><em>\u00bb \u041c\u043e\u043b\u0438\u0442\u0432\u0430 \u00ab<\/em><\/strong><br><br>\u0412\u0441\u0435\u0434\u043e\u0431\u0440\u0438\u0439 \u0411\u043e\u0436\u0435,<br>\u043c\u0438 \u043f\u0440\u0430\u0433\u043d\u0435\u043c\u043e \u0436\u0438\u0442\u0438 \u0432 \u043c\u0438\u0440\u0456 \u043e\u0434\u0438\u043d \u0437 \u043e\u0434\u043d\u0438\u043c.<br><br>\u041a\u043e\u043b\u0438 \u043f\u043e\u0448\u0438\u0440\u044e\u044e\u0442\u044c\u0441\u044f \u0435\u0433\u043e\u0457\u0437\u043c \u0442\u0430 \u043d\u0435\u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u0456\u0441\u0442\u044c,<br>\u043a\u043e\u043b\u0438 \u0441\u043f\u0430\u043b\u0430\u0445\u0443\u0454 \u043d\u0430\u0441\u0438\u043b\u043b\u044f \u043c\u0456\u0436 \u043b\u044e\u0434\u044c\u043c\u0438,<br>\u043a\u043e\u043b\u0438 \u043f\u0440\u0438\u043c\u0438\u0440\u0435\u043d\u043d\u044f \u0432\u0438\u0433\u043b\u044f\u0434\u0430\u0454 \u043d\u0435\u043c\u043e\u0436\u043b\u0438\u0432\u0438\u043c,<br>\u0422\u0438 \u0454 \u0422\u043e\u0439, \u0445\u0442\u043e \u0434\u0430\u0440\u0443\u0454 \u043d\u0430\u043c \u043d\u0430\u0434\u0456\u044e \u043d\u0430 \u043c\u0438\u0440.<br><br>\u041a\u043e\u043b\u0438 \u0447\u0435\u0440\u0435\u0437 \u0440\u0456\u0437\u043d\u0438\u0446\u0456 \u0432 \u043c\u043e\u0432\u0456,<br>\u043a\u0443\u043b\u044c\u0442\u0443\u0440\u0456 \u0447\u0438 \u0432\u0456\u0440\u0456 \u0437\u0430\u0431\u0443\u0432\u0430\u0454\u043c\u043e,<br>\u0449\u043e \u043c\u0438 \u0454 \u0422\u0432\u043e\u0457\u043c\u0438 \u0442\u0432\u043e\u0440\u0456\u043d\u043d\u044f\u043c\u0438 \u0456 \u0449\u043e \u0422\u0438 \u0434\u043e\u0432\u0456\u0440\u0438\u0432 \u043d\u0430\u043c \u0442\u0432\u043e\u0440\u0456\u043d\u043d\u044f \u044f\u043a \u0441\u043f\u0456\u043b\u044c\u043d\u0438\u0439 \u0434\u0456\u043c,<br>\u0422\u0438 \u0454 \u0422\u043e\u0439, \u0445\u0442\u043e \u0434\u0430\u0440\u0443\u0454 \u043d\u0430\u043c \u043d\u0430\u0434\u0456\u044e \u043d\u0430 \u043c\u0438\u0440.<br><br>\u041a\u043e\u043b\u0438 \u043b\u044e\u0434\u0435\u0439 \u0432\u0438\u043a\u043e\u0440\u0438\u0441\u0442\u043e\u0432\u0443\u044e\u0442\u044c \u043e\u0434\u0438\u043d \u043f\u0440\u043e\u0442\u0438 \u043e\u0434\u043d\u043e\u0433\u043e,<br>\u043a\u043e\u043b\u0438 \u0432\u043b\u0430\u0434\u0443 \u0437\u0430\u0441\u0442\u043e\u0441\u043e\u0432\u0443\u044e\u0442\u044c,<br>\u0449\u043e\u0431 \u0432\u0438\u043a\u043e\u0440\u0438\u0441\u0442\u0430\u0442\u0438 \u0456\u043d\u0448\u0438\u0445 \u0443 \u0432\u043b\u0430\u0441\u043d\u0438\u0445 \u043a\u043e\u0440\u0438\u0441\u043d\u0438\u0445 \u0446\u0456\u043b\u044f\u0445,<br>\u043a\u043e\u043b\u0438 \u0444\u0430\u043a\u0442\u0438 \u0432\u0438\u043a\u0440\u0438\u0432\u043b\u044f\u044e\u0442\u044c\u0441\u044f, \u0449\u043e\u0431 \u043e\u0431\u043c\u0430\u043d\u044e\u0432\u0430\u0442\u0438 \u0456\u043d\u0448\u0438\u0445,<br>\u0422\u0438 \u0454 \u0422\u043e\u0439, \u0445\u0442\u043e \u0434\u0430\u0440\u0443\u0454 \u043d\u0430\u043c \u043d\u0430\u0434\u0456\u044e \u043d\u0430 \u043c\u0438\u0440.<br><br>\u041d\u0430\u0432\u0447\u0438 \u043d\u0430\u0441 \u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u043e \u0442\u0430 \u0434\u0431\u0430\u0439\u043b\u0438\u0432\u043e \u0441\u0442\u0430\u0432\u0438\u0442\u0438\u0441\u044f \u043e\u0434\u0438\u043d \u0434\u043e \u043e\u0434\u043d\u043e\u0433\u043e \u0456 \u043f\u0440\u043e\u0442\u0438\u0441\u0442\u043e\u044f\u0442\u0438 \u043a\u043e\u0440\u0443\u043f\u0446\u0456\u0457.<br><br>\u041f\u043e\u0434\u0430\u0439 \u043d\u0430\u043c \u0432\u0456\u0434\u0432\u0430\u0436\u043d\u0438\u0445 \u0436\u0456\u043d\u043e\u043a \u0442\u0430 \u0447\u043e\u043b\u043e\u0432\u0456\u043a\u0456\u0432,<br>\u043a\u043e\u0442\u0440\u0456 \u043b\u0456\u043a\u0443\u044e\u0442\u044c \u0440\u0430\u043d\u0438,<br>\u044f\u043a\u0456 \u043d\u0435 \u0432\u0434\u0430\u044e\u0442\u044c\u0441\u044f \u0434\u043e \u043d\u0435\u043d\u0430\u0432\u0438\u0441\u0442\u0456 \u0439 \u0442\u0456\u043b\u0435\u0441\u043d\u043e\u0433\u043e \u0447\u0438 \u0434\u0443\u0448\u0435\u0432\u043d\u043e\u0433\u043e \u043d\u0430\u0441\u0438\u043b\u043b\u044f.<br><br>\u0414\u0430\u0439 \u043d\u0430\u043c \u0437\u043d\u0430\u0439\u0442\u0438 \u043f\u0440\u0430\u0432\u0438\u043b\u044c\u043d\u0456 \u0441\u043b\u043e\u0432\u0430,<br>\u0436\u0435\u0441\u0442\u0438 \u0442\u0430 \u0437\u0430\u0441\u043e\u0431\u0438, \u0449\u043e\u0431 \u0441\u043f\u0440\u0438\u044f\u0442\u0438 \u043c\u0438\u0440\u0443.<br><br>\u041d\u0435\u0437\u0432\u0430\u0436\u0430\u044e\u0447\u0438 \u043d\u0430 \u0442\u0435,<br>\u044f\u043a\u043e\u044e \u043c\u043e\u0432\u043e\u044e \u043c\u0438 \u0432\u0438\u0437\u043d\u0430\u0454\u043c\u043e \u0422\u0435\u0431\u0435 \u00ab\u041a\u043d\u044f\u0437\u0435\u043c \u043c\u0438\u0440\u0443\u00bb,<br>\u0443\u0447\u0438\u043d\u0438, \u0449\u043e\u0431 \u0432\u0441\u0443\u043f\u0435\u0440\u0435\u0447 \u043d\u0430\u0441\u0438\u043b\u043b\u044e \u0442\u0430 \u043d\u0435\u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u043e\u0441\u0442\u0456 \u043d\u0430\u0448 \u0433\u043e\u043b\u043e\u0441 \u0431\u0443\u0432 \u043f\u043e\u0447\u0443\u0442\u0438\u0439.<br><br>\u0410\u043c\u0456\u043d\u044c.<br><br><br><strong>Gebet auf russisch<br><br><em>\u00bb \u041c\u043e\u043b\u0438\u0442\u0432\u0430 \u00ab<\/em><\/strong><br><br>\u0411\u043e\u0436\u0435 \u043c\u0438\u043b\u043e\u0441\u0442\u0438\u0432\u044b\u0439,<br>\u043c\u044b \u0436\u0430\u0436\u0434\u0435\u043c \u0436\u0438\u0442\u044c \u0432\u043c\u0435\u0441\u0442\u0435 \u0432 \u043c\u0438\u0440\u0435.<br><br>\u041a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u044d\u0433\u043e\u0438\u0437\u043c \u0438 \u043d\u0435\u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u043e\u0441\u0442\u044c \u041d\u0435 \u0437\u043d\u0430\u044e\u0442 \u0433\u0440\u0430\u043d\u0438\u0446,<br>\u043a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u043c\u0435\u0436\u0434\u0443 \u043b\u044e\u0434\u044c\u043c\u0438 \u0432\u0441\u043f\u044b\u0445\u0438\u0432\u0430\u0435\u0442 \u043d\u0430\u0441\u0438\u043b\u0438\u0435,<br>\u043a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u043f\u0440\u0438\u043c\u0438\u0440\u0435\u043d\u0438\u0435 \u043a\u0430\u0436\u0435\u0442\u0441\u044f \u043d\u0435\u0432\u043e\u0437\u043c\u043e\u0436\u043d\u044b\u043c,<br>\u0442\u044b \u0442\u043e\u0442, \u043a\u0442\u043e \u0434\u0430\u0440\u0443\u0435\u0442 \u043d\u0430\u043c \u043d\u0430\u0434\u0435\u0436\u0434\u0443 \u043d\u0430 \u043c\u0438\u0440.<br><br>\u041a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u043f\u043e \u043f\u0440\u0438\u0447\u0438\u043d\u0435 \u0440\u0430\u0437\u043b\u0438\u0447\u0438\u0439 \u0432 \u044f\u0437\u044b\u043a\u0435,<br>\u043a\u0443\u043b\u044c\u0442\u0443\u0440\u0435 \u0438\u043b\u0438 \u0432\u0435\u0440\u0435 \u043c\u044b \u0437\u0430\u0431\u044b\u0432\u0430\u0435\u043c \u043e \u0442\u043e\u043c,<br>\u0447\u0442\u043e \u043c\u044b \u0422\u0432\u043e\u0438 \u0442\u0432\u043e\u0440\u0435\u043d\u0438\u044f,<br>\u0438 \u0447\u0442\u043e \u0422\u044b \u0434\u043e\u0432\u0435\u0440\u0438\u043b \u043d\u0430\u043c \u044d\u0442\u043e\u0442 \u041c\u0438\u0440 \u043a\u0430\u043a \u043e\u0431\u0449\u0443\u044e \u0420\u043e\u0434\u0438\u043d\u0443,<br>\u0442\u044b \u0442\u043e\u0442, \u043a\u0442\u043e \u0434\u0430\u0440\u0443\u0435\u0442 \u043d\u0430\u043c \u043d\u0430\u0434\u0435\u0436\u0434\u0443 \u043d\u0430 \u043c\u0438\u0440.<br><br>\u041a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u043b\u044e\u0434\u0435\u0439 \u043d\u0430\u0441\u0442\u0440\u0430\u0438\u0432\u0430\u044e\u0442 \u0434\u0440\u0443\u0433 \u043f\u0440\u043e\u0442\u0438\u0432 \u0434\u0440\u0443\u0433\u0430,<br>\u043a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u0437\u043b\u043e\u0443\u043f\u043e\u0442\u0440\u0435\u0431\u043b\u044f\u044e\u0442 \u0432\u043b\u0430\u0441\u0442\u044c\u044e \u0447\u0442\u043e\u0431\u044b \u044d\u043a\u0441\u043f\u043b\u0443\u0430\u0442\u0438\u0440\u043e\u0432\u0430\u0442\u044c \u043b\u044e\u0434\u0435\u0439,<br>\u043a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u0444\u0430\u043a\u0442\u044b \u0438\u0441\u043a\u0430\u0436\u0430\u044e\u0442\u0441\u044f \u0447\u0442\u043e\u0431\u044b \u0432\u0432\u043e\u0434\u0438\u0442\u044c \u043b\u044e\u0434\u0435\u0439 \u0432 \u0437\u0430\u0431\u043b\u0443\u0436\u0434\u0435\u043d\u0438\u0435,<br>\u0442\u044b \u0442\u043e\u0442, \u043a\u0442\u043e \u0434\u0430\u0440\u0443\u0435\u0442 \u043d\u0430\u043c \u043d\u0430\u0434\u0435\u0436\u0434\u0443 \u043d\u0430 \u043c\u0438\u0440.<br><br>\u041d\u0430\u0443\u0447\u0438 \u043d\u0430\u0441 \u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u043e \u0438 \u0437\u0430\u0431\u043e\u0442\u043b\u0438\u0432\u043e \u043e\u0431\u0445\u043e\u0434\u0438\u0442\u044c\u0441\u044f \u0434\u0440\u0443\u0433 \u0441 \u0434\u0440\u0443\u0433\u043e\u043c,<br>\u0438 \u043f\u0440\u043e\u0442\u0438\u0432\u043e\u0441\u0442\u043e\u044f\u0442\u044c \u043a\u043e\u0440\u0440\u0443\u043f\u0446\u0438\u0438.<br><br>\u0414\u0430\u0440\u0443\u0439 \u043d\u0430\u043c \u0441\u043c\u0435\u043b\u044b\u0445 \u043c\u0443\u0436\u0447\u0438\u043d \u0438 \u0436\u0435\u043d\u0449\u0438\u043d,<br>\u043a\u043e\u0442\u043e\u0440\u044b\u0435 \u0438\u0441\u0446\u0435\u043b\u044f\u044e\u0442 \u0442\u0435\u043b\u0435\u0441\u043d\u044b\u0435 \u0438 \u0434\u0443\u0448\u0435\u0432\u043d\u044b\u0435 \u0440\u0430\u043d\u044b,<br>\u043d\u0430\u043d\u0435\u0441\u0435\u043d\u043d\u044b\u0435 \u043d\u0435\u043d\u0430\u0432\u0438\u0441\u0442\u044c\u044e \u0438 \u043d\u0430\u0441\u0438\u043b\u0438\u0435\u043c.<br><br>\u0414\u0430\u0440\u0443\u0439 \u0447\u0442\u043e\u0431\u044b \u043d\u0430\u0448\u0438 \u0433\u043e\u043b\u043e\u0441\u0430,<br>\u043a\u043e\u0442\u043e\u0440\u044b\u0435 \u043c\u044b \u0432\u043e\u0437\u0432\u044b\u0448\u0430\u0435\u043c \u043f\u0440\u043e\u0442\u0438\u0432 \u043d\u0430\u0441\u0438\u043b\u0438\u044f \u0438 \u043d\u0435\u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u043e\u0441\u0442\u0438,<br>\u0431\u044b\u043b\u0438 \u0441\u043b\u044b\u0448\u043d\u044b, \u043d\u0430 \u043a\u0430\u043a\u043e\u043c \u0431\u044b \u044f\u0437\u044b\u043a\u0435 \u043c\u044b \u043d\u0438 \u0438\u0441\u043f\u043e\u0432\u0435\u0434\u043e\u0432\u0430\u043b\u0438<br>\u0442\u0435\u0431\u044f \u043a\u0430\u043a \u00ab\u0413\u043e\u0441\u043f\u043e\u0434\u0430 \u043c\u0438\u0440\u0430\u00bb.<br><br>\u0410\u043c\u0438\u043d\u044c.<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gut, wenn du noch beten kannst<\/strong><br><br>Gut, wenn du noch beten kannst<br>Wenn deine Seele atmen kann<br>Dann bist du aufgehoben<br>Geborgen und besch\u00fctz<br>Kannst loslassen<br>Was dich bek\u00fcmmert<br>Und dir Sorgen macht<br><br>Gut, wenn du noch beten kannst<br>Weil Ruhe du dann suchst<br>Erholung du dann findest<br>Und eine neue Kraft<br>Die Gr\u00fcndung braucht<br>Deine Menschenbefreiung<br>Ja, sie braucht die Gottesverwurzelung<br><br>Gut, wenn du noch beten kannst<br>Wenn du immer wieder<br>um das bitten kannst<br>Was du oder viele neben dir<br>Sich w\u00fcnschen \u2013 was sie brauchen<br>Und du dann Danke sagen kannst<br><br>Gut, wenn du noch beten kannst<br>Um deinen Sch\u00f6pfer auch zu loben<br>Und zu preisen f\u00fcr alles<br>Was er je geschaffen hat<br>Was er heute tut und immer tut<br>Dass Er auch alle deine Seufzer<br>All deine Klagen und Fragen<br>All deine Schreie und Rufe<br>Selbst dein Fluchen h\u00f6ren kann<br><br>(05\/22, <em>Stanislaus Klemm, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Partnerschaft<\/strong><br>ist<br><br>jene Lebenskraft<br>die Partner schafft<br><br>im Miteinander gegen\u00fcber<br>ohne Gegen und ohne \u00dcber<br><br>hin und her<br>und her wie hin<br>einander lauschen<br>gebend und nehmend<br>Neues tauschen<br><br>so zeigt und schenkt uns<br>Partnerschaft gemeinsam<br>werdend und wachsend<br>mehr als nur viel<br><br>in des Lebens<br>\u2014 Win-win-Spiel<br><br>(05\/22, <em>Klaus J\u00e4kel, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>#ZiemlichBesteGeschichten &#8211; Das kann\u2019s ja nicht sein<\/strong><br><br>Erfahrungen mit dem Zuh\u00f6ren<br><br>Eine gute Freundin aus Jugendtagen ist vor Jahren in ein anderes Land gezogen, hat geheiratet und einen Beruf ergriffen, zu dem ich so gar keinen Zugang habe. Hin und wieder haben wir uns gesehen, sonst immer wieder mal Nachrichten geschrieben. Manche Nachrichten und Social-Media-Posts der letzten Zeit fand ich eher erschreckend, weil sie so kontr\u00e4r waren zu dem, was ich mir zur derzeitigen Weltlage und gesellschaftlichen Situation denke. Vielleicht habe ich den Kontakt daher in den letzten beiden Jahren eher vermieden.<br><br>Irgendwann ist mir das bewusst geworden. Ich habe mir gedacht \u201eDas kann\u2019s ja nicht sein!\u201c, und den Kontakt wieder aufgenommen. So hatten wir vor kurzem ein langes Videotreffen. Es war richtig sch\u00f6n! Wir haben gar nicht bewusst vermieden, \u00fcber unsere gegens\u00e4tzlichen Meinungen zu reden, es hat sich einfach nicht ergeben. Zuviel war \u00fcber unser jeweiliges Leben, unsere Arbeit, unsere Familien auszutauschen. Und ich habe ganz bewusst endlich einmal viel nachgefragt. Vor allem \u00fcber ihre Arbeit, die mir so fremd ist. Ich habe zugeh\u00f6rt und immer noch mehr Fragen gestellt, weil ich sie so gerne verstehen wollte. Und pl\u00f6tzlich habe ich von dem mir Fremden ganz viel mehr verstanden.<br><br>Habe erkannt, warum meiner Freundin das so wichtig und wertvoll ist, was sie tut. Habe wieder gesehen, was uns verbindet, und nicht das, was uns trennt. Ich glaube, wir werden bald wieder ein Videomeeting haben, und ich freue mich darauf!<br><br>(05\/22, <em>Autor\/Autorin anonym<\/em>, <em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.ziemlichbestegeschichten.at\/\"><em><u>www.ziemlichbestegeschichten.at<\/u><\/em><\/a><em>, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>#ZiemlichBesteGeschichten &#8211; Zuh\u00f6ren ver\u00e4ndert meine Sicht<\/strong><br><br>Erfahrungen mit einem Gespr\u00e4ch nach einem Jahr Funkstille<br><br>Endlich gebe ich mir einen Ruck und rufe meine alte Freundin an. Ein Jahr lang war Funkstille, ich war verwirrt \u00fcber ihre Ansichten zu Corona. Jetzt bin ich entschlossen, ihr einfach zuzuh\u00f6ren und nicht zu widersprechen. Sie kommt schnell auf das Thema Corona zu sprechen: Die Impfung gegen Corona bezeichnet sie als unausgegorene \u201eExperimentalspritze\u201c, an der sich die Pharmaindustrie bereichert. Politiker sind ihrer Ansicht nach alle korrupt, sie haben kein Recht \u00fcber ihren K\u00f6rper zu verf\u00fcgen, die Presse stecke mit den Politikern unter einer Decke und berichte tendenziell. Corona \u2013 vor allem Omikron \u2013 sei ein harmloser Schnupfen. W\u00e4hrend wir telefonieren, ist meine Freundin auf dem Weg zur Beerdigung einer Freundin, die vermutlich an den Folgen der Impfung gestorben ist. Sie sagt, sie kenne niemanden, der an Corona gestorben sei, wohl aber Menschen, die von der Impfung gesch\u00e4digt seien.<br><br>Ich h\u00f6re zu. Schweige. Versuche meine Gegenrede zur\u00fcckzuhalten. F\u00fchle mich wie ein naives, dumm-gutgl\u00e4ubiges Kind, das glaubt, dass \u201edie da oben\u201c es schon richtig machen, gut informiert sind und einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen, was n\u00f6tig ist.<br><br>Ich erz\u00e4hle ihr, dass ich mich schwer tue mit ihren Ansichten, sie bezweifle. Dass ich sie als alte Freundin aber sehr sch\u00e4tze und den Kontakt nicht abbrechen will. Dass ich mitbekomme, wie Freundschaften an diesen unterschiedlichen Positionen zerbrechen, Risse durch Familien gehen &#8230;<br><br><strong>Erleichtert und ein bisschen verwirrt<\/strong><br><br>Sie sagt, \u201eniemals wird eine meiner Freundschaften wegen unterschiedlicher Ansichten zerbrechen. Wir k\u00f6nnen streiten, aber die Freundschaft bleibt.\u201c Sie lacht ihr fr\u00f6hliches, humorvolles Lachen, das ich so liebe. Und das Verkrampfte ist wie weggeblasen. Nach dem Gespr\u00e4ch bin ich erleichtert, aber immer noch ein bisschen verwirrt.<br><br>Anschlie\u00dfend gehe ich in die Stadt und sehe pl\u00f6tzlich die Welt mit ihren Augen: welcher Wahnsinn! \u00dcberall Kontrollen, 2G-Regeln, die Ungeimpfte ausschlie\u00dfen. Ich denke an die Sch\u00fcler, die im Homeschooling sind, die berufst\u00e4tigen Eltern, die sich neben ihrer Arbeit noch um den Unterricht ihrer Kinder k\u00fcmmern m\u00fcssen \u2013 was f\u00fcr ein unglaublicher Mehraufwand! Ich sehe die Situation mit den Augen meiner Freundin und f\u00fchle mich wie im Orwellschen \u00dcberwachungsstaat. Ungeimpfte sind vom Gro\u00dfteil des \u00f6ffentlichen Lebens ausgeschlossen, meine Freundin kann zur Beerdigung ihrer Freundin in Frankreich nur mit einer Sondergenehmigung mit dem Zug fahren, sonst muss sie als Ungeimpfte f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Strecken das Auto nehmen.<br><br>Das Mich-Hineinversetzen in die Gedankenwelt meiner Freundin hat etwas in mir ver\u00e4ndert. Die Angst, dass unsere Freundschaft zerbrechen k\u00f6nnte, ist verflogen. Es tat mir gut, f\u00fcr ein paar Stunden die Welt mit ihren Augen zu sehen. Auch wenn ich am Tag danach die Welt wieder aus dem alten Blickwinkel sehe: Ich bin froh, dass mittlerweile so viele Menschen geimpft sind und das grauenhafte Sterben auf den Intensivstationen weniger wird. Bin dankbar, dass meine alte Mutter und ich geimpft sind, und ich sie ohne Angst besuchen kann.<br><br>(05\/22, <em>Autor\/Autorin anonym<\/em>, <em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.ziemlichbestegeschichten.at\/\"><em><u>www.ziemlichbestegeschichten.at<\/u><\/em><\/a><em>, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>#ZiemlichBesteGeschichten<\/strong> &#8211; <strong>Es ist ein Anfang<\/strong><br><br>Wenn die ehrliche Frage \u201eWie geht es dir?\u201c nicht ausreicht<br><br>Die vermeintlich doch so einfache Frage \u201eWie geht es dir?\u201c kam mir dieses eine Mal wirklich schwer \u00fcber die Lippen. Nicht, weil sie schwierig ist oder ich nicht ehrlich an meinem Gegen\u00fcber interessiert bin \u2013 ganz im Gegenteil. Es fiel so schwer, weil ich das Gef\u00fchl hatte, dass eben dieses \u201eWie geht es dir?\u201c nicht genug ist. Tats\u00e4chlich gibt es keinen richtigen thematischen Graben zwischen mir und meinem Verwandten.<br><br>Er liegt mir sehr am Herzen, eben auch, weil ich wei\u00df, dass er es in der Familie nicht leicht hat, milde ausgedr\u00fcckt. Hin- und hergerissen zwischen zwei Elternteilen, wenig Zuspruch von beiden Seiten. Egal, was er tut. Harte Worte, wenig Liebe, kurz gesagt. Dass man gerade in der Jugendzeit rebelliert, ist an sich nichts Ungew\u00f6hnliches. Doch in den letzten paar Jahren hat er sich sehr ver\u00e4ndert. Ich mich auch. Ich bin von zuhause weggezogen, habe ein neues Leben begonnen.<br><br>Und immer das leichte Gef\u00fchl gehabt, dass ich ihn im Stich lie\u00df. Aus der Ferne konnte ich nicht wirklich helfen. So sehr ich das auch versuchte, er entglitt immer mehr, mir und allen anderen um ihn herum. Es wurde alles egal, zu tieferen Gespr\u00e4chen kam es einfach nicht mehr, wurde irgendwie unm\u00f6glich. Oberfl\u00e4chliches Witzeln k\u00f6nnen wir gut miteinander, aber das war es dann auch schon wieder. Er schloss alle um sich aus seinem Leben aus, stumpfte ab. Das mitanzusehen tut irrsinnig weh.<br><br>Vor allem, wenn die einzig f\u00fcr ihn interessanten Dinge Videospiele, Alkohol oder was wei\u00df ich noch sind. Nach Monaten, in denen wir keinen Kontakt hatten, versuche ich gerade, mich ihm wieder anzun\u00e4hern. Da ist dann die Frage \u201eWie geht es dir?\u201c die offensichtliche Wahl f\u00fcr den Einstieg in einen Dialog. Auch wenn es so viel mehr gibt, das ich ihn fragen, das ich ihm sagen m\u00f6chte.&#8216;<br><br>Aber es ist ein Anfang. Mit nur einer Stunde Gespr\u00e4ch wird unser Verh\u00e4ltnis wahrscheinlich nicht langfristig besser werden. Trotzdem ist es mein Versuch, ihm zu signalisieren, dass ich ihn nicht aufgegeben habe und daran glaube, dass wir uns wieder ann\u00e4hern k\u00f6nnen. Weil ich mir das so sehr w\u00fcnsche und hoffe, dass er es auch tut. Jetzt kann ich nur hoffen, dass aus diesem oberfl\u00e4chlichen Abklopfen der Befindlichkeiten bald wirklich ein Gespr\u00e4ch werden kann, das diese Wieder-Ann\u00e4herung erm\u00f6glicht.<br><br><em>Autor\/Autorin anonym<\/em><br><em>(04\/22, Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.ziemlichbestegeschichten.at\/\"><em><u>www.ziemlichbestegeschichten.at<\/u><\/em><\/a><em>, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>#ZiemlichBesteGeschichten<\/strong><br><br>In Anlehnung an den Film \u201eZiemlich beste Freunde\u201c hat die Wiener Akademie f\u00fcr Dialog und Evangelisation die Aktion #ZiemlichBesteGeschichten gestartet. \u00c4hnlich wie in dem Film geht es darum, Menschen zu ermutigen, Schritte aufeinander zuzumachen, einander zuzuh\u00f6ren trotz aller Unterschiede, ehrlich zu fragen: Wie geht es dir? Wie kann ich dir helfen?<br><br>Die Website <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/ziemlichbestegeschichten.at\/\" target=\"_blank\">www.ziemlichbestegeschichten.at<\/a> sammelt diese Geschichten und ver\u00f6ffentlicht sie anonym \u2013 als Ermutigung f\u00fcr mehr solcher Begegnungen. Denn \u201ejede dieser Begegnungen kann eine \u00fcberraschend positive Wirkung haben und Frieden stiften\u201c, hei\u00dft es dort. Jeder kann mitmachen und seine Geschichte einsenden.<br><br>Die Akademie f\u00fcr Dialog und Evangelisation ist eine Einrichtung der Kath. Gemeinschaft Emmanuel in der Erzdi\u00f6zese Wien.<br><br><em>(04\/22, Elfriede Klauer, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Sonnenstrahlen<\/strong><br><br>Sonnenstrahlen<br>w\u00e4rmen K\u00f6rper und Seele,<br>erfrischen den blassen Teint,<br>zaubern frohe Gesichter,<br>erfreuen das Gem\u00fct,<br>tun einfach gut!<br><br>Auch du kannst zum Sonnenstrahl werden,<br>der die Herzen beschwingt,<br>der frohe Gesichter zaubert,<br>der das Gem\u00fct erfreut.<br><br>Wenn du mit deinen<br>liebevollen Worten,<br>offenen Ohren,<br>helfenden H\u00e4nden und<br>mit frohem Herzen<br>dir selbst \u2013 und anderen<br>einfach gut tust.<br><br>(04\/22, <em>Schwester M. Jutta Gehrlein, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Dein Rufen und Werben<\/strong><br><br>Dein Rufen und Werben<br>Deine Leidenschaft und Dein Mit-Leiden<br>Deine Z\u00e4rtlichkeit und Dein Zorn<br><br>Deine Namen und Deine Adresse<br>Gott<br>die \u2013 was f\u00fcr ein Gl\u00fcck \u2013<br>auch die meine ist<br><br>Du Menschenfreundin<br>wider alle Vernunft<br><br>(04\/22, <em>Miriam Falkenberg, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\">Gott,<br><br>manchmal gelingt es mir gut,<br>spiele ich frei und unbeschwert im St\u00fcck des Lebens.<br>Ich treffe den richtigen Ton, die richtige Entscheidung.<br>Gemeinsam mit anderen finde ich Harmonie und Zusammenklang.<br>So k\u00f6nnte das Leben immer sein.<br><br>Aber so ist es nicht.<br>Krieg, Streit, Missverst\u00e4ndnisse,<br>Krankheit und Mutlosigkeit rauben die Energie,<br>die Kraft zum Weitermachen.<br><br>Lass mich nicht aufh\u00f6ren, die Akkorde des Lebens zu \u00fcben:<br>Frieden. Verst\u00e4ndnis. N\u00e4chstenliebe.<br>Geduld. Ausdauer. Toleranz<br>und andere mehr.<br>St\u00e4rke mich und begleite mich<br>und alle Menschen auf diesem Erdball.<br><br>Du \u2013 \u201eIch bin da.\u201c<br><br>(03\/22, <em>Johannes Simon, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Segen auf dem Weg<\/strong><br><br>M\u00f6gen die Str\u00f6me des Lebens<br>dich an gr\u00fcne Ufer treiben<br>und dich einladen<br>in bl\u00fchende G\u00e4rten.<br><br>M\u00f6gen die Pfade des Lebens<br>dich zu Menschen f\u00fchren,<br>und dir Freund und Freundin<br>an die Seite stellen.<br><br>M\u00f6gen die Stra\u00dfen des Lebens<br>dich herausfordern<br>und dich stark machen,<br>Barrieren zu brechen.<br><br>M\u00f6ge Gott dich begleiten am Tag und in der Nacht<br>als Hirte, Licht und Wegweiserin.<br>M\u00f6ge Gott dir weite R\u00e4ume geben<br>und ein weises Herz.<br><br>(03\/22, <em>Burkhard Fecher, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Geist der Liebe<\/strong><br><br>Komm, heiliger Geist,<br>schenke uns die Gabe deiner Liebe!<br><br>Liebe, die sanft und z\u00e4rtlich ist,<br>Liebe, die geduldig und treu ist,<br>Liebe, die gro\u00dfz\u00fcgig und g\u00fctig ist<br>.<br>Liebe, die gibt und nicht rechnet,<br>Liebe, die ermutigt und nicht bevormundet,<br>Liebe, die sch\u00fctzt und nicht zerst\u00f6rt.<br><br>Liebe, die nicht bedr\u00e4ngen will,<br>Liebe, die nicht fesseln will,<br>Liebe, die nicht herrschen will.<br><br>Liebe voll Zuversicht und Freude.<br>Liebe voll Humor und Phantasie.<br>Liebe voll Leben und Kraft.<br><br>Komm, heiliger Geist,<br>entz\u00fcnde in uns das Feuer deiner Liebe.<br><br>(03\/22, <em>Gisela Baltes, <\/em><a href=\"http:\/\/www.impulstexte.de\/\"><em><u>www.impulstexte.de<\/u><\/em><\/a><em>, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Zu wem sollen wir gehen?<\/strong><br><br>\u201eWollt auch ihr gehen?\u201c <br>fragte Jesus die Zw\u00f6lf, als ein Teil seiner J\u00fcnger ihn unzufrieden und murrend verlie\u00df. Petrus bewog die Gef\u00e4hrten zu bleiben und sprach f\u00fcr die Zw\u00f6lf, \u201eZu wem sollen wir gehen! Du hast Worte ewigen Lebens.\u201c<br><br>\u201eWollt auch ihr gehen?\u201c<br>Diese Frage stellst Du heute auch uns, wenn immer mehr Christen sich entt\u00e4uscht und mutlos zur\u00fcckziehen.<br><br>Zu wem sollen wir gehen?<br>Wo sollen wir Heimat finden?<br>Wo sollen wir Deine Botschaft h\u00f6ren?<br>Wer soll sie weitersagen?<br><br>Was soll aus Deiner Kirche werden, <br>wenn wir aufgeben und gehen,<br>wenn wir uns aus der Verantwortung stehlen,<br>nur noch von au\u00dfen zuschauen?<br><br>Die Zukunft der Kirche sind wir, das Volk Gottes, m\u00fcndige Christen. <br>Gib uns die Kraft, zu bleiben und beharrlich darauf zu bestehen, geh\u00f6rt zu werden und mit zu gestalten.<br>Lass uns Deiner Kirche ein Gesicht geben, aus dem der Geist Deines Evangeliums strahlt.<br><br><em>(03\/22, Gisela Baltes (zu Joh 6,60-69), <\/em><a href=\"http:\/\/www.impulstexte.de\/\"><em><u>www.impulstexte.de<\/u><\/em><\/a><em>, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Herrgott<\/strong><br><br>\u201eHerrgott, wo bleiben die Friedensengel?\u201c<br>rufe ich schreiend zum Himmel hinauf.<br><br>\u201eWo bleiben die Friedensmenschen?\u201c<br>ruft der Herrgott vom Himmel hinunter.<br><br>Zwischen Himmel und Erde treffen sich unsere Rufe \u2013<br>und hoffentlich irgendwann<br>auch Friedensengel und Friedensmenschen.<br><br><em>(03\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Warum, Putin?<\/strong><br><br>Putin, du f\u00e4hrst nicht den Panzer.<br>Warum steigen deine Panzerfahrer<br>nicht einfach aus?<br><br>Putin, du schie\u00dft nicht auf Menschen.<br>Warum werfen deine Soldaten<br>ihr Gewehr nicht einfach weg?<br><br>Putin, du wirfst nicht Bomben<br>vom Flugzeug auf die Erde?<br>Warum lassen deine Piloten<br>nicht einfach alle Bomben<br>dort, wo sie sind?<br><br>Putin, du stehst nicht an der Kriegsfront,<br>sondern gehst jeden Tag nach Hause.<br>Warum gehen deine<br>Soldaten an der Kriegsfront<br>nicht einfach auch nach Hause?<br><br>Putin, mit gro\u00dfem Mundwerk,<br>h\u00e4ltst du dich vornehm zur\u00fcck,<br>machst alles, um dein Leben<br>nicht zu gef\u00e4hrden.<br>Warum sollen deine Soldaten<br>mehr machen als du, Putin?<br><br><em>(03\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>40 Tage Zeit<\/strong><br><br>Die Fastenzeit steht vor der T\u00fcr. Das Aschenkreuz am Aschermittwoch als Symbol der Verg\u00e4nglichkeit weist uns den langen Weg bis zum \u00f6sterlichen Halleluja. Jedes Jahr hei\u00dft es: \u201aKehrt um!\u2018<br><br>Wir haben 40 Tage Zeit, die W\u00fcstentage unseres Lebens zu reflektieren und in einer Innenschau tiefer zu sehen und mit mehr Stille zu h\u00f6ren, was das \u201aUmkehren\u2018 f\u00fcr jeden von uns bedeuten kann.<br><br>Umkehren hei\u00dft, die Perspektive wechseln, eine neue Sicht auf uns und unser Leben zu riskieren. Hin und wieder werden wir in den Oasen unseres Alltages ankommen, innehalten und Kraft sch\u00f6pfen, damit wir unseren Weg fortsetzen k\u00f6nnen.<br><br>W\u00fcstentage sind keine mit Staub beladenen \u00f6den Tage. Liebe und Freude sollen uns durch die Fastenzeit begleiten. Und selbst wenn uns vieles auch in diesem Jahr nicht gelingt, so sind und bleiben wir doch auf dem Weg. Gehen wir achtsam mit uns um!<br><br>(02\/22, <em>Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Aufstand im Namen Gottes<\/strong><br><br>Heil werden<br>sollen die von der Kirche Verletzten und von Gott Geliebten<br>Froh werden<br>sollen die von der Kirche Entt\u00e4uschten und von Gott Ermutigten<br>Mitte werden<br>sollen die von der Kirche Ausgegrenzten und von Gott Geschaffenen<br>Gest\u00e4rkt werden<br>sollen die von der Kirche Entmutigten und von Gott Gesegneten:<br>Selig sind die Verletzten,<br>weil sie aufstehen und davon erz\u00e4hlen<br>Selig sind die Entt\u00e4uschten,<br>weil sie aufstehen und Wahrheit reden<br>Selig sind die Ausgegrenzten,<br>weil sie aufstehen und einander Heimat geben<br>Selig sind die Entmutigten,<br>weil sie aufstehen und Unm\u00f6gliches wagen<br>Im Namen Gottes<br>Amen.<br><br><em>(02\/22, J\u00f6rg Nottebaum, Misereor, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Gehalten<\/strong><br><br>Du \u2013 in meiner Hand,<br>klein und unscheinbar,<br>gebacken aus Wasser und Mehl,<br>ohne Geschmack.<br><br>Und doch:<br>Du bist das, was ich brauche,<br>was mich n\u00e4hrt und st\u00e4rkt<br>und tr\u00e4gt, ein Leben lang.<br><br>So wie ich Dich f\u00fcr einen Moment<br>staunend in meiner Hand halte,<br>bin ich sicher, dass Deine Hand<br>mich ein Leben lang umschlie\u00dft und h\u00e4lt.<br><br><em>(02\/22, Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Fasching<\/strong><br><br>Hineinschl\u00fcpfen in eine andere Rolle,<br>sie spielerisch ausprobieren ohne Risiko,<br>Ungelebtes zum Klingen bringen,<br>heraus aus festgefahrenen Geleisen.<br>Den Ernst abstreifen, das Dunkle und Schwere,<br>nicht denken an Kriege und Krisen,<br>an Neid und Missgunst zwischen den Menschen,<br>an todesbringende Krankheiten und Katastrophen.<br>Einmal der Sehnsucht nach Leichtigkeit nachgeben,<br>das Scherzen und Lachen ausprobieren<br>und Kraft daraus sch\u00f6pfen.<br><br><em>(02\/22, Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Unterwegs als Single<\/strong><br><br>Egal, wo du stehst,<br>egal, wo du gehst.<br>Du stehst nie alleine.<br>Du gehst nie alleine.<br><br>So viele gehen mit:<br>Gedanken, die dich<br>noch besch\u00e4ftigen.<br>Begegnungen,<br>die in dir leuchten.<br>Worte, die in dir<br>nachklingen.<br>Gebete, die dich<br>ber\u00fchrt haben.<br><br>Wenn du gehst,<br>geht auch Gottes Segen mit.<br><br>Gottes Segen segne dich<br>mit Liebe und Kraft,<br>hier und \u00fcberall + Amen.<br><br><em>(02\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>un-er-h\u00f6rt!<\/strong><br><br>(zur Reaktion des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zum M\u00fcnchner Missbrauchsgutachten)<br><br>\u201eWas ist Wahrheit?\u201c,<br>fragt Pontius Pilatus,<br>als er Jesus verh\u00f6rt.<br><br>\u201eWas ist Wahrheit?\u201c,<br>fragen wir uns,<br>wenn wir dem<br>emeritierten Papst<br>Benedikt XVI. zuh\u00f6ren<br>und hoffen, dass wir<br>uns nicht verh\u00f6ren \u2026<br><br>\u201eWas ist mit dir los,<br>Wahrheit?\u201c, fragt die Welt<br>und nimmt wahr,<br>dass nicht alles wahr ist,<br>was von ihm gesagt war.<br><br>Unerh\u00f6rt, was man so h\u00f6rt.<br><br><em>(02\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>mauern<\/strong><br><br>(zum Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche)<br><br>Hinter manchen Klostermauern<br>fr\u00fcher B\u00f6sewichte lauern.<br>Kinder in der Ecke kauern.<br>Als Erwachsene noch trauern.<br>Zaghaft kommt nur das Bedauern.<br>Wie lang wird es denn noch dauern.<br><br>Z\u00fcnden wir in Stille<br>eine kleine Kerze an<br>f\u00fcr alle unbekannten<br>und bekannten Opfer<br>des Missbrauchs-Skandals.<br>Lassen wir es leuchten,<br>dieses \u201eOpfer-Licht\u201c \u2013<br>weil uns die Worte fehlen,<br>bei dem, was geschah.<br><br><em>(02\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Outing<\/strong><br><br>(Lyrik zum Outing von \u00fcber 100 Mitarbeiter\/-innen der katholischen Kirche)<br><br>Sie zeigen Mut<br>und zeigen sich.<br>Sie zeigen Liebe<br>und zeigen sich.<br>Sie zeigen Glaube<br>und zeigen sich.<br>Sie stellen sich<br>\u00f6ffentlich vor<br>und stellen sich vor,<br>wie es sich lebt und liebt<br>in einer offenen Kirche.<br><br>Gottes Liebe<br>kennt viele Farben.<br>Menschenliebe auch.<br>Gottes Liebe<br>kennt viele Formen.<br>Menschenliebe auch.<br>Gottes Liebe<br>kennt eine Formel:<br>\u201eLiebe deinen N\u00e4chsten<br>wie dich selbst.\u201c<br><br><em>(02\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Flutgebet des Gebetsapostolats im Bistum Trier<\/strong><br><br>Gott,<br><br>die Flutkatastrophe hat viele Menschen in unserem Bistum getroffen:<br>An der Ahr, an der Kyll und an anderen Fl\u00fcssen.<br>Zu viele sind in den rei\u00dfenden Fluten umgekommen.<br>Leben wurde in kurzer Zeit ausgel\u00f6scht.<br>Selbst sch\u00fctzende H\u00e4user haben nicht standgehalten.<br>Manche Betroffene stehen jetzt vor dem Nichts.<br>Viele haben einen gro\u00dfen Teil ihrer Einrichtung verloren.<br>Unwiederbringlich sind wertvolle und liebgewonnene Gegenst\u00e4nde vernichtet worden.<br>Dein Sohn Jesus ist an keiner Not vorbeigegangen.<br>Er hat sich den Armen und Auss\u00e4tzigen, den Kranken und S\u00fcndern zugewendet. Er war denen nahe, die ausgesto\u00dfen und in Not waren.<br><br>Deshalb bitten wir Dich:<br><br>Zeige Deine N\u00e4he allen von der Flutkatastrophe Betroffenen<br>in der tatkr\u00e4ftigen Hilfe und der Solidarit\u00e4t der Menschen.<br>Zeige dich in menschlicher Zuwendung, im tr\u00f6stenden und heilenden Wort, in Gesten, die neuen Mut schenken, in konkreten Hilfen, die neue Perspektiven zum Leben geben.<br>Gib den Traumatisierten verstehende Menschen an die Seite.<br>Gib den Traurigen neuen Mut, ihre Zukunft und ihr Leben zu gestalten.<br>Den Hilfsbed\u00fcrftigen und auch den tatkr\u00e4ftig Helfenden zeige dich als der Gott des Lebens.<br><br>Amen.<br><br>(01\/22, Quelle: W. Henn, H. Gammel, www.bistum-trier.de\/glaube-spiritualitaet\/glauben-leben\/gebetsapostolat)<br><br><strong>Herzliche Einladung an alle, im gegenseitigen Gebet einander zu tragen.<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Geworfen<\/strong><br><br>Man wei\u00df nicht,<br>worauf man sich einl\u00e4sst in diesem Leben,<br>mit diesem Leben, mit der Lebendigkeit.<br>Ungefragt haben wir\u2019s begonnen,<br>waren fremden Entscheidungen ausgeliefert<br>und auch den eigenen.<br>Gl\u00fcck und Erf\u00fcllung erfuhren wir,<br>geschenkt in gro\u00dfer und kleiner M\u00fcnze.<br>Aber da kamen auch W\u00fcstenwanderungen,<br>Stress im Beruf und D\u00fcrrephasen in der Ehe,<br>Sorgen um die Kinder und Not um das liebe Geld.<br>Wir hungerten nach Brot und Wein,<br>sehnten uns nach Menschen und Gott.<br>Vieles musste in uns sterben<br>im Prozess des Wandels vom Tod zum Leben.<br>Ungefragt begannen wir unser Leben,<br>m\u00f6gen wir antworten k\u00f6nnen,<br>wenn wir gefragt werden,<br>woraus wir leben.<br><br><em>(01\/22, Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Jesus lebt \u2013 na und wie?!<\/strong><br><br>\u201eWas bedeutet f\u00fcr dich das Leben?\u201c<br><br>F\u00fcr mich ist das Leben das kostbarste Geschenk, welches es gibt. Wie ber\u00fchrend ist das Leben in mir, in Leib und Seele, Herz und Verstand. Wie beeindruckend ist das Leben um mich, in der Natur, beim Mitmenschen \u2026<br><br>Durch das Leben sind wir alle miteinander verbunden: egal ob G\u00e4nsebl\u00fcmchen oder Elefant, Stechm\u00fccke oder Wildkraut, Bakterie oder \u2026<br><br>Ich glaube, dass Gott die Welt und das Leben erschaffen hat. Sein Sohn Jesus nimmt in meinem Leben einen besonderen Platz ein. Denn er ist f\u00fcr mich das Leben schlechthin.<br><br>Jesus lebte als Mensch mitten im Leben der Welt, wurde geliebt und gehasst, wurde sogar get\u00f6tet. Schrecklich! Doch sie konnten das Leben nicht t\u00f6ten. Gott hat ihn nach drei Tagen von den Toten auferweckt. Seitdem lebt Jesus \u2013 na und wie!<br><br>Seitdem d\u00fcrfen wir hoffen und vertrauen, dass mit dem Tod nicht das Leben aus ist. Es geht weiter. Wie? Ich wei\u00df es (noch) nicht. Doch es wird lebendiger sein als unser Leben hier auf Erden. Genie\u00dfe das Leben, solange du hier lebst \u2013 und freue dich auf das neue Leben.<br><br>(<em>01\/22, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Weihnachten &#8211; Die Wiege der Menschlichkeit<\/strong><br><br>die Wiege der Menschlichkeit<br>ist eine Krippe<br><br>ein Futtertrog<br>f\u00fcr unsere Sehnsucht<br>nach Seelennahrung<br>Himmelsleitern<br>Rettungskometen<br><br>in der Wiege der Menschlichkeit<br>schlummert friedvoll<br>die Erl\u00f6sung<br>noch verletzlich und klein<br>doch schon vollkommen ausgebildet<br><br>sachte schaukelnd<br>wird die Sch\u00f6pfung<br>neu geboren<br>f\u00e4ngt die Welt nochmal<br>von vorne an<br><br>verlegen wir uns<br>in die Wiege der Menschlichkeit<br>auf, auf<br>und machen die Herzen weit!<br><br>(<em>12\/21, Miriam Falkenberg, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>4. Advent &#8211; Zusammenkommen<\/strong><br><br>Ein weiter Weg zwischen dir und mir,<br>eine lange Zeit von damals bis heute,<br>es scheint so schwer zu dir,<br>zur\u00fcck zu all den Leuten.<br>Breche auf und gehe zur\u00fcck,<br>zueinander finden,<br>St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck.<br>Ganz zum Schluss ist eines klar:<br>wir alle sind gekommen,<br>denn wir wollen zusammenkommen<br><br><em>(12\/21 &#8211; Linus Hartmann, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>3. Advent &#8211; Aufkommen<\/strong><br><br>Das geht mir<br>Zu schnell.<br>Das geht mir<br>Zu langsam.<br>Das geht mir<br>Zu nah.<br>Das geht mir<br>Zu weit.<br>Das geht mir<br>Zu tief.<br>Das geht mir<br>Zu hoch.<br><br>Und trotzdem:<br>Geht nicht geht nicht.<br>Das geht,<br>Weil immer<br>Was geht.<br><br><em>(12\/21, Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>2. Advent &#8211; Entkommen<\/strong><br><br>Aufbrechen,<br>ausbrechen<br>aus Pflichten und Aufgaben,<br>den wirklichen und<br>den vermeintlichen.<br>Auf die Insel gehen,<br>getrennt werden vom Alltag.<br>Alleinsein d\u00fcrfen und k\u00f6nnen,<br>loslassen<br>und sich selber finden,<br>frei von Regeln und Routine.<br>Sich ausstrecken nach dem Himmel<br>au\u00dfen und innen,<br>sich erproben im Meer,<br>tr\u00e4gt es,<br>zieht es hinab in die Tiefe.<br>Wind und Wolken sp\u00fcren,<br>einfach da sein<br>und Gott neben sich wissen.<br><br> (<em>12\/21<\/em>, <em>Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em> <br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>1.  Advent \u2013 Ankunft.<\/strong><br><br>Ankommen \u2013 bei mir selbst.<br>Gegen Hektik und L\u00e4rm,<br>gegen Kitsch und Klischee,<br>f\u00fcr meinen inneren Frieden,<br>zugunsten der Stille.<br>Advent \u2013 Ankunft.<br>Ankommen \u2013 beim anderen.<br>Mit einem freundlichen Blick,<br>mit einem liebevollen L\u00e4cheln,<br>mit einer Geste der Verbundenheit,<br>zugunsten der Liebe.<br><br>Advent \u2013 Ankunft.<br>Ankommen \u2013 bei Gott.<br>Die T\u00fcren wirklich hoch machen.<br>Die Stra\u00dfe bereiten,<br>das Herz \u00f6ffnen,<br>zugunsten des Lebens.<br><br>Advent &#8211; Ankunft &#8211; Ankommen.<br><em><br>(11\/21,<\/em> <em>Thorsten Seipel, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Spuren entdecken<\/strong><br><br>Die Hoffnung ist eine Herausforderin. Und eine Lebensretterin. Ein \u201eda kann man ja doch nichts machen\u201c findet sie bl\u00f6d. Sich einer Situation einfach nur ergeben, findet sie genauso schrecklich.<br><br>Sie glaubt an das scheinbar Unm\u00f6gliche und treibt dazu an, die H\u00e4nde nicht in den Scho\u00df zu legen.<br><br>Hoffnung ist adventlich. Sie wei\u00df, dass nichts beim Alten bleiben, aber dennoch alles gut wird. Sie kann mehr sehen als das, was vor einem liegt.<br><br>Sie hat viele Geschichten zu erz\u00e4hlen, und jede Geschichte l\u00e4sst sie gr\u00f6\u00dfer werden.<br><br>In jeder noch so gro\u00dfen Dunkelheit hinterl\u00e4sst sie Spuren. Und wer die Hoffnung nicht losl\u00e4sst, kann sie entdecken.<br><br><em>(Andrea Wilke, Pfarrbriefservice.de, 11\/2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Meditation zum Gedenktag Allerseelen<\/strong><br><br>Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.<br>Wenn es nicht so w\u00e4re, h\u00e4tte ich euch dann gesagt:<br>Ich gehe, um einen Platz f\u00fcr euch vorzubereiten? Joh 14,2<br><br>Erinnerung flackert auf<br>im Lichtermeer auf den Friedh\u00f6fen \u2013<br>Erinnerung an all die Menschen<br>die herausgestorben sind<br>aus unserem Leben<br>und die wir so schmerzlich vermissen<br><br>Dankbarkeit flammt auf<br>in dem Lichtermeer \u2013<br>Dankbarkeit f\u00fcr all das<br>was uns geblieben ist<br>und uns auf immer verbindet<br>mit denen, um die wir trauern<br><br>Vertrauen glimmt auf<br>in dem Lichtermeer \u2013<br>Vertrauen in die Zusage Jesu,<br>dass im Haus seines Vaters Platz ist f\u00fcr alle<br>und er selbst den Platz dort bereitet<br>f\u00fcr jeden, den er heimholt zu sich<br><br>Hoffnung leuchtet auf<br>in dem Lichtermeer \u2013<br>Hoffnung, die auf Christus gr\u00fcndet,<br>der uns durch seine Auferstehung glauben l\u00e4sst,<br>dass all unsere Toten hineingestorben sind<br>in ein neues, unverg\u00e4ngliches Leben bei ihm<br><br>Gewissheit strahlt auf<br>\u00fcber dem Lichtermeer \u2013<br>Gewissheit, dass Christus auch mir nahe bleibt,<br>dass er mir Weg ist zur Wahrheit,<br>die mich frei macht<br>und mich hier und heute leben l\u00e4sst<br><br>(<em>Hannelore Bares, Pfarrbriefservice.de, Nov. 2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Allerheiligen &#8211;<\/strong> <strong>Der Lieben gedenken<\/strong><br><br>Wenn die Tage k\u00fcrzer werden<br>und es fr\u00fch schon dunkel wird,<br>geh\u00f6ren die Gedanken denen,<br>die l\u00e4ngst nicht mehr bei uns sind.<br><br>Wie sie unser Leben pr\u00e4gten,<br>uns geformt Jahrzehnte lang,<br>mal mit Sanftmut, mal mit Strenge,<br>ohne uns je aufzugeben.<br><br>Drum wir z\u00fcnden Kerzen an,<br>stehen still an ihrem Grab,<br>voller Dankbarkeit und Liebe,<br>besonders heut\u2019, an diesem Tag.<br><br>Selbst, wenn sie nicht mehr bei uns sind,<br>in unseren Herzen leben sie.<br>Und die Kerzen auf den Gr\u00e4bern<br>leuchten voller Harmonie.<br><br>(<em>Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de, Nov. 2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Wenn ich<\/strong><br><br>\u2026 durch den bunten Herbst des Lebens laufe,<br>gr\u00fcne Tr\u00e4ume in den Fr\u00fchling trage,<br>die Rosenbl\u00fcten dann im Sommer streue,<br>und Eisblumen im Winter meinen Atem schenke,<br>dann, mein Gott, bin ich dir nah.<br>Nah wie nie.<br><br>Halte meine Buntheit, meine Tr\u00e4ume,<br>halte meine Rosenbl\u00fcten, meine Eisblumen,<br>mit mir gemeinsam in dem Leben,<br>das geschenkt ist.<br>Mir und allen, die ich liebe,<br>allen, die mich lieben.<br><br>Halte mich und sch\u00fctze mich,<br>sei mein Hirte,<br>sei der Hirte, der das Lamm<br>sch\u00fctzend an sein Herz h\u00e4lt.<br><br>Wenn ich mich dann stark<br>und auch geborgen f\u00fchle,<br>lass mich durch die bunten<br>Jahresfelder laufen und<br>sei herzlich gern an meiner Seite,<br>wie ein Engel. Danke, Gott.<br><br>(<em>Theresia Bongarth,  Pfarrbriefservice.de, Okt. 2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Organe des Friedens<\/strong><br><br>Augen<br>f\u00fcr die Not des anderen<br>Ohren<br>f\u00fcr die Stimme des anderen<br>eine Sprache<br>die der andere versteht<br>H\u00e4nde<br>ausgestreckt zur Vers\u00f6hnung<br>F\u00fc\u00dfe<br>auf den Wegen der Liebe<br><br>(<em>Gisela Baltes, <a href=\"http:\/\/www.impulstexte.de\/\">www.impulstexte.de<\/a>, In: Pfarrbriefservice.de, Okt. 2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>F\u00fcrbitte f\u00fcr die Flutopfer<\/strong><br><br>Gott, wir tragen vor dich alle, die vom Hochwasser betroffen sind. Die Flut hat Lebensentw\u00fcrfe zerst\u00f6rt. Der Schlamm hat Hoffnungen begraben. Leben sind in Frage gestellt. Gott, wir bitten dich f\u00fcr diese M\u00e4nner und Frauen und Kinder. Sei du ihr Beistand und gib ihnen Halt.<br><br>Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getr\u00f6stet werden.<br><br>Gott, wir tragen vor dich, die Helferinnen und Helfer der Einsatzkr\u00e4fte und alle, die freiwillig anpacken und helfen. Sie holen Menschen aus eingeschlossenen H\u00e4usern. Sie versorgen Menschen mit Nahrung und Kleidung. Sie sichern D\u00e4mme und r\u00e4umen auf. Gott, wir bitten dich f\u00fcr diese M\u00e4nner und Frauen: Verleih ihnen Kraft und schenke ihnen Momente der Erholung.<br><br>Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.<br><br>Gott, wir tragen vor dich die Seelsorgerinnen und Seelsorger von der Notfallseelsorge und aus den Gemeinden, in den Krankenh\u00e4usern und bei der Polizei. Sie h\u00f6ren zu und f\u00fchlen mit. Sie erfahren von unfassbaren Schicksalen. Sie halten aus, was kaum auszuhalten ist. Gott, wir bitten dich f\u00fcr diese M\u00e4nner und Frauen: St\u00e4rke sie und sei ihnen Schutz und Schild.<br><br>Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.<br><br>Gott, wir tragen vor dich uns selbst mit dem, was uns hier und jetzt bewegt. Schau in unser Herz und h\u00f6re auf das, was wir dir in der Stille vortragen.<br><br>Vater unser..<br><br><em>(F\u00fcrbitte aus der Evangelischen Kirche im Rheinland, Sep.2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Aus dem Trauma der Zerst\u00f6rung heraushelfen<\/strong><br>Gefragt sind Freunde, Nachbarn und gespr\u00e4chsbereite Menschen<br><br><em>An Ahr und Erft, in Hagen und Berchtesgaden wird wegger\u00e4umt und der Lehm beseitigt. Auch die Seelen m\u00fcssen von den traumatischen Erfahrungen befreit werden. Diese lassen sich nicht einfach wegr\u00e4umen und brauchen daher noch mehr Nachsorge. M\u00e4nner und Frauen der Notfallseelsorge sind vor Ort. Die Kr\u00e4fte reichen jedoch nicht. Deshalb ermutigt Jutta M\u00fcgge, selbst Notfallseelsorgerin, zu Gespr\u00e4chen mit denen, die pers\u00f6nlich von der Katastrophe getroffen wurden. Denn jeder kann helfen, dass die traumatischen Erfahrungen nicht als dauerndes Trauma die Seele l\u00e4hmen.<\/em><br><br>Diese Situation der Zerst\u00f6rung von Lebenswerken, aber auch der Tod von Angeh\u00f6rigen ist so unbeschreiblich tragisch, dass da alle Worte fehlen, die tr\u00f6sten k\u00f6nnten. Noch sind die Menschen jetzt mit Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt und realisieren erst einmal das, was sie sehen, was sie erschreckt, was sie hilflos oder w\u00fctend macht. Sie sehen auch, dass es viele Menschen gibt, die ihnen behilflich sind. Gleichzeitig ist da aber gro\u00dfe Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit, Trauer und manchmal auch gro\u00dfe Wut in ihnen. Manche sagen aber auch, dass sie gar nichts mehr sp\u00fcren, es in ihnen so leer ist. F\u00fcr diese Situationen braucht es schnelle Hilfe. Mit jedem weiteren Tag, der vergeht, ohne dass sich die inneren emotionalen Bewegungen oder auch die Leere ausdr\u00fccken k\u00f6nnen, graben sie sich tiefer in die Seele ein.<br><br>Wenn der Aktionismus des Aufr\u00e4umens dann weniger wird, k\u00f6nnen sich diese Ersch\u00fctterungen in traumatischen Reaktionen fixieren. Die Schwere des Traumas h\u00e4ngt von der individuellen Belastbarkeit sowohl k\u00f6rperlich als auch seelisch ab und davon, wie das soziale Umfeld reagiert. Es kann sich in ganz unterschiedlichen Reflexen zeigen. Diese k\u00f6nnen sich verfestigen, wenn die Hilfe zu sp\u00e4t kommt, deshalb ist schnelles Handeln, aber manchmal auch l\u00e4ngerfristige Betreuung angesagt. Ein Trauma kann dann den ganzen K\u00f6rper betreffen. Psychosomatische Reaktionen oder k\u00f6rperliche Schmerzen sind dabei nicht selten. Die Seele schreit, verharrt aber im Schweigen.<br><br>Die Seele braucht Hilfe<br><br>Nicht nur der K\u00f6rper braucht jetzt Kleidung, das zerst\u00f6rte Haus Helfer zum Saubermachen und Wiederaufbau, auch die Seele, die sich im Schock erst einmal wegduckt, ist schwer verletzt, ohne dass wir es sehen k\u00f6nnen. Was ist jetzt angesagt?<br>Notfallseelsorger*innen sind jetzt rund um die Uhr im Einsatz. Achtsame Zuwendung durch Gespr\u00e4che \u2013 die erste Notversorgung. Aber sie k\u00f6nnen diese Menge an Not nicht alleine auffangen, da braucht es auch Freunde, Nachbarn, gespr\u00e4chsbereite Menschen, Mitarbeitende in den Kirchen und sozialen Einrichtungen, Psychologen und Therapeuten, \u00c4rzte, die jetzt gefordert sind, sich f\u00fcr die verletzten Seelen Zeit zu nehmen, damit sie heilen k\u00f6nnen. Angesagt ist jetzt neben allen anderen Hilfen, einfach da zu sein, mitzuf\u00fchlen, der Seele die M\u00f6glichkeit zu geben, sich zu artikulieren.<br><br>Da ist jemand, der mich mit den Emotionen, aber auch mit dem vielleicht irrationalen Aktionismus einfach aushalten kann. Jemand, der mir keine \u201egutgemeinten\u201c Ratschl\u00e4ge erteilt oder mich beruhigen will, dass alles wieder gut wird. Der innere Druck der Betroffenen, die Angst, der Schmerz, die Trauer um Verletzte, Verstorbene oder Vermisste, die Ohnmacht und Wut ist gro\u00df und sucht nach einem Ventil. Nicht immer findet der Schmerz einen Weg \u00fcber Worte nach drau\u00dfen. Dann verstummt die Seele und taucht in ihr Inneres ab. Bleiben die Gef\u00fchle im Verborgenen, treiben sie ihr eigenes Spiel, das sich in einem Trauma verfestigen kann. Der Schmerz kann sich aber auch als Hyperaktivit\u00e4t zeigen, mit der die innere Anspannung erst einmal abgebaut wird.<br><br>Damit die Seele nicht verstummt, die Emotionen nicht innerlich erstarren und zu einem langfristigen Trauma f\u00fchren, tut jetzt erst einmal alles gut, was den \u201eVerletzten\u201c in Bewegung bringt. Ob \u00fcber Reden oder Tun. Wer Menschen im Leid und Schmerz aushalten, f\u00fcr sie einfach da sein kann, unterst\u00fctzt die psychische Gesundheit in dieser Katastrophe und verhindert m\u00f6gliche Traumata. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis sich die verletzten Seelen wieder vertrauensvoll dem Leben zuwenden k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen \u00fcber unsere finanzielle Unterst\u00fctzung hinaus einen hilfreichen Beitrag jetzt in der akuten Phase, aber auch noch in den Wochen danach leisten. Seien wir den Katastrophenopfern im Gespr\u00e4ch nahe, damit sie Hoffnung sch\u00f6pfen k\u00f6nnen.<br><br>Was kann ich tun?<br><br>Auch Menschen, die nicht als Notfallseelsorger*innen in Gespr\u00e4chsf\u00fchrung ausgebildet sind, k\u00f6nnen f\u00fcr andere in der Not Anker werden. Meist haben wir ein gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, was gerade dran ist, was geht oder nicht. Der andere soll sp\u00fcren k\u00f6nnen, dass er nicht alleine ist, dass jemand da ist, ihm zuh\u00f6rt, die Tr\u00e4nen und den Schmerz \u00fcber das Ungl\u00fcck aushalten kann.<br><br>Anregungen, die f\u00fcr das Gespr\u00e4ch helfen k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:1\" class=\"wp-block-list has-light-gray-background-color has-background\">\n<li>Nennen Sie Ihren Namen, wenn Sie auf einen Fremden zugehen<\/li>\n\n\n\n<li>Signalisieren Sie, dass Sie Zeit f\u00fcr diesen Menschen haben, dass Sie ihn unterst\u00fctzen wollen, dass Sie da sein k\u00f6nnen, ihm auch zuh\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn noch aktive Hilfe ben\u00f6tigt wird, ist die Br\u00fccke schnell f\u00fcr das Gespr\u00e4ch aufgebaut, wenn Sie erst einmal mithelfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Findet das Gespr\u00e4ch direkt statt, lassen Sie den anderen erz\u00e4hlen, ohne zu kommentieren oder Ratschl\u00e4ge zu erteilen, ohne Beschwichtigungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Halten Sie das Schreckliche einfach aus.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn mehrere betroffene Personen dazukommen, kann das den Einzelnen entlasten, weil es anderen auch so geht.<\/li>\n\n\n\n<li>Sp\u00fcren Sie, wie lange Sie im Gespr\u00e4ch sein k\u00f6nnen, ohne \u201el\u00e4stig\u201c oder zu anstrengend zu werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn Sie sich verabschieden wollen, fragen Sie, ob das f\u00fcr den anderen geht, was Sie noch f\u00fcr ihn tun k\u00f6nnen. Welche Unterst\u00fctzung sie ihm noch geben k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Vielleicht verabreden Sie sich f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag.<br><br>Jutta M\u00fcgge (Quelle: https:\/\/hinsehen.net, In: Pfarrbriefservice.de, Aug.2021)<br><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Stoppt Marx \u201eKirchen-Murks\u201c?<\/strong><br>(Politsatire zum R\u00fccktritt von Kardinal Reinhard Marx)<br><br>Was f\u00fcr ein Auftritt:<br>Kardinal Marx tritt zur\u00fcck!<br>Wer und was tritt hervor?<br><br>Wird sein R\u00fccktritt<br>zu einem neuen Eintritt?<br><br>Bekommt die Wahrheit<br>endlich den Vortritt?<br><br>Stoppt es den Trend<br>zum Kirchenaustritt?<br><br>Wird sein R\u00fccktritt<br>zum \u00dcbertritt und Beitritt<br>in eine neue Kirchenwelt?<br><br>Wagen wir den ersten Schritt,<br>zu zweit, zu dritt\u2026*<br><br>* Anspielung auf das Jesuswort: \u201eWo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.\u201c<br><br>(<em>Peter Schott, Pfarrbriefservice.de, Juni 2021)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Leuchtturm<\/strong><br><br>Wo treibe ich auf meiner Jolle<br>im Meer des Lebens?<br>Suche ich ein ruhiges Gew\u00e4sser<br>oder eine gef\u00e4hrliche Str\u00f6mung?<br>Bleibe ich in sicherer N\u00e4he des Hafens<br>oder wage ich mich weit hinaus ins offene Meer?<br><br>Wohin treibe ich in meiner Jolle?<br>Wo ist der Leuchtturm, der Orientierung gibt?<br>Was sind warnende Blinklichter,<br>was lockende Irrlichter?<br>In welchen Hafen will ich fahren,<br>an welchen Orten vor Anker gehen?<br><br>Sei DU mir Licht und Leuchtturm,<br>damit meine Lebensfahrt gelingt.<br><br>(<em>Irmela Mies-Suermann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Alleinstellungsmerkmal<\/strong><br><br>Woran erkennst du<br>die Christen?<br><br>Am Kreuzzeichen?<br>Weihwasser?<br>An frommen Spr\u00fcchen<br><br>Jesus verlangt:<br>\u201eLiebet einander,<br>wie ich euch geliebt habe.\u201c<br><br>Einander lieben?<br>Ich \u2013 dich?<br>Du \u2013 mich?<br><br>Wie lieben?<br>Wie dich selbst?<br>Wie uns Jesus geliebt hat?<br><br>Schwer!<br>Ziemlich hohe Anforderung,<br>sagst du.<br><br>Aber wer sagt denn,<br>dass Christsein<br>leicht ist?<br><br>(<em>Gisela Baltes, <a href=\"http:\/\/www.impulstexte.de\/\">www.impulstexte.de<\/a>, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong>Auf dem Weg in meinem Lebenslabyrinth<\/strong><br><br>Guter Gott,<br><br>viele Wege gehe ich in meinem Lebenslabyrinth. Sei bei mir. Begleite mich auf meinem eigenen, einzigartigen Weg. Schenke mir immer wieder Mut aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Stehe hinter mir an den Wegkreuzungen, in den Kurven und Wendungen meines Lebens. Gib mir R\u00fcckenwind und die n\u00f6tige Ruhe, um Entscheidungen zu treffen. Nehme mir den Druck, dass es nur richtige und falsche Entscheidungen gibt. Schenke mir die Einsicht, dass das Labyrinth kein Irrgarten ist.<br><br>Manchmal l\u00e4uft in meinem Leben alles rund. Es geht geradeaus. Lass mich diese Zeiten bewusst genie\u00dfen und sch\u00e4tzen. Denn fr\u00fch genug werden da wieder Steine sein. H\u00fcrden, die ich \u00fcberwinden muss. Stehe mir bei in Krisen, halte mich, fange mich auf, wenn ich falle. Gib mir die Kraft niemals aufzugeben. Schenke mir Geduld und Beharrlichkeit die Mitte des Labyrinths zu erreichen. Ziele, die ich anstreben m\u00f6chte, meine eigene Mitte, den Weg zu mir selbst. Hab mich im Blick, achte gut auf mich und besch\u00fctze mich.<br><br>(<em>Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\" style=\"font-size:13px\"><strong>Damit Himmel und Erde sich ber\u00fchren<br><\/strong>Gedanken zum Fest Christi Himmelfahrt<br><br>In einer alten Geschichte wird erz\u00e4hlt, dass ein Priester regelm\u00e4\u00dfig zu seinem Gottesdienst eine halbe Stunde zu sp\u00e4t kam. Ein junger Mann, der diese Versp\u00e4tung nicht hinnehmen wollte, stellte den Priester zur Rede. Dieser sagte ihm, dass er immer eine Stunde vor dem Gottesdienst im Himmel sei und dass er sich dann immer so schwer trennen k\u00f6nne und deshalb immer eine halbe Stunde zu sp\u00e4t komme. Der Mann glaubte ihm nicht und beobachtete den Priester fortan heimlich. Er sah, wie er immer eine Stunde vor dem Gottesdienst auf seinem Weg zur Kirche eine alte kranke Frau besuchte. Durch die Fensterscheibe konnte er beobachten, wie der Priester in einem Ofen Feuer anz\u00fcndete und etwas zum Essen kochte. Dann gab er der Frau zu essen, sch\u00fcttelte ihr Kopfkissen auf, setzte sich zu ihr, redete und scherzte mit ihr. Dann verlie\u00df er schweren Herzens das Haus und eilte zum Gottesdienst, zu dem er nat\u00fcrlich wieder eine halbe Stunde zu sp\u00e4t kam. Die anderen Gemeindemitglieder befragten den jungen Mann, ob er tats\u00e4chlich&nbsp; gesehen h\u00e4tte, dass der Priester vorher \u201eim Himmel\u201c gewesen sei. \u201eJa, das stimmt<em>\u201c<\/em>, r\u00e4umte dieser ein und f\u00fcgte noch hinzu<em>: <\/em>\u201eAber ich h\u00e4tte niemals gedacht, <strong>dass der Himmel so sch\u00f6n sein k\u00f6nnte<\/strong>!\u201c<br><br>\u201eDie Liebe Gottes manifestiert sich vor allem in der Liebe zu uns selbst! In der F\u00e4higkeit, sich selbst in seiner Eigenart lieben zu d\u00fcrfen, und nicht nur in dem, was wir uns st\u00e4ndig an- und umh\u00e4ngen, um zu beweisen, dass wir wertvoll, klug, h\u00fcbsch, erfolgreich sind. Nein! Wir sind ganz einfach wunderbar. Also lieben wir uns auch mal selbst. Gott kann nichts Besseres passieren\u201c, so schrieb der Filmregisseur Christoph Schlingensief 2009 kurz vor seinem Tod in seinem Buch <strong>\u201eSo sch\u00f6n wie hier kann\u2019s im Himmel gar nicht sein\u201c<\/strong>. Es ist ein zutiefst ersch\u00fctterndes, weil ehrliches Buch, das bewegende Protokoll einer Selbstbefragung im Angesicht des Todes. Es ist ein Buch gegen das Verstummen und nicht zuletzt eine Liebeserkl\u00e4rung an diese Welt.<br><br><strong>Keine Gegens\u00e4tze, sondern ein Ganzes<\/strong><br><br>Seitdem wir mit dem Menschenpaar Adam und Eva aus dem Paradies, aus dem \u201eHimmel\u201c vertrieben wurden, haben wir uns entweder ganz fest in unserer Erde verwurzelt oder tr\u00e4umen nur noch von dem, was wir verlassen mussten und sehnen uns nur noch nach dem Himmel, der hoffentlich bald zu erreichenden Endstation auf unserer gro\u00dfen und beschwerlichen Pilgerreise durch das \u201eJammertal\u201c unserer Erde. Zwischen diesen Gegens\u00e4tzen hin und her gerissen, laufen wir allzu oft Gefahr, dabei entweder den Himmel oder die Erde zu vernachl\u00e4ssigen, unn\u00f6tige und unheilvolle Gegens\u00e4tze zwischen diesen Welten aufzubauen, statt immer wieder den Versuch aufs Neue zu wagen, beides als ein Ganzes zusammen sehen und sch\u00e4tzen zu lernen. Beides muss sich doch ber\u00fchren.<br><br>(<em>Stanislaus Klemm, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\" style=\"font-size:13px\"><strong>Fr\u00fchlingsgef\u00fchle<\/strong><br><br>Fr\u00fchling! Das ist dieses Gef\u00fchl von Aufbruch, Motivation, Neubeginn. Die Menschen, sie lechzen nach dem kalten, d\u00fcsteren Winter nach Sonne, W\u00e4rme, Luftigkeit. Wollen raus in die Welt, ans Licht. Wollen frei sein, sind hungrig nach Leben.<br><br>Wie die Pflanzen, die die Erde wie einen dicken Wintermantel absch\u00fctteln. Krokusse, die ihre flieder-wei\u00df-gescheckten K\u00f6pfchen in die Sonne strecken. Die Tr\u00e4ubel der Hyazinthen, deren Bl\u00fcten in rauschendem Purpur aufplatzen. Feuerrote Tulpen, die in den stahlblauen Himmel leuchten.<br><br>Doch in diesem Jahr ist da kein Fr\u00fchlingsgef\u00fchl. Kein Gef\u00fchl von Ausbruch oder Freiheit. Stattdessen tiefster Winter. Es scheint, als w\u00e4re die Welt eingeeist. Als h\u00e4tte der Winter verschlafen, vergessen zu gehen. Als schwappe seine Dunkelheit, seine Schwere hin\u00fcber in den Fr\u00fchling. Wie eine schwarze, d\u00fcstere Welle. Die den Menschen Hoffnungslosigkeit bringt, Resignation, Verzweiflung. Ihnen die Perspektive raubt. Weil da kein Ziel ist.<br><br>Aber die Menschen, sie sehnen sich nach Fr\u00fchling. Sehnen sich nach Unbeschwertheit, Leichtigkeit. Es ist, wie der junge Musiker Fabian Wegerer in einem seiner Lieder singt: \u201eMein Kopf feiert Fr\u00fchling\u201c. Ja, das tut er. Das tut mein Herz. Das tut meine Seele. Vielleicht ist es das, was einen tr\u00e4gt in diesen Tagen, was einen durchhalten, hoffen l\u00e4sst. Das Tr\u00e4umen, das Sinnieren, das Fantasieren vom Fr\u00fchling. Wie singt Fabian Wegerer weiter: \u201eNach jeder noch so langen Eiszeit, feiert der Sommer sein Comeback.\u201c<br><br>Er wird kommen, der Fr\u00fchling, der Sommer nach dieser Pandemie. Und er wird gr\u00f6\u00dfer und gro\u00dfartiger werden, als ihn die Menschen je erlebt haben. Da wird pure Lebensfreude sein, geladene Energie, unendliche Freiheit. Die Menschen werden das Leben neu sch\u00e4tzen. Sie werden genie\u00dfen. Sie werden feiern.<br><br><em>Ronja Goj, Pfarrbriefservice.de<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Wieder beLeben<\/strong><br><br>Es gab ein Leben<br>vor Corona.<br>Wei\u00dft du noch?<br>Es gibt ein Leben<br>mit Corona.<br>Sp\u00fcrst du es?<br>Es gibt ein Leben<br>nach Corona.<br>Vertraust du darauf?<br><br>(<em>Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Seltsam<\/strong><br><br>seltsame Zeiten:<br>seltsam \u2013<br>manche Impfaktion.<br>seltsam \u2013<br>manche Vorgaben.<br>seltsam \u2013<br>manche Gedanken.<br>seltsam \u2013<br>manche Nachrichten.<br>seltsam \u2013<br>manche Einsichten.<br>seltsam \u2013<br>manche Aussichten.<br>Seltsam,<br>dass so vieles seltsam ist.<br>Was macht seltsame Zeiten<br>so seltsam seltsam?<br>Machen seltsame Zeiten<br>seltsame Menschen?<br>oder:<br>Machen seltsame Menschen<br>seltsame Zeiten?<br><br><em>(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Ein Gebet<br>anl\u00e4sslich der zentralen Gedenkfeier f\u00fcr die Corona-Toten am 18. April 2021<\/strong><br><br><em>Der 18. April 2021 wird bundesweit zu einem Gedenktag f\u00fcr die nahezu 78.000 Toten in unserem Land, die bisher Opfer des Coronavirus geworden sind.<\/em> <em>Sterbende gingen einen einsamen Weg und die Angeh\u00f6rigen, die sich nicht verabschieden konnten, blieben in ihrer Trauer oft alleine. Trauerfeiern konnten nur sehr reduziert stattfinden, tr\u00f6stende Umarmungen und Rituale in Gemeinschaft, die das Abschiednehmen erleichtern, waren oft nicht m\u00f6glich.<\/em> <em>F\u00fcr sie alle, aber auch f\u00fcr uns selbst beten wir und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen<\/em>:<br><br>Guter Gott, seit einem Jahr h\u00e4lt uns und die ganze Welt ein heimt\u00fcckisches Virus in Schach. Alles hat sich ver\u00e4ndert und niemand wei\u00df, ob, wie und wann wir aus dieser Krise herauskommen. Voll Vertrauen kommen wir mit unseren Anliegen zu dir.<br><br>Unz\u00e4hlige Menschen haben in dieser Pandemie einen lieben Menschen verloren und konnten ihn nicht auf seinem letzten Weg begleiten. Sei bei ihnen in ihrer tiefen Trauer und trockne ihre Tr\u00e4nen.<br><br>Schenke allen Kraft und den Geist der N\u00e4chstenliebe, die sich unerm\u00fcdlich um die medizinische Betreuung der Kranken in Heimen, Krankenh\u00e4usern und Hospizen k\u00fcmmern.<br><br>Viele wissen nicht, wie es mit ihrem Gesch\u00e4ft, Betrieb und Unternehmen weitergeht und leiden unter Existenz\u00e4ngsten. Lass ihnen die richtige Hilfe zuteilwerden.<br><br>Wir beten f\u00fcr alle, die in den \u00e4rmeren L\u00e4ndern der Welt leben. M\u00f6gen auch sie menschliche Unterst\u00fctzung und ausreichend Impfstoff zur \u00dcberwindung der Pandemie erhalten.<br><br>Erhalte uns den Geist der Geschwisterlichkeit, damit wir in diesen schweren Zeiten zuversichtlich bleiben und f\u00fcreinander da sind.<br><br>Treuer Gott, jede Krise birgt auch eine Chance. Lass uns in dieser Pandemie erkennen, was wirklich wichtig f\u00fcr deine Sch\u00f6pfung und f\u00fcr das Wohl aller Menschen ist und lass uns miteinander f\u00fcr eine gerechte und friedliche Welt eintreten. Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Bruder und Freund.<br><br>Amen<br><br><em>Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Impuls zu Ostern 2021<\/strong><br><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1184\" style=\"width: 400px;\" src=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2021-04-04-Oster-Aktion_Bildimpulse_2021_Ostern_gross_aff-Quelle-Bild-Text-Klaus-Jaekel-Bild-rawpixel-Pixabay-Layout-Sven-Jaeger-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Impuls zum Karsamstag 2021<\/strong><br><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1181\" style=\"width: 400px;\" src=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2021-04-03-Oster-Aktion_Bildimpulse_2021_Karsamstag_gross_aff-Quelle-Bild-Text-Gaby-Bessen-Foto-Peter-Weidemann-Layout-Sven-Jaeger-scaled.jpg\" alt=\"\"><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Impuls zum Karfreitag 2021<\/strong><br><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1178\" style=\"width: 400px;\" src=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/20EB731-scaled.jpg\" alt=\"\"><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Impuls zum Gr\u00fcndonnerstag 2021<\/strong><br><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1175\" style=\"width: 400px;\" src=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2021-04-01-Oster-Aktion_Bildimpulse_2021_Gruendonnerstag_gross_aff-Quelle-Bild-Text-Peter-Schott-Bild-lloorraa-cc0-gemeinfrei-Pixabay-Layout-Sven-Jaeger-scaled.jpg\" alt=\"\"><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Gott sei vor mir<\/strong><br><strong>Segen<\/strong><br><br>Gott sei vor mir,<br>um mir den Weg zu zeigen.<br><br>Gott sei neben mir,<br>um mich zu begleiten.<br><br>Gott sei hinter mir,<br>um mich zu besch\u00fctzen.<br><br>Gott sei unter mir,<br>um mich aufzufangen.<br><br>Gott sei \u00fcber mir,<br>um mich zu segnen.<br><br>Gott sei in mir,<br>um mich wachsen zu lassen.<br><br><em>(Quelle Volksgut, vermutlich aus Irland, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Inspiration<\/strong><br><br>Die gr\u00f6\u00dften Abenteuer<br>erlebst du,<br>wenn du dich<br>auf die Suche<br>nach dir selbst machst<br>und dabei entdeckst,<br>welche Gedanken und Gef\u00fchle<br>in dir stecken.<br><br><em>(Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de<\/em>)<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Alles nur getr\u00e4umt<\/strong><br><br>\u201eSt\u00e4ndig tr\u00e4ume ich von der Zukunft,<br>ihren unbegrenzten M\u00f6glichkeiten,<br>dem Umbruch, der Ver\u00e4nderung.<br>Alle Tore stehen mir offen.<br>Nichts, was mir den Weg versperrt.<br>Trotzdem bleibe ich stehen,<br>stumm und blind.<br>F\u00fchlt sich so die Freiheit an?\u201c<br><br>(Quelle: <em>Linus Hartmann, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Menschen an der Bushaltestelle<\/strong><br><br>An der Bushaltestelle stehen viele Menschen. Sie kommen von der Arbeit, vom Einkaufen, vom eingeschr\u00e4nkten Einkaufen in dieser uns\u00e4glichen Corona-Zeit. Manche unterhalten sich, manche starren vor sich hin, andere schauen auf ihr Smartphone. Es sind nicht so viele wie \u201enormalerweise\u201c. Ein \u00e4lterer Mann mit Einkaufst\u00fcten n\u00e4hert sich. Er hat ein Ziel: den M\u00fclleimer. Die sind jetzt moderner und geschlossener. Er greift mit der Hand in die \u00d6ffnung und zieht m\u00fchsam eine leere Flasche heraus. Er schaut hin und pr\u00fcft: Pfandflasche oder nicht? Pfandflasche! Er steckt sie in die Einkaufst\u00fcten. Seine Einkaufst\u00fcten: gef\u00fcllt mit Leergut offensichtlich. Man sieht viele Flaschen. Er schaut die Menschen an der Haltestelle nicht an. Mit gesenktem Blick geht er weiter. Wohin? Die Menschen an der Haltestelle \u2013 haben sie ihn gesehen, wahrgenommen, hingeschaut? Die Armut vor der Haust\u00fcr sozusagen, direkt vor der Nase. Inzwischen fast allt\u00e4glich. Ein junges M\u00e4dchen schaut kurz hin und verzieht unter ihrer Maske das Gesicht, gut zu sehen. Dann schaut sie wieder auf ihr Smartphone. Abgehakt. Der Mann geht langsam von dannen, er ist ganz normal gekleidet.<br><br>(Quelle: <em>Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>\u00dcber Tote nur Gutes<\/strong><br><br>Der kleine Robin geht mit seiner Mutter \u00fcber den Friedhof, um das Familiengrab zu besuchen. Unterwegs l\u00e4sst er sich von seiner Mutter die Inschriften auf den verschiedenen Grabsteinen vorlesen: \u201eHier ruht unser lieber \u2026, mein guter \u2026, unser herzensguter \u2026\u201c. Nach einer Weile fragt er: \u201eSag mal, Mama, wo werden eigentlich die b\u00f6sen Menschen begraben?\u201c<br><br><em>(Quelle: St. Benno-Verlag, Leipzig, in: Pfarrbriefservice)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Offene Frage<\/strong><br><br>Die reiche Erbtante ist gestorben, und so hat sich Familie Lemmel zum Trauergespr\u00e4ch beim Pfarrer eingefunden.<br>\u201eWar Ihre Tante eigentlich geistig noch voll da, als sie gestorben ist?\u201c, fragt der Pfarrer. \u201eDas wissen wir noch nicht. Das Testament wird erst morgen er\u00f6ffnet.\u201c<br><br><em>(Quelle: Das neue Hausbuch des christlichen Humors. St. Benno-Verlag, Leipzig, In. Pfarbriefsevice)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Hab ein Auge auf mich<\/strong><br><br>Hab ein Auge auf mich,<br>wenn ich die Gefahren<br>f\u00fcr Leib und Seele untersch\u00e4tze.<br><br>Hab ein Auge auf mich,<br>wenn ich vor lauter Selbstverliebtheit<br>den Blick f\u00fcr das Wesentliche verliere.<br><br>Hab ein Auge auf mich,<br>wenn ich Gefahr laufe, mich vor lauter Umwegen<br>von meinem Weg zu Dir zu entfernen.<br><br>Hab ein Auge auf mich,<br>wenn die Neugier mich zu sehr vereinnahmt<br>und sich mein Blickfeld verzerrt.<br><br>Hab ein Auge auf mich,<br>wenn ich die Bed\u00fcrftigkeit meines N\u00e4chsten<br>nur noch vage wahrnehme.<br><br>Gott, Du l\u00e4sst uns alle Freiheiten und daf\u00fcr danke ich Dir.<br>Nimm uns an die Hand, wenn wir Gefahr laufen,<br>Dein Geschenk der Freiheit zu missbrauchen.<br><br><em>(Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Fastenzeit &#8211; buchstabiert<\/strong><br><br><strong>F&nbsp; <\/strong>estgefahrenes aufsp\u00fcren<br><strong>A&nbsp; <\/strong>ufbruch wagen<br><strong>S&nbsp; <\/strong>ichtweisen \u00fcberpr\u00fcfen<br><strong>T&nbsp; <\/strong>ag f\u00fcr Tag bewusst leben<br><strong>E&nbsp; <\/strong>mpfindsamkeit wertsch\u00e4tzen<br><strong>N&nbsp; <\/strong>eubeginn wagen<br><strong>Z&nbsp; <\/strong>usammengeh\u00f6rigkeit erleben<br><strong>E&nbsp; <\/strong>rneuerung als Ziel<br><strong>I&nbsp;&nbsp; <\/strong>nnehalten und Stille zulassen<br><strong>T&nbsp; <\/strong>iefe erleben<br><br>(<em>Gaby Bessen, In: Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>&#8222;Zeite&#8220; Impfung<\/strong><br><br>Stotternd und holprig<br>ist die Impf-Aktion angelaufen:<br><br>Es wird:<br>nachbestellt und nacherkl\u00e4rt,<br>nachgeplant und nachorganisiert.<br><br>Neben all dem wird deutlich:<br>Wir brauchen neben<br>der Impfung f\u00fcr unseren K\u00f6rper<br>dringend eine zweite Impfung:<br>diesmal eine Seelenimpfung.<br><br>Doch, wo sind die Seelen-Impf-Zentren?<br>In der Arztpraxis, beim Psychologen,<br>im Supermarkt, auf dem Spazierweg,<br>im Internet, in der Kirche\u2026?<br><br><em>(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Maskerade<\/strong><br><br>Die Maske \u00fcber Mund und Nase,<br>ein Blick aus ausdruckslosen Augen.<br>Sorgen vor dem Morgen<br>von der Scheitelspitze<br>bis zur Kniekehle.<br><br>K\u00fcrzere Tage,<br>in Dunkel geh\u00fcllt,<br>in Nebel getaucht,<br>von Stille durchdrungen.<br><br>Im Winter verfangen,<br>Tage, die uns in ihrer Weite<br>verstummen lassen.<br><br>Was wird werden?<br>Was wird bleiben?<br><br>(<em>Gaby Bessen, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-light-gray-background-color has-text-color has-background\"><strong>Be-Denken<\/strong><br><br>Mehr denn je<br>braucht unsere Welt:<br><br>An &#8211; Denker<br>Aus &#8211; Denker<br>Um &#8211; Denker<br>Vor &#8211; Denker<br>Nach &#8211; Denker<br>\u00dcber &#8211; Denker<br>Ab und Zu &#8211; Denker<br><br>Auch Querdenker?<br><br>(<em>Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Menschen(s)turm<\/strong><br><br>Menschen st\u00fcrmen<br>das US-Kapitol.<br><br>Wer hat vorher<br>ihre Gedanken gest\u00fcrmt?<br>Wer hat vorher<br>ihre Einstellungen<br>auf Hetze eingestellt?<br>Wer hat vorher<br>daf\u00fcr gesorgt,<br>dass es so ein<br>Nachher gibt?<br><br>Wer wird daf\u00fcr sorgen,<br>dass wir uns nicht mehr<br>um die USA sorgen m\u00fcssen?<br><br>(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Bedenkenswert<\/strong><br><br>Nehmen wir mal an,<br>ein Engel st\u00fcnde in deiner T\u00fcr.<br>Er nimmt dir die Angst,<br>als er das Erschrecken in deinen Augen sieht.<br>Er erz\u00e4hlt dir,<br>dass Gott Gro\u00dfes mit dir vorhat.<br>Und dir geht sofort durch den Kopf:<br>\u201aDas geht doch gar nicht\u2019.<br>Au\u00dferdem w\u00fcrde es alles,<br>was du bis jetzt gemacht und geplant hast,<br>auf den Kopf stellen.<br>Abgesehen davon,<br>was die Leute sagen w\u00fcrden.<br><br><strong>Was w\u00fcrdest du tun?<\/strong><br><\/em><br>(Quelle: <em>Andrea Wilke, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em>Wir befinden uns<br>im \u201eLockdown light\u201c.<br>November dunkeltr\u00fcb.<\/em><br><em><br>Suchen wir<br>in diesen Tagen<br>im Lockdown light<br>die Lockdown Lights:<br><br>Suchen wir<br>die kleinen Lichter<br>voll leuchtender Zuversicht.<br><br>Betrachten wir<br>den Lockdown light<br>in einem anderen Licht:<br><br>Lockdown Light und light<\/em><br><em><br>(Peter Schott, Pfarrbriefservice.de)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background has-small-font-size\">Gedanken zum <strong>Erntedankfest<\/strong> am 18. Oktober 2020:<br><a href=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Erntedankfest_2020.pdf\">http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Erntedankfest_2020.pdf<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\">Quis ut deus? Gebetsheft zur <strong>Michaelsprozession<\/strong> am 29. September 2020:<br><a href=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/St_Michael-2020_Gebetsheft.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/St_Michael-2020_Gebetsheft.pdf\">http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/St_Michael-2020_Gebetsheft.pdf<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background\">Das Gebetsheft zum <strong>Rochustag<\/strong> am 16. August 2020:<br><a href=\"http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Pfarrfest-2020_Gebetsheft.pdf\">http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Pfarrfest-2020_Gebetsheft.pdf<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haben Sie pers\u00f6nliche Gebetsimpulse, vielleicht auch mit einem Bild, Gedanken zu aktuellen Themen mit Bezug zu Gott? Per Text? Per Video? Hier ist eine Plattform dazu, auch um mit anderen Gedanken auszutauschen. Senden Sie uns Ihren Text, Ihr Foto, Ihr Video an: kontakt@kirche-in-mayschoss.de zusammen mit folgender Erkl\u00e4rung: http:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Erklaerung.pdf Wichtig: Senden Sie uns aus urheberrechtsgr\u00fcnden keine fremden Texte, Fotos oder Videos, sondern ausschlie\u00dflich selbst erstelltes! F\u00fcr die Hilfsbed\u00fcrftigen Du Gott bist da,bei all denen,die leiden, weil sie schwer krank sind,keinen Platz zum Schlafen haben,\u00fcberfordert und abgehetzt sind,hoffnungsleer nach unten blicken.Du schickst jemanden,die der Not die Nacht nimmt.Dass da W\u00e4rme lebt, in unseren St\u00e4dten. (04\/26, Sr. Marie-Pasquale, Pfarrbriefservice.de) Lebenswege Wie Lianen verschlungen,vom Geheimnis durchdrungen,mit Stolpersteinen besetzt,vorsichtig einen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/?page_id=270\"><span class=\"screen-reader-text\">  Das gute Wort<\/span> weiterlesen<span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-disable-sidebar.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-270","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=270"}],"version-history":[{"count":430,"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5634,"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/270\/revisions\/5634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kirche-in-mayschoss.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}